Schmitz verpasst Weltcup-Sieg in Lyon um nur 14 Hundertstel

Edouard Schmitz verpasst am Sonntag, 1. November 2026, beim Weltcup-Springen in Lyon seinen ersten Sieg der Saison nur hauchdünn. Der 27-jährige Schweizer bleibt mit Gamin van’t Naastveldhof sowohl im Normalparcours als auch im Stechen fehlerfrei und erreicht in 38,31 Sekunden den dritten Platz. Lediglich 14 Hundertstelsekunden trennen ihn vom französischen Sieger Julien Epaillard.

Epaillard gewinnt mit Le Coultre de Muze in 38,17 Sekunden. Der deutsche Weltranglistenerste Richard Vogel belegt mit Cloudio in 38,20 Sekunden den zweiten Platz. Insgesamt qualifizieren sich 14 Paare für das Stechen des mit 1,60 Meter hohen Hindernissen ausgeschriebenen Weltcup-Springens. Schmitz behauptet sich damit gegen zahlreiche internationale Spitzenreiter.

Auch für Martin Fuchs verläuft das Wochenende in Frankreich erfolgreich. Der Zürcher gewinnt am Samstag mit Fave d’Authuit die Equita Masters und belegt im Weltcup-Springen vom Sonntag mit Lorde Rang neun. Nach zwei von 13 Qualifikationsstationen führt Fuchs die westeuropäische Weltcup-Gesamtwertung mit 23 Punkten an. Schmitz verbessert sich mit 15 Zählern auf Rang sechs.

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Das Wichtigste auf einen Blick
Edouard Schmitz: Dritter mit Gamin van’t Naastveldhof.
Rückstand: Nur 0,14 Sekunden auf den Sieger.
Sieger: Julien Epaillard mit Le Coultre de Muze in 38,17 Sekunden.
Martin Fuchs: Weltcup-Rang neun, Equita-Masters-Sieg am Samstag.
Gesamtwertung: Fuchs Erster mit 23 Punkten, Schmitz Sechster mit 15.
Was das bedeutet
Die Schweiz ist nach zwei Weltcup-Stationen mit zwei Reitern in den ersten sechs Rängen vertreten. Schmitz sammelt wichtige Qualifikationspunkte, während Fuchs seine Führung vor der nächsten Etappe in Verona verteidigen kann.

14 fehlerfreie Paare sorgen für ein packendes Stechen

Das Weltcup-Springen im Rahmen der Equita Lyon entwickelt sich zu einem hochklassigen Wettbewerb. Insgesamt 40 Paare gehen an den Start, 14 bleiben im Normalparcours ohne Fehler und qualifizieren sich für das Stechen.

Die Entscheidung fällt im Kampf um Hundertstelsekunden. Edouard Schmitz zeigt mit seinem 14-jährigen Wallach Gamin van’t Naastveldhof eine schnelle, kontrollierte Runde.

Der Schweizer riskiert in den Wendungen viel, hält seinen Partner aber jederzeit im Gleichgewicht. Nach 38,31 Sekunden überquert er ohne Abwurf die Ziellinie.

Die Zeit reicht für einen Podestplatz, aber nicht ganz für den Sieg.

Epaillard schlägt Vogel um drei Hundertstel

Für besonders grosse Spannung sorgen die beiden schnellsten Reiter.

Richard Vogel absolviert mit Cloudio eine fehlerfreie Runde in 38,20 Sekunden. Lange sieht es nach einem deutschen Erfolg aus.

Doch Julien Epaillard unterbietet die Zeit mit Le Coultre de Muze nochmals um drei Hundertstel. Der Franzose gewinnt vor heimischem Publikum mit 38,17 Sekunden.

Schmitz bleibt als Dritter ebenfalls innerhalb einer Viertelsekunde. Der Brite Ben Maher folgt mit Point Break in 38,63 Sekunden auf Rang vier.

Die äusserst knappen Abstände unterstreichen die Qualität der drei Podestreiter.

Martin Fuchs beendet erfolgreiches Wochenende

Für den zweiten Schweizer Spitzenreiter läuft das Weltcup-Springen etwas weniger erfolgreich. Martin Fuchs erreicht mit Lorde den neunten Platz und erhält weitere acht Weltcuppunkte.

Seine Wochenendbilanz ist dennoch beeindruckend.

Bereits am Freitag hatte er mit Lorde im Grand Prix den dritten Rang belegt. Am Samstag gewinnt er mit Fave d’Authuit die prestigeträchtigen Equita Masters vor der Französin Pénélope Leprevost.

Der Erfolg ist besonders bemerkenswert, weil Fuchs mit dem Pferd erst vergleichsweise wenig gemeinsame Turniererfahrung besitzt.

Fuchs übernimmt die alleinige Weltcup-Führung

Nach seinem Podestplatz beim Weltcup-Auftakt in Oslo sammelt Fuchs in Lyon weitere Punkte.

Mit insgesamt 23 Zählern liegt er nun allein an der Spitze der westeuropäischen Liga.

Dahinter folgen Julien Epaillard und der Österreicher Max Kühner mit jeweils 20 Punkten. Richard Vogel und Harrie Smolders belegen mit 17 Zählern gemeinsam Rang vier.

Edouard Schmitz liegt nach seinem Podestplatz mit 15 Punkten auf dem sechsten Rang.

Nächste Etappe in Verona – Basel wartet im Januar

Der Weltcup wird bereits vom 5. bis 8. November in Verona fortgesetzt. Dort steht am Sonntag die dritte Qualifikationsprüfung auf dem Programm.

Insgesamt umfasst die westeuropäische Liga 13 Stationen. Auch die Schweiz ist Gastgeber: Vom 6. bis 10. Januar 2027 macht die Serie in Basel Halt.

Der Weltcup-Final findet vom 23. bis 28. März 2027 in Göteborg statt.

Für Schmitz und Fuchs ist der Saisonstart damit gelungen. Beide besitzen eine aussichtsreiche Ausgangslage im Kampf um die Teilnahme am Final.

AKTUELLER STAND
Springreiten – Weltcup Lyon und Gesamtwertung
1. November 2026 | Nach 2 von 13 Qualifikationsstationen
Weltcup Lyon – Podest und Schweizer
Rang / Reiter Pferd Stechen
1. Julien Epaillard (FRA) Le Coultre de Muze 0 / 38,17 s
2. Richard Vogel (GER) Cloudio 0 / 38,20 s
3. Edouard Schmitz (SUI) Gamin van’t Naastveldhof 0 / 38,31 s
4. Ben Maher (GBR) Point Break 0 / 38,63 s
5. Willem Greve (NED) Party in de Hus 0 Fehler
9. Martin Fuchs (SUI) Lorde 8 Weltcuppunkte
Weltcup-Gesamtwertung – Spitzengruppe
Rang / Reiter Punkte
1. Martin Fuchs (SUI) 23
2. Julien Epaillard (FRA) 20
2. Max Kühner (AUT) 20
4. Richard Vogel (GER) 17
4. Harrie Smolders (NED) 17
6. Edouard Schmitz (SUI) 15

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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