Albian Ajeti verlässt den FC Basel und wechselt zum FC Lugano
von belmedia Redaktion Basel-Stadt Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Super League Tessin Themen Transfers Ⳇ Verbreitung
Albian Ajeti wechselt innerhalb der Super League vom FC Basel zum FC Lugano. Der 29-jährige Schweizer Mittelstürmer wird bis zum Ende der Saison 2026/27 an die Tessiner ausgeliehen. Anschliessend besitzt Lugano eine Option zur definitiven Übernahme. Ajeti steht beim FC Basel eigentlich noch bis Sommer 2028 unter Vertrag.
Damit erhält der frühere Schweizer Nationalspieler beim FC Lugano die Möglichkeit, wieder regelmässiger zum Einsatz zu kommen. Beim FCB waren seine sportlichen Perspektiven zuletzt begrenzt.
Für Lugano ist Ajeti ein erfahrener Angreifer, der den Schweizer Fussball bestens kennt und zusätzlich mehrere Jahre Erfahrung aus verschiedenen europäischen Ligen mitbringt.
Basel und Ajeti entscheiden sich für eine Leihe
Der FC Basel bestätigt, dass die aktuelle sportliche Situation den Ausschlag für den Wechsel gegeben hat. Gemeinsam mit Ajeti sei man zum Schluss gekommen, dass eine Leihe derzeit für beide Seiten die sinnvollste Lösung darstelle.
Der gebürtige Basler war im Februar 2024 nach mehreren Jahren im Ausland zu seinem Ausbildungsclub zurückgekehrt. In der Folge gehörte er auch zur Mannschaft, die mit Rotblau nationale Erfolge feiern konnte.
Nun trennen sich die Wege zumindest vorübergehend. Sollte Lugano die vereinbarte Kaufoption ziehen, könnte daraus im kommenden Sommer ein definitiver Transfer werden.
Lugano erhält einen erfahrenen Strafraumstürmer
Im Tessin erhofft man sich von Ajeti insbesondere zusätzliche Präsenz im Strafraum. Sportchef Sebastian Pelzer hebt die Erfahrung des Angreifers sowie dessen Kenntnisse des Schweizer Fussballs hervor.
Ajeti durchlief den Nachwuchs des FC Basel und schaffte dort den Sprung in den Profifussball. Anschliessend führte ihn seine Karriere zu mehreren Clubs im Ausland.
Zu seinen Stationen gehörten der FC Augsburg, West Ham United, Celtic Glasgow, Sturm Graz und Gaziantep. Damit sammelte der Schweizer Erfahrungen in Deutschland, England, Schottland, Österreich und der Türkei.
Für die Schweizer A-Nationalmannschaft absolvierte Ajeti elf Länderspiele und erzielte einen Treffer.
Lugano verstärkt sich für eine intensive Saison
Die Verpflichtung kommt für den FC Lugano in einer sportlich anspruchsvollen Phase. Neben der Super League ist die Mannschaft auch international gefordert und benötigt entsprechend Breite im Kader.
Die Tessiner sind stark in die neue Meisterschaft gestartet und mischen früh im oberen Tabellenbereich mit. Wie sich die Kräfteverhältnisse an der Spitze der Super League zuletzt entwickelt haben, zeigt auch der Blick auf die ersten Saisonwochen.
Mit Ajeti bekommt Trainer Mattia Croci-Torti nun eine zusätzliche Alternative für das Sturmzentrum. Der 29-Jährige bringt ein anderes Profil als einige der bereits vorhandenen Offensivspieler mit und kennt die Anforderungen der Super League aus zahlreichen Einsätzen.
Baldiges Wiedersehen mit Basel möglich
Besonders brisant: Bereits am Sonntag, 6. September, trifft der FC Basel im St. Jakob-Park auf den FC Lugano. Damit könnte es nur wenige Tage nach dem Transfer bereits zum Wiedersehen zwischen Ajeti und seinem Stammclub kommen.
Ob der Stürmer dann bereits für die Tessiner eingesetzt wird, hängt von den sportlichen Planungen der kommenden Tage ab.
Fest steht: Albian Ajeti verlässt Basel vorerst und erhält beim FC Lugano eine neue Chance. Die Leihe läuft bis zum Ende der Saison – danach können die Tessiner entscheiden, ob sie den Schweizer Stürmer definitiv übernehmen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-Bild