18. September 2026

National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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Siegenthaler zurück auf dem Eis – wieder neben Hamilton

Jonas Siegenthaler ist rechtzeitig zum Trainingscamp der New Jersey Devils zurück auf dem Eis. Der Schweizer Verteidiger absolvierte am ersten Camp-Tag die reguläre Einheit und wurde von Trainer Sheldon Keefe gleich wieder an der Seite von Dougie Hamilton eingesetzt. Damit deutet vieles darauf hin, dass Siegenthaler für den NHL-Saisonstart bereit sein soll. Der 29-jährige Zürcher gehörte in der ersten Trainingsgruppe zu den etablierten NHL-Verteidigern. Besonders auffällig: Die Devils vereinten Siegenthaler erneut mit Hamilton, mit dem er bereits in früheren Spielzeiten ein eingespieltes Verteidigerpaar gebildet hatte. New Jersey führt den Schweizer weiterhin fest unter seinen sechs vorgesehenen Stammverteidigern. Für Siegenthaler ist die Rückkehr ein wichtiges Signal nach einem Sommer mit gesundheitlichen Fragezeichen. Wegen einer nicht näher bezeichneten Verletzung, die gegen Ende der vergangenen Saison untersucht worden war, musste er auf die Heim-WM 2026 in Zürich und Fribourg verzichten. Nun konnte er beim Start des NHL-Camps wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainieren.

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Kings peilen Fiala-Comeback bis Anfang November an

Bei Kevin Fiala gibt es erstmals einen konkreteren Zeitplan für das NHL-Comeback. Die Los Angeles Kings hoffen, den Schweizer Stürmer spätestens um den 1. November wieder im Lineup zu haben. General Manager Ken Holland betont allerdings, dass es sich dabei um ein Best-Case-Szenario handelt und jeder Reha-Schritt vom Heilungsverlauf abhängt. Fiala darf nach seinem zusätzlichen Eingriff zunächst rund zwei Wochen kaum trainieren, damit die Operationswunde vollständig verheilen kann. Danach soll der 30-Jährige individuell aufs Eis zurückkehren, anschliessend hockeyspezifisch trainieren und bei positivem Verlauf einige Wochen später wieder zur Mannschaft stossen. Die Kings rechnen im günstigsten Fall Anfang Oktober mit ersten Einheiten im Teamtraining. Der Schweizer hatte sich im Februar bei den Olympischen Winterspielen Frakturen am linken Unterschenkel zugezogen. Nachdem sich sein Bein bei höherer Trainingsintensität im Sommer nicht wie erhofft anfühlte, wurde ein weiterer Eingriff notwendig. Noch am 11. September war deshalb lediglich klar, dass sich Fialas NHL-Comeback nach der Nachoperation verzögern würde – einen konkreteren Zeithorizont gab es damals noch nicht.

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Häberlin triumphiert in Gatineau – erster internationaler Sieg

Steffi Häberlin hat wenige Tage vor der Strassen-WM in Montréal ein starkes Zeichen gesetzt. Die Schweizer Meisterin gewann die Tour de Gatineau im Sprint einer Spitzengruppe vor der Australierin Georgia Baker und der Kanadierin Ava Holmgren. Für Häberlin ist es der erste internationale Sieg ihrer Karriere. Nach 121,2 Kilometern überquerte Häberlin die Ziellinie nach 2:53:26 Stunden. Die Entscheidung fiel aus einer elfköpfigen Spitzengruppe, die sich im letzten Teil des Rennens entscheidend vom Feld absetzen konnte. Häberlin ging bereits aus der letzten Linkskurve an die Spitze und eröffnete den leicht ansteigenden Schlusssprint früh. Baker kam nochmals heran, konnte die Schweizerin aber nicht mehr abfangen. Auch insgesamt präsentierte sich Swiss Cycling in Gatineau stark. Ginia Caluori erreichte mit derselben Zeit wie die Siegerin den neunten Platz, Noemi Rüegg wurde mit 1:33 Minuten Rückstand 17. Für Häberlin kommt der Erfolg zum optimalen Zeitpunkt: Bereits am 26. September bestreitet sie mit der Schweizer Auswahl das Elite-Strassenrennen der Weltmeisterschaft in Montréal.

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