Spanien setzt langfristig auf Weltmeister-Coach De la Fuente

Spanien setzt langfristig auf Luis de la Fuente. Der spanische Fussballverband RFEF hat den Vertrag mit dem Weltmeister-Trainer bis 2032 verlängert. Damit erhält der 65-Jährige das Vertrauen für einen weiteren langfristigen Zyklus mit der Selección.

Der Vorstand der RFEF stimmte der Vertragsverlängerung am Montag einstimmig zu. De la Fuentes bisheriges Arbeitspapier lief bis zur Europameisterschaft 2028, nun ist seine Zukunft bereits für vier weitere Jahre geregelt. Der neue Vertrag umfasst damit auch die Weltmeisterschaft 2030 sowie die Europameisterschaft 2032.

Die Verlängerung kommt zwei Monate nach dem grössten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere. Spanien gewann im Juli den WM-Final gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und holte seinen zweiten Weltmeistertitel. Einen Rückblick auf den Triumph gibt es im Beitrag Spanien krönt sich in New York zum Fussball-Weltmeister 2026.

RFEF entscheidet sich für langfristige Kontinuität

Verbandspräsident Rafael Louzán hatte bereits vor wenigen Tagen öffentlich angekündigt, dass eine Verlängerung mit De la Fuente unmittelbar bevorstehe. Nun hat die RFEF den Entscheid formell gefällt. Nach Angaben des Verbandes soll damit vor allem Stabilität für die kommenden grossen Turniere geschaffen werden.

De la Fuente steht seit Dezember 2022 an der Seitenlinie der spanischen A-Nationalmannschaft. Sein Weg im Verband begann allerdings bereits 2013. Zuvor betreute er verschiedene Nachwuchsauswahlen und gewann unter anderem 2015 die U19-Europameisterschaft sowie 2019 die U21-Europameisterschaft.

Drei grosse Titel mit der A-Nationalmannschaft

Auch bei den Männern stellten sich die Erfolge schnell ein. 2023 gewann Spanien unter De la Fuente die Nations League, ein Jahr später folgte der Europameistertitel in Deutschland. Im Juli 2026 komplettierte die Selección mit dem WM-Triumph gegen Argentinien die aussergewöhnliche Erfolgsserie.

Die Zahlen unterstreichen die Entwicklung. De la Fuente stand bislang in 50 Partien als spanischer Nationaltrainer an der Seitenlinie. Spanien gewann davon 38, spielte zehnmal unentschieden und verlor lediglich zwei Begegnungen. Das entspricht einer Siegquote von 76 Prozent.

Mit dem Erfolg im WM-Final erreichte Spanien zudem 38 offizielle Partien in Serie ohne Niederlage. Die Serie begann im März 2024 und begleitete die Mannschaft sowohl durch den EM-Triumph 2024 als auch durch den Gewinn der Weltmeisterschaft 2026.

De la Fuente soll Spanien bis zur EM 2032 führen

Die Vertragsdauer zeigt, dass die RFEF nicht nur die jüngsten Erfolge honoriert. De la Fuente soll den nächsten kompletten Zyklus der Nationalmannschaft prägen. Zunächst stehen die Nations League und anschliessend die Europameisterschaft 2028 im Fokus.

Danach wartet mit der WM 2030 ein besonderes Turnier. Spanien gehört gemeinsam mit Portugal und Marokko zu den Hauptgastgebern. Weitere WM-Spiele sind in Argentinien, Paraguay und Uruguay vorgesehen. Zwei Jahre später endet De la Fuentes neuer Vertrag mit der Europameisterschaft 2032.

🏆 DE LA FUENTES ERFOLGSBILANZ

  • Vertrag mit Spanien neu bis 2032.
  • 50 Spiele als Nationaltrainer: 38 Siege, 10 Unentschieden und 2 Niederlagen.
  • Titel mit der A-Nationalmannschaft: Nations League 2023, Europameisterschaft 2024 und Weltmeisterschaft 2026.
  • Der neue Vertrag umfasst die EM 2028, die WM 2030 und die EM 2032.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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