FCZ erstmals gestoppt – Servette rückt bis auf einen Punkt heran

Der FC Zürich hat in der AXA Women’s Super League erstmals in dieser Saison Punkte abgegeben. Leader Zürich kam gegen die YB Frauen nicht über ein 1:1 hinaus, während Meister Servette Chênois Yverdon nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 bezwang. Damit liegt Servette nur noch einen Punkt hinter dem FCZ.

Nina Kajzba brachte die Zürcherinnen im Heerenschürli kurz vor der Pause in Führung. YB blieb jedoch im Spiel und belohnte sich in der Schlussphase durch Malaurie Granges mit dem Ausgleich.

Servette musste gegen Aufsteiger Yverdon deutlich mehr kämpfen. Gloria Marinelli drehte die Partie mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit und sicherte den Genferinnen den vierten Meisterschaftssieg in Serie.

Granges beendet die Zürcher Siegesserie

Der FCZ war mit vier Siegen aus den ersten vier Meisterschaftsspielen in die Partie gegangen. Gegen YB fiel der Führungstreffer in der 42. Minute: Nina Kajzba verwertete die Situation nach einem Eckball und erzielte ihr bereits siebtes Saisontor.

Damit setzte sich die 22-jährige Slowenin an die Spitze der Torschützinnenliste. Teamkollegin Kim Dubs folgt mit sechs Treffern.

YB hielt die Partie allerdings offen. In der 83. Minute erzielte Malaurie Granges das 1:1. Für die Bernerinnen war es bereits das dritte Unentschieden in Folge.

Nach fünf Runden steht Zürich mit 13 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze. YB liegt mit sechs Zählern auf Rang sechs.

Marinelli dreht Partie für Servette

Im Stade de Genève erwischte Yverdon den besseren Start. Chloé Le Franc brachte die Gäste früh in Führung, ehe Magdalena Sobal in der 23. Minute per Kopf zum 1:1 ausglich.

Noch vor der Pause ging Yverdon erneut in Führung. Michelle Sager traf in der 43. Minute zum 2:1 für die Waadtländerinnen.

Servette fand erst nach mehreren Wechseln richtig in die Partie. In der 67. Minute traf Gloria Marinelli nach Vorarbeit von Meriame Terchoun zum Ausgleich. Wenige Minuten später erzielte die Italienerin per Kopf auch das 3:2.

Für Marinelli waren es die Saisontore drei und vier in der Meisterschaft. Servette feierte damit nach der Auftaktniederlage gegen YB den vierten Liga-Sieg in Serie.

Servette bleibt trotz Doppelbelastung dran

Die Genferinnen stehen aktuell vor einem intensiven Programm. Mit dem 3:0 gegen Sparta Prag hatte sich Servette erst vor wenigen Tagen für die Ligaphase der Champions League qualifiziert.

Trotz der zusätzlichen europäischen Belastung hält der Meister in der Liga Schritt. Nach fünf Spielen steht Servette bei zwölf Punkten und damit nur noch einen Zähler hinter Zürich.

Hinter dem Spitzenduo folgen GC und Basel mit jeweils zehn Punkten. Luzern liegt nach dem 2:0 gegen Rapperswil-Jona mit neun Zählern ebenfalls in Schlagdistanz.

Spitzenduell rückt näher

Servette ist bereits am 12. September wieder gefordert und tritt auswärts gegen Rapperswil-Jona an.

Der FC Zürich empfängt einen Tag später den FC Basel. Für den Leader wartet damit unmittelbar nach dem ersten Punktverlust die nächste schwierige Aufgabe.

Am 18. September kommt es schliesslich zum direkten Duell zwischen Servette und dem FCZ. Nach den Resultaten der fünften Runde hat dieses Spitzenspiel zusätzlich an Bedeutung gewonnen.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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