Stimme im Traineralltag: Tipps für Vielsprecher

Die Stimme ist das wichtigste Werkzeug des Trainers. Und auch Sänger, Dozenten, Lehrer und Coaches sind in ihrem Berufsalltag auf ihre Stimme angewiesen. Lange Vorträge und Erklärungen beanspruchen die Stimmbänder stark, und es kommt zu Reizungen, Trockenheit und Heiserkeit.

Die Lutschtabletten drogi Hydro Voice Pastillen beruhigen die Stimmbänder und sorgen mit Xanthan und Hyaluronsäure für ein angenehmes Mundgefühl. Durch das handliche Format und die einfache Anwendung sind sie ideal für unterwegs geeignet. Zudem überzeugen sie mit einem leckeren Holunderblütengeschmack. Welche weiteren Mittel und Methoden gibt es, Heiserkeit und Überlastung der Stimme akut oder präventiv entgegenzuwirken?


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Soforthilfe bei Heiserkeit und versagender Stimme

Gegen Heiserkeit und Überlastung der Stimme hilft ein regelmässiges Sprechtraining. Dadurch können Sie einer Übermüdung der Stimme vorbeugen und Aussetzer vermeiden. Doch auch bei einem akuten Stimmversagen kann man durch kurze Sofortmassnahmen die Stimme wiederherstellen.

Wenn die Stimme während des Trainings kratzt oder wegbricht, kann man durch Summen beziehungsweise Kauen für eine schnelle Regeneration sorgen. Dies lockert die Stimmbänder, so dass der Klang wieder in die vorderen Resonanzräume zurückkehrt. Wirksam ist ebenfalls das sogenannte Lippenflattern. Mit dem Laut „Brrr“ lassen Sie die Lippen wie ein Pferd oder ein Auto schnaufen. Auf diese Weise wird der Kehlkopf schnell entlastet. Darüber hinaus sollten Sie beim Sprechen regelmässig kurze Pausen einlegen und das richtige Getränk bereithalten. Zu empfehlen sind stilles Wasser oder lauwarmer Kräutertee. Heisse und kalte Getränke sollten Sie hingegen meiden. Scharfe Bonbons mit Eukalyptus und Menthol sorgen zwar für Frische, trocknen aber die Schleimhäute aus.

  • Summen bzw. Kauen
  • Lippenflattern
  • regelmässige kurze Pausen
  • lauwarme Getränke ohne Kohlensäure

Stimmpflege für Trainer (Bild: miodrag ignjatovic – istockphoto.com)

Sprechtechnik für Trainer

Vor dem Sprechen wärmen Sie Ihre Stimme auf, indem Sie Schultern und Nacken lockern. Ausserdem können Sie durch Seufzen und Gähnen Weite im Hals schaffen und den Rachenraum öffnen. Klopfen Sie mit den Fingerspitzen leicht auf den Brustkorb, um dadurch die körpereigenen Resonanzräume zu aktivieren.

Üben Sie die richtige Atemtechnik für Vorträge, Gesang oder lange Redebeiträge. Richtig ist die Zwerchfellatmung tief in den Bauch hinein. Für eine gute Stimme braucht es nicht nur den Hals, sondern auch den Bauch und das Becken als Stimmstütze. Ein flaches Atmen in die Brust führt zu schneller Atemlosigkeit. Nutzen Sie Sprechpausen für die Regeneration der Stimmbänder. Verwenden Sie in einem grossen Raum oder in Räumen mit schlechter Akustik ein Mikrofon, anstatt durch lautes Sprechen die Stimme zu überlasten. Achten Sie stattdessen auf eine präzise Artikulation. Durch die richtigen Lippen- und Kieferbewegungen versteht man auch eine leisere Stimme im ganzen Raum.

  • Aufwärmen der Stimme
  • Atemtechnik
  • Sprechpausen zur Regeneration
  • Mikrofonnutzung
  • deutliche Artikulation statt lautes Sprechen

Die Umgebungsfaktoren anpassen

Überprüfen Sie das Raumklima. Klimaanlagen und trockene Heizungsluft wirken sich negativ auf die Stimmbänder aus. Durch Lüften verhindern Sie ein schnelles Austrocknen der Stimme. Trinken Sie pro Stunde mindestens ein grosses Glas stilles Wasser. Vermeiden Sie, wenn möglich, das weite Rufen über Distanzen, und holen Sie stattdessen einzelne Teilnehmer näher heran.

 

Titelbild: simon – istockphoto.com

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