Kobel bei Real Madrid angeboten – Königliche beobachten Schweizer

Gregor Kobel ist bei Real Madrid auf dem Radar. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung «AS» wurde der Schweizer Nationalgoalie den Königlichen angeboten, deren Scoutingabteilung den 28-Jährigen aufmerksam verfolgt. Konkrete Transferverhandlungen gibt es allerdings nicht – Real setzt weiterhin klar auf Thibaut Courtois.

Der belgische Stammgoalie steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung bis Juni 2028. Real Madrid sieht deshalb aktuell keinen Anlass, auf der Torhüterposition aktiv zu werden. Kobel gilt vielmehr als eine der hochklassigen Alternativen, die der spanische Rekordmeister für die Zukunft im Blick behält.

Für den Schweizer ist allein die Beobachtung durch Real Madrid eine weitere Bestätigung seines internationalen Stellenwerts. Kobel gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern von Borussia Dortmund und wurde zuletzt auch für die Auszeichnung als bester Torhüter rund um den Ballon d’Or nominiert. Beim BVB besitzt er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

Real hält an Courtois fest

Im Mittelpunkt der Madrider Planungen steht weiterhin Courtois. Laut «AS» sind sich Klub und Spieler bei einer Verlängerung bis 2028 weitgehend einig. Der 34-Jährige geniesst intern grosses Vertrauen und hat mit seinen Leistungen zu Saisonbeginn nochmals Argumente für eine weitere Zusammenarbeit geliefert.

Hinzu kommt, dass Real mit Andriy Lunin einen erfahrenen Ersatzgoalie besitzt und gleichzeitig mehrere junge Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs beobachtet. Ein unmittelbarer Transferbedarf besteht deshalb nicht.

Kobel ist dennoch Teil der Überlegungen. «AS» berichtet ausdrücklich, dass der Dortmunder Real Madrid angeboten worden sei und die Scoutingabteilung seine Entwicklung genau verfolge. Über diese Beobachtung hinaus sei das Interesse bislang aber nicht fortgeschritten.

Kobel gehört zu Dortmunds wichtigsten Spielern

Borussia Dortmund dürfte einen möglichen Abgang ohnehin nur unter aussergewöhnlichen Umständen in Betracht ziehen. Kobel wechselte 2021 vom VfB Stuttgart zum BVB und etablierte sich schnell als unumstrittene Nummer 1.

Seinen ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag verlängerte der Zürcher bereits 2023 vorzeitig bis Sommer 2028. Der Klub bezeichnete ihn dabei ausdrücklich als einen Torhüter von Weltklasseformat und als wichtigen Führungsspieler.

Auch in der vergangenen Saison unterstrich Kobel seine Bedeutung. Mit 15 Bundesliga-Partien ohne Gegentor stellte er den Dortmunder Vereinsrekord ein. Inzwischen gehört er zudem zu den Führungsspielern der Schweizer Nationalmannschaft.

Noch keine konkreten Verhandlungen

Für eine unmittelbare Wechselgeschichte reichen die Informationen deshalb nicht aus. Weder Real Madrid noch Borussia Dortmund haben Gespräche bestätigt, und auch «AS» berichtet lediglich von einem Angebot sowie der Beobachtung durch die Madrider Scouts.

Interessant ist die Personalie dennoch. Real gehört zu den wenigen Klubs, die für Kobel sportlich noch einmal einen Schritt nach oben bedeuten könnten. Gleichzeitig läuft sein Dortmunder Vertrag ebenso bis 2028 wie der neue Kontrakt, den Courtois in Madrid erhalten soll.

Damit dürfte ein möglicher Wechsel frühestens dann konkreter werden, wenn sich die Torhütersituation bei Real verändert. Vorerst bleibt Kobel die klare Nummer 1 in Dortmund – und einer der Namen, die der spanische Rekordmeister für die Zukunft kennt.

🏆 DIE AUSGANGSLAGE BEI KOBEL

  • Gregor Kobel steht bei Borussia Dortmund bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag.
  • Laut «AS» wurde der Schweizer Real Madrid angeboten und wird von den Scouts beobachtet.
  • Konkrete Transfergespräche zwischen Real Madrid und Dortmund sind derzeit nicht bekannt.
  • Thibaut Courtois steht bei Real vor einer Verlängerung seines Vertrags bis 2028.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch