Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin.

Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit.

Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

Zweimal nominiert, aber noch ohne Länderspiel

Schmid kennt den Kreis der A-Nationalmannschaft bereits. Im März 2023 nominierte Murat Yakin den damaligen GC-Spieler erstmals für die EM-Qualifikationsspiele gegen Belarus und Israel. Zum Einsatz kam er in beiden Partien allerdings nicht.

Eine weitere Chance erhielt der Linksverteidiger im September 2024. Damals musste Schmid jedoch unmittelbar vor dem Nations-League-Zusammenzug verletzungsbedingt Forfait geben. Seine Bilanz für das Schweizer A-Team steht deshalb bis heute bei null Länderspielen.

Gerade diese Vorgeschichte macht die Nationalmannschaft für ihn zu einem besonderen Thema. Schmid betont gleichzeitig, dass sein unmittelbarer Fokus auf den Leistungen im Klub liegt. In Salzburg will er sich auf internationalem Niveau weiter etablieren und damit Argumente für eine erneute Nomination liefern.

Europa League als nächste Bühne

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Donnerstag. Salzburg startet auswärts gegen Levski Sofia in die Ligaphase der Europa League. Die Partie beginnt um 18.45 Uhr.

Für Schmid und seine Mannschaft warten danach mehrere attraktive Aufgaben. Am zweiten Spieltag empfängt Salzburg am 15. Oktober die AC Milan. Später folgen unter anderem Duelle mit Anderlecht, Bayer Leverkusen und Crystal Palace.

Damit erhält der Schweizer regelmässig die Gelegenheit, sich gegen internationale Gegner zu beweisen. Für einen Spieler, der sich wieder für die Nationalmannschaft empfehlen will, bietet die Europa League eine wichtige zusätzliche Bühne.

Wechsel ins Ausland zahlt sich bislang aus

Schmid hatte seinen Wechsel nach Salzburg bewusst als neuen Schritt in seiner Karriere bezeichnet. Nach langen Jahren im Schweizer Klubfussball wollte er mit 28 Jahren nochmals aus seiner gewohnten Umgebung heraus und sich im Ausland behaupten.

Bislang funktioniert dieser Plan. Neun Einsätze in den ersten zehn Pflichtspielen zeigen, welchen Stellenwert der Linksverteidiger bereits besitzt. Dabei profitiert er von seiner Vielseitigkeit: Neben seiner angestammten Position links in der Viererkette kann Schmid auch weiter vorne eingesetzt werden.

Ob diese Leistungen bereits für das nächste Schweizer Aufgebot reichen, entscheidet Murat Yakin. Klar ist aber: Schmid spielt regelmässig, steht international im Schaufenster und hat seinen Wunsch nach einer Rückkehr in den Kreis der Nationalmannschaft deutlich gemacht.

🏆 SCHMIDS NÄCHSTE CHANCEN

  • 17. September: Europa-League-Auftakt mit Salzburg auswärts gegen Levski Sofia.
  • 15. Oktober: Heimspiel gegen die AC Milan in der Europa League.
  • Schmid besitzt bei Salzburg einen Vertrag bis Sommer 2030.
  • Für die Schweizer A-Nati wurde er bereits zweimal aufgeboten, wartet aber noch auf sein Debüt.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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