Yakin kündigt drei bis vier Änderungen an

Murat Yakin wird die Schweizer Startelf für das Nations-League-Spiel gegen Nordmazedonien verändern. Der Nationaltrainer kündigte für Dienstagabend in Luzern drei bis vier personelle Rochaden an. Nach drei Siegen aus drei Spielen und der Tabellenführung in Gruppe B1 will Yakin damit auch auf die hohe Belastung innerhalb von elf Tagen reagieren.

Die Schweiz spielte zuletzt dreimal beinahe in derselben Formation. Einzig auf dem rechten Flügel ersetzte Michel Aebischer nach dem 3:0 in Nordmazedonien Fabian Rieder und begann sowohl beim 3:0 gegen Schottland als auch beim 2:1 gegen Slowenien. Nun dürfte die Rotation deutlich grösser ausfallen.

Ein konkreter Kandidat für die Startelf ist Rieder. Yakin sieht den Augsburg-Profi weiterhin vor allem im offensiven Bereich und schliesst einen Einsatz auf der Zehnerposition nicht aus. Dort spielte zuletzt Johan Manzambi, bei dem nach seiner Knieverletzung und erst drei Einsätzen für Aston Villa auch die Belastungssteuerung eine Rolle spielt.

Yakin: "Drei, vielleicht vier Wechsel"

Yakin machte am Montag deutlich, dass die vierte Partie innerhalb von elf Tagen nicht ohne personelle Anpassungen bestritten werden soll.

"Es werden drei, vielleicht vier Wechsel geben", kündigte der 52-Jährige an. Gleichzeitig liess er offen, auf welchen Positionen er rotieren wird.

Entscheidend sei neben der körperlichen Belastung auch die taktische Ausrichtung. Yakin erklärte bereits den Wechsel von Rieder zu Aebischer auf dem rechten Flügel mit der Balance innerhalb der Mannschaft.

Wenn ein offensiver rechter Aussenverteidiger eingesetzt werde, brauche es auf dem Flügel nicht zwingend einen weiteren Spieler, der konsequent die Linie besetzt.

Rieder könnte ins Zentrum rücken

Dadurch eröffnet sich für Fabian Rieder eine interessante Möglichkeit.

Yakin sieht ihn grundsätzlich "eher im Offensivbereich, auf der Zehn oder vom Flügel herkommend". Ein Startelfeinsatz im Zentrum ist deshalb gegen Nordmazedonien durchaus denkbar.

Manzambi hatte nach seiner überstandenen Knieverletzung zuletzt wieder wichtige Minuten gesammelt. Gleichzeitig betonte Yakin, dass nicht alle Spieler momentan den Rhythmus für vier Länderspiele innerhalb von elf Tagen hätten.

Die Schweizer Offensive bietet dem Trainer genügend Alternativen. Auch von der Bank konnte die Nati zuletzt Qualität nachlegen. Gegen Slowenien kamen unter anderem Rieder und Winsley Boteli in der Schlussphase zum Einsatz.

Schweiz mit perfekter Bilanz

Sportlich könnte die Ausgangslage kaum besser sein.

Die Schweiz gewann zum Auftakt mit 3:0 in Nordmazedonien. Danach folgte ein weiteres 3:0 in Schottland und am Samstag der 2:1-Heimsieg gegen Slowenien.

Damit steht die Mannschaft nach drei Spielen bei neun Punkten und einem Torverhältnis von 8:1.

Nordmazedonien befindet sich am anderen Ende der Tabelle. Das Team verlor bislang alle drei Partien: 0:3 gegen die Schweiz, 0:2 in Slowenien und zuletzt 0:2 gegen Schottland. Damit wartet Nordmazedonien in dieser Nations-League-Saison weiterhin auf den ersten Punkt und sogar auf das erste Tor.

Vierter Sieg würde Ausgangslage weiter verbessern

Die Schweiz führt Gruppe B1 bereits mit fünf Punkten Vorsprung auf Slowenien und Schottland an.

Ein weiterer Erfolg am Dienstag würde die Nati dem direkten Wiederaufstieg in Liga A nochmals deutlich näherbringen.

Anpfiff in der thermoplan arena in Luzern ist um 20.45 Uhr. Das Stadion dürfte praktisch ausverkauft sein.

Yakin kann deshalb rotieren, ohne das sportliche Ziel zu verändern: Auch mit drei oder vier neuen Spielern in der Startelf soll der vierte Sieg im vierten Nations-League-Spiel folgen.

🏆 DAS PLANT YAKIN GEGEN NORDMAZEDONIEN

  • Rotation: Murat Yakin kündigt drei bis vier Änderungen in der Startelf an.
  • Rieder: Ein Einsatz auf der Zehnerposition oder von einem offensiven Flügel aus ist möglich.
  • Belastung: Die Schweiz bestreitet ihr viertes Länderspiel innerhalb von elf Tagen.
  • Anpfiff: Dienstag, 6. Oktober 2026, um 20.45 Uhr in Luzern.
📊NATIONS LEAGUE – LIGA B, GRUPPE 1
Team Sp. S U N Tore Diff. Pkt.
1. Schweiz 3 3 0 0 8:1 +7 9
2. Slowenien 3 1 1 1 3:2 +1 4
3. Schottland 3 1 1 1 2:3 -1 4
4. Nordmazedonien 3 0 0 3 0:7 -7 0

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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