Xhaka und Embolo zurück – Yakin nominiert 28 Spieler

Granit Xhaka und Breel Embolo kehren in die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft zurück. Nationaltrainer Murat Yakin hat am Donnerstag, 5. November 2026, sein 28-köpfiges Aufgebot für die abschliessenden Nations-League-Spiele gegen Slowenien und Schottland bekannt gegeben. Xhaka bleibt Captain. Mit Silas Huber und Samuel Ballet erhalten zudem zwei Spieler erstmals ein Aufgebot für die A-Nati.

Nach vier Siegen aus vier Spielen steht die Schweiz unmittelbar vor dem Wiederaufstieg in die höchste Nations-League-Division. Bereits ein Unentschieden am 13. November in Slowenien reicht zum Gruppensieg. Drei Tage später empfängt die Mannschaft Schottland in St. Gallen. Yakin setzt für diese entscheidende Phase auf bewährte Kräfte und ergänzt sein Kader mit neuen Gesichtern.

Besonders im Mittelpunkt stehen Xhaka und Embolo. Beide hatten die vier bisherigen Nations-League-Spiele nach Verurteilungen im Zusammenhang mit gefälschten Covid-Zertifikaten verpasst. Der Schweizerische Fussballverband entschied Ende Oktober, ihre Rückkehr wieder zu ermöglichen. Auch die Captainfrage ist geklärt: Xhaka erhält die Binde zurück, die während seiner Abwesenheit Manuel Akanji getragen hatte.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Rückkehrer: Granit Xhaka und Breel Embolo wieder dabei.
Captain: Xhaka behält die Binde nach einstimmigem Entscheid.
Aufgebot: 28 Spieler, darunter zwei Neulinge.
Debütanten: Silas Huber (FC Zürich) und Samuel Ballet (Amedspor).
Nations League: Ein Punkt gegen Slowenien genügt zum Aufstieg.
Was das bedeutet
Yakin kann wieder auf zwei seiner erfahrensten Führungsspieler zählen. Gleichzeitig nutzt er die letzten Länderspiele des Jahres, um neue Kräfte einzubinden. Die Schweiz kann am 13. November in Maribor den direkten Wiederaufstieg in Liga A sichern.

Xhaka übernimmt wieder die Captainrolle

Für Granit Xhaka endet die vorübergehende Auszeit in der Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler von Sunderland gehört wieder zum Aufgebot und wird die Schweiz als Captain anführen.

Die Entscheidung fiel bereits Ende Oktober. Nationaltrainer Murat Yakin, sein Trainerstaff und der Spielerrat sprachen sich einstimmig für Xhaka aus.

Yakin betonte bei der Kaderbekanntgabe, dass die Führungsrolle des 152-fachen Nationalspielers für ihn nie zur Diskussion gestanden habe.

Während Xhakas Abwesenheit hatte Manuel Akanji die Mannschaft angeführt.

Auch Embolo erhält seine Chance zurück

Mit Breel Embolo kehrt eine wichtige Option für den Angriff zurück.

Der Stürmer von Atlanta United fehlte wie Xhaka in den vergangenen vier Länderspielen. Beide waren wegen des Erwerbs gefälschter Covid-Zertifikate aus den Jahren 2021 und 2022 verurteilt worden.

Nach Abschluss der juristischen Verfahren und unter Berücksichtigung der verpassten Länderspiele entschied der SFV, die Rückkehr der beiden Nationalspieler zu ermöglichen.

Für Yakin steht nun die sportliche Leistung im Vordergrund. Embolo soll zusätzliche Durchschlagskraft im Sturm bringen.

Zwei Neulinge sorgen für Aufmerksamkeit

Überraschungen gibt es vor allem bei den erstmals nominierten Spielern.

Silas Huber vom FC Zürich erhält als vierter Torhüter seine erste Berufung. Der junge Keeper hatte sich bereits in der U21-Nationalmannschaft bewährt.

Auch Samuel Ballet darf erstmals mit der A-Nati trainieren. Der frühere Spieler von YB, Winterthur und Como steht inzwischen beim türkischen Klub Amedspor unter Vertrag.

Yakin sieht im 25-jährigen Offensivspieler eine zusätzliche Möglichkeit für die linke Angriffsseite.

Ebenfalls erneut nominiert ist Winsley Boteli vom FC Sion. Der junge Stürmer erhält trotz zuletzt schwieriger Wochen weiteres Vertrauen.

Kein Spieler vom Tabellenführer FC Lugano

Bemerkenswert ist die vollständige Abwesenheit von Spielern des FC Lugano.

Obwohl die Tessiner die Super League anführen, findet sich kein Spieler des Tabellenführers im 28-köpfigen Kader.

Yakin wurde insbesondere auf Uran Bislimi angesprochen.

Der Nationaltrainer lobte den Mittelfeldspieler, verwies jedoch auf die grosse Konkurrenz auf dessen Position. Auch die ungewöhnliche Kadergrösse von 28 Spielern lasse kaum zusätzlichen Spielraum.

Aus der Super League sind Silas Huber, Marvin Keller, Alvyn Sanches und Winsley Boteli vertreten.

Vier Siege und nur ein Gegentor

Sportlich könnte die Ausgangslage kaum besser sein.

Die Schweiz gewann sämtliche vier bisherigen Nations-League-Partien und führt ihre Gruppe mit zwölf Punkten sowie einem Torverhältnis von 11:1 an.

Am Freitag, 13. November, trifft sie um 20.45 Uhr in Maribor auf Slowenien.

Ein Unentschieden genügt, um den Gruppensieg vorzeitig sicherzustellen.

Am Montag, 16. November, folgt um 20.45 Uhr in St. Gallen das letzte Länderspiel des Jahres gegen Schottland.

Bis dahin muss Yakin auch den Gesundheitszustand einzelner Spieler beurteilen. Zeki Amdouni und Ricardo Rodriguez gehören trotz jüngster Beschwerden zum Aufgebot.

Die Mannschaft trifft sich am 9. November in St. Gallen. Um 17 Uhr steht im Berit Sitterstadion ein öffentliches Training auf dem Programm.

AKTUELLER STAND
Schweizer Nationalmannschaft – Aufgebot
5. November 2026 | 28 Spieler | Nations League
Position Aufgebotene Spieler
Torhüter (4) Gregor Kobel (Dortmund), Yvon Mvogo (Lorient), Marvin Keller (YB), Silas Huber (FC Zürich)
Abwehr (8) Manuel Akanji (Inter), Zachary Athekame (Lyon), Adrian Bajrami (Braga), Sascha Britschgi (Parma), Eray Cömert (Torino), Nico Elvedi (Leeds), Miro Muheim (Hamburg), Ricardo Rodriguez (Torino)
Mittelfeld und Angriff (16) Michel Aebischer (Union Berlin), Zeki Amdouni (Burnley), Samuel Ballet (Amedspor), Winsley Boteli (Sion), Breel Embolo (Atlanta United), Remo Freuler (Olympiakos), Cedric Itten (Bremen), Ardon Jashari (Milan), Johan Manzambi (Aston Villa), Dan Ndoye (Nottingham), Fabian Rieder (Augsburg), Alvyn Sanches (YB), Djibril Sow (Genua), Ruben Vargas (Sevilla), Granit Xhaka (Sunderland), Denis Zakaria (Monaco)
13. November Slowenien – Schweiz | 20.45 Uhr | Maribor
16. November Schweiz – Schottland | 20.45 Uhr | St. Gallen

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch