FCZ fordert Leader Servette – Dubs führt beste Offensive ins Spitzenspiel

In der AXA Women’s Super League kommt es am Freitagabend zum direkten Duell um die Tabellenspitze. Leader Servette Chênois empfängt den noch ungeschlagenen FC Zürich um 19.00 Uhr im Stade des Trois-Chêne. Nur ein Punkt trennt die beiden derzeit stärksten Teams der Liga – und beim FCZ steht insbesondere die formstarke Kim Dubs im Fokus.

Servette führt nach sechs Partien mit 15 Punkten und einer Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage. Zürich folgt mit 14 Zählern unmittelbar dahinter und ist mit vier Siegen und zwei Unentschieden das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. Besonders eindrücklich ist die Offensive der Zürcherinnen: Mit bereits 20 Treffern stellt der FCZ den gefährlichsten Angriff der Women’s Super League.

Eine zentrale Rolle spielt Kim Dubs. Die 27-Jährige hat in dieser Saison bereits sechs Meisterschaftstore erzielt und erlebt nach mehreren von Verletzungen geprägten Jahren einen starken Start. Bereits nach dem ersten Punktverlust des FCZ war Servette bis auf einen Zähler herangerückt. Nun treffen die beiden Spitzenteams erstmals in dieser Saison direkt aufeinander.

Dubs spielt endlich wieder ohne Beschwerden

Für Dubs ist der Saisonstart auch persönlich besonders wertvoll. Die Offensivspielerin hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und konnte ihr Potenzial deshalb nicht konstant abrufen.

Nun fühlt sie sich körperlich wieder frei. Gegenüber SRF erklärte Dubs, sie habe endlich wieder das Gefühl, ohne die ständige Belastung einer Verletzung spielen zu können. Das schlägt sich unmittelbar in ihren Zahlen nieder.

Sechs Treffer nach sechs Runden sind ein eindrücklicher Wert. Gemeinsam mit Nina Kajzba bildet Dubs eine Offensive, die bisher kaum zu kontrollieren war. Zürich erzielte im Schnitt mehr als drei Tore pro Meisterschaftsspiel.

Servette hat sich nach Fehlstart an die Spitze gespielt

Der amtierende Meister aus Genf startete dagegen mit einer 2:3-Niederlage gegen die Young Boys in die Saison. Danach fand Servette schnell in die Erfolgsspur zurück und steht inzwischen mit fünf Siegen aus sechs Spielen an der Tabellenspitze.

Zuletzt gewannen die Genferinnen 2:1 bei Rapperswil-Jona. Davor gelang gegen Yverdon trotz zweimaligem Rückstand ein 3:2-Heimsieg. Gloria Marinelli erzielte damals innerhalb weniger Minuten einen Doppelpack und unterstrich damit die individuelle Qualität im Servette-Angriff.

Mit 15 Toren ist die Offensive zwar weniger produktiv als jene des FCZ, gleichzeitig kassierte Servette erst acht Gegentreffer.

FCZ zuletzt zweimal nur remis

Zürich startete mit vier Siegen in Serie furios in die Meisterschaft. Besonders das 8:0 beim FC Aarau und das 4:2 in Rapperswil unterstrichen die offensive Stärke.

Zuletzt geriet der Motor allerdings etwas ins Stocken. Gegen YB kam der FCZ trotz Führung nicht über ein 1:1 hinaus, am vergangenen Wochenende folgte zuhause gegen Basel erneut ein 1:1.

Die Zürcherinnen sind damit weiterhin ungeschlagen, haben ihre ursprüngliche Tabellenführung aber an Servette verloren. Ein Sieg in Genf würde sie nun unmittelbar wieder auf Rang eins bringen.

Direktes Duell um Platz eins

Die Ausgangslage macht die Partie zum klaren Spitzenspiel der siebten Runde. Gewinnt Servette, würden die Genferinnen den Vorsprung auf Zürich auf vier Punkte ausbauen. Bei einem FCZ-Erfolg wechselt dagegen die Tabellenführung zurück nach Zürich.

Hinter dem Spitzenduo folgen GC und Basel mit jeweils elf Punkten. Unabhängig vom Resultat werden Servette und Zürich nach dieser Runde deshalb in der Spitzengruppe bleiben.

Für den FCZ wird entscheidend sein, ob seine bislang stärkste Waffe auch gegen den Meister funktioniert: die Offensive. Und für Dubs bietet sich im direkten Duell mit dem Leader die nächste Gelegenheit, ihren starken Saisonstart zu bestätigen.

⚽ DAS SPITZENSPIEL AUF EINEN BLICK

  • Servette führt mit 15 Punkten, der FC Zürich folgt mit 14 Zählern auf Rang zwei.
  • Der FCZ ist nach sechs Runden noch ungeschlagen und stellt mit 20 Toren die beste Offensive der Liga.
  • Kim Dubs hat bereits sechs Meisterschaftstreffer erzielt.
  • Anpfiff: Freitag, 18. September, 19.00 Uhr im Stade des Trois-Chêne.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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