Österreich schlägt Kosovo 3:1 – Avdullahu startet, Saipi kommt ins Tor

Österreich setzt seinen perfekten Start in die Nations League fort und schlägt Kosovo im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 3:1. David Affengruber, Junior Adamu und Carney Chukwuemeka treffen für die Mannschaft von Ralf Rangnick, Edon Zhegrova gelingt für Kosovo nur noch der späte Anschlusstreffer per Penalty.

Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick besonders auf mehrere Akteure im Kosovo-Kader. Leon Avdullahu steht erneut in der Startelf und spielt im zentralen Mittelfeld, während der langjährige Lugano-Goalie Amir Saipi in der 65. Minute für Arijanet Muric eingewechselt wird. Albian Hajdari, beim Auftaktsieg gegen Irland noch von Beginn an dabei, kommt diesmal nicht zum Einsatz.

Österreich entscheidet die Partie mit einer effizienten Vorstellung. Affengruber eröffnet in der 23. Minute per Kopf das Skore, Adamu erhöht unmittelbar vor der Pause auf 2:0. Chukwuemeka sorgt in der 61. Minute für die Vorentscheidung, ehe Zhegrova in der 83. Minute einen Elfmeter zum 3:1-Endstand verwandelt.

Affengruber bringt Österreich auf Kurs

Kosovo kommt durchaus mutig in die Partie. Vedat Muriqi hat bereits in der Anfangsphase eine gute Gelegenheit, bringt den Ball aus kurzer Distanz aber nicht im österreichischen Tor unter.

Danach übernimmt Österreich zunehmend die Kontrolle. In der 23. Minute bringt Romano Schmid einen ruhenden Ball gefährlich in den Strafraum, wo Affengruber am höchsten steigt und zum 1:0 einköpft.

Kurz vor der Pause folgt der zweite Treffer. Österreich kombiniert schnell durch das Mittelfeld, Patrick Wimmer bedient Adamu und der Stürmer vollendet zum 2:0.

Die Zahlen unterstreichen die österreichische Überlegenheit. Am Ende stehen sechs Torschüsse der Gastgeber nur einem des Kosovo gegenüber. Beim Ballbesitz ist die Partie mit 52 zu 48 Prozent deutlich ausgeglichener.

Avdullahu erneut im Zentrum

Leon Avdullahu erhält von Kosovo-Trainer Franco Foda erneut das Vertrauen im zentralen Mittelfeld. Der 22-Jährige spielt von Beginn an und gehört damit auch im zweiten Nations-League-Spiel zum festen Personal.

Gerade aus Schweizer Perspektive bleibt Kosovos Mannschaft deshalb interessant. Bereits beim 1:0 gegen Irland hatten mit Avdullahu und Albian Hajdari zwei in der Schweiz ausgebildete Spieler in der Startelf gestanden.

Diesen Schweizer Einfluss hatten wir bereits im Beitrag Kosovo jubelt gegen Irland – Schweizer Fussball prägt Fodas Mannschaft ausführlich eingeordnet.

Hajdari bleibt in Wien ohne Einsatz. Auch Dion Kacuri, der mehrere Schweizer Nachwuchsauswahlen durchlaufen hat, kommt diesmal nicht zum Zug.

Saipi kommt in der zweiten Halbzeit

Nach einer Stunde erhöht Österreich auf 3:0. Der eingewechselte Carney Chukwuemeka trifft in der 61. Minute und sorgt damit früh für klare Verhältnisse.

Vier Minuten später wechselt Kosovo auch im Tor. Amir Saipi ersetzt Muric und kommt damit zu seinem Einsatz in der Nations League.

Der 26-Jährige ist dem Schweizer Publikum bestens bekannt. Saipi stand während fünf Jahren beim FC Lugano unter Vertrag, absolvierte dort zahlreiche Pflichtspiele und gewann 2022 mit den Tessinern den Schweizer Cup.

In der Schlussphase verhindert Saipi unter anderem eine weitere grosse österreichische Möglichkeit. Ganz vorne gelingt Kosovo danach zumindest noch Ergebniskosmetik.

Zhegrova trifft spät vom Punkt

In der 83. Minute verursacht Affengruber einen Elfmeter. Zhegrova übernimmt die Verantwortung und verwandelt zum 1:3.

Mehr gelingt Kosovo nicht mehr. Österreich bringt den Vorsprung problemlos über die Zeit und steht nach zwei Nations-League-Partien bei der Maximalausbeute von sechs Punkten und 6:2 Toren.

Kosovo bleibt nach dem Auftaktsieg gegen Irland bei drei Punkten. Bereits am 1. Oktober folgt die nächste Partie gegen Israel. Nur drei Tage später kommt es in Pristina bereits zum Rückspiel gegen Österreich.

🇨🇭 DER SCHWEIZER BLICK AUF KOSOVO

  • Leon Avdullahu steht gegen Österreich erneut in der Startelf.
  • Amir Saipi wird in der 65. Minute eingewechselt und hütet danach das Kosovo-Tor.
  • Albian Hajdari und Dion Kacuri kommen diesmal nicht zum Einsatz.
  • Kosovo steht nach zwei Spielen bei drei Punkten, Österreich führt die Gruppe mit sechs Zählern an.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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