Irland gegen Israel: Geisterspiel mit grosser Bedeutung
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch Nations League News Orte soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Irland trifft am Sonntagabend in der Nations League auf Israel – allerdings nicht zuhause, sondern im serbischen Bačka Topola. Die Partie wurde von der FAI wegen operativer Herausforderungen auf neutralen Boden verlegt und findet in der TSC Arena unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Sportlich besitzt das Duell für beide Teams erhebliche Bedeutung.
Irland steht nach drei Spielen bei vier Punkten und kämpft gemeinsam mit Kosovo um Rang zwei hinter Österreich. Nach dem 0:1 zum Auftakt in Pristina folgte ein klarer 3:0-Sieg gegen Israel, ehe die Mannschaft von Heimir Hallgrímsson zuletzt gegen Österreich nach einer 2:0-Führung noch ein 2:2 hinnehmen musste.
Israel wartet dagegen weiterhin auf den ersten Sieg dieser Nations-League-Kampagne. Nach Niederlagen gegen Österreich und Irland holte die Mannschaft beim 0:0 gegen Kosovo erstmals einen Punkt. Damit steht Israel vor dem Rückspiel gegen Irland bereits erheblich unter Druck, wenn der Anschluss an die oberen Plätze der Gruppe B3 nicht früh verloren gehen soll.
Irland dominierte bereits das Hinspiel
Das erste Duell der beiden Mannschaften fand am 27. September im ungarischen Debrecen statt. Irland entschied die Partie bereits in der ersten Halbzeit.
Troy Parrott eröffnete in der 13. Minute das Skore, nur zwei Minuten später erhöhte Adam Idah auf 2:0. Jack Moylan sorgte in der 24. Minute mit dem dritten irischen Treffer praktisch schon für die Entscheidung.
Israel kam danach zwar besser ins Spiel und zwang Caoimhín Kelleher mehrfach zu Paraden, ein Treffer gelang jedoch nicht mehr. Für Irland war das 3:0 der erste Sieg in der laufenden Nations League und gleichzeitig der höchste Auswärtserfolg seit drei Jahren.
Parrott befindet sich in starker Form
Besonders Troy Parrott hat sich zuletzt in den Vordergrund gespielt. Nach seinem Treffer gegen Israel erzielte der Stürmer auch beim 2:2 gegen Österreich beide irischen Tore.
Irland führte im Aviva Stadium nach Parrotts Doppelpack bereits 2:0, musste in der zweiten Halbzeit aber innerhalb weniger Minuten den Ausgleich hinnehmen. Beim 2:2 gegen Österreich zeigte Irland dennoch, dass die Mannschaft auch gegen den Gruppenfavoriten konkurrenzfähig ist.
Diese offensive Entwicklung macht Irland vor dem erneuten Duell mit Israel zum deutlich stabileren Team. Nach drei Spielen stehen fünf erzielte Treffer lediglich drei Gegentoren gegenüber.
Ungewöhnlicher Spielort ohne Zuschauer
Die grösste Besonderheit der Partie betrifft jedoch den Austragungsort. Eigentlich hätte Irland als Heimteam im Aviva Stadium in Dublin gespielt.
Die FAI entschied bereits im Juni, das Spiel wegen operativer Herausforderungen ins Ausland zu verlegen. UEFA genehmigte den Antrag. Als neutraler Austragungsort wurde die TSC Arena in Bačka Topola bestimmt.
Zusätzlich findet die Begegnung hinter verschlossenen Türen statt. Zuschauer sind nicht zugelassen.
Sportlich ändert das nichts an der Ausgangslage. Österreich führt die Gruppe B3 mit sieben Punkten an. Kosovo und Irland folgen mit jeweils vier Zählern, Israel steht bei einem Punkt.
Für Irland wäre ein Sieg deshalb ein wichtiger Schritt im Kampf um die Spitzenplätze. Israel benötigt dagegen dringend Punkte, um vor den beiden letzten Partien im November nicht bereits deutlich zurückzufallen.
- Anpfiff: Sonntag, 4. Oktober 2026, 20.45 Uhr Schweizer Zeit.
- Spielort: TSC Arena in Bačka Topola, Serbien.
- Besonderheit: Die Partie findet auf neutralem Boden und ohne Zuschauer statt.
- Hinspiel: Irland gewann am 27. September in Debrecen mit 3:0.
| Team | Sp. | S | U | N | Tore | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Österreich | 3 | 2 | 1 | 0 | 8:4 | +4 | 7 |
| 2. Kosovo | 3 | 1 | 1 | 1 | 2:3 | -1 | 4 |
| 3. Republik Irland | 3 | 1 | 1 | 1 | 5:3 | +2 | 4 |
| 4. Israel | 3 | 0 | 1 | 2 | 1:6 | -5 | 1 |
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert