Servette und FC Zürich trennen sich im Spitzenspiel 0:0
von belmedia Redaktion Allgemein Frauenfussball Fussball Genf Magazine nachrichtenticker.ch Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Zürich Ⳇ Verbreitung
Im Spitzenspiel der AXA Women’s Super League hat es zwischen Servette Chênois und dem FC Zürich keinen Sieger gegeben. Die beiden Spitzenteams trennten sich im Stade des Trois-Chêne 0:0. Servette verteidigt damit die Tabellenführung, während der FCZ auch nach sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen bleibt.
Zürich erwischte den besseren Start und kam bereits in der 7. Minute durch Nina Kajzba zu einer ersten guten Möglichkeit. Servette antwortete wenig später mit Chancen von Meriame Terchoun und Magdalena Sobal. Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften zunehmend, klare Torchancen blieben in der intensiven und umkämpften Partie selten.
Durch die Punkteteilung bleibt Servette mit 16 Punkten auf Rang 1, Zürich folgt mit 15 Zählern unmittelbar dahinter. Der FCZ weist nach sieben Runden vier Siege und drei Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 20:6 auf. Bereits vor der Partie hatten wir die Ausgangslage im Spitzenspiel zwischen Servette und dem FC Zürich beleuchtet.
Zürich beginnt aktiver
Die Partie wurde wegen einer staubedingten Verspätung bei der Anreise später als ursprünglich geplant angepfiffen. Davon liess sich der FC Zürich zunächst nicht beeindrucken.
Ligatopskorerin Nina Kajzba sorgte bereits nach sieben Minuten für die erste gefährliche Zürcher Aktion. Servette benötigte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, antwortete danach aber durch Terchoun und Sobal.
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Begegnung von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. Beide Defensivreihen standen kompakt und liessen den gegnerischen Offensivreihen wenig Raum.
Auch Kim Dubs, die mit sechs Saisontoren zum Spitzenspiel gereist war, konnte die Genfer Abwehr nicht entscheidend überwinden. FCZ-Trainer Alessandro Mangiarratti wechselte die Offensivspielerin in der 74. Minute aus und brachte Amelie Roduner.
Auch nach der Pause kein Durchkommen
Servette trat nach der Pause aktiver auf, ohne sich daraus eine entscheidende Torchance erarbeiten zu können. Trainer Cristian Toro reagierte bereits in der 58. Minute mit dem ersten Wechsel und brachte Joana Marchão für Sobal.
Später kamen bei den Genferinnen unter anderem Garance Nein und Stefanie De Além da Eira ins Spiel. Zürich wechselte neben Roduner auch Joya Kamber und Chiara Bücher ein. An der Charakteristik der Partie änderte sich aber wenig.
Beide Mannschaften vermieden unnötiges Risiko. So blieb das Spitzenduell vor 812 Zuschauerinnen und Zuschauern bis zum Schlusspfiff ohne Treffer.
FCZ bleibt einziges ungeschlagenes Team
Für Zürich ist das 0:0 bereits das dritte Unentschieden in Folge. Nach vier Siegen zum Saisonstart hatten sich die Zürcherinnen zuvor gegen YB und Basel jeweils 1:1 getrennt.
Trotzdem bleibt die Bilanz stark. Der FCZ ist nach sieben Runden das einzige Team der Liga ohne Niederlage und stellt mit 20 Toren weiterhin die produktivste Offensive.
Servette verteidigt seinerseits die Spitze. Der amtierende Meister kommt auf fünf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage bei einem Torverhältnis von 15:8.
Für die Genferinnen richtet sich der Blick nun zunächst auf die Champions League. Am 23. September empfängt Servette OL Lyonnes. Zürich ist am 27. September im Schweizer Cup beim FC Sempach gefordert, bevor am 2. Oktober das Stadtderby gegen die GC Frauen folgt.
- Servette führt die Tabelle mit 16 Punkten vor dem FC Zürich mit 15 Zählern an.
- Der FCZ ist mit vier Siegen und drei Unentschieden weiterhin ungeschlagen.
- Zürich stellt mit 20 Toren die beste Offensive der bisherigen Meisterschaft.
- Das nächste direkte Duell der beiden Spitzenteams ist für den 7. November in Zürich angesetzt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert