Tennis

Medvedev kämpft sich weiter

Daniil Medvedev hat beim ATP Masters 1000 in Shanghai einen schwierigen Auftakt gemeistert. Der Russe besiegte am Samstag, 10. Oktober 2026, den Deutschen Jan-Lennard Struff nach Satzrückstand mit 4:6, 6:4, 6:3. Nach einem umkämpften Duell steht der ehemalige Weltranglistenerste in der dritten Runde. Für Medvedev war es ein besonders wichtiger Erfolg. Erst wenige Tage zuvor war der 30-Jährige beim Turnier in Peking nach einem Zwischenfall mit einem Zuschauer disqualifiziert worden. In Shanghai stand er deshalb unter besonderer Beobachtung. Struff verlangte seinem Gegner über weite Strecken alles ab. Doch Medvedev steigerte sich nach dem verlorenen ersten Satz, fand zunehmend zu seinem Spiel und entschied die Partie nach rund 1 Stunde und 52 Minuten für sich.

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Carlos Alcaraz lässt Cerúndolo keine Chance und zieht in Shanghai in die dritte Runde ein

Carlos Alcaraz ist erfolgreich in das ATP-Masters-Turnier von Shanghai gestartet. Der Spanier setzte sich in der zweiten Runde gegen den Argentinier Juan Manuel Cerúndolo mit 6:3 und 6:3 durch. Damit steht Alcaraz ohne Satzverlust in der dritten Runde des Hartplatzturniers. Für den Spanier war es ein gelungener Auftakt beim Masters-1000-Turnier in China. Nach seinem Freilos in der ersten Runde musste Alcaraz gegen Cerúndolo erstmals auf den Platz und erledigte seine Aufgabe in zwei Sätzen. Mit dem Erfolg bleibt Alcaraz im Rennen um den Titel in Shanghai. Das Turnier gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen der asiatischen Hartplatzsaison.

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Bencic vor nächster Herausforderung in Wuhan

Belinda Bencic steht vor der nächsten grossen Herausforderung auf der WTA-Tour. Beim WTA-1000-Turnier in Wuhan trifft die Schweizerin auf zahlreiche Spielerinnen der Weltelite. Das Turnier findet vom 12. bis 18. Oktober 2026 statt und verspricht hochklassiges Tennis auf Hartplatz. Bencic wird in der vorläufigen Setzliste auf Position neun geführt. Zu den grossen Favoritinnen gehört Aryna Sabalenka, die das Turnier bereits dreimal gewonnen hat. Mehrere prominente Spielerinnen, darunter Titelverteidigerin Coco Gauff und Elena Rybakina, fehlen dagegen. Für Bencic geht es in China um wichtige Weltranglistenpunkte und die Möglichkeit, sich gegen starke internationale Konkurrenz zu behaupten.

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Sinners Skihaltung: Stärke mit körperlichem Risiko?

Jannik Sinners aussergewöhnliche Spielhaltung steht nach seinem verletzungsbedingten Saisonende im Mittelpunkt einer neuen Diskussion. Der Weltranglistenerste bewegt sich mit stark gebeugten Knien und einem auffällig tiefen Körperschwerpunkt über den Tennisplatz. Diese Technik erinnert an seine Vergangenheit als erfolgreicher Nachwuchs-Skirennfahrer. Doch könnte gerade diese besondere Stärke den Körper auf Dauer übermässig belasten? Eine Analyse der italienischen Gazzetta dello Sport vom 9. Oktober 2026 beschäftigt sich mit den biomechanischen Besonderheiten des 25-Jährigen. Sinners tiefe Position ermöglicht schnelle Richtungswechsel, grosse Stabilität und kraftvolle Schläge. Gleichzeitig werden Knie, Muskulatur und Sehnen bei jedem Abbremsen und erneuten Beschleunigen stark beansprucht. Der Hintergrund ist aktuell: Sinner hat seine Saison wegen anhaltender Beschwerden am rechten Knie vorzeitig beendet. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli bestritt er kein offizielles Match mehr. Für das Schweizer Tennis ist die Diskussion besonders interessant, weil Gleichgewicht, Beinarbeit und Bewegungskoordination auch bei der Ausbildung junger Spieler eine zentrale Rolle spielen.

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Roger Federers Villa in Rapperswil: Licht deutet auf den Einzug hin

In Roger Federers neuem Anwesen in Rapperswil-Jona brennt abends Licht. Nach jahrelangen Bauarbeiten soll die Schweizer Tennislegende mit ihrer Familie das Zuhause am Zürichsee bezogen haben. Darüber berichtete zunächst die Linth-Zeitung, anschliessend griffen unter anderem Blick und weitere Schweizer Medien die Nachricht auf. Eine offizielle Bestätigung der Familie liegt bislang nicht vor. Lange standen Bauarbeiten, Bewilligungsverfahren und Diskussionen um das Seeufer im Mittelpunkt. Nun deuten mehrere Hinweise darauf hin, dass das Anwesen tatsächlich genutzt wird: Die Gebäude sind laut Medienberichten möbliert, die grossen Baumaschinen verschwunden und Personen aus dem Umfeld der Bauarbeiten bestätigen gegenüber der Linth-Zeitung den Einzug. Damit könnte eines der bekanntesten privaten Bauprojekte der Schweiz einen wichtigen Abschluss erreicht haben. Hinter der häufig als "Federer-Villa" bezeichneten Anlage steckt allerdings mehr als ein einzelnes Wohnhaus: Entstanden ist ein weitläufiges Anwesen mit mehreren Gebäuden und eigener Sportinfrastruktur.

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Djokovic scheitert überraschend in Shanghai

Novak Djokovic ist beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai überraschend früh ausgeschieden. Der 39-jährige Serbe verlor am Freitag, 9. Oktober 2026, gegen Hubert Hurkacz mit 4:6 und 3:6. Für den Polen war es der erste Sieg im neunten direkten Duell. Nur drei Tage nach seinem Triumph in Peking musste der vierfache Shanghai-Champion einen Rückschlag hinnehmen. Hurkacz benötigte 87 Minuten für seinen Erfolg. Der Pole überzeugte mit seinem starken Aufschlag und gewann 82 Prozent seiner Punkte beim ersten Service. Djokovic fand gegen den druckvollen Gegner kaum Lösungen. Besonders bitter: Im ersten Satz vergab der Serbe zwei Breakchancen, ehe Hurkacz die entscheidenden Punkte für sich entschied. Auch aus Schweizer Sicht besitzt das Resultat Bedeutung. Hurkacz gehört zum angekündigten Teilnehmerfeld der Swiss Indoors Basel vom 24. Oktober bis 1. November. Der 29-Jährige stand bereits 2023 im Basler Final. In Basel steht zudem der angekündigte Karriereabschied von Stan Wawrinka im Mittelpunkt. Djokovic belegt in der regulären ATP-Weltrangliste derzeit Rang acht.

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Ferrero öffnet Sinner die Tür

Juan Carlos Ferrero schliesst eine künftige Zusammenarbeit mit Jannik Sinner ausdrücklich nicht aus. Der langjährige frühere Trainer von Carlos Alcaraz erklärte in einem aktuellen Interview, dass es für ihn kein grundsätzliches Hindernis wäre, künftig den grössten Rivalen seines ehemaligen Schützlings zu betreuen. Eine Vereinbarung mit Sinner gibt es nach Ferreros eigenen Angaben allerdings nicht. Ferrero sucht für 2027 nach einer neuen Aufgabe auf der ATP-Tour. Dabei bevorzugt der frühere Weltranglistenerste nach eigener Aussage einen bereits weit entwickelten Spieler, nachdem die jahrelange Arbeit mit Alcaraz einen enormen zeitlichen und persönlichen Einsatz verlangt hatte. Auf die konkrete Frage nach einem möglichen Engagement bei Sinner erklärte der Spanier, der Name des nächsten Spielers solle für seine Entscheidung grundsätzlich keine entscheidende Rolle spielen. Besondere Brisanz erhält das Gedankenspiel durch die Rivalität zwischen Sinner und Alcaraz. Ferrero machte jedoch deutlich, dass eine Zusammenarbeit mit dem Italiener für ihn keine Aktion gegen seinen früheren Schützling wäre. Alcaraz hat sportlich gerade wieder ein starkes Zeichen gesetzt und beim ATP-Turnier in Tokio seinen ersten Titel seit der langen Verletzungspause gewonnen.

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Djokovic triumphiert zum siebten Mal in Peking

Novak Djokovic hat bei den China Open in Peking seinen 102. Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der 39-jährige Serbe holte den ersten Satz gegen Alex de Minaur mit 7:6 (7:3), ehe der Australier nach dem ersten Game des zweiten Durchgangs verletzungsbedingt aufgeben musste. Für Djokovic ist es der siebte Titel in Peking – bei weiterhin makellosen 34 Siegen aus 34 Matches. De Minaur hatte den ersten Satz lange offen gehalten, musste sich im Tiebreak aber klar geschlagen geben. Nach dem Satz benötigten beide Spieler medizinische Betreuung. Der Australier kehrte mit einer Bandage am linken Oberschenkel auf den Platz zurück, gewann noch das erste Game des zweiten Satzes und beendete die Partie anschliessend wegen seiner körperlichen Probleme. Für Djokovic ist der Erfolg gleichzeitig der erste Turniersieg der Saison 2026. Der Serbe bleibt damit an einem seiner aussergewöhnlichsten Erfolgsorte weiterhin ungeschlagen und steht nun bei 102 Karrieretiteln. Nur wenige Tage zuvor hatte er bereits Alexander Zverev ausgeschaltet und war nach der Disqualifikation von Daniil Medvedev in den Final eingezogen.

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Alcaraz triumphiert in Tokio und ist wieder da

Carlos Alcaraz hat beim ATP-500-Turnier in Tokio seinen ersten Titel seit seiner langen Verletzungspause gewonnen. Der Spanier setzte sich im Final gegen Jiri Lehecka mit 7:6 (7:4), 6:4 durch und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Für den 23-Jährigen ist es der dritte Turniersieg der Saison 2026 und der 27. ATP-Titel seiner Karriere. Alcaraz musste im ersten Satz zunächst einem frühen Break hinterherlaufen, fand aber schnell zurück in die Partie. Im Tiebreak lag er zwischenzeitlich 2:4 zurück, gewann danach jedoch fünf Punkte in Serie und sicherte sich den Durchgang. Im zweiten Satz gelang ihm beim Stand von 3:3 das entscheidende Break. Nach 1:36 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball. Der Triumph besitzt für Alcaraz besondere Bedeutung. Wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk hatte er ab April mehr als vier Monate pausieren müssen. Erst bei den US Open kehrte er in den Einzel-Wettbewerb zurück. Tokio war nun erst sein drittes Turnier seit dem Comeback – und bereits wieder der erste Titel.

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Sinner beendet Saison 2026 wegen Knieverletzung

Jannik Sinner wird 2026 kein Turnier mehr bestreiten. Der Weltranglistenerste beendet seine Saison wegen anhaltender Probleme am rechten Knie vorzeitig und unterzieht sich einer weiteren Behandlung. Der Italiener hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten und richtet den Fokus nun vollständig auf eine Rückkehr im Jahr 2027. Sinner bestätigte den Entscheid am Dienstag. Gemeinsam mit seinem medizinischen Team sei festgelegt worden, die Entzündung im rechten Knie jetzt weiter zu behandeln, damit genügend Zeit für eine vollständige Genesung und die Vorbereitung auf die kommende Saison bleibt. Damit fällt der 25-Jährige unter anderem auch für die ATP Finals in Turin aus. Die Konsequenzen reichen über Sinners eigene Saison hinaus. Alexander Zverev erhält durch den Ausfall eine grosse Chance, den Italiener noch 2026 an der Spitze der Weltrangliste abzulösen. Sinner führt zwar weiterhin, kann in den kommenden Wochen aber keine Punkte mehr sammeln oder aus dem Vorjahr verteidigen.

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Medvedev nach Ball ins Publikum disqualifiziert

Daniil Medvedev ist im Halbfinal der China Open in Peking gegen Novak Djokovic disqualifiziert worden. Beim Stand von 5:7, 3:5 schlug der Russe nach einem verlorenen Punkt einen Ball in Richtung Tribüne und traf dabei einen Zuschauer im Bereich des Auges. Die Partie wurde daraufhin beendet, Djokovic steht kampflos im Final. Der Vorfall ereignete sich beim Stand von 15:15 im neunten Game des zweiten Satzes. Medvedev verlor den Punkt, reagierte frustriert und schlug den Ball weg. Der Ball flog in die Zuschauerränge und traf einen Fan, der unmittelbar medizinisch betreut wurde und die Tribüne anschliessend verliess. Zu diesem Zeitpunkt hatte Djokovic den ersten Satz bereits mit 7:5 gewonnen und führte im zweiten Durchgang mit 5:3. Nach der Disqualifikation zieht der Serbe in den Final ein und trifft dort auf Alex de Minaur. Für Medvedev endet ein starkes Turnier dagegen auf ungewöhnliche und bittere Weise.

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Bencic scheitert in Peking erneut an Ann Li

Für Belinda Bencic ist das WTA-1000-Turnier in Peking in der dritten Runde beendet. Die Schweizer Weltnummer 12 unterliegt der Amerikanerin Ann Li mit 4:6, 3:6 und verpasst damit den Einzug in den Achtelfinal. Nach 1:19 Stunden steht die zweite Niederlage im zweiten Direktduell mit Li fest. Bencic erwischte einen schwierigen Start und lag nach nur zwölf Minuten bereits 0:3 zurück. Die 29-Jährige kämpfte sich im ersten Satz noch einmal auf 4:4 heran, gab danach jedoch erneut ihren Aufschlag ab. Li nutzte die Gelegenheit und holte den ersten Durchgang mit 6:4. Im zweiten Satz konnte Bencic den Druck auf den Aufschlag ihrer Gegnerin nicht mehr entscheidend erhöhen. Li schaffte im vierten Game das Break und liess sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Die als Nummer 21 gesetzte Amerikanerin verwertete ihre Breakchancen konsequent und beendete den Schweizer Lauf in Peking in zwei Sätzen.

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Djokovic dreht das Spiel gegen Zverev und bleibt in Peking unbesiegt

Novak Djokovic hat seine unglaubliche Siegesserie bei den China Open fortgesetzt. Der 39-jährige Serbe bezwang Alexander Zverev im Viertelfinal nach Satzrückstand mit 4:6, 6:4 und 6:4 und steht damit im Halbfinal. Djokovic hat nun sämtliche 32 Matches seiner Karriere in Peking gewonnen. Zverev erwischte den besseren Start und holte sich den ersten Satz mit 6:4. Djokovic liess sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Im zweiten und dritten Durchgang gelang ihm jeweils beim Stand von 5:4 das entscheidende Break. Nach 2 Stunden und 34 Minuten verwertete der Serbe seinen zweiten Matchball. Für Djokovic geht die bemerkenswerte Rückkehr nach elfjähriger Peking-Pause damit weiter. Nach Erfolgen gegen Nuno Borges und Bu Yunchaokete setzte er sich nun auch gegen die Weltnummer 2 durch. Im Halbfinal wartet mit Daniil Medvedev die nächste grosse Hürde.

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Golubic scheitert klar an Nosková

Viktorija Golubic ist beim WTA-1000-Turnier in Peking in der dritten Runde ausgeschieden. Die Schweizerin unterliegt der Weltranglisten-Sechsten Linda Nosková klar mit 2:6, 1:6. Nach zwei Siegen zum Auftakt findet Golubic gegen die formstarke Tschechin diesmal kein Mittel. Nosková übernimmt von Beginn an die Kontrolle und nimmt Golubic im ersten Satz zweimal den Aufschlag ab. Auch im zweiten Durchgang bleibt die 21-Jährige dominant und schafft drei weitere Breaks. Nach zwei Sätzen ist das Turnier für Golubic beendet. Trotz der deutlichen Niederlage kann die 33-jährige Zürcherin auf eine insgesamt positive Woche zurückblicken. Zunächst hatte sie Elvina Kalieva mit 6:3, 6:1 bezwungen, danach setzte sie sich gegen die gesetzte Peyton Stearns mit 6:4, 3:6, 6:3 durch. Gegen Nosková, die aktuell auf Rang sechs der WTA-Weltrangliste steht, war die Aufgabe dann deutlich schwieriger.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Nishikori beendet Karriere – letzter Auftritt in Tokio

Kei Nishikori hat seine aussergewöhnliche Tennis-Karriere beendet. Der 36-jährige Japaner verlor am Donnerstag beim ATP-500-Turnier in Tokio sein letztes Profimatch gegen Frances Tiafoe mit 4:6, 4:6. Damit verabschiedet sich der ehemalige Weltranglistenvierte nach rund zwei Jahrzehnten vom internationalen Spitzentennis. Nishikori hatte bereits Ende April angekündigt, seine Karriere 2026 zu beenden. Für seinen letzten Auftritt erhielt er in Tokio eine Wildcard und durfte damit dort Abschied nehmen, wo er 2012 und 2014 triumphiert hatte. Gegen den als Nummer zwei gesetzten Tiafoe hielt Nishikori nochmals dagegen, konnte die entscheidenden Breaks des Amerikaners aber nicht verhindern. Der Japaner verlässt die Tour mit zwölf ATP-Einzeltiteln, einer Karrierebestmarke von Weltranglistenplatz vier und dem Finaleinzug bei den US Open 2014. Dort schrieb Nishikori Geschichte, als er als erster asiatischer Mann einen Grand-Slam-Final im Einzel erreichte. Hinzu kommt die olympische Bronzemedaille von Rio 2016.

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Tsitsipas kommt nach Basel – Swiss Indoors erhalten weiteren prominenten Namen

Die Swiss Indoors Basel erhalten weiteren prominenten Zuwachs: Stefanos Tsitsipas wird beim ATP-500-Turnier in der St. Jakobshalle antreten. Der 28-jährige Grieche, frühere Weltranglistendritte und zweifache Grand-Slam-Finalist, gehört damit zum hochkarätigen Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausgabe. Für Tsitsipas ist es zugleich die Rückkehr in die Schweiz nach seinem Turniersieg im Sommer in Gstaad. Tsitsipas hat sich nach einer schwierigen Phase in dieser Saison wieder deutlich nach vorne gearbeitet. Im Juli gewann er das ATP-250-Turnier in Gstaad und holte dort seinen ersten Titel seit fast eineinhalb Jahren. Ende September wurde der Grieche wieder auf Rang 44 der ATP-Weltrangliste geführt. Neben ihm wurden für Basel inzwischen auch Alexander Bublik, Hubert Hurkacz und Alejandro Davidovich Fokina als weitere Teilnehmer bekannt. Für die Swiss Indoors ist die Zusage ein zusätzlicher sportlicher Gewinn. Bereits zuvor standen unter anderem Ben Shelton, Félix Auger-Aliassime, Taylor Fritz, Arthur Fils, Holger Rune, Casper Ruud, Jiří Lehečka und Vorjahressieger João Fonseca im Aufgebot. Aus Schweizer Sicht wird die Ausgabe 2026 zudem durch den Abschied von Stan Wawrinka geprägt, der in Basel einen seiner letzten grossen Auftritte als Profi bestreiten wird.

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Golubic startet gegen Kalieva in Peking

Viktorija Golubic startet heute beim WTA-1000-Turnier in Peking in den nächsten wichtigen Abschnitt ihrer Saison. Die Schweizerin trifft in der ersten Runde auf die US-Amerikanerin Elvina Kalieva. Für Golubic ist es das erste Tour-Match seit ihrem Erstrunden-Aus bei den US Open. Golubic wird aktuell auf Rang 67 der WTA-Weltrangliste geführt, Kalieva auf Position 117. Die Amerikanerin war ursprünglich in der Qualifikation gescheitert, rückte aber als Lucky Loserin ins Hauptfeld nach. Damit wartet auf Golubic zum Auftakt eine Gegnerin, die bereits zwei Matches auf den Hartplätzen von Peking absolviert hat. Für die 33-jährige Zürcherin geht es darum, nach mehreren Wochen ohne Matchpraxis möglichst schnell wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden. Bei den US Open war sie Ende August in der ersten Runde an Diane Parry gescheitert. Über dieses Ausscheiden hatten wir bereits im Schweizer US-Open-Rückblick berichtet.

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