CSKA Sofia gegen Monaco: Gisdol fordert den Favoriten
von belmedia Redaktion Allgemein Conference League Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz soccer.ch Spiele Sport sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Die AS Monaco beginnt ihre Conference-League-Kampagne mit einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, gastieren die Monegassen um 18.45 Uhr beim bulgarischen Traditionsklub CSKA Sofia. Die Gastgeber unter Trainer Markus Gisdol sind seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Monaco will mit seinem brasilianischen Trainer Filipe Luís dennoch den ersten europäischen Sieg der Saison feiern.
Die Begegnung findet im Nationalstadion Wassil Lewski in Sofia statt. Monaco qualifizierte sich über die Playoffs gegen Górnik Zabrze für die Ligaphase und setzte sich mit insgesamt 7:3 durch. CSKA Sofia gelang der Einzug nach dem Ausscheiden gegen OFI Kreta in den Europa-League-Playoffs. Die Bulgaren wollen ihre zuletzt verbesserte Form nun auch international bestätigen.
Aus Schweizer Sicht stehen vor allem Denis Zakaria und Philipp Köhn im Mittelpunkt. Beide gehören zum Aufgebot der AS Monaco. Zudem trifft CSKA Sofia am 17. Dezember auf den Schweizer Meister FC Thun. Die Partie gegen Monaco liefert damit erste Anhaltspunkte über einen späteren Europacup-Gegner der Berner Oberländer.
Filipe Luís will erfolgreich starten
Für Monaco ist es die erste Teilnahme an der Conference League. Insgesamt bestreitet der Klub aus dem Fürstentum bereits seine 36. europäische Kampagne.
Trainer Filipe Luís betonte an der Medienkonferenz vom Mittwoch die Bedeutung eines erfolgreichen Auftakts. Er sieht die Conference League als anspruchsvollen Wettbewerb und lehnt es ab, seine Mannschaft bereits als Titelkandidaten einzuordnen.
Der Brasilianer erwartet einen aggressiven Gegner. CSKA verfüge über erfahrene Spieler, gefährliche Flügel und einen starken Mittelstürmer. Unter Gisdol versuche die Mannschaft zudem, den Gegner früh unter Druck zu setzen.
Monaco will mit einem eigenen intensiven Pressing dagegenhalten und die spielerischen Qualitäten im Mittelfeld ausnutzen.
Denis Zakaria steht vor dem Einsatz
Eine besonders erfreuliche Nachricht gibt es aus Schweizer Sicht. Denis Zakaria hat seine Beschwerden aus dem Meisterschaftsspiel gegen Toulouse weitgehend überwunden.
Filipe Luís erklärte, dass der Schweizer Nationalspieler grundsätzlich einsatzbereit sei. Voraussetzung sei allerdings, dass kein Verletzungsrisiko bestehe.
Auch Torhüter Philipp Köhn gehört zum 25 Spieler umfassenden Aufgebot der Monegassen. Im Tor stehen mit Lukáš Hrádecký und Loïc Tiamuna zwei weitere Optionen zur Verfügung.
Nicht dabei ist Eric Dier. Der englische Verteidiger verspürte Beschwerden im rechten Oberschenkel und musste auf die Reise nach Bulgarien verzichten.
Dafür kehren Paris Brunner nach seiner Sperre und Mamadou Coulibaly nach überstandener Verletzung ins Aufgebot zurück.
CSKA Sofia hat neues Selbstvertrauen
Die Bulgaren haben sich nach schwierigen Wochen stabilisiert. Seit dem Ausscheiden gegen OFI Kreta Ende August blieb die Mannschaft in sieben Pflichtspielen ungeschlagen.
Markus Gisdol hat damit wieder Ruhe in die sportliche Entwicklung gebracht. Der deutsche Trainer setzt auf eine verbesserte Organisation und mehr Konsequenz im Spiel gegen den Ball.
Für CSKA ist die Begegnung gegen Monaco auch eine Gelegenheit, die eigenen internationalen Ambitionen zu unterstreichen.
Besonders aufpassen müssen die Franzosen bei schnellen Angriffen über die Aussenbahnen und bei Hereingaben in den Strafraum.
Monaco hat in Sofia schlechte Erinnerungen
Ein Blick in die Europacup-Geschichte macht die Begegnung zusätzlich interessant.
Monaco gastierte bereits zweimal bei CSKA Sofia und verlor beide Auswärtsspiele. Im Europapokal der Landesmeister 1982 unterlagen die Monegassen nach Verlängerung mit 0:2. Zwei Jahre später folgte im UEFA-Cup eine 1:2-Niederlage.
Insgesamt standen sich beide Vereine bisher fünfmal gegenüber. Monaco gewann einmal, zweimal endeten die Begegnungen unentschieden und zweimal setzte sich CSKA durch.
Die französische Mannschaft will diese Bilanz nun verbessern und gleichzeitig ihre positive Serie aus der nationalen Meisterschaft fortsetzen.
Auch für den FC Thun ein wichtiger Vergleich
Der Schweizer Meister trifft am letzten Spieltag der Ligaphase auf CSKA Sofia. Die Auslosung mit CSKA Sofia als Thuner Gegner führt die Berner Oberländer am 17. Dezember nach Bulgarien.
Bis dahin muss CSKA unter anderem gegen Nordsjælland, Panathinaikos, Trabzonspor und KuPS Kuopio antreten.
Monaco bekommt es nach dem Auftakt mit Freiburg, Nordsjælland, Hearts, Brighton und Lincoln Red Imps zu tun.
Die besten acht Mannschaften der gemeinsamen Tabelle erreichen direkt den Achtelfinal. Die Teams auf den Plätzen neun bis 24 bestreiten die K.-o.-Playoffs.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert