Sport

Herz-Eingriff bei Scott McTominay erfolgreich – zwei Wochen Pause

Scott McTominay hat den geplanten Eingriff am Herzen erfolgreich überstanden. Der 29-jährige Mittelfeldspieler des SSC Napoli wurde am Dienstag im Spire Manchester Hospital wegen einer leichten, als gutartig eingestuften Herzrhythmusstörung behandelt. Nach der Ablation muss der schottische Nationalspieler rund zwei Wochen pausieren, bevor er wieder ins Training einsteigen darf. Napoli bestätigte den erfolgreichen Eingriff am Dienstagmittag. McTominay war dafür nach England gereist und wurde am Morgen in Manchester behandelt. Nach Angaben des italienischen Clubs verlief der Eingriff vollständig erfolgreich. Komplikationen wurden nicht gemeldet.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Alina Granwehr gewinnt Dreisatz-Krimi und steht in Montreux im Achtelfinal

Alina Granwehr steht beim WTA-125-Turnier in Montreux im Achtelfinal. Die 23-jährige Schweizerin bezwingt die französische Qualifikantin Lucie Nguyen Tan nach einem umkämpften Dreisatzmatch mit 6:3, 5:7, 6:4. Als nächste Gegnerin wartet die als Nummer 3 gesetzte Deutsche Noma Noha Akugue. Granwehr nutzt damit ihre Wildcard für das Hauptfeld eindrucksvoll. Gegen die Weltranglisten-430. Nguyen Tan musste die Schweizerin allerdings bis in den entscheidenden dritten Satz kämpfen. Nach dem gewonnenen ersten Durchgang mit 6:3 verpasste Granwehr die Entscheidung in zwei Sätzen. Nguyen Tan holte sich den zweiten Durchgang mit 7:5 und erzwang den Entscheidungssatz. Dort behielt Granwehr die Nerven. Mit 6:4 machte sie den Heimsieg perfekt und zog beim einzigen Schweizer WTA-Turnier in die Runde der letzten 16 ein.

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Schweizer Volleyballer starten gegen Olympiasieger Frankreich in die EM

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beginnt am Donnerstag die EuroVolley 2026 mit einer maximal schwierigen Aufgabe. Das Team von Headcoach Juan Manuel Serramalera trifft in Cluj-Napoca zum Auftakt auf Olympiasieger Frankreich. Vier der sechs Mannschaften der Gruppe D erreichen den Achtelfinal. Die Schweiz startet am Donnerstag, 10. September, um 16.00 Uhr Schweizer Zeit gegen Frankreich in das Turnier. Sämtliche Gruppenspiele werden in der rumänischen Stadt Cluj-Napoca ausgetragen. Das Selbstvertrauen vor der EM ist vorhanden. Die Schweizer hatten ihre Qualifikationsgruppe mit vier Siegen aus vier Spielen gewonnen und sich damit souverän für die Endrunde qualifiziert. Auch in der European League zeigte die Mannschaft in diesem Sommer gute Leistungen. Mit fünf Siegen aus sechs Partien beendete die Schweiz den Wettbewerb auf Rang acht unter 24 Teams.

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Rega-Einsatz nach Scooter-Sturz: Nino Schurter bricht sich den Arm

Nino Schurter hat sich bei einem schweren Sturz mit einem Mountain-Scooter den Arm gebrochen und ausgekugelt. Die Schweizer Mountainbike-Legende musste während eines Familienausflugs mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden. Der 40-jährige Bündner konnte die Klinik noch am selben Abend verlassen, muss nun aber mehrere Wochen pausieren. Eigentlich sollte es ein entspannter Tag in den Bergen werden. Schurter war mit seiner Familie wandern und Heidelbeeren sammeln. Für den Rückweg ins Tal benutzte der frühere Cross-Country-Dominator einen Mountain-Scooter. Dabei kam er schwer zu Fall und verletzte sich am Arm. Schurter berichtete anschliessend selbst über den Unfall und bedankte sich bei seiner Familie, den Rettungskräften und dem medizinischen Personal. Trotz der heftigen Verletzung zeigte er sich erleichtert, dass der Sturz nicht noch schlimmere Folgen hatte.

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Flurina Rigling holt vierten Strassen-WM-Titel in Serie

Flurina Rigling ist erneut Weltmeisterin. Die 29-jährige Zürcherin gewinnt an der Para-Cycling-WM in Huntsville das Strassenrennen der Kategorie C2 und verteidigt ihr Regenbogentrikot. Nach 55,2 Kilometern setzt sich Rigling mit einem starken Finale vor der Irin Heather Jameson und der Britin Amelia Cass durch. Rigling absolvierte die vier Runden im Cummings Research Park in 1:41:51 Stunden. Heather Jameson folgte drei Sekunden später, auch Zeitfahr-Weltmeisterin Amelia Cass erreichte mit drei Sekunden Rückstand das Ziel. Für die Schweizerin ist es bereits der vierte WM-Titel in Serie im Strassenrennen. Seit ihrem ersten Triumph 2023 in Glasgow ist Rigling in dieser Disziplin bei Weltmeisterschaften ungeschlagen. Der Erfolg ist zugleich die perfekte Antwort auf das Zeitfahren vom Samstag. Dort hatte Rigling die Titelverteidigung um lediglich zehn Sekunden verpasst und hinter Amelia Cass Silber gewonnen.

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Nora Meister holt EM-Gold über 100 m Rücken

Nora Meister sorgt zum Auftakt der Para-Schwimm-EM in Kocaeli für Schweizer Gold. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt die 100 m Rücken der Klasse S6 in 1:24,53 Minuten deutlich vor der Konkurrenz. Damit setzt Meister gleich im ersten Rennen ein starkes Zeichen für die weiteren Titelkämpfe in der Türkei. Meister lag bereits nach 50 Metern klar in Führung und baute ihren Vorsprung auf der zweiten Bahnhälfte weiter aus. Im Ziel blieb sie deutlich vor der Deutschen Verena Schott und der Italienerin Emma Lancini. Für die Schweizerin ist der Triumph besonders wertvoll. Bei der EM 2024 auf Madeira hatte Meister über dieselbe Distanz in der Klasse S6 noch Silber gewonnen.

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Knieprobleme halten an – Rubén Vargas droht Sevilla erneut zu fehlen

Rubén Vargas kämpft beim Sevilla FC weiter mit Knieproblemen. Der Schweizer Nationalspieler leidet an einer Parameniskitis am rechten Knie und steht weiterhin nicht im Mannschaftstraining. Auch für das Heimspiel gegen Valencia am Freitag zeichnet sich ein Ausfall des 28-Jährigen ab. Vargas verpasste wegen der Beschwerden bereits das jüngste Meisterschaftsspiel gegen Espanyol. Sevilla hatte die Verletzung offiziell bestätigt und mitgeteilt, dass der Schweizer ein spezielles Behandlungsprogramm absolviert. Eine genaue Ausfallzeit nannte der spanische Club bislang nicht. Vargas bleibt unter Beobachtung der medizinischen Abteilung, seine Rückkehr hängt vom weiteren Heilungsverlauf ab.

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Juventus-Schock: Captain Manuel Locatelli muss am Knie operiert werden

Juventus Turin muss einen weiteren schweren Ausfall verkraften. Captain Manuel Locatelli hat sich im Serie-A-Spitzenspiel gegen die AC Milan am rechten Knie verletzt und einen Riss des Aussenmeniskus erlitten. Der 28-Jährige soll noch am Dienstag in Lyon operiert werden und dürfte mehrere Monate fehlen. Die Verletzung zog sich Locatelli beim 1:1 gegen Milan am Sonntagabend zu. Nach ersten Untersuchungen im J|Medical liess der Mittelfeldspieler sein Knie von einem Spezialisten in Lyon nochmals eingehend untersuchen. Dabei bestätigte sich die schwere Diagnose. Der Aussenmeniskus ist gerissen, eine Operation ist nach Einschätzung der behandelnden Spezialisten unumgänglich. Für Juventus kommt der Ausfall zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Die Turiner haben bereits mehrere verletzte Spieler zu beklagen und verlieren nun auch ihren Captain und einen der wichtigsten Akteure im zentralen Mittelfeld.

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Khachanov ringt Tien in fünf Sätzen nieder – jetzt wartet Blockx

Karen Khachanov steht nach einem fast vierstündigen Fünfsatz-Krimi im Viertelfinal der US Open. Der ungesetzte Russe bezwang den als Nummer 14 gesetzten Amerikaner Learner Tien mit 7:5, 4:6, 6:7 (6:8), 6:1 und 6:4. In der Runde der letzten acht wartet nun der belgische Überraschungsmann Alexander Blockx. Khachanov lag nach drei Sätzen mit 1:2 zurück, reagierte danach aber eindrücklich. Im vierten Durchgang liess der 30-Jährige Tien beim 6:1 kaum noch zur Entfaltung kommen. Im Entscheidungssatz blieb die Partie lange offen, ehe Khachanov erneut die entscheidenden Punkte gewann und nach 3 Stunden und 50 Minuten den Viertelfinal-Einzug perfekt machte. Für Blockx steht damit der nächste grosse Test fest. Der 21-jährige Belgier hatte zuvor mit seinem Sieg gegen Francisco Cerundolo belgische US-Open-Geschichte geschrieben.

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Gesundheit geht vor: Désirée Blanco beendet ihre Schiedsrichterkarriere sofort

Désirée Blanco beendet ihre Laufbahn als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Bei einer kardiologischen Kontrolle wurden bei der 43-jährigen Bernerin Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher und hat sich deshalb entschieden, die Belastungen des Spitzenfussballs nicht länger auf sich zu nehmen. Eigentlich wollte Blanco noch bis zum Ende der Saison 2026/27 als Schiedsrichterin im Einsatz stehen. Ihr letztes Spiel leitete sie nun bereits am Sonntag beim 3:1-Sieg des FC Lugano beim FC Basel im St. Jakob-Park. Der vorzeitige Rücktritt kommt damit nur wenige Wochen nach einer Untersuchung Anfang August. Blanco betont, dass sie sich grundsätzlich gesund und fit fühle und weiterhin Sport treiben dürfe – allerdings nicht mehr auf dem bisherigen Leistungsniveau. Über den überraschenden Rücktritt hatte der Redaktionsverbund bereits nach der Bekanntgabe des Entscheids berichtet.

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Acht Schweizer in der Champions League – Akanji trifft zum Auftakt auf Real Madrid

Die Champions League startet am Dienstagabend in ihre neue Ligaphase – und acht Schweizer stehen in den UEFA-Kadern der 36 Teilnehmer. Manuel Akanji bekommt es mit Inter Mailand gleich zum Auftakt auswärts mit Real Madrid zu, Gregor Kobel empfängt mit Borussia Dortmund Villarreal. Auch Yann Sommer beginnt mit seinem neuen Klub Club Brügge am Dienstagabend. Aus Schweizer Sicht bietet die Königsklasse damit trotz fehlendem Super-League-Vertreter zahlreiche interessante Geschichten. Neben den etablierten Nationalspielern haben es mit Cheveyo Tsawa, Andrej Vasovic, Luca Jaquez und Loun Srdanovic auch mehrere junge Schweizer in die Champions-League-Aufgebote geschafft. Johan Manzambi ist ebenfalls für Aston Villa gemeldet, kann beim Auftakt in Brügge wegen seiner Knieverletzung aber noch nicht eingreifen. Dass der Schweizer trotz seines Ausfalls im UEFA-Kader steht, war bereits bei der Bekanntgabe des Champions-League-Aufgebots von Aston Villa ein Thema.

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Gauff marschiert ohne Satzverlust ins US-Open-Viertelfinal

Coco Gauff steht bei den US Open wieder im Viertelfinal. Die 22-jährige Amerikanerin bezwang ihre Landsfrau Iva Jovic klar mit 6:1 und 6:4 und bleibt in New York weiterhin ohne Satzverlust. In der Runde der letzten acht wartet nun French-Open-Siegerin Mirra Andreeva. Gauff benötigte für den Erfolg im Arthur Ashe Stadium 1 Stunde und 33 Minuten. Nach einem kurzen Fehlstart übernahm die Weltranglistenvierte schnell die Kontrolle und feierte ihren zehnten Sieg in Serie. Für die US-Open-Siegerin von 2023 ist es bereits der zwölfte Grand-Slam-Viertelfinal ihrer Karriere. Gleichzeitig bleibt auch die Chance auf den erstmaligen Sprung an die Spitze der Weltrangliste bestehen. Bereits in der zweiten Runde hatte Gauff mit einem Zwei-Satz-Sieg gegen Paula Badosa ihre starke Form unterstrichen.

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Deadline-Day-Transfer: FC Basel verpflichtet Clément Michelin bis 2028

Der FC Basel verstärkt am letzten Tag des Schweizer Transferfensters seine Defensive. Die Basler verpflichten den 29-jährigen Franzosen Clément Michelin ablösefrei und statten den Aussenverteidiger mit einem Vertrag bis Sommer 2028 aus. Michelin spielte zuletzt für Real Valladolid und kann sowohl rechts als auch links in der Abwehr eingesetzt werden. Der Vertrag des Franzosen beim spanischen Zweitligisten Real Valladolid war am 1. September im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst worden. Damit konnte der FCB Michelin ohne Ablösesumme verpflichten. Für Basel ist es eine weitere Bewegung in einer intensiven Schlussphase des Transfersommers. Erst vor wenigen Tagen hatte Albian Ajeti den FCB in Richtung FC Lugano verlassen. Michelin soll Trainer Stephan Lichtsteiner nun zusätzliche Möglichkeiten auf beiden Aussenverteidiger-Positionen geben.

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Hadjar verpasst auch Madrid – Lawson fährt erneut für Red Bull

Isack Hadjar muss auch beim Grossen Preis von Spanien in Madrid zuschauen. Der Red-Bull-Pilot ist nach seiner Handgelenksverletzung noch nicht bereit für die Rückkehr ins Cockpit und verpasst damit bereits das dritte Formel-1-Rennen in Folge. Liam Lawson übernimmt erneut den Platz neben Max Verstappen. Red Bull bestätigte die Fahrerbesetzung für das Rennwochenende vom 11. bis 13. September am neuen Madring. Hadjars Genesung verlaufe zwar weiterhin positiv, für die Belastungen eines Formel-1-Wochenendes reiche es aber noch nicht. Damit setzt das Team die Lösung der vergangenen beiden Rennen fort. Bereits in Monza musste Hadjar seinen Red Bull an Liam Lawson abgeben. Yuki Tsunoda bleibt deshalb ebenfalls für ein weiteres Wochenende bei Racing Bulls und fährt dort an der Seite von Arvid Lindblad.

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Blockx schreibt US-Open-Geschichte – trotz Rippenproblemen im Viertelfinal

Alexander Blockx sorgt bei den US Open für belgische Tennisgeschichte. Der 21-Jährige bezwingt Francisco Cerundolo mit 6:3, 4:6, 7:5 und 7:5 und steht bei seinem ersten Hauptfeld-Auftritt in New York direkt im Viertelfinal. Besonders bemerkenswert: Blockx kämpfte praktisch während der gesamten Partie mit starken Schmerzen im Rippenbereich. Der als Nummer 28 gesetzte Belgier ist der erste Mann seines Landes, der bei den US Open die Runde der letzten acht erreicht. Gleichzeitig ist er der jüngste Belgier der Open Era, der bei einem Grand-Slam-Turnier in einen Viertelfinal eingezogen ist. Blockx musste dabei körperlich an seine Grenzen gehen. Bereits im zweiten Game traten starke Schmerzen im Rippenbereich auf. Nach einer Behandlung und Medikamenten konnte er die Partie fortsetzen. Cerundolo hatte zuvor Taylor Fritz nach einem 0:2-Satzrückstand aus dem Turnier geworfen. Gegen Blockx gelang dem Argentinier diesmal keine weitere Wende.

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Rybakina deklassiert Osaka – ein Sieg fehlt zur Nummer

Elena Rybakina steht erstmals im Viertelfinal der US Open und ist nur noch einen Sieg von der Spitze der Weltrangliste entfernt. Die Kasachin liess Naomi Osaka beim 6:1, 6:4 kaum eine Chance und benötigte lediglich 66 Minuten. Gewinnt Rybakina nun auch gegen Qinwen Zheng, löst sie Aryna Sabalenka als Nummer 1 der Welt ab. Rybakina lieferte im Louis Armstrong Stadium einen ihrer bislang stärksten Auftritte des Turniers ab. Die Australian-Open-Siegerin schlug 29 Winner, servierte sieben Asse und gab während der gesamten Partie kein einziges Aufschlagspiel ab. Für Osaka endet dagegen ein Turnier, bei dem sie sich zuvor trotz Problemen an der linken Achillessehne bis in die zweite Woche gekämpft hatte. Im Drittrundenmatch gegen Elise Mertens hatte Osaka noch einen dramatischen Dreisatz-Sieg gefeiert.

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Belgischer Verband stellt sich gegen Gianni Infantino

Der belgische Fussballverband RBFA stellt sich offen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Verband kündigte an, eine weitere Amtszeit des Schweizers 2027 nicht zu unterstützen. Als Gründe nennt die RBFA fehlende Transparenz im Fall «FIFA Forward Enterprise» sowie weiterhin offene Fragen rund um die Rote Karte gegen US-Nationalspieler Folarin Balogun. Die Position der Belgier sorgt international für Aufmerksamkeit. Besonders brisant ist, dass RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme selbst Mitglied des FIFA-Councils ist. Erst vor wenigen Tagen war bestätigt worden, dass Gianni Infantino trotz des wachsenden Drucks 2027 erneut zur FIFA-Wahl antreten will. Mit der öffentlichen Absage aus Belgien erhält dieser Widerstand nun zusätzliche Nahrung.

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