Leichtathletik

Amazfit HYROX Virtual Pace: Sportuhren planen Rennen jetzt mit realen Daten der Strecken

Amazfit, der offizielle Partner von HYROX, ermöglicht es Athleten, bei ihrem nächsten HYROX Event eine individuelle Rennstrategie zu entwickeln, die auf der tatsächlichen Länge der Rox Zone und der Laufstrecke basiert. Die global tätige Marke für Sportuhren und Zubehör nutzt Big-Data-Analysen, um dies zu ermöglichen.

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Del Ponte trennt sich nach elf Jahren von Meuwly

Ajla Del Ponte schlägt ein neues Kapitel ihrer Karriere auf. Die 30-jährige Tessiner Sprinterin beendet nach elf Jahren die Zusammenarbeit mit Laurent Meuwly und verlässt nach sieben Saisons auch ihre Trainingsbasis in den Niederlanden. Künftig trainiert Del Ponte in Magglingen und Bern in der Gruppe von Adrian Rothenbühler. Der Schritt ist einschneidend. Meuwly hatte Del Ponte seit 2015 betreut und sie bis in die Weltspitze geführt. Unter seiner Leitung wurde sie 2021 Hallen-Europameisterin über 60 Meter, lief über 100 Meter Schweizer Rekord und erreichte bei den Olympischen Spielen in Tokio den Final. Als Meuwly 2019 zum niederländischen Verband wechselte, folgte ihm Del Ponte nach Papendal. Nun kehrt die Tessinerin in die Schweiz zurück. Del Ponte bestätigte den Trainerwechsel am Donnerstag selbst und bezeichnete den Schritt als Neuanfang. Mit Rothenbühler trifft sie auf einen der erfahrensten Schweizer Sprinttrainer, der bereits seit Jahren im nationalen Spitzensport tätig ist und unter anderem auch die Schweizer 4x100-Meter-Frauenstaffel betreute.

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Hofer erstmals Halbmarathon-Meister – Hirzel knackt 22 Jahre alten U20-Rekord

Jonathan Hofer gewinnt bei der Halbmarathon-SM in Lugano erstmals Schweizer Meistergold. Der 23-Jährige vom LC Zürich läuft die 21,1 Kilometer in 1:04:05 Stunden und setzt sich damit klar gegen die nationale Konkurrenz durch. Bei den Frauen verteidigt Fabienne Vonlanthen ihren Titel, während die erst 19-jährige Anina Hirzel mit 1:15:50 einen neuen Schweizer U20-Rekord aufstellt. Hofer belegt im internationalen Feld der StraLugano den vierten Rang. Schweizerisch liegt er jedoch deutlich vorne: Vorjahressieger Robin Mennet wird in 1:05:49 Zweiter, Gian-Andri Baumann sichert sich in 1:06:04 Bronze. Den Tagessieg holt der Kenianer Stephen Mwangi Njeri in 1:03:12. Bei den Frauen gewinnt Hilda Jelagat Kiptum aus Kenia das offene Rennen in 1:11:00. Die Schweizer Meisterschaft entscheidet Vonlanthen in 1:14:15 für sich. Ronja Hofstetter folgt nur 19 Sekunden später, Hirzel wird Dritte und verbessert gleichzeitig die bisherige U20-Bestmarke von Deborah Büttel aus dem Jahr 2004 um 32 Sekunden.

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Schweizer Dominanz in Berlin – Debrunner und Hug gewinnen Marathon

Die Schweizer Rollstuhlsportler dominieren den Berlin-Marathon eindrücklich. Catherine Debrunner gewinnt das Frauenrennen in 1:35:01 Stunden vor ihrer Landsfrau Manuela Schär, während Marcel Hug bei den Männern in 1:23:28 triumphiert. Für Hug ist es bereits der elfte Sieg in Berlin, Debrunner gewinnt den Klassiker zum vierten Mal. Debrunner setzt sich im Verlauf des Rennens immer deutlicher von der Konkurrenz ab und erreicht das Ziel fast sieben Minuten vor Schär. Die Vorjahressiegerin komplettiert in 1:41:53 Stunden den Schweizer Doppelsieg. Auch Patricia Eachus sorgt mit Rang sechs für ein starkes Schweizer Ergebnis. Bei den Männern lässt Hug ebenfalls früh keine Zweifel aufkommen. Der 40-jährige Thurgauer fährt praktisch von Beginn an ein einsames Rennen und erreicht das Ziel rund sechs Minuten vor dem Japaner Sho Watanabe. Seit 2019 ist Hug beim Berlin-Marathon ungeschlagen.

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Laufevent planen: So werden Strecke, Verpflegung und Betreuung gut koordiniert

Ein Laufevent wirkt am Veranstaltungstag leicht und dynamisch. Hinter dieser Leichtigkeit steht jedoch eine präzise Organisation: Die Strecke muss bewilligt, verständlich markiert und an kritischen Stellen gesichert sein, während Verpflegung, medizinische Betreuung und Helfereinsätze ineinandergreifen. Wer früh mit einem realistischen Streckenkonzept beginnt, schafft die Grundlage für einen sicheren Ablauf und ein positives Erlebnis für Teilnehmende, Helfende und Publikum. Ob Quartierlauf, Firmenlauf oder Halbmarathon: Die Planung richtet sich nach Distanz, Gelände, erwarteter Teilnehmerzahl und örtlichen Verhältnissen. Eine überschaubare Runde kann organisatorisch anspruchsvoller sein als eine längere Strecke, wenn sie stark befahrene Strassen kreuzt oder wiederholt durch den Start- und Zielbereich führt. Entscheidend ist deshalb ein Gesamtkonzept, das sportliche Attraktivität, Sicherheit, Logistik und Betreuung gemeinsam betrachtet.

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Oria Liaci glänzt an Strassenlauf-WM mit persönlicher Bestzeit

Oria Liaci hat an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen ein starkes Schweizer Resultat geliefert. Die Walliserin lief den Halbmarathon in 1:10:15 Stunden und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit um 16 Sekunden. In einem hochklassig besetzten Feld belegte sie Rang 29. Besonders bemerkenswert ist Liacis Einordnung im europäischen Vergleich. Die 25-Jährige klassierte sich als fünftbeste Europäerin und bestätigte damit ihre starke Entwicklung über die längeren Distanzen. Der Abstand zu den absoluten Spitzenläuferinnen blieb zwar deutlich, im internationalen Feld konnte sich die Schweizerin aber weit vorne behaupten. Für Liaci war der Auftritt der Höhepunkt des Schweizer Sonntags in Kopenhagen. Bereits vor dem Wochenende war klar gewesen, dass sie die einzige Schweizer Starterin im Halbmarathon sein würde. Zuvor hatten Dominic Lobalu, Jonas Raess, Joceline Wind und Delia Sclabas die Schweiz über die kürzeren Distanzen vertreten.

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Ngetich läuft Halbmarathon-Weltrekord in Kopenhagen

Agnes Ngetich hat bei der Strassenlauf-WM in Kopenhagen für einen historischen Moment gesorgt. Die Kenianerin gewinnt den Halbmarathon in 1:05:15 Stunden und verbessert damit den Weltrekord für ein reines Frauenrennen um eine Sekunde. Bei den Männern triumphiert der Schwede Andreas Almgren ebenfalls mit Rekordzeit. Ngetich lässt von Beginn an keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Bereits nach fünf Kilometern liegt sie zehn Sekunden vor der Konkurrenz, bei Kilometer zehn ist ihr Vorsprung auf 26 Sekunden angewachsen. Nach 15 Kilometern beträgt die Differenz bereits 53 Sekunden. Im Ziel bleibt die 25-Jährige mit 1:05:15 eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke von Peres Jepchirchir aus dem Jahr 2020. Wichtig ist die Einordnung der Rekordmarke: Ngetich verbessert den Weltrekord für einen Halbmarathon, der ausschliesslich als Frauenrennen ausgetragen wird. Der absolute Frauen-Weltrekord liegt weiterhin deutlich tiefer. Die neue Bestmarke von Kopenhagen muss zudem noch das übliche Ratifizierungsverfahren von World Athletics durchlaufen.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Moser nach starker Saison an rechter Hand operiert

Angelica Moser hat sich unmittelbar nach dem Ende ihrer Leichtathletik-Saison an der rechten Hand operieren lassen. Die 28-jährige Stabhochsprung-Europameisterin erklärte am Donnerstag, dass sie bereits seit längerer Zeit unter Schmerzen litt. Der Eingriff am Mittwoch sei erfolgreich verlaufen, Moser befindet sich bereits wieder zu Hause. Welche Verletzung beziehungsweise welches medizinische Problem genau hinter den Beschwerden steckt, machte Moser nicht öffentlich. Ebenso gibt es bislang keine Angaben dazu, wie lange ihre Rehabilitation dauern wird. Für die Zürcherin kommt der Eingriff jedoch zu einem günstigen Zeitpunkt, nachdem sie ihre lange Saison erst am vergangenen Wochenende bei der World Athletics Ultimate Championship in Budapest abgeschlossen hatte. Dort bewies Moser trotz der Beschwerden nochmals ihre starke Form. Mit übersprungenen 4,85 Metern belegte sie hinter den beiden Amerikanerinnen Sandi Morris und Hana Moll den dritten Platz. Bereits Ende August hatte Moser beim City Event von Weltklasse Zürich ebenfalls 4,85 Meter übersprungen und damit einen Schweizer Hallenrekord aufgestellt.

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Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM

Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz. Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten. Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.

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Werro und Ehammer für Europas Athletenwahl nominiert

Audrey Werro und Simon Ehammer gehören zu den Nominierten für Europas Leichtathletin beziehungsweise Leichtathlet des Jahres 2026. European Athletics hat in beiden Kategorien jeweils zehn Namen ausgewählt. Die beiden Schweizer können damit eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison mit einer weiteren prestigeträchtigen Auszeichnung krönen. Werro sammelte 2026 einen Erfolg nach dem anderen: Die 22-jährige Freiburgerin wurde Europameisterin über 800 Meter, gewann Silber an der Hallen-WM, triumphierte beim Diamond-League-Final und holte auch den Titel an der erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championship. Ihre Schweizer Rekordzeit von 1:53,70 Minuten macht sie zudem zur drittschnellsten 800-Meter-Läuferin der Geschichte. Auch Ehammers Bilanz ist beeindruckend. Der 26-jährige Appenzeller wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. In Götzis gewann er den Zehnkampf mit Schweizer Rekord und Jahresweltbestleistung von 8778 Punkten, an der EM holte er zudem Silber im Weitsprung. Zuletzt stand er bei der World Athletics Ultimate Championship trotz nur eines gültigen Sprungs als Dritter auf dem Podest.

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Seifert führt Schweizer WM-Team in Rotterdam an

Der Schweizerische Turnverband hat die Teams für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober 2026 in Rotterdam nominiert. Bei den Männern führt WM-Medaillengewinner Noe Seifert das fünfköpfige Aufgebot an. Die Frauen reisen erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten Team an eine Weltmeisterschaft. Neben Seifert wurden Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel selektioniert. Luca Giubellini reist als Ersatzturner mit nach Rotterdam. Die Schweizer Männer gehen mit viel Selbstvertrauen in den Saisonhöhepunkt: Erst im August gewann das Team an den Europameisterschaften in Zagreb Bronze und stand damit nach Silber 2025 zum zweiten Mal in Folge auf dem EM-Podest. Auch bei den Frauen setzt der STV ein starkes Zeichen. Lena Bickel und Anny Wu führen die Mannschaft an, ergänzt wird das Quintett durch Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin. Caterina Cereghetti reist als erste Ersatzturnerin mit. Die Schweizer Delegation will in Rotterdam nicht nur an die jüngsten Erfolge anknüpfen – gleichzeitig beginnt dort bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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Ein gültiger Sprung reicht Ehammer zu Rang 3

Simon Ehammer beendet die World Athletics Ultimate Championship in Budapest auf dem Podest. Dem 26-jährigen Appenzeller reicht im Weitsprung ein einziger gültiger Versuch über 8,07 Meter zu Rang 3. Den Sieg holt sich Olympiasieger Miltiadis Tentoglou mit 8,35 Metern hauchdünn vor Bozhidar Sarâboyukov. Ehammer erwischt im Nationalen Leichtathletikzentrum keinen optimalen Wettkampf. Von seinen vier möglichen Sprüngen bringt der Schweizer nur einen gültig in die Wertung. Dieser reicht jedoch, um sich gegen einen hochklassig besetzten Final durchzusetzen und einen weiteren internationalen Podestplatz zu sichern. Um den Sieg entwickelt sich dagegen ein Zentimeter-Krimi. Tentoglou setzt sich mit 8,35 Metern durch, der Bulgare Sarâboyukov landet unmittelbar dahinter bei 8,34 Metern. Ehammer folgt mit deutlichem Abstand auf Rang 3, verteidigt seinen Podestplatz aber erfolgreich gegen Anvar Anvarov, der mit 7,94 Metern Vierter wird.

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Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest

Audrey Werro setzt ihrer aussergewöhnlichen Saison die Krone auf. Die 22-jährige Freiburgerin gewinnt den 800-Meter-Final der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest in 1:55,88 Minuten vor Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Für ihren Triumph erhält die Schweizerin 150'000 US-Dollar Preisgeld. Werro lässt sich auch beim letzten grossen internationalen Kräftemessen des Jahres nicht bezwingen. Hodgkinson erreicht das Ziel in 1:56,26 Minuten, Broeders-Bol folgt in 1:56,74 Minuten. Damit schlägt die Schweizerin erneut jene beiden Konkurrentinnen, die sie bereits im EM-Final von Birmingham hinter sich gelassen hatte. Auch Valentina Rosamilia überzeugt. Die Aargauerin läuft in 1:58,53 Minuten auf den fünften Rang. Veronica Vancardo verzichtet dagegen nach ihrem Sturz im Halbfinal auf einen Start im Endlauf.

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Schweizer 800-m-Trio im Ultimate-Final – Werro greift nach dem Sieg

Die Schweiz stellt bei der Ultimate Championship in Budapest gleich drei Finalistinnen über 800 Meter. Audrey Werro gewann ihren Halbfinal souverän in 1:59,05 Minuten, Valentina Rosamilia qualifizierte sich mit einem starken Schlussspurt in 1:59,78 Minuten. Veronica Vancardo erhielt nach einem unverschuldeten Sturz auf der Zielgeraden per Juryentscheid ebenfalls einen Platz im Final. Damit wiederholt sich am Samstagabend ein bemerkenswertes Schweizer Bild: Wie bereits bei der EM in Birmingham stehen Werro, Rosamilia und Vancardo gemeinsam in einem grossen internationalen 800-m-Final. Die Ausgangslage ist hochkarätig. Werro trifft unter anderem auf Olympiasiegerin Keely Hodgkinson, die ihren Halbfinal in 1:57,57 Minuten gewann. Der Final beginnt am Samstag um 20.18 Uhr.

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Fehlstart-Schock für Jason Joseph – Europameister im Ultimate-Final disqualifiziert

Jason Joseph erlebt bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest ein bitteres Saisonende. Der Schweizer Europameister qualifiziert sich über 110 m Hürden souverän für den Final, wird dort aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Den Sieg holt Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp in 12,94 Sekunden. Joseph hatte wenige Stunden zuvor noch einen starken Halbfinal gezeigt. Der 27-jährige Baselbieter lief in 13,26 Sekunden auf Rang zwei seiner Serie und erzielte damit die fünftbeste Zeit aller 16 Teilnehmer. Im Final wollte Joseph beim Start volles Risiko eingehen. Dieses ging nicht auf: Der Schweizer verliess den Block zu früh und musste das Rennen verlassen, bevor die Hürdenentscheidung überhaupt richtig begonnen hatte.

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Sportpanorama: Jason Joseph spricht über Hürdensprint, EM-Gold und die nächsten Ziele

Jason Joseph zählt seit Jahren zu den stärksten Hürdensprintern. Joseph hat sich in der internationalen Spitze etabliert und sorgte zuletzt mit EM-Gold in Birmingham für Aufsehen. Im „Sportpanorama“ spricht der 27-Jährige über die vergangenen Monate, seine Erfahrungen auf höchstem Niveau und seine weiteren sportlichen Ziele.

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Weltklasse Zürich beobachtet Ultimate Championship mit Argusaugen

Weltklasse Zürich bekommt am Ende der Leichtathletik-Saison neue internationale Konkurrenz. Einen Tag vor der Premiere der mit zehn Millionen Dollar dotierten Ultimate Championship in Budapest verfolgt Co-Meetingdirektor Andreas Hediger das neue Format genau. Als Bedrohung für den Zürcher Traditionsanlass sieht er den neuen Grossanlass jedoch nicht. Von Freitag bis Sonntag treffen in Budapest 381 Athletinnen und Athleten aus 65 Verbänden aufeinander. World Athletics versammelt dabei Olympiasieger, Weltmeister, Diamond-League-Sieger und weitere Spitzenkräfte zu einem kompakten Saisonfinale mit 28 Disziplinen. Für Weltklasse Zürich ist die Entwicklung besonders interessant. Der Schweizer Leichtathletik-Klassiker gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Meetings der Welt und wird 2027, 2028 und 2029 erneut den Final der Diamond League austragen.

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