30. September 2026

Ronaldo verlässt Portugal-Camp – "Ich werde die Wahrheit erzählen"

Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft in Kopenhagen vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark vorzeitig verlassen. Der 41-Jährige kündigte gleichzeitig an, sich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich zu den Gründen seiner Abreise zu äussern. Damit erreicht die zuletzt angespannte Situation zwischen dem Captain und Nationaltrainer Jorge Jesus einen neuen Höhepunkt. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben", schrieb Ronaldo auf seinem Instagram-Kanal. Seine Abreise folgt auf mehrere turbulente Tage: Beim 2:1-Sieg Portugals in Norwegen sass der Rekordtorschütze während der gesamten Partie auf der Bank, obwohl Jorge Jesus zuvor einen möglichen Einsatz in Aussicht gestellt hatte. Kurz vor Ronaldos Abreise hatte Jesus an der Pressekonferenz angekündigt, dass der Superstar auch gegen Dänemark zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen müsse. Ronaldo wird diese Partie nun gar nicht bestreiten. Der Vorgang sorgt deshalb weit über Portugal hinaus für Aufsehen – zumal Ronaldo bislang 234 Länderspiele absolviert und dabei 146 Tore erzielt hat.

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Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

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Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

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Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

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Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

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Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

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Warum Ronaldo Nazário für viele der talentierteste Stürmer aller Zeiten war

Ronaldo Nazário da Lima wird bis heute von zahlreichen ehemaligen Spielern, Trainern und Fans als vielleicht talentiertester Mittelstürmer der Fussballgeschichte bezeichnet. Der Brasilianer vereinte in seiner besten Phase eine explosive Geschwindigkeit mit enormer Kraft, aussergewöhnlichem Dribbling und einem nahezu vollständigen Torabschluss. Gerade der Vergleich mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zeigt, wie ungewöhnlich Ronaldos Spielweise tatsächlich war. Seine vielleicht spektakulärste Saison spielte Ronaldo 1996/97 beim FC Barcelona. Als 20-Jähriger erzielte er 47 Tore in 49 Pflichtspielen, wurde spanischer Torschützenkönig und gewann den Goldenen Schuh. Noch bemerkenswerter war die Art seiner Tore: Ronaldo wartete nicht im Strafraum auf Zuspiele, sondern nahm den Ball teilweise bereits im Mittelfeld auf, beschleunigte an mehreren Verteidigern vorbei und umspielte anschliessend auch noch den Torhüter. Genau hier unterscheidet sich der Brasilianer von vielen anderen grossen Torjägern. Ronaldo war kein reiner Strafraumstürmer und auch kein klassischer Flügelspieler. In seinen besten Jahren konnte er praktisch einen kompletten Angriff alleine durchführen. Seine schweren Knieverletzungen verhinderten später, dass diese extreme Explosivität über eine ähnlich lange Zeitspanne erhalten blieb wie bei Messi oder Cristiano Ronaldo.

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Wer erinnert sich an Petr Malkov? Das macht die Ambri-Legende heute

Petr Malkov gehört zu jener Generation von Spielern, die den HC Ambri-Piotta Anfang der 1990er-Jahre nachhaltig prägten. Gemeinsam mit Yuri Leonov brachte der Ukrainer eine neue technische und spielerische Qualität in die Leventina und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Heute ist es deutlich ruhiger um den inzwischen 66-Jährigen geworden. Malkov kam 1991 nach Ambri und sammelte während seiner Zeit als Spieler für die Biancoblù 121 Skorerpunkte in lediglich 83 Partien – 48 Tore und 73 Assists. Gemeinsam mit Leonov und Schweizer Leistungsträgern wie Peter Jaks gehörte er zu einer Mannschaft, die 1992 und 1993 bis in den Playoff-Halbfinal vorstiess und die Valascia regelmässig zum Kochen brachte. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Malkov dem Eishockey praktisch durchgehend verbunden. Er arbeitete als Trainer, Assistent und Nachwuchsverantwortlicher in der Schweiz, war von 2008 bis 2010 Assistenztrainer bei Torpedo Nischni Nowgorod in der KHL und kehrte später erneut nach Ambri zurück. Seine letzte klar dokumentierte Tätigkeit führte ihn nach Italien zu Hockey Como.

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Rooney will City-Medaille nicht: "Wir haben es nicht verdient"

Wayne Rooney würde eine nachträglich zugesprochene Premier-League-Medaille für die Saison 2011/12 ablehnen. Manchester United verlor den Titel damals nur aufgrund der Tordifferenz an Manchester City. Nach dem Schuldspruch gegen City sagt Rooney nun klar, dass United den Titel sportlich nicht verdient habe. Der frühere United-Stürmer äusserte sich im Podcast "Stick to United" zum Urteil gegen Manchester City und zu möglichen Sanktionen. Sollte City seine damaligen Titel tatsächlich aberkannt bekommen, könnte Manchester United theoretisch zum Meister von 2011/12 erklärt werden. Rooney hält davon jedoch wenig. "Ich würde mich damit nicht wohlfühlen", sagte der frühere englische Nationalspieler sinngemäss. Für Rooney ist entscheidend, dass United den Titel damals auf dem Platz aus der Hand gab. Die Mannschaft von Sir Alex Ferguson hatte zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung, liess City aber wieder herankommen und verlor die Meisterschaft schliesslich am dramatischen letzten Spieltag.

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Keane attackiert City: "Medaillen in den Müll"

Roy Keane hat nach dem Schuldspruch gegen Manchester City mit ungewöhnlich scharfen Worten reagiert. Der frühere Captain von Manchester United erklärte, City-Spieler sollten ihre gewonnenen Premier-League-Medaillen "in den Müll" werfen. Manchester City bestreitet die Vorwürfe weiterhin und hat angekündigt, gegen den Entscheid der unabhängigen Kommission vorzugehen. Die Premier League hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Manchester City wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten schuldig gesprochen wurde. Nach den Feststellungen der unabhängigen Kommission verwendete der Klub zwischen 2009/10 und 2017/18 unter anderem Scheinverträge, reichte unzutreffende Finanzabschlüsse ein und verschleierte gegenüber Prüfern und Fussballbehörden die tatsächliche finanzielle Situation. Keane geht in seiner Bewertung noch einen Schritt weiter. Der 55-Jährige argumentiert, dass die sportlichen Erfolge aus dieser Zeit nun zwangsläufig unter einem Schatten stehen. Gleichzeitig gibt es Widerspruch: Andere ehemalige Profis betonen, dass die Spieler selbst an den Finanzkonstruktionen nicht beteiligt gewesen seien und deshalb nicht persönlich für die Verstösse der Klubführung verantwortlich gemacht werden könnten.

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Vier Punkte zum Start – trotzdem bleiben bei Xavis Oranje Fragen

Xavi Hernández ist als niederländischer Nationaltrainer resultatmässig ordentlich gestartet. Nach dem 1:1 gegen Deutschland und dem 2:1-Auswärtssieg in Serbien steht Oranje mit vier Punkten auf Rang zwei der Nations-League-Gruppe A2. Trotzdem gibt es bereits Diskussionen um Spielweise, Pressing und die personellen Entscheidungen des neuen Bondscoachs. Besonders nach dem Sieg in Belgrad machte Xavi selbst deutlich, dass ihm das Resultat allein nicht genügt. Der Spanier kritisierte das Pressing seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit und bemängelte, dass Oranje vorhandene Räume zu selten konsequent attackierte. Auch beim schnellen Verlagern des Spiels und beim Breitengeben sieht der neue Nationaltrainer noch Verbesserungspotenzial. Gleichzeitig zeigt die Tabelle, dass der Start keineswegs misslungen ist. Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien ist noch ohne Zähler. Schon am Donnerstag wartet auswärts in Griechenland damit ein richtungsweisendes Duell um die Tabellenführung.

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SFV rückt von Infantino ab – Unterstützung wird neu geprüft

Gianni Infantino kann vor seiner geplanten Wiederwahl als FIFA-Präsident nicht mehr selbstverständlich mit der Unterstützung aus seiner Schweizer Heimat rechnen. Der Schweizerische Fussballverband überprüft seine bisherige Haltung und will erst nach Gesprächen mit anderen Verbänden entscheiden, ob er den Walliser im März 2027 erneut unterstützt. Einen formellen Entzug der Unterstützung hat der SFV bislang allerdings nicht beschlossen. SFV-Präsident Peter Knäbel bestätigte Mitte September, dass der Verband seine ursprüngliche Haltung zu Infantino überdenkt. Die Schweiz beobachte die Entwicklungen innerhalb der FIFA genau, tausche sich mit anderen Verbänden aus und werde danach ihre Position festlegen. Knäbel verwies gleichzeitig darauf, dass sich der SFV bereits zum Fall Folarin Balogun und zu den umstrittenen Verkaufsplänen rund um «FIFA Forward Enterprise» positioniert habe. Damit wächst zumindest die Unsicherheit über Infantinos Rückhalt in Europa. Frankreich hat seine Unterstützung für dessen Wiederwahl bereits offiziell zurückgezogen, Belgien kündigte ebenfalls an, eine weitere Amtszeit nicht unterstützen zu wollen. Infantino hält dennoch an seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahl vom 18. März 2027 in Rabat fest.

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SC Bern unter Druck – jetzt muss die Reaktion kommen

Der SC Bern steht nach einem wechselhaften Saisonstart bereits vor wichtigen Wochen. Auf zwei überzeugende Siege gegen Davos und Kloten folgten zuletzt ein 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag eine 2:5-Niederlage im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Mit sieben Punkten aus fünf Spielen liegt Bern aktuell nur auf Rang elf der National League. Dabei begann das Derby in Freiburg eigentlich ideal. Rodwin Dionicio brachte den SCB bereits nach zwölf Sekunden in Führung. Fribourg reagierte jedoch schnell, drehte die Partie noch im ersten Drittel und zog bis zur 23. Minute auf 3:1 davon. Dionicio brachte Bern mit seinem zweiten Treffer nochmals auf 2:3 heran, doch Gottéron entschied das Spiel anschliessend mit einem Powerplay-Tor und einem Empty-Netter. Besonders auffällig bleibt die fehlende Konstanz. Der SCB gewann gegen Davos mit 5:2 und in Kloten mit 4:1, verlor davor aber beim ZSC mit 3:5. Gegen Ajoie reichten selbst 41 Torschüsse nicht zum Sieg, und in Freiburg kassierten die Berner nun bereits die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel.

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ZSC mit perfektem Start – wie lange hält die Serie?

Die ZSC Lions haben einen Traumstart in die neue National-League-Saison hingelegt. Nach sieben Spielen stehen die Zürcher bei sieben Siegen und dem Punktemaximum von 21 Zählern. Am Samstag gegen Lausanne wartet nun die nächste Bewährungsprobe für das bislang einzige makellose Team der Liga. Der ZSC gewann zum Auftakt 5:3 gegen Bern, setzte sich danach 4:3 in Langnau durch und schlug Genève-Servette zuhause mit 3:0. Es folgten Siege in Ajoie und Ambri sowie ein 3:2 im Derby gegen Kloten. Am Dienstag kam mit dem 6:3 gegen Biel der siebte Erfolg dazu. Dabei war nicht jeder Sieg souverän. Gegen Langnau drehte der ZSC einen Rückstand, in Ambri musste die Mannschaft ebenfalls reagieren und gegen Biel liessen die Lions nach einer 4:1-Führung nochmals Spannung aufkommen. Genau darin liegt jedoch eine der auffälligsten Qualitäten dieses Saisonstarts: Zürich findet bislang in sehr unterschiedlichen Spielsituationen einen Weg zum Sieg.

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Djokovic siegt bei Peking-Comeback – unglaubliche Serie hält

Novak Djokovic ist nach elf Jahren mit einem Sieg zu den China Open in Peking zurückgekehrt. Der 39-jährige Serbe setzte sich zum Auftakt gegen Nuno Borges mit 6:3 und 7:6 (7:2) durch und baute damit seine makellose Bilanz in der chinesischen Hauptstadt auf 30:0 aus. In der nächsten Runde wartet nun der Chinese Bu Yunchaokete. Djokovic brauchte gegen den Portugiesen keine Anlaufzeit. Der sechsfache Peking-Champion gewann den ersten Satz mit 6:3 und blieb auch im deutlich engeren zweiten Durchgang ruhig. Borges zwang den Favoriten in den Tiebreak, dort übernahm Djokovic jedoch sofort die Kontrolle und entschied die Kurzentscheidung mit 7:2 für sich. Damit geht eine der aussergewöhnlichsten Serien auf der ATP-Tour weiter. Djokovic war vor diesem Jahr sechsmal bei den China Open angetreten und hatte das Turnier jedes Mal gewonnen. Sein bislang letzter Auftritt datierte aus dem Jahr 2015, als er Rafael Nadal im Final mit 6:2 und 6:2 bezwang.

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Basel kämpft weiter um die Schwimm-EM 2027

Basel will die Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 in die Schweiz holen – doch ausgerechnet jetzt fällt die entscheidende Phase der Finanzierung an. Swiss Aquatics hat für die Elite- und Masters-EM im Dezember 2027 bereits den Zuschlag unter Auflagen erhalten. Ob der Grossanlass in der St. Jakobshalle tatsächlich stattfinden kann, hängt nun davon ab, ob die noch offene Finanzierung rechtzeitig gesichert wird. Der Verband verfolgt das Basler Projekt seit längerem. Bereits 2024 wurden Gespräche mit einer hochrangigen Basler Delegation geführt, später entstand eine eigene Organisationsstruktur für internationale Meisterschaften. Laut Swiss Aquatics wurde im September 2025 der Zuschlag unter Auflagen erteilt. Als Austragungsort ist die St. Jakobshalle vorgesehen, die für die Meisterschaften zur temporären Schwimmarena umgebaut werden müsste. Sportlich wäre eine Heim-EM für die Schweiz aussergewöhnlich reizvoll. Mit Noè Ponti und Roman Mityukov verfügt Swiss Aquatics über zwei international etablierte Aushängeschilder, zudem erlebt der Schweizer Schwimmsport seit mehreren Jahren eine seiner erfolgreichsten Phasen. Gleichzeitig bleibt jedoch genau jene finanzielle Frage offen, die bereits Mitte September für erhebliche Unsicherheit gesorgt hatte.

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Sierre will höher hinaus – ist der Aufstieg schon 2027 möglich?

Der HC Sierre macht keinen Hehl aus seinen grossen Ambitionen. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 spricht der Klub selbst davon, «noch höher hinaus» zu wollen, während Chris McSorley seine Mannschaft erneut im Kampf um die höchsten Ziele sieht. Ein Aufstieg in die National League bereits im Frühjahr 2027 ist sportlich möglich – automatisch ist der Weg nach oben aber keineswegs frei. Sierre hat seinen Meisterkader weitgehend zusammengehalten und ist erneut stark in die Saison gestartet. Auf das 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions und zuletzt ein beeindruckendes 8:2 in Arosa. Nach drei Partien standen die Walliser bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:8. Der Titelverteidiger zeigt damit früh, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Ausreisser war. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen sportlichem Anspruch und einem formellen Aufstiegsprojekt. Die SIHF schreibt für 2026/27 vor, dass der Swiss-League-Meister nur mit einer entsprechenden Aufstiegsbewilligung die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der National-League-Playouts bestreiten darf. Eine öffentlich bestätigte Aufstiegsbewilligung für Sierre für die laufende Saison liegt derzeit noch nicht vor.

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Ocon verlässt Haas – Formel-1-Zukunft offen

Esteban Ocon wird Haas nach dem Ende der Formel-1-Saison 2026 verlassen. Der Rennstall bestätigte am Mittwoch die Trennung vom 30-jährigen Franzosen, der seit 2025 für das US-Team fährt. Wer Ocon 2027 ersetzt und ob der Grand-Prix-Sieger selbst einen neuen Stammplatz findet, ist noch offen. Ocon war 2025 von Alpine zu Haas gewechselt und sollte dem damaligen Rookie Oliver Bearman mit seiner Erfahrung als Referenz dienen. Nach zwei gemeinsamen Saisons endet die Zusammenarbeit nun. Teamchef Ayao Komatsu würdigte Ocons Professionalität, seinen Einsatz und insbesondere seine technischen Rückmeldungen bei der Entwicklung des VF-26 unter dem neuen Reglement. Sportlich verlief die aktuelle Saison für Ocon schwierig. Nach 15 Grands Prix steht er mit sieben WM-Punkten auf Rang 16 der Fahrerwertung, während Bearman mit 20 Zählern Rang 13 belegt. Ausgerechnet kurz vor der Bekanntgabe seines Abschieds gelang Ocon in Baku mit Rang acht sein bislang bestes Saisonresultat.

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