Sportuhr richtig einstellen: Amazfit zeigt passende Daten für Lauftraining und Intervalle
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Apps Ausrüstung Berge digital.ch Draussen Elektronik Fitness Gadgets Handel Lifestyle Marken Marketing nachrichtenticker.ch Natur & Umwelt Prävention Sport sportaktuell.ch Technik Technologie Tipps Uhren Vital Wearables Zubehör
Eine Sportuhr kann kein Training absolvieren und keinen Rekord brechen. Aber sie kann helfen, die Signale des eigenen Körpers besser einzuordnen und strukturiert zu trainieren.
Denn je nach Ziel – vom Einstieg ins Laufen bis zum Knacken persönlicher Bestzeiten – sind unterschiedliche Lauftrainings und damit verschiedene Displayanzeigen gefragt. Profis arbeiten gezielt mit ihren Sportuhren und voreingestellten Display-Anzeigen. Die Amazfit-Sportuhren Cheetah 2 Pro und Active 3 Premium liefern Werte, die helfen können, während des Laufens gezielter zu trainieren. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele, sondern die richtigen Werte im Blick zu behalten. Denn für einen lockeren Lauf braucht es andere Informationen als für schnelle Intervalle. Daher ist es sinnvoll, vorab zu entscheiden, welche Daten im Laufmodus angezeigt werden sollen. Bei Amazfit können dafür mehrere Displayanzeigen voreingestellt und vorm Lauf einfach ausgewählt werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Einstieg: Trainingszeit, Herzfrequenz und aktuelle Pace helfen bei der Belastungssteuerung.
- Intervalle: Rundenzeit, Rundendistanz und durchschnittliche Rundenpace machen einzelne Abschnitte vergleichbar.
- Gelände: Herzfrequenz, Laufleistung und Höhenprofil können zusätzliche Orientierung bieten.
- Konfiguration: Bis zu zehn Ansichten mit jeweils einem bis acht Datenfeldern sind möglich.
- Grundsatz: Uhrendaten bleiben Orientierungshilfen und ersetzen weder Körpergefühl noch medizinische Beurteilung.
Die passende Anzeige für jedes Training
Beim (Wieder-)Einstieg: Dauer vor Distanz
Nach einer Laufpause zählen zunächst Trainingszeit, Herzfrequenz und aktuelle Pace – also die Zeit pro Kilometer. Die Pace hilft, nicht zu schnell zu starten. Die Herzfrequenz liefert Hinweise auf die Belastung. Wird ein geplanter lockerer Lauf anstrengend, heisst es: Tempo reduzieren oder eine Gehpause einlegen. Die Kilometerzahl darf dabei in den Hintergrund treten.
Bei lockeren und langen Läufen: Intensität kontrollieren
Trainingszeit und Herzfrequenz gehören hier ins Blickfeld. Voraussetzung sind individuell passende Herzfrequenzzonen: Bei einem Fünf-Zonen-Modell dienen für lockere Einheiten üblicherweise die unteren beiden Zonen als Orientierung. Beim langen Lauf kann man die Pace ergänzen – nicht als Tempovorgabe, sondern als Hilfe, die Belastung kontrolliert zu halten.
Bei Steigerungen und Intervallen: Abschnitte statt Gesamtwerte
Für kurze Steigerungsläufe reichen häufig Rundenzeit und Rundendistanz. Bei Intervallen kommt die durchschnittliche Rundenpace hinzu. So lassen sich Dauer, Strecke und Tempo jeder Wiederholung sowie die Erholungspausen gezielt verfolgen. Vor schnellen Einheiten steht immer ein ausreichendes Aufwärmen.
Am Berg und im Gelände: Pace relativieren
Bergauf bedeutet ein langsameres Tempo nicht automatisch eine geringere Belastung. Bei Bergintervallen helfen Rundenzeit und Rundendistanz, Wiederholungen vergleichbar zu machen. Herzfrequenz und geschätzte Laufleistung können zusätzliche Orientierung bieten. Bei hügeligen Crossläufen unterstützt ausserdem das Höhenprofil die Krafteinteilung.
Bei Progressionsläufen: Kontrolliert schneller werden
Wer das Tempo schrittweise steigert, behält am besten Rundendistanz, durchschnittliche Rundenpace und Herzfrequenz im Blick. Die Durchschnittspace eines Abschnitts ist weniger von kurzfristigen Schwankungen geprägt als die aktuelle Pace. Steigt die Herzfrequenz bereits zu Beginn ungewöhnlich stark, sollte die geplante Belastung angepasst werden.
Wenige Datenfelder, klarer Fokus
Die Trainingsansichten lassen sich auf beiden Amazfit-Modellen individuell konfigurieren: Im gewählten Sportmodus führt der Weg über die Einstellungen zu „Trainingseinstellungen“ und „Datenseite“. Bis zu zehn Ansichten mit jeweils einem bis acht Datenfeldern ermöglichen eine auf das Trainingsziel abgestimmte Anzeige. Meist reichen zwei bis vier Werte.
Dabei gilt: Uhrendaten sind Orientierungshilfen, keine starren Vorgaben. Messwerte können schwanken und ersetzen weder das Körpergefühl noch eine medizinische Beurteilung. Der wichtigste Schritt zu einem bewussteren Lauftraining bleibt deshalb, Zahlen und eigenes Empfinden zusammenzubringen.
Quelle: Amazfit
Bildquelle: Amazfit