National League

Ajoie dreht 1:3 gegen Lugano und gewinnt 5:4

Der HC Ajoie sorgt in der National League für die nächste Überraschung. Die Jurassier drehen gegen den HC Lugano einen 1:3-Rückstand und gewinnen dank vier Toren im Schlussdrittel mit 5:4. Anttoni Honka trifft innerhalb von zwei Minuten doppelt, ehe Kyen Sopa und Julius Nättinen die Partie vollständig auf den Kopf stellen. Lange deutete in Pruntrut wenig auf einen Heimsieg hin. Lugano führte nach dem ersten Drittel mit 2:1 und erhöhte in der 45. Minute durch Luca Fazzini auf 3:1. Danach änderte sich die Partie innerhalb weniger Minuten komplett. Eine 2+2-Minuten-Strafe gegen Santeri Alatalo brachte Ajoie zurück ins Spiel. Honka nutzte das Powerplay gleich zweimal und stellte in der 46. und 48. Minute auf 3:3. Sopa erzielte in der 54. Minute ebenfalls in Überzahl das 4:3, ehe Nättinen zwei Minuten später auf 5:3 erhöhte. Jere Innala verkürzte für Lugano nochmals, doch Ajoie brachte den Vorsprung über die Zeit.

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Bozon schiesst Servette spät zum Sieg gegen Zug

Genève-Servette setzt seinen starken Lauf in der National League fort. Die Genfer schlagen den EV Zug in den Vernets mit 2:1 und feiern damit bereits den sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen. Tim Bozon entscheidet die enge Partie drei Minuten nach dem Zuger Ausgleich. Johnny Kneubuehler brachte Servette im Mitteldrittel in Führung. Zug musste bis in die 53. Minute warten, ehe Grégory Hofmann mit einem One-Timer das 1:1 erzielte. Die Antwort der Gastgeber folgte jedoch beinahe unmittelbar: Bozon traf in der 56. Minute zum entscheidenden 2:1. Bemerkenswert ist der Erfolg auch wegen der schwierigen personellen Situation bei Genève-Servette. Die Westschweizer mussten erneut auf mehrere wichtige Spieler verzichten und brachten den knappen Vorsprung dennoch über die Zeit. Schon am Freitag hatte Servette trotz zahlreicher Ausfälle beim SC Bern nach Penaltyschiessen gewonnen.

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Gottéron verlängert mit Borgström und Dorthe bis 2029

Fribourg-Gottéron treibt die Kaderplanung frühzeitig voran und bindet zwei weitere Stürmer langfristig. Henrik Borgström und Jan Dorthe haben ihre Verträge beim Schweizer Meister jeweils um zwei Jahre verlängert und bleiben damit bis zum Ende der Saison 2028/29 in Freiburg. Der Klub bestätigte die beiden Verlängerungen rund um das Heimspiel gegen Ambri. Für Gottéron sind es zwei wichtige Personalentscheide mit unterschiedlicher Perspektive. Der 29-jährige Borgström gehört zu den spielstärksten Ausländern im Freiburger Kader und war in der Meistersaison 2025/26 mit 39 Punkten aus 47 Qualifikationsspielen der produktivste Gottéron-Spieler. Dorthe steht dagegen für die Zukunft und hat sich als 21-jähriger Eigengewächs-Stürmer bereits dauerhaft in der National League etabliert. Die beiden Verlängerungen folgen nur wenige Tage nach den neuen Verträgen für Marcus Sörensen und Jacob de la Rose. Damit hat Sportdirektor Gerd Zenhäusern innerhalb kurzer Zeit gleich vier wichtige Stürmer über die laufende Saison hinaus gebunden und einen grossen Teil des offensiven Kerns langfristig abgesichert.

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Genf empfängt frischen EV Zug zum Härtetest

Genève-Servette empfängt heute um 14.00 Uhr den EV Zug in den Vernets. Für die Genfer ist es bereits das vierte Spiel innerhalb von sechs Tagen, während Zug deutlich ausgeruhter anreist. Trotz zahlreicher Ausfälle und hoher Belastung liegt Servette mit 15 Punkten auf Rang drei und will den nächsten Heimsieg nachlegen. Genf hat am Freitag beim SC Bern mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewonnen. Robert Mayer hielt 34 von 36 Schüssen und blieb auch im Penaltyschiessen unbezwungen. Zug kommt seinerseits mit Rückenwind aus dem 5:2-Auswärtssieg bei den Rapperswil-Jona Lakers und hat mit zehn Punkten aus nur fünf Spielen bislang eine starke Punkteausbeute. Die Ausgangslage ist deshalb speziell: Genève-Servette hat fast doppelt so viele Meisterschaftsspiele absolviert wie der EVZ. Während die Genfer körperlich stark gefordert sind, konnte Zug deutlich mehr regenerieren. Gleichzeitig muss Servette weiterhin auf mehrere Spieler verzichten, darunter Jesse Puljujärvi, der nach seiner Aktion gegen Erik Brännström für insgesamt drei Spiele gesperrt wurde.

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Ajoie gegen Lugano – wichtiges Duell in Pruntrut

Der HC Ajoie empfängt am Sonntag um 14.00 Uhr den HC Lugano in der Raiffeisen Arena. Für beide Teams ist die Partie wichtig: Ajoie liegt mit elf Punkten aus acht Spielen auf Rang neun, Lugano mit acht Punkten aus sechs Partien auf Rang 13. Die Tessiner reisen allerdings mit Rückenwind aus dem 5:2-Heimsieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers an. Lugano hatte nach Niederlagen gegen Ambri und die SCL Tigers zuletzt die richtige Reaktion gezeigt. Gegen die Lakers überzeugten die Bianconeri offensiv und erzielten fünf Treffer. Ajoie musste sich dagegen am Freitag in Davos mit 1:3 geschlagen geben, hatte zuvor aber mehrfach bewiesen, dass es enge Partien für sich entscheiden kann. Die Ausgangslage verspricht deshalb ein offenes Spiel. Ajoie hat in acht Partien 23 Tore erzielt und ebenso viele kassiert. Lugano steht nach sechs Spielen bei 22:21 Toren. Beide Teams verfügen offensiv über genügend Qualität, defensiv fehlt aber noch die Konstanz.

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ZSC bleibt perfekt – Kukan entscheidet gegen Lausanne

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort und bezwingen den Lausanne HC mit 3:2 nach Verlängerung. Dean Kukan entscheidet die Partie 40 Sekunden vor Ablauf der Overtime und beschert den Zürchern damit den achten Sieg im achten Meisterschaftsspiel. Lausanne holt trotz der Niederlage einen Punkt, nachdem die Waadtländer zweimal einen Rückstand aufgeholt hatten. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Christian Marti die Lions in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Inaki Baragano glich sechs Minuten später im Powerplay aus, doch nur rund zwei Minuten danach stellte Simon Knak ebenfalls in Überzahl auf 2:1. Für den 24-Jährigen war es bereits der siebte Saisontreffer. Lausanne blieb hartnäckig und kam nach genau 44 Minuten durch Stefan Rüegsegger zum erneuten Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung: Kukan schaltete sich offensiv ein und traf bei 64:20 Minuten nach Vorarbeit von Linus Strömwall und Denis Malgin zum 3:2. Damit gibt der ZSC zwar erstmals in dieser Saison einen Punkt ab, bleibt aber weiterhin ungeschlagen.

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Langnau schlägt Kloten mit 6:2

Die SCL Tigers setzen ihren starken Saisonstart fort und schlagen den EHC Kloten vor ausverkauftem Haus deutlich mit 6:2. Emil Pettersson trifft doppelt, André Petersson sammelt mit einem Tor und drei Assists gleich vier Skorerpunkte. Kloten kassiert damit bereits die siebte Niederlage in Serie und bleibt mit sechs Punkten Tabellenletzter. Langnau stellte die Weichen früh. Emil Pettersson eröffnete in der 8. Minute das Skore, Sakari Mäenalanen und erneut Pettersson erhöhten in der 15. Minute innerhalb kurzer Zeit auf 3:0. Simon Salzgeber machte im Mitteldrittel das 4:0, ehe Kloten im Schlussabschnitt durch Joona Luoto erstmals traf. Flavio Schmutz stellte wenig später den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Petteri Puhakka verkürzte nochmals auf 5:2, doch André Petersson setzte in der 56. Minute den Schlusspunkt. Langnau steht nach neun Spielen bei 15 Punkten auf Rang zwei, während Kloten nach neun Partien mit nur sechs Zählern am Tabellenende feststeckt.

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Lakers schlagen Bern 4:3 nach Verlängerung

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben den SC Bern in einem umkämpften National-League-Spiel mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen. Dominic Lammer erzielte für die St. Galler einen Hattrick, ehe Tyler Moy in der Overtime den entscheidenden Treffer markierte. Bern rettete sich nach dreimaligem Rückstand noch in die Verlängerung, musste sich dort aber erneut geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Dario Rohrbach den SC Bern im Powerplay in Führung. Rapperswil reagierte jedoch stark: Lammer glich ebenfalls in Überzahl aus und traf wenig später erneut zur erstmaligen Lakers-Führung. Noch vor der zweiten Pause stellte Miro Aaltonen auf 2:2. Auch im Schlussdrittel blieb die Partie offen. Lammer komplettierte seinen Hattrick und brachte Rapperswil zum dritten Mal in Führung. Emil Bemström antwortete für Bern mit dem 3:3 und erzwang damit die Verlängerung. Dort entschied Moy die Begegnung zugunsten der Lakers.

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Ambri schlägt Fribourg auswärts mit 2:1

Der HC Ambri-Piotta hat auf die klare Niederlage gegen die SCL Tigers reagiert und Fribourg-Gottéron in der BCF Arena mit 2:1 bezwungen. Die Leventiner legten im ersten Drittel vor, verteidigten ihren Vorsprung im Mitteldrittel und brachten den knappen Auswärtssieg trotz Fribourgs Anschlusstreffer im Schlussabschnitt über die Zeit. Ambri hatte zwei Tage zuvor zuhause noch 1:5 gegen Langnau verloren. In Freiburg zeigte die Mannschaft von Jussi Tapola nun wieder deutlich mehr Stabilität. Nach dem ersten Drittel stand es 1:0 für die Gäste, im zweiten Abschnitt fiel kein Treffer. Im Schlussdrittel gelang beiden Teams je ein Tor, womit Ambri den Vorsprung bis zur Schlusssirene behauptete. Der Sieg ist auch mit Blick auf die Tabelle wertvoll. Ambri steht nach neun Partien bei 14 Punkten und liegt auf Rang vier. Fribourg kommt ebenfalls auf 14 Punkte, bleibt aufgrund der aktuellen SIHF-Wertung aber direkt hinter den Tessinern auf Rang fünf.

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Biel schlägt Davos 4:3 in letzter Minute

Der EHC Biel-Bienne hat den HC Davos in einem dramatischen National-League-Spiel mit 4:3 bezwungen. Die Seeländer kassierten im Schlussdrittel zweimal den Ausgleich, schlugen aber 33 Sekunden vor Ende in Überzahl nochmals zu. Damit reagiert Biel auf die 4:7-Niederlage in Lausanne mit einem wichtigen Heimsieg. Davos ging bereits in der 5. Minute durch Filip Zadina in Führung, Fabio Hofer glich fünf Minuten später aus. Im Mitteldrittel brachte Jeff Skinner Biel mit einem präzisen Abschluss zum 2:1 nach vorne. Harrison Schreiber stellte zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:2, ehe Aleksandr Iakovenko Biel erneut in Führung brachte. Valentin Nussbaumer gelang in der 56. Minute das 3:3. Als bereits vieles auf eine Verlängerung hindeutete, kassierte Davos-Verteidiger Martin Gernát 1:51 Minuten vor Schluss eine Strafe wegen Beinstellens. Biel nutzte die Überzahl und erzielte bei 59:27 Minuten den entscheidenden Treffer zum 4:3.

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Kostner verlässt Ambri nach zehn Jahren

Diego Kostner verlässt den HC Ambri-Piotta mit sofortiger Wirkung und setzt seine Karriere beim Milano Hockey Club fort. Damit endet für den 34-jährigen Center eine zehnjährige Ära in der Leventina deutlich früher als ursprünglich erwartet. Ambri begründet den Schritt mit seiner sportlichen Strategie, jüngeren Spielern mehr Raum und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Kostner war im Sommer 2016 nach Ambri gekommen und absolvierte seither 432 National-League-Spiele für die Biancoblù. Dabei erzielte er 52 Tore und bereitete 77 weitere Treffer vor. In der laufenden Saison kam der Italiener allerdings nur noch dreimal zum Einsatz und blieb ohne Skorerpunkt. Dass Kostners Zeit in Ambri nach dieser Saison enden dürfte, hatte sich bereits abgezeichnet. Sein Vertrag lief ohnehin nur noch bis 2027. Nun erfolgt der Abschied aber bereits Anfang Oktober. Für Ambri bedeutet das, dass eine Position im Kader sofort frei wird und die geplante Verjüngung früher als erwartet konkret umgesetzt wird.

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Lugano reagiert eindrücklich und schlägt die Lakers 5:2

Der HC Lugano meldet sich mit einem überzeugenden Auftritt zurück. Die Tessiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena mit 5:2 und feiern damit den dritten Saisonsieg. Olli Lycksell bringt Lugano früh in Führung, danach sorgen Lassi Thomson, Zach Sanford, Ramon Tanner und Jere Innala für die weiteren Treffer. Lugano erwischte den perfekten Start. Bereits nach 1:50 Minuten traf Olli Lycksell im Powerplay nach Vorarbeit von Luca Fazzini zum 1:0. Im Mitteldrittel erhöhten Lassi Thomson und Zach Sanford innerhalb von gut vier Minuten auf 3:0. Marlon Graf brachte die Lakers zwar wieder heran, doch Ramon Tanner stellte noch vor der zweiten Pause den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel verkürzte Fabian Maier noch auf 4:2. Lugano liess sich davon aber nicht mehr aus dem Konzept bringen. Als Rapperswil in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, traf Jere Innala nach Vorarbeit von Nick Shore und Carl Dahlström zum 5:2 ins leere Tor und sorgte damit für den Schlusspunkt.

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Lausanne dreht 1:3-Rückstand und schlägt Biel 7:4

Der Lausanne HC gewinnt ein wildes National-League-Spiel gegen den EHC Biel-Bienne mit 7:4. Die Waadtländer lagen nach zwei schnellen Bieler Treffern zu Beginn des Mitteldrittels bereits 1:3 zurück, drehten die Partie aber noch vollständig. Nathan Vouardoux erzielte im Schlussdrittel in doppelter Überzahl den entscheidenden Treffer zum 5:4. Jason Fuchs brachte Lausanne bereits nach 2:15 Minuten in Führung, doch Mark Sever glich noch im ersten Drittel aus. Nach der Pause schienen die Gäste das Spiel an sich zu reissen: Cédric Aeschbach traf nach 21:04 Minuten zum 1:2, nur 26 Sekunden später erhöhte Jonah Neuenschwander auf 1:3. Lausanne reagierte mit einem Timeout – und fand danach zurück in die Partie. Ahti Oksanen verkürzte in der 28. Minute, Romain Loeffel stellte in der 35. Minute auf 3:3. Biel ging durch Victor Söderström im Powerplay nochmals 4:3 in Führung, doch nur 14 Sekunden später glich Oksanen mit seinem zweiten Treffer erneut aus. Von diesem Moment an kippte die Partie endgültig auf die Seite der Gastgeber.

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Kloten verliert erneut – Meister Fribourg dreht Partie

Der EHC Kloten steckt immer tiefer in der Krise. Trotz einer Führung durch Keanu Derungs verlieren die Zürcher zuhause mit 1:4 gegen Meister Fribourg-Gottéron und kassieren damit bereits die sechste Niederlage in Serie. Fribourg dreht die Partie im Schlussdrittel mit drei Treffern und klettert auf Rang drei der National League. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Derungs Kloten in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Lange sah es danach so aus, als könnte das Team von Michael Liniger seinen Negativlauf stoppen. Simon Seiler glich für Gottéron jedoch in der 37. Minute aus und stellte noch vor der zweiten Pause auf 1:1. Im Schlussdrittel übernahm der Schweizer Meister endgültig das Kommando. Nathan Marchon traf in der 51. Minute zum 2:1 und sorgte später auch für den Schlusspunkt. Dazwischen erhöhte Christoph Bertschy in der 58. Minute auf 3:1. Marchons zweiter Treffer fiel kurz vor Schluss ins leere Klotener Tor.

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Davos dreht Partie gegen Ajoie – Zadina trifft in Unterzahl

Der HC Davos setzt seinen Aufwärtstrend fort und schlägt den HC Ajoie zuhause mit 3:1. Die Jurassier gehen durch Anttoni Honka in Führung, doch Calle Andersson gleicht im Mitteldrittel aus. Im Schlussabschnitt entscheidet Filip Zadina die Partie mit einem Shorthander, ehe Adam Tambellini den dritten Davoser Sieg in Serie absichert. Ajoie erwischte vor 4667 Zuschauern in der Davoser VAT Arena den besseren Start. Captain Anttoni Honka traf nach 11:16 Minuten zum 0:1, vorbereitet von Jerry Turkulainen und Kristian Tanus. Davos benötigte bis zur 26. Minute für die Antwort: Calle Andersson erzielte nach einem Zuspiel von Lars Steiner seinen ersten Saisontreffer und stellte auf 1:1. Die entscheidende Szene folgte im dritten Drittel ausgerechnet während einer Davoser Unterzahl. Sven Jung sass wegen Behinderung auf der Strafbank, als Filip Zadina nach 49:31 Minuten zum 2:1 traf. Ajoie fand danach keinen Weg mehr zurück. Adam Tambellini erhöhte in der 56. Minute nach Vorarbeit von Brendan Lemieux auf 3:1 und sorgte damit für die Entscheidung.

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Genf ringt Bern im Penaltyschiessen nieder

Der SC Bern verpasst die erhoffte Reaktion und verliert zuhause gegen Genève-Servette mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Die Berner drehten einen 0:1-Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, mussten im Schlussdrittel aber noch den Ausgleich hinnehmen. Im Shootout blieb der SCB ohne Treffer, während Jimmy Vesey für Genf den entscheidenden Versuch verwandelte. Tim Bozon brachte die stark dezimierten Genfer nach 21:22 Minuten in Führung. Dario Rohrbach glich in der 34. Minute aus, ehe Waltteri Merelä im Powerplay kurz vor der zweiten Pause das 2:1 für Bern erzielte. Doch Dave Sutter stellte nach 44:09 Minuten auf 2:2. Danach blieb die Partie bis zum Ende der Verlängerung offen. Der grosse Rückhalt der Gäste war Robert Mayer. Der Genfer Goalie wehrte 34 von 36 Berner Schüssen ab und kam damit auf eine Fangquote von 94,4 Prozent. Im Penaltyschiessen stoppte er sämtliche fünf Versuche des SCB. Für Bern ist es nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron bereits die dritte Niederlage in Serie, während Genève-Servette mit zwei Punkten im Gepäck abreist.

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Von Burg bleibt beim SCB – Vertrag bis 2030

Christof von Burg bleibt langfristig beim SC Bern. Der 25-jährige Schweizer Torhüter hat seinen ursprünglich 2027 auslaufenden Vertrag nach übereinstimmenden Medienberichten vorzeitig um drei Jahre bis 2030 verlängert. Damit setzt sich der SCB im Werben um den begehrten Goalie durch und nimmt ihn vorerst vom Transfermarkt. Die Verlängerung ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil von Burg zuletzt bei mehreren National-League-Klubs auf Interesse gestossen war. Der EHC Biel beschäftigte sich intensiv mit dem Schweizer und suchte nach einer langfristigen Lösung für die Zeit nach Harri Säteri. Auch Ambri hatte die Situation beobachtet. Noch vor einer Woche berichtete swisshockey.ch über das konkrete Interesse von Biel und Ambri an Christof von Burg. Nun hat sich der Torhüter für einen langfristigen Verbleib in Bern entschieden. Sportlich hat von Burg in dieser Saison erstmals in der National League nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Beim 4:1-Auswärtssieg des SCB in Kloten überzeugte er bei seinem ersten NL-Einsatz für die Berner, danach stand er auch beim 2:5 gegen Fribourg-Gottéron im Tor. Seine Entwicklung und die Nachfrage auf dem Markt haben den SCB dazu bewogen, frühzeitig Nägel mit Köpfen zu machen.

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Borradori für ein Spiel gesperrt – Ambri ohne ihn in Freiburg

Der HC Ambri-Piotta muss im nächsten National-League-Spiel auf Nathan Borradori verzichten. Der 23-jährige Stürmer wurde nach einem Slew-Footing gegen Gian Meier von den SCL Tigers für eine Partie gesperrt und zusätzlich mit 1'000 Franken inklusive Verfahrenskosten gebüsst. Damit fehlt Borradori am Samstag auswärts bei Fribourg-Gottéron. Der Vorfall ereignete sich beim 1:5 gegen die SCL Tigers am Donnerstagabend in der Gottardo Arena. Borradori wurde nachträglich für die Aktion gegen Meier sanktioniert. Die Sperre umfasst genau ein Pflichtspiel und trifft Ambri in einer Phase, in der die Leventiner nach zwei klaren Heimniederlagen in Serie ohnehin unter Druck stehen. Für Ambri ist der Ausfall auch deshalb ärgerlich, weil Borradori regelmässig zum Aufgebot von Jussi Tapola gehört und mit seiner Intensität sowie seinem Tempo wichtige Elemente ins Spiel bringt. Die 1:5-Niederlage gegen Langnau hatte bereits weitere Fragen aufgeworfen, nachdem Ambris starker Saisonstart zuletzt deutlich ins Stocken geraten war.

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