Juventus gegen Milan: Erster Serie-A-Gipfel – auch Jashari hofft auf Einsatz
von belmedia Redaktion Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Serie A soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
In der Serie A steigt am Sonntagabend das erste grosse Duell der neuen Saison. Juventus empfängt um 20.45 Uhr die AC Milan im Allianz Stadium – beide Traditionsklubs haben ihre ersten beiden Meisterschaftsspiele gewonnen. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick auch auf Ardon Jashari, der bei Milan auf weitere Einsatzminuten hofft.
Nach zwei Spieltagen stehen Juventus und Milan jeweils bei sechs Punkten. Die Turiner haben dabei noch kein Gegentor kassiert, Milan überzeugte unter dem neuen Trainer Rúben Amorim ebenfalls mit einem perfekten Saisonstart.
Damit wird das direkte Duell bereits früh zu einem ersten Gradmesser im Kampf um die Spitzenplätze der Serie A.
Juventus startet ohne Gegentor
Juventus ist unter Luciano Spalletti optimal in die neue Spielzeit gestartet.
Zum Auftakt gewannen die Bianconeri auswärts bei Frosinone mit 1:0. Bremer erzielte dabei den entscheidenden Treffer.
Eine Woche später folgte ein 2:0-Heimsieg gegen Parma. Nico González und Teun Koopmeiners sorgten in der zweiten Halbzeit für die Tore.
Nach 180 Minuten steht Juventus damit bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 3:0.
Besonders die defensive Stabilität dürfte Spalletti vor dem ersten grossen Test der Saison gefallen.
Milan bringt allerdings ebenfalls viel Selbstvertrauen mit nach Turin.
Milan gewinnt ebenfalls beide Auftaktspiele
Die Rossoneri starteten mit einem 2:1-Auswärtssieg beim FC Torino in die Saison.
Alphadjo Cissè und Adrien Rabiot trafen für Milan, ehe Ché Adams in der Nachspielzeit noch für Torino verkürzte.
Beim ersten Heimspiel gegen Venezia folgte ein 2:0.
Gonçalo Ramos erzielte in der 69. Minute sein erstes Pflichtspieltor für Milan. Kurz vor Schluss fiel nach einer Aktion von Ardon Jashari das zweite Tor.
Der Schweizer war in der 74. Minute für Luka Modrić eingewechselt worden. In der 89. Minute tauchte Jashari im Strafraum auf und kam zum Abschluss. Venezia-Goalie Filip Stanković parierte zunächst, doch der Ball prallte anschliessend von Halhal ins eigene Tor.
Damit war der 24-Jährige unmittelbar an der Entstehung des 2:0 beteiligt.
Jashari könnte erneut von der Bank kommen
Für Jashari dürfte das Duell mit Juventus eine weitere Gelegenheit bieten, sich unter Rúben Amorim für mehr Spielzeit zu empfehlen.
Der Schweizer Nationalspieler gehört weiterhin zum dicht besetzten Milan-Mittelfeld. Dort ist die Konkurrenz mit Spielern wie Luka Modrić, Adrien Rabiot und Yunus Musah gross.
Gegen Venezia zeigte Jashari nach seiner Einwechslung jedoch, dass er dem Spiel neue Impulse geben kann.
Ob es in Turin bereits für einen Startelfeinsatz reicht, ist offen. In den italienischen Medien wird der Schweizer vorerst eher als Option von der Bank erwartet.
Für Jashari wäre ein Einsatz im Allianz Stadium dennoch eine weitere wichtige Etappe in einer Saison, in der er sich bei einem der grössten Klubs Europas dauerhaft durchsetzen will.
Einen Überblick über die Ausgangslage in Italien und die Schweizer Spieler in der Serie A gibt es im Beitrag Serie A startet: Wer jagt Meister Inter?.
Vier der letzten fünf Duelle endeten 0:0
Die jüngere Geschichte dieses Klassikers verspricht allerdings nicht unbedingt ein Torfestival.
Vier der letzten fünf Serie-A-Duelle zwischen Juventus und Milan endeten 0:0. Auch die beiden jüngsten Begegnungen brachten keinen Treffer.
Noch bemerkenswerter ist die Defensivserie der Turiner.
Juventus hat in den letzten sechs Meisterschaftsspielen gegen Milan kein einziges Gegentor kassiert.
Insgesamt treffen die beiden Klubs am Sonntag zum 183. Mal in der Serie A aufeinander.
Juventus gewann bislang 69 dieser Duelle, Milan 53. Weitere 60 Partien endeten unentschieden.
Damit gehört Juventus gegen Milan zu den grossen Klassikern des italienischen Fussballs.
Zwei perfekte Starts – nur einer bleibt garantiert ungeschlagen
Für beide Trainer ist das Spiel auch ein erster echter Test für die neu formierten Mannschaften.
Spalletti hat Juventus defensiv schnell stabilisiert. Amorim wiederum setzt bei Milan auf ein direktes und vertikales Spiel mit schnellen Umschaltmomenten.
Beide Teams können mit einem Sieg ein frühes Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen setzen.
Milan steht nach zwei Spielen bei vier erzielten Toren und einem Gegentreffer. Juventus hat drei Treffer erzielt und noch keinen zugelassen.
Am Sonntagabend treffen damit zwei Mannschaften aufeinander, die bislang keinen Punkt abgegeben haben.
Anpfiff im Allianz Stadium in Turin ist um 20.45 Uhr.
Für Ardon Jashari könnte sich dabei erneut die Gelegenheit ergeben, auf der grossen Bühne wichtige Minuten für Milan zu sammeln.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert