Gottéron bindet Sörensen und de la Rose bis 2029

Fribourg-Gottéron setzt bei zwei prägenden Figuren seiner Meistermannschaft langfristig auf Kontinuität. Marcus Sörensen und Jacob de la Rose haben ihre auslaufenden Verträge jeweils um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2028/29 verlängert. Der Klub verkündete die beiden Verlängerungen unmittelbar vor dem Heimspiel gegen die SCL Tigers.

Damit beendet Sportdirektor Gerd Zenhäusern frühzeitig zwei wichtige Personalfragen. Beide Schweden gehörten im vergangenen Frühjahr zu den zentralen Spielern auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte und bleiben nun auch für die kommenden Jahre Teil des Freiburger Gerüsts.

Für Gottéron ist die doppelte Verlängerung auch deshalb bedeutend, weil sowohl Sörensen als auch de la Rose zuletzt mit einer möglichen Rückkehr nach Schweden in Verbindung gebracht worden waren. Diese Spekulationen sind nun beendet: Beide haben sich klar für einen Verbleib an der Saane entschieden.

Zwei wichtige Meisterspieler bleiben

Sörensen und de la Rose gehören seit Jahren zu den wichtigsten ausländischen Spielern im Freiburger Kader.

Der 34-jährige Sörensen ist vor allem für seine offensive Kreativität, seine Abschlussqualität und sein Spieltempo bekannt. In der Qualifikation 2025/26 kam er trotz nur 32 Einsätzen auf 8 Tore und 24 Assists und damit auf 32 Punkte.

De la Rose erfüllt ein anderes Profil. Der 31-jährige Center verbindet Physis, Zweiwegspiel und defensive Stabilität mit offensivem Wert. In der vergangenen Qualifikation erzielte er in 51 Spielen 18 Tore und 10 Assists.

Damit ergänzen sich die beiden Schweden innerhalb des Kaders ideal: Sörensen als offensiver Spielmacher und de la Rose als physischer, verlässlicher Center mit Verantwortung in mehreren Spielsituationen.

Verlängerungen vor dem Langnau-Spiel verkündet

Gottéron machte die Verlängerungen publik, als beide Spieler vor dem Heimspiel gegen die SCL Tigers auf das Eis kamen.

Die Meldung passte zum sportlichen Abend. Fribourg gewann die Partie später mit 4:3 nach Verlängerung. Sörensen bereitete dabei gleich drei Treffer vor und unterstrich damit unmittelbar seinen sportlichen Wert.

Den ausführlichen Spielbericht gibt es hier: Schmid entscheidet in der Overtime – Gottéron schlägt Langnau 4:3.

Gottéron hält seinen Kern zusammen

Die Verlängerungen zeigen, dass Fribourg seinen Meisterkern möglichst stabil halten will.

Neben Sörensen und de la Rose sind bereits mehrere Schlüsselspieler längerfristig gebunden. Sandro Schmid besitzt beispielsweise einen Vertrag bis 2030, Andrea Glauser sogar bis 2032.

Auch die Saisonplanung der vergangenen Monate war stark darauf ausgerichtet, den erfolgreichen Kern nicht auseinanderbrechen zu lassen. Gleichzeitig wurden einzelne Positionen gezielt verändert und mit neuen Spielern ergänzt.

Gerade nach dem ersten Meistertitel der Klubgeschichte ist diese Kontinuität wichtig. Fribourg will nicht nur einmal erfolgreich gewesen sein, sondern sich dauerhaft in der Spitzengruppe der National League etablieren.

Sörensen und de la Rose bleiben zentrale Figuren

Beide Schweden bringen zusätzlich viel internationale Erfahrung mit.

Sörensen absolvierte während seiner Karriere 260 NHL-Spiele und sammelte dabei 76 Punkte. De la Rose kam auf 259 NHL-Partien.

In Fribourg haben beide inzwischen eine deutlich grössere sportliche Rolle übernommen. Sörensen gehört zu den wichtigsten Kreativspielern, de la Rose ist gleichzeitig einer der verlässlichsten Zweiweg-Center im Kader.

Mit den neuen Verträgen bis 2029 schafft Gottéron auf zwei Schlüsselpositionen frühzeitig Planungssicherheit.

🏒 DIE VERLÄNGERUNGEN IM ÜBERBLICK

  • Marcus Sörensen verlängert seinen Vertrag bei Fribourg-Gottéron bis 2029.
  • Auch Jacob de la Rose bleibt bis zum Ende der Saison 2028/29.
  • Sörensen erzielte 2025/26 in 32 Qualifikationsspielen 32 Punkte.
  • De la Rose kam in 51 Qualifikationsspielen auf 18 Tore und 10 Assists.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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