Schweizer Basketball startet ins Wochenende – 85 Teams greifen in NLB und NL1 an

Im Schweizer Basketball beginnt an diesem Wochenende der breite nationale Meisterschaftsbetrieb. In der National League B und der NL1 starten bei Männern und Frauen insgesamt 85 Teams in die Saison 2026/27. Besonders im Fokus steht GC Zürich, das in der NLB sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen als Titelverteidiger antritt.

Den Auftakt machen am Freitag die Männer. In der NLB kämpfen 17 Mannschaften um die Playoff-Plätze, während in der NL1 gleich 33 Teams in drei regionalen Gruppen antreten. Am Samstag folgen die Frauen mit 16 NLB- und 19 NL1-Mannschaften.

Damit beginnt für zahlreiche Schweizer Klubs die wichtigste Phase der Saison. Während in der NLB der direkte Kampf um Aufstieg, Playoffs und Titel im Mittelpunkt steht, dient die NL1 gleichzeitig als wichtige Entwicklungsstufe für ambitionierte Vereine und Nachwuchsteams.

GC Zürich verteidigt gleich zwei Titel

In der National League B geht GC Zürich mit einer besonderen Ausgangslage in die neue Saison. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gewann der Klub in der vergangenen Spielzeit den Meistertitel.

Bei den Männern umfasst die Liga 17 Teams. In der Vorrunde trifft jede Mannschaft einmal auf alle Konkurrenten und absolviert damit 16 Partien.

Anschliessend wird die Meisterschaft in zwei Gruppen geteilt. Die zwölf bestklassierten Teams erreichen die Playoffs, wobei sich die ersten vier direkt für den Viertelfinal qualifizieren. Die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis zwölf müssen zunächst durch den Achtelfinal.

Der Meister wird schliesslich in einer Best-of-Five-Finalserie ermittelt.

16 Teams kämpfen bei den NLB-Frauen

Bei den Frauen gehen 16 Mannschaften in die neue NLB-Saison. Auch hier erreichen nach Vorrunde und Zwischenphase die zwölf besten Teams die Playoffs.

Das Format unterscheidet sich allerdings in der entscheidenden Phase. Achtel- und Viertelfinals werden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die vier verbleibenden Mannschaften qualifizieren sich danach für ein Final Four.

Auch ausserhalb des Klub-Basketballs befindet sich der Schweizer Frauenbereich derzeit im Umbruch. Anfang September endete die Amtszeit von Nationaltrainer François Gomez. Der Franzose hatte die Schweizer Frauen-Nati 2025 erstmals seit 69 Jahren wieder an eine Europameisterschaft geführt.

33 Männerteams in der NL1

Noch grösser ist das Teilnehmerfeld in der NL1. Bei den Männern treten 33 Mannschaften an, aufgeteilt auf die Gruppen West 1, West 2 und East.

Titelverteidiger ist Renens Basket. In den beiden West-Gruppen wird zunächst eine Einfachrunde gespielt, während die elf Teams der East-Gruppe eine Hin- und Rückrunde absolvieren.

Insgesamt erreichen 24 Mannschaften die Playoffs. Die besten Teams steigen erst im Achtelfinal ein, während die übrigen Qualifizierten zunächst den Sechzehntelfinal bestreiten müssen.

Baden will Frauentitel verteidigen

Bei den Frauen umfasst die NL1 19 Teams. 13 davon spielen in der West-Gruppe, sechs in der East-Gruppe.

Titelverteidiger Baden Basket 54 U23 bekommt es mit 18 Herausforderern zu tun. Insgesamt qualifizieren sich 16 Mannschaften für die Playoffs.

Achtel- und Viertelfinals werden auch hier im Europacup-Modus mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die Saison endet anschliessend mit einem Final Four.

🏀 DER SAISONSTART IN ZAHLEN

  • NLB Männer: 17 Teams – Titelverteidiger GC Zürich.
  • NLB Frauen: 16 Teams – ebenfalls mit GC Zürich als Titelverteidiger.
  • NL1 Männer: 33 Teams in drei regionalen Gruppen – Titelverteidiger Renens Basket.
  • NL1 Frauen: 19 Teams – Baden Basket 54 U23 geht als amtierender Meister in die Saison.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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