Rybakina gewinnt US Open und wird neue Nummer 1
von belmedia Redaktion Allgemein Amerika Grand Slams Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Resultate Schweiz Sport sportaktuell.ch Tennis tennis.ch Themen Turniere WTA Tour Ⳇ Verbreitung
Elena Rybakina ist US-Open-Siegerin 2026. Die 27-Jährige aus Kasachstan bezwingt Aryna Sabalenka im Final von New York mit 6:4, 5:7, 6:2 und gewinnt damit den dritten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Am Montag übernimmt Rybakina zudem erstmals die Führung in der WTA-Weltrangliste.
Im Arthur Ashe Stadium liefert sich Rybakina mit der zweifachen Titelverteidigerin einen intensiven Final über 2:21 Stunden. Nach einem starken ersten Satz muss sie den zweiten Durchgang abgeben, findet im Entscheidungssatz aber sofort wieder zu ihrer Linie zurück.
Für Sabalenka endet damit eine beeindruckende Serie in New York. Die Belarussin hatte die US Open 2024 und 2025 gewonnen und war mit 19 Siegen in Folge beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in den Final eingezogen. Rybakina verhindert den dritten Titel in Serie.
Rybakina nutzt Sabalenkas Fehler
Der erste Satz ist zunächst von zahlreichen engen Aufschlagspielen geprägt. Sabalenka wehrt früh mehrere Breakchancen ab, doch beim Stand von 2:2 gelingt Rybakina der entscheidende Durchbruch. Ein Doppelfehler der Weltnummer 1 bringt der Kasachin das Break.
Obwohl Rybakinas erster Aufschlag nicht konstant funktioniert, lässt sie bei eigenem Service kaum etwas zu. Sabalenka findet keinen Weg zurück in den Satz. Nach 45 Minuten bringt Rybakina den ersten Durchgang mit 6:4 ins Ziel.
Auch zu Beginn des zweiten Satzes ist Rybakina zunächst näher am Break. Sabalenka kann die kritische Phase jedoch überstehen und stabilisiert ihr Spiel zunehmend. Die Fehlerquote der Belarussin sinkt, während Rybakina nicht mehr ganz so souverän agiert.
Sabalenka erzwingt den Entscheidungssatz
Beim Stand von 4:5 kann Rybakina noch zwei Satzbälle abwehren. Zwei Games später bekommt Sabalenka die nächste Gelegenheit und nutzt sie. Mit 7:5 gleicht die Titelverteidigerin nach Sätzen aus und zwingt ihre Rivalin in einen dritten Durchgang.
Rybakina zeigt sich davon unbeeindruckt. Die kommende Weltnummer 1 schafft früh das Break und übernimmt damit erneut die Kontrolle. Sabalenka wirkt zunehmend frustriert und findet bei den Aufschlagspielen ihrer Gegnerin kaum noch Ansatzpunkte.
Besonders beeindruckend ist Rybakinas Bilanz bei eigenem Service im dritten Satz: Sie gibt nur drei Punkte ab. Beim Stand von 5:2 erhöht sie den Druck nochmals und erspielt sich die Chance, das Match endgültig zu entscheiden.
Ass besiegelt Rybakinas ersten US-Open-Titel
Nach 2:21 Stunden verwandelt Rybakina ihren zweiten Matchball – standesgemäss mit einem Ass. Mit 6:2 geht der Entscheidungssatz deutlich an die Kasachin.
Für Rybakina ist es der erste Titel bei den US Open. Zuvor war sie in New York nie über den Achtelfinal hinausgekommen. Ihren ersten Grand-Slam-Titel hatte sie 2022 in Wimbledon gewonnen, Anfang 2026 triumphierte sie bei den Australian Open.
Auch dort hiess ihre Gegnerin im Final Sabalenka. Rybakina gewinnt damit innerhalb einer Saison gleich zwei Grand-Slam-Endspiele gegen die Belarussin und erhöht ihre Major-Ausbeute auf drei Titel.
Rybakina löst Sabalenka als Nummer 1 ab
Unabhängig vom Ausgang des Finals hatte Rybakina bereits mit ihrem Einzug in den Halbfinal genügend Punkte gesammelt, um Sabalenka an der Spitze der Weltrangliste abzulösen. Mit dem Triumph in New York krönt sie diesen Aufstieg nun zusätzlich.
Die neue Rangliste erscheint am Montag, 14. September. Rybakina wird dann erstmals offiziell als Nummer 1 geführt. Sie ist die 30. Spielerin in der Geschichte der WTA, die den Spitzenplatz erreicht, und die erste Tennisspielerin beziehungsweise der erste Tennisspieler aus Kasachstan an der Spitze einer Weltrangliste.
Für Sabalenka endet dagegen eine lange Regentschaft. Sie war 99 Wochen in Folge die Nummer 1 der Welt. Der erhoffte dritte US-Open-Titel in Serie bleibt ihr ebenfalls verwehrt.
Rybakina beendet das Turnier in New York damit mit einem historischen Doppel-Erfolg: erstmals US-Open-Siegerin und erstmals Weltnummer 1.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert