Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon.

Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.

Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

Kadetten reagieren stark auf kurzen Rückstand

Der Start in die Partie verlief zunächst ausgeglichen. CSM Bucuresti erwischte einen guten Beginn und führte kurz mit 3:2.

Danach steigerten sich die Kadetten deutlich. Die Mannschaft von Jonas Wille stabilisierte ihre Defensive, erhöhte das Tempo im Umschaltspiel und fand im Angriff immer häufiger gute Lösungen.

Schon vor der Pause übernahmen die Schaffhauser das Kommando. Nach dem Seitenwechsel bauten sie den Vorsprung weiter aus und liessen den Gästen aus Rumänien kaum noch die Möglichkeit, die Partie nochmals zu drehen.

Am Ende stand ein klares 39:32 – ein Resultat, das angesichts der kurzen Gruppenphase besonders wertvoll ist.

Auftaktsieg gegen den nominell stärksten Gegner

CSM Bucuresti wurde vor dem ersten Spieltag als einer der stärksten Gegner der Gruppe eingeschätzt. Umso wichtiger ist der Erfolg für die Kadetten.

Der rumänische Klub verfügt zwar über weniger Erfahrung in der heutigen European League, war international aber bereits mehrfach vertreten und gewann 2018/19 den Challenge Cup.

Für Schaffhausen ist der Sieg deshalb mehr als nur ein gelungener Start. In einer Vierergruppe mit lediglich sechs Partien können direkte Duelle gegen die mutmasslich stärksten Konkurrenten entscheidend werden.

Auch auf der höchsten europäischen Ebene steht der Schweizer Handball in dieser Saison mit HC Kriens-Luzern besonders im Fokus.

Wille gelingt der internationale Einstand

Für Jonas Wille war die Partie auch persönlich bedeutend. Der Däne übernahm im Sommer das Traineramt bei den Kadetten und erlebt nun seine erste Europacup-Saison als Cheftrainer des Schaffhauser Teams.

Der 39:32-Erfolg zeigt, dass die Mannschaft nach dem verlorenen Meistertitel der vergangenen Saison international sofort wieder konkurrenzfähig ist.

Die Kadetten verfügen weiterhin über enorme Europacup-Erfahrung. Seit der Saison 2002/03 waren sie in jedem Jahr international vertreten und bestritten sämtliche Ausgaben der EHF European League.

Nächster Gegner ebenfalls mit Auftaktsieg

Ein Selbstläufer wird die Gruppe trotz des perfekten Starts nicht.

HC Izvidac gewann sein erstes Spiel gegen Chambéry mit 34:33 und steht damit ebenfalls bei zwei Punkten. Damit kommt es am 6. Oktober in Schaffhausen bereits zum direkten Duell der beiden siegreichen Mannschaften.

Für die Kadetten bietet sich damit früh die Chance, sich an der Tabellenspitze abzusetzen und einen wichtigen Schritt Richtung Play-offs zu machen.

🏆 DAS WICHTIGSTE ZUM AUFTAKTSIEG

  • Kadetten Schaffhausen schlagen CSM Bucuresti zuhause mit 39:32.
  • Die Schaffhauser lagen lediglich einmal kurz mit 2:3 zurück.
  • In der zweiten Hälfte setzten sich die Kadetten entscheidend ab.
  • Am 6. Oktober folgt zuhause das Duell gegen das ebenfalls siegreiche HC Izvidac.
📊EHF EUROPEAN LEAGUE 2026/27 – GRUPPE C
Stand nach dem ersten Spieltag.
Team Sp. S U N Tore Diff. Pkt.
1. Kadetten Schaffhausen 1 1 0 0 39:32 +7 2
2. HC Izvidac 1 1 0 0 34:33 +1 2
3. Chambéry Savoie Mont Blanc Handball 1 0 0 1 33:34 -1 0
4. CSM Bucuresti 1 0 0 1 32:39 -7 0

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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