Basel will Aufschwung bestätigen – St. Gallen nach zwei Niederlagen im Joggeli
von belmedia Redaktion Allgemein Basel-Stadt Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch St.Gallen Super League Themen Ⳇ Verbreitung
Der FC Basel will den positiven Effekt nach dem Trainerwechsel heute auch vor eigenem Publikum bestätigen. Eine Woche nach dem 4:2-Auswärtssieg gegen Luzern empfängt der Schweizer Meister um 16.30 Uhr den FC St. Gallen im St. Jakob-Park. Die Ostschweizer reisen nach zwei deutlichen Niederlagen unter Zugzwang nach Basel.
Interimstrainer Luigi Nocentini feierte bei seinem Einstand in Luzern trotz eines Gegentors nach wenigen Sekunden einen gelungenen Start. Xherdan Shaqiri war mit zwei Toren und der Vorlage zum Treffer von Philip Otele die entscheidende Figur. Gegen St. Gallen soll nun der nächste Schritt folgen – und gleichzeitig die zuletzt schwache Heimbilanz korrigiert werden.
Basel steht nach acht Meisterschaftsspielen bei 13 Punkten, muss allerdings weiterhin auf den verletzten Offensivspieler Kaio Eduardo Sow verzichten. St. Gallen muss seinerseits ohne Captain Lukas Görtler auskommen, der wegen einer Schulterverletzung voraussichtlich mehrere Wochen fehlt. Für beide Mannschaften ist es das letzte Spiel vor der dreiwöchigen Nationalmannschaftspause.
Shaqiri soll Basels Offensive erneut führen
Beim 4:2 in Luzern zeigte Basel eine Reaktion auf die turbulenten Tage nach der Trennung von Stephan Lichtsteiner. Besonders auffällig war Shaqiri. Der Captain bereitete zunächst Oteles Treffer zum 2:1 mit einem Eckball vor und traf nach der Pause selbst zweimal.
Interimstrainer Nocentini fordert nun einen ähnlich mutigen Auftritt. Seine Mannschaft soll Fehler nicht fürchten, sondern geschlossen darauf reagieren. Gerade im eigenen Stadion besteht Nachholbedarf: Die beiden letzten Meisterschafts-Heimspiele gegen Sion und Lugano gingen verloren.
Die Personalsituation bleibt dabei eine Herausforderung. Sow fehlt wegen seiner Bänderverletzung am linken Sprunggelenk. Bereits in Luzern setzte Nocentini offensiv auf Olaigbe, Shaqiri und Otele hinter Mittelstürmer Zan Celar.
St. Gallen muss defensiv stabiler werden
Beim FC St. Gallen zeigt die Formkurve derzeit in die andere Richtung. Nach dem 0:3 zuhause gegen Sion folgte am Mittwoch ein 1:4 beim FC Lugano. Besonders die erste Halbzeit im Tessin verlief enttäuschend: Bereits zur Pause lagen die Ostschweizer 0:4 zurück.
Trainer Enrico Maassen muss zudem weiterhin auf seinen Captain verzichten. Görtler verletzte sich Anfang September in Genf an der Schulter. Zwar wurde kein Bruch festgestellt, der Mittelfeldspieler fällt nach Klubangaben aber voraussichtlich mehrere Wochen aus.
Für die Gäste wird deshalb entscheidend sein, Basels Umschaltspiel und vor allem Shaqiris Einfluss früh zu begrenzen. Gleichzeitig benötigt St. Gallen offensiv wieder mehr Durchschlagskraft. In den vergangenen beiden Meisterschaftsspielen gelang insgesamt nur ein Treffer.
Nocentinis Zukunft bleibt offen
Für Basel hat die Partie auch Bedeutung über die drei Punkte hinaus. Nocentini führt die Mannschaft weiterhin interimistisch, während der Klub nach einer dauerhaften Lösung auf der Trainerposition sucht. Entsprechend könnte das Duell mit St. Gallen bereits sein letzter Einsatz als Verantwortlicher an der Seitenlinie sein.
Der Italiener konzentriert sich öffentlich allerdings ausschliesslich auf die sportliche Aufgabe. Mit einem zweiten Sieg in Folge könnte Basel den Trainerwechsel-Effekt bestätigen und mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen.
St. Gallen wiederum benötigt nach zwei Niederlagen dringend eine Reaktion. Nach der Pause empfängt der FCSG am 11. Oktober Lausanne, während Basel am gleichen Tag auswärts beim FC Vaduz antritt.
- Anpfiff im St. Jakob-Park ist heute um 16.30 Uhr.
- Basel gewann zuletzt 4:2 in Luzern, St. Gallen verlor seine letzten beiden Spiele gegen Sion und Lugano.
- Der FCB muss auf Kaio Eduardo Sow verzichten, beim FCSG fehlt Captain Lukas Görtler.
- Nach der Partie beginnt für beide Mannschaften die dreiwöchige Nationalmannschaftspause.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert