11. September 2026

Formel 1 erstmals auf dem Madring – Audi aus Hinwil vor Fahrt ins Ungewisse

Die Formel 1 betritt in Madrid Neuland. Am Freitag um 13.30 Uhr beginnt auf dem neuen Madring das erste offizielle Formel-1-Training der Geschichte – und mittendrin steht das Audi Revolut F1 Team mit seinem zentralen Entwicklungs- und Einsatzstandort in Hinwil. Für Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto beginnt nach dem punktelosen Monza-Wochenende die nächste Jagd nach WM-Zählern. Der Madring ist für sämtliche Teams eine besondere Herausforderung. Die 5,414 Kilometer lange Strecke verbindet öffentliche Strassen mit eigens gebauten permanenten Abschnitten und umfasst 22 Kurven. Am Freitag stehen zwei Trainings auf dem Programm, am Samstag folgen das dritte Training und das Qualifying. Für Audi kommt das neue Terrain unmittelbar nach einem Wochenende, an dem Punkte nur knapp ausser Reichweite lagen. Gabriel Bortoleto wurde in Monza Elfter, Nico Hülkenberg Zwölfter. Bereits vor dem Italien-GP hatte das Team aus Hinwil auf die besonderen Anforderungen der schnellen Strecke von Monza hingearbeitet. In Madrid beginnt die Vorbereitung nun praktisch bei null.

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Schweiz zerlegt Portugal 8:3 – Halbfinal-Traum lebt

Die Schweizer Beachsoccer-Nati meldet sich am Euro Beach Soccer League Superfinal eindrucksvoll zurück. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi schlägt Rekord-Europameister Portugal in Viareggio mit 8:3 und wahrt damit seine Chance auf den Halbfinal. Jérôme Knöpfli und Philipp Borer treffen doppelt, dazu sind Yannic Knöpfli, Noel Ott, Dejan Steinemann und Michael Rodrigues erfolgreich. Nach der spektakulären 10:11-Auftaktniederlage gegen Spanien stand die Schweiz gegen Portugal bereits unter Zugzwang. Gegen jenen Gegner, der die Schweizer im Mai noch deutlich mit 9:4 geschlagen hatte, zeigte die Nati diesmal eine starke und abgeklärte Leistung. Vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen Belarus steht die Schweiz mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B. Spanien führt mit sechs Zählern, Portugal besitzt ebenfalls drei Punkte und Belarus steht noch ohne Punkt da. Die beiden besten Teams erreichen die Halbfinals.

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Schweiz fordert Gastgeber Rumänien heraus – Schlüsselspiel an der Volleyball-EM

Die Schweizer Volleyball-Nati steht an der Europameisterschaft bereits vor einer richtungsweisenden Partie. Nach dem starken Auftritt bei der 0:3-Auftaktniederlage gegen Olympiasieger Frankreich trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera am Freitagabend auf Gastgeber Rumänien. Für beide Teams geht es in Cluj-Napoca um den ersten Sieg und wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die K.-o.-Phase. Die Schweiz hielt gegen den grossen Favoriten Frankreich über weite Strecken hervorragend mit. Trotz des klaren 0:3-Endresultats gingen die drei Sätze nur mit 23:25, 29:31 und 21:25 verloren. Besonders im zweiten Durchgang fehlte nur wenig zu einem Schweizer Satzgewinn. Nun wartet ein Gegner auf Augenhöhe. Rumänien steht nach seiner 1:3-Niederlage gegen Lettland ebenfalls unter Druck. Um 19.00 Uhr Schweizer Zeit beginnt in der BT Arena von Cluj-Napoca das direkte Duell.

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Nora Meister dominiert über 400 m – zweites EM-Gold in Kocaeli

Nora Meister setzt ihre beeindruckende Medaillenserie an der Para-Schwimm-EM in Kocaeli fort. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt die 400 m Freistil der Klasse S6 in 5:13,81 Minuten und verteidigt ihren Europameistertitel hochüberlegen. Für die Schweizerin ist es bereits die dritte Medaille und das zweite Gold dieser Titelkämpfe. Meister liess ihrer Konkurrenz in ihrer Paradedisziplin keine Chance. Die Deutsche Verena Schott schlug erst 29,91 Sekunden nach der Schweizerin an, Bronze ging an die Italienerin Emma Lancini. Damit folgt nur zwei Tage nach Silber über 100 m Freistil bereits der nächste Schweizer Erfolg. Über 100 m Freistil hatte Meister zuvor in 1:13,17 Minuten den zweiten Platz belegt.

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Davos feiert dritten CHL-Sieg – Servette verliert 21 Sekunden vor Schluss

Der HC Davos bleibt in der Champions Hockey League ungeschlagen. Die Bündner gewinnen beim polnischen Meister GKS Tychy mit 4:2 und feiern damit im dritten Spiel den dritten Sieg. Genève-Servette kassiert dagegen beim schwedischen Meister Skellefteå AIK durch ein Gegentor 21 Sekunden vor Schluss eine bittere 2:3-Niederlage. Davos legte in Polen bereits im Startdrittel den Grundstein zum Erfolg. Lukas Frick und der erst 18-jährige Lars Steiner brachten den HCD mit 2:0 in Führung, ehe Filip Zadina im Mitteldrittel auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber antwortete. Servette erlebte derweil in Nordschweden einen dramatischen Abend. Die Genfer gingen früh durch Vincent Praplan in Führung, kämpften sich im Schlussdrittel nach einem 1:2-Rückstand nochmals zurück – und wurden unmittelbar vor der Verlängerung doch noch bezwungen.

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Küng gewinnt Vuelta-Zeitfahren in Jerez

Stefan Küng feiert bei der Vuelta a España einen grossen Schweizer Triumph. Der 32-jährige Thurgauer gewinnt das 32,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten. Für Küng ist es der zweite Etappensieg bei einer Grand Tour nach seinem Vuelta-Erfolg 2024 in Madrid. Küng setzte sich in einem extrem schnellen Zeitfahren drei Sekunden vor dem Briten Callum Thornley durch. João Almeida wurde mit neun Sekunden Rückstand Dritter, Primoz Roglič belegte 19 Sekunden hinter Küng Rang vier. Damit hat Küng die grosse Chance genutzt, die sich ihm auf der 18. Etappe bot. Bereits vor dem Start gehörte Küng auf dem flachen Kurs zu den grossen Favoriten auf den Tagessieg. Nun verwandelte der Tudor-Profi die Ausgangslage in seinen nächsten prestigeträchtigen Erfolg.

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Kevin Fiala nachoperiert – NHL-Comeback verzögert sich

Kevin Fialas geplantes NHL-Comeback verzögert sich. Der 30-jährige Schweizer Stürmer der Los Angeles Kings musste sich im Zusammenhang mit seiner schweren Beinverletzung einem weiteren medizinischen Eingriff unterziehen und wird den Beginn des Trainingscamps verpassen. Einen konkreten Termin für seine Rückkehr gibt es derzeit nicht. Noch vor wenigen Tagen hatten die Kings Fiala in ihrer Saisonvorschau wieder fest für die Offensive eingeplant. Nun folgt für den St. Galler der nächste Rückschlag auf dem langen Weg zurück aufs Eis. Die Kings bestätigten am Donnerstag, dass Fiala nach dem zusätzlichen Eingriff zum Start des Haupt-Trainingscamps am 17. September noch nicht bereit sein wird. Wie lange der Schweizer darüber hinaus ausfällt, soll vom weiteren Heilungsverlauf abhängen.

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Casa Tolone, Luzern: Italienische Spezialitäten für genussvolle Auszeiten

Es gibt Restaurants, in denen man gut isst. Und es gibt Orte, an denen man bleibt. Orte, an denen Gespräche länger dauern, das Glas noch einmal nachgeschenkt wird und der Alltag leise in den Hintergrund tritt. Das Casa Tolone an der Fluhmattstrasse 48 in Luzern ist genau ein solcher Ort. Etwas oberhalb des Stadtzentrums gelegen, verbindet das Ristorante mit eigener Vinoteca italienische Familienküche mit herzlicher Gastfreundschaft und einer beeindruckenden Weinkultur. Hier geht es um Authentizität, Qualität und um Genuss, der Zeit haben darf. Ob romantisches Dinner, stilvolles Geschäftsessen oder ein Bankett in der Sala Barolo oder der Saletta Chianti mit bis zu 50 Personen – Casa Tolone schafft einen Rahmen, der persönlich bleibt und dennoch Raum für besondere Anlässe bietet. Im Sommer öffnet die Pergola den Blick ins Grüne und verleiht dem Haus eine mediterrane Leichtigkeit mitten in Luzern. Seit 1995 steht die Familie Tolone für echte italienische Küche in Luzern. Gegründet von Papa Franco, wird das Restaurant heute von den Zwillingen Dario und Domenico Tolone geführt – mit derselben Leidenschaft für frische Produkte, hausgemachte Spezialitäten und traditionelle Rezepte. Viele Gerichte entstehen nach Familienvorlagen, Pasta und Ravioli werden im Haus hergestellt, Saucen mit Geduld gekocht, und Klassiker wie das berühmte Stroganoff werden direkt am Tisch flambiert. Ein besonderes Herzstück des Hauses sind die beiden Weinkeller mit über 500 Positionen auf der Karte. Die Vinoteca lädt zu einer Reise durch Italiens Weinregionen ein, vom eleganten Piemont über die Toskana bis in den sonnenverwöhnten Süden.

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