Manzambi vor Xhaka und Ndoye – das sind die teuersten Schweizer Fussballer aller Zeiten

Johan Manzambi ist seit diesem Sommer der teuerste Schweizer Fussballer der Geschichte. Aston Villa investierte für den 20-jährigen Nationalspieler inklusive möglicher Bonuszahlungen umgerechnet bis zu rund 65,8 Millionen Franken. Damit verdrängt Manzambi Granit Xhaka deutlich von der Spitze. Auch Dan Ndoye und Ardon Jashari gehören inzwischen zur Schweizer Millionen-Elite.

Die Ablösesummen zeigen, wie stark der internationale Marktwert von Schweizer Spielern gestiegen ist. Gleich mehrere Nationalspieler wechselten in den vergangenen Jahren für zweistellige Millionenbeträge zu europäischen Topclubs.

Die nachfolgenden Beträge sind auf Basis des aktuellen Wechselkurses in Schweizer Franken umgerechnet und gerundet.

1. Johan Manzambi – bis zu 65,8 Millionen Franken

Der neue Rekordhalter heisst Johan Manzambi. Aston Villa holte den Genfer im Juli 2026 vom SC Freiburg in die Premier League. Das gesamte Transferpaket kann inklusive Bonuszahlungen rund 65,8 Millionen Franken erreichen.

Manzambi hatte seinen Marktwert mit starken Leistungen in Freiburg und insbesondere an der Weltmeisterschaft 2026 enorm gesteigert. Mit gerade einmal 20 Jahren ist er damit bereits der teuerste Schweizer Transfer aller Zeiten.

2. Granit Xhaka – rund 42,3 Millionen Franken

Zehn Jahre lang hielt Granit Xhaka den Schweizer Rekord. Arsenal verpflichtete den Mittelfeldspieler 2016 von Borussia Mönchengladbach für umgerechnet rund 42,3 Millionen Franken.

Xhaka entwickelte sich in London zu einer prägenden Figur und absolvierte während sieben Jahren nahezu 300 Pflichtspiele für Arsenal.

3. Dan Ndoye – rund 37,6 Millionen Franken

Dan Ndoye schaffte 2025 ebenfalls den Sprung in die Premier League. Nottingham Forest bezahlte für den Schweizer Offensivspieler von Bologna rund 37,6 Millionen Franken.

Ndoye hatte sich zuvor in der Serie A einen Namen gemacht und Bologna mit seinem entscheidenden Treffer im Cupfinal zum ersten grossen Titel seit mehr als fünf Jahrzehnten geschossen.

4. Ardon Jashari – rund 33,8 Millionen Franken

Ardon Jashari wechselte ebenfalls 2025 vom FC Brügge zur AC Milan. Die fixe Ablöse entsprach rund 33,8 Millionen Franken. Durch mögliche Bonuszahlungen kann die Summe noch höher ausfallen.

Damit gehört auch der ehemalige Luzerner zu den teuersten Schweizer Spielern der Geschichte.

5. Breel Embolo – rund 24,9 Millionen Franken

Breel Embolo war erst 19 Jahre alt, als Schalke 04 ihn 2016 vom FC Basel verpflichtete. Umgerechnet rund 24,9 Millionen Franken wurden damals für den Stürmer bezahlt.

Für einen Schweizer Teenager war diese Summe zu jener Zeit aussergewöhnlich.

Akanji schafft es gleich zweimal in die Rangliste

Auf Rang sechs folgt Manuel Akanjis Wechsel vom FC Basel zu Borussia Dortmund für rund 20,2 Millionen Franken. Auch sein späterer Transfer von Dortmund zu Manchester City gehört mit rund 18 bis 19 Millionen Franken zu den teuersten Schweizer Wechseln.

Denis Zakaria bewegt sich bei rund 18,8 Millionen Franken, Noah Okafor bei etwa 17,9 Millionen und Zeki Amdouni bei rund 17,5 Millionen Franken.

Wie extrem die Ablösesummen im internationalen Fussball inzwischen geworden sind, zeigt auch der Überblick über die teuersten Transfers des europäischen Fussballs im Sommer 2026.

Manzambi setzt neue Schweizer Dimension

Besonders bemerkenswert ist der Abstand an der Spitze. Manzambis maximales Transferpaket liegt rund 23 Millionen Franken über jener Summe, die Arsenal einst für Xhaka bezahlte.

Gleichzeitig befinden sich mit Manzambi, Ndoye und Jashari drei Spieler weit oben in der Rangliste, deren Rekordtransfers erst seit Sommer 2025 zustande kamen.

Der Trend ist eindeutig: Schweizer Spitzenspieler werden auf dem internationalen Transfermarkt immer teurer – und Manzambi hat die bisherige Rekordmarke auf ein völlig neues Niveau gehoben.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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