Timo Meier gibt in Herisau etwas zurück – 108 Kinder trainieren im Camp des NHL-Stars

Timo Meier nutzt seinen Sommer in der Schweiz nicht nur für die eigene Vorbereitung. Beim mittlerweile siebten Timo Meier Hockey Camp in Herisau trainierten 108 Kinder mit dem NHL-Star der New Jersey Devils. Einige Nachwuchsspieler reisten dafür sogar aus Kalifornien an.

Das Camp fand bereits Anfang Juli im Sportzentrum Herisau statt – genau dort, wo Meier selbst als Vierjähriger erstmals auf Schlittschuhen stand. Die New Jersey Devils haben dem Nachwuchsprojekt ihres Schweizer Stürmers nun einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

Während fünf Tagen standen Eishockeytechnik, Bewegung und vor allem die Freude am Sport im Mittelpunkt. Meier war selbst regelmässig auf dem Eis, gab den Kindern Tipps und nahm sich auch abseits der Trainings viel Zeit für sie.

Unterstützt wurde der 29-Jährige unter anderem von früheren Wegbegleitern und Trainern. Auch Philipp Kurashev gehörte erneut zum Betreuerteam.

108 Kinder reisen nach Herisau

Die Dimension des Camps ist inzwischen beachtlich. Insgesamt nahmen in diesem Sommer 108 Kinder teil. Sie kamen nicht nur aus der Schweiz, sondern teilweise von weit her.

Nach Angaben der New Jersey Devils reisten einzelne Teilnehmer sogar aus Kalifornien nach Herisau. Viele Kinder besuchen das Camp zudem bereits seit mehreren Jahren.

Für Meier ist genau diese Entwicklung ein wichtiger Teil des Projekts. Er möchte den Nachwuchsspielern nicht nur sportliche Fähigkeiten vermitteln, sondern ihnen auch zeigen, dass eine grosse Karriere unabhängig vom Herkunftsort möglich ist.

Der NHL-Stürmer selbst ist dafür das beste Beispiel. Seine ersten Schritte auf dem Eis machte er im Sportzentrum Herisau, ehe ihn sein Weg über den Schweizer Nachwuchs und Nordamerika bis in die NHL führte.

Früherer Trainer steht wieder mit Meier auf dem Eis

Auch Christian Rüegg gehört zum Trainerteam des Camps. Er betreute Meier bereits in dessen Jugend und arbeitet inzwischen regelmässig beim Nachwuchscamp mit.

Die Verbindung zwischen Meiers eigener Vergangenheit und der heutigen Nachwuchsarbeit ist damit besonders eng. Übungen, die der NHL-Star einst selbst als Kind absolvierte, werden nun an eine neue Generation weitergegeben.

Dabei geht es bewusst nicht nur um Leistung. Meier legt grossen Wert darauf, dass die Kinder Spass am Eishockey behalten. Genau diese Begeisterung habe auch seine eigene Entwicklung geprägt.

Am letzten Camptag nahm sich der Schweizer für alle 108 Teilnehmer persönlich Zeit. Es gab Fotos, Autogramme und Gespräche mit den Kindern.

Auch Philipp Kurashev hilft mit

Mit Philipp Kurashev war ein weiterer Schweizer NHL-erfahrener Spieler dabei. Der 26-Jährige unterstützt das Camp seit mehreren Jahren.

Kurashev kennt Meier bereits lange und betrachtete ihn während seiner eigenen Jugend als Vorbild. Heute stehen beide gemeinsam mit Schweizer Nachwuchsspielern auf dem Eis.

Für die Kinder entsteht dadurch eine aussergewöhnliche Situation: Sie können direkt mit Spielern trainieren, die den Sprung in die beste Eishockeyliga der Welt geschafft haben.

Meiers Engagement in der Schweiz bildet zugleich einen Kontrast zum hektischen NHL-Alltag. Bei den New Jersey Devils wartet in Kürze wieder die Vorbereitung auf die neue Saison.

Die Devils haben ihre Offensive zuletzt mit Luke Evangelista verstärkt und damit auch das Team um Timo Meier und Nico Hischier weiter aufgerüstet.

Von Herisau bis in die NHL

Für Meier besitzt das Camp eine besondere persönliche Bedeutung. Das Sportzentrum in Herisau war über viele Jahre seine sportliche Heimat.

Heute kehrt er jeden Sommer an diesen Ort zurück und versucht, seine Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben. Neben sportlicher Entwicklung stehen dabei Werte wie Respekt, Disziplin und Einsatz im Zentrum.

Der Schweizer NHL-Star will den Kindern damit vor allem eines zeigen: Auch aus einem vergleichsweise kleinen Ort wie Herisau kann der Weg bis auf die grösste Eishockeybühne der Welt führen.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch