Waltert gewinnt Schweizer Duell in Montreux

Simona Waltert steht beim Montreux Nestlé Open im Achtelfinal. Die topgesetzte Schweizerin setzte sich im heimischen Duell gegen Rebeka Masarova nach 2:47 Stunden mit 7:6 (7:4), 3:6, 6:2 durch.

Waltert musste für den Einzug in die Runde der letzten 16 hart arbeiten. Nach dem gewonnenen Tiebreak des ersten Satzes schlug Masarova zurück und erzwang einen entscheidenden dritten Durchgang.

Dort übernahm die Bündnerin wieder das Kommando und machte mit einem klaren 6:2 den Dreisatzsieg perfekt. Damit bestätigte Waltert beim einzigen Schweizer WTA-Turnier ihre Rolle als Nummer 1 der Setzliste.

Waltert behält im Entscheidungssatz die Nerven

Das Schweizer Duell entwickelte sich von Beginn an zu einer engen Angelegenheit. Im ersten Satz konnte sich keine der beiden Spielerinnen entscheidend absetzen. Die Entscheidung fiel im Tiebreak, in dem Waltert mit 7:4 die Oberhand behielt.

Masarova reagierte im zweiten Durchgang. Sie erhöhte den Druck und sicherte sich den Satz mit 6:3. Damit musste die Entscheidung nach zwei umkämpften Sätzen im dritten Durchgang fallen.

Waltert liess sich vom Satzausgleich nicht aus dem Konzept bringen. Die 25-Jährige fand wieder besser in ihr Spiel und entschied den dritten Satz mit 6:2 deutlich für sich. Nach insgesamt 2:47 Stunden stand ihr Einzug in den Achtelfinal fest.

Bereits vor Turnierbeginn war klar, dass mit Waltert und Masarova mindestens eine Schweizerin die erste Runde überstehen würde. Das Schweizer Duell gehörte zu den Höhepunkten der ersten Runde in Montreux.

Papamichail wartet im Achtelfinal

Für Waltert geht das Heimturnier gegen Despina Papamichail weiter. Die Griechin setzte sich in ihrer Auftaktpartie ebenfalls über drei Sätze durch.

Papamichail bezwang Anastasia Zolotareva nach verlorenem ersten Satz mit 6:7 (3:7), 6:3, 6:4. Damit steht für Waltert fest, dass sie im Achtelfinal auf eine Gegnerin trifft, die in Montreux bereits einen langen Dreisätzer in den Beinen hat.

Als topgesetzte Spielerin geht die Schweizerin im Turnierbaum mit hohen Erwartungen in die nächsten Runden. Das WTA-125-Turnier wird auf Sand ausgetragen und dauert noch bis Sonntag, 13. September.

Weitere Schweizerinnen mit unterschiedlicher Bilanz

Neben Waltert waren mehrere Schweizerinnen im Hauptfeld vertreten. Valentina Ryser musste sich der als Nummer 8 gesetzten Dalma Galfi mit 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Alina Granwehr schaffte dagegen ebenfalls den Sprung in den Achtelfinal. Die Schweizer Wildcard-Spielerin setzte sich gegen Lucie Nguyen Tan mit 6:3, 5:7, 6:4 durch und hält damit neben Waltert die Schweizer Hoffnungen im Turnier am Leben.

Für Waltert richtet sich der Fokus nun vollständig auf Papamichail. Nach dem überstandenen Schweizer Duell ist die erste Hürde genommen – und der Weg durch das Heimturnier bleibt für die Nummer 1 der Setzliste offen.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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