Edouard Schmitz springt in Rabat aufs Podest
von belmedia Redaktion Allgemein Magazine nachrichtenticker.ch News Pferdesport pferdesport.ch Sport sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Springen Themen Ⳇ Verbreitung
Podestplatz für die Schweiz: Edouard Schmitz hat im Grand Prix von Rabat den dritten Rang erreicht. Mit Gamin van’t Naastveldhof blieb der Genfer Springreiter in beiden Umläufen ohne Hindernisfehler. Den Sieg sicherte sich Abdullah Alsharbatly aus Saudi-Arabien vor dem Franzosen Olivier Perreau.
Damit setzt sich die erfreuliche Schweizer Bilanz beim Morocco Royal Tour fort. Bereits am vorherigen Wochenende hatte Anthony Bourquard den Grand Prix von Tétouan gewonnen. Nun sorgte Schmitz in der marokkanischen Hauptstadt für das nächste Spitzenresultat.
Der Grand Prix vom Freitag, 9. Oktober 2026, war einer der sportlichen Höhepunkte des Turniers in Rabat. Am Sonntag folgt mit dem Nationenpreis ein weiterer wichtiger Wettbewerb.
Schmitz setzt im zweiten Umlauf eine starke Marke
Zwölf Paare qualifizierten sich für den zweiten Umlauf. Schmitz ging dort als fünfter Starter in den Parcours und setzte mit der ersten Doppelnullrunde eine wichtige Marke.
Seine Zeit von 52,01 Sekunden blieb bis zum Schluss konkurrenzfähig. Nur Alsharbatly mit Diriyah und Perreau mit Himalaya du Temple waren bei ebenfalls fehlerfreien Runden schneller.
Perreau ging als letzter Reiter an den Start und schob sich noch vor den Schweizer. Für Schmitz blieb ein verdienter Platz auf dem Podest.
45 Paare kämpfen um den Grand-Prix-Sieg
Insgesamt nahmen 45 Reiter-Pferd-Paare am Grand Prix teil. Ausgetragen wurde die Prüfung auf dem Gelände der königlich-marokkanischen Reitsportföderation in Dar Es Salam.
Der Wettbewerb trug den Namen «Prix S.A.R. la Princesse Lalla Amina». Gefragt waren zwei starke Umläufe über einen Parcours mit Hindernissen bis 1,55 Meter.
An der Spitze entschieden schliesslich die Zeiten des zweiten Umlaufs. Der Sieger benötigte 50,83 Sekunden, Perreau 51,65 Sekunden. Auch die nachfolgenden Plätze waren eng umkämpft.
Anthony Bourquard hatte in Tétouan vorgelegt
Bereits am Sonntag, 4. Oktober, hatte Anthony Bourquard bei der ersten Station des Morocco Royal Tour für einen Schweizer Sieg gesorgt.
Mit dem elfjährigen Selle-Français-Pferd Fontaineblau Manciais gewann er den Weltcup-Grand-Prix von Tétouan. Es war der erste gemeinsame Grand-Prix-Sieg des Paares.
Bourquard blieb in beiden Umläufen fehlerfrei und absolvierte die entscheidende Runde in 40,63 Sekunden. Die Griechin Ioli Mytilineou wurde mit Casanova Hastak Zweite, die Irin Niamh McEvoy mit Sevilla van de Berghoeve Z Dritte.
Damit haben innerhalb weniger Tage zwei unterschiedliche Schweizer Reiter-Pferd-Paare bei den grossen Prüfungen der Serie überzeugt.
Am Sonntag folgt der Nationenpreis
Das Turnier in Rabat ist nach dem Grand Prix noch nicht abgeschlossen. Für Samstag, 10. Oktober, sieht das Programm unter anderem eine CSIO4*-Prüfung über 1,50 Meter mit Siegerrunde vor.
Am Sonntag, 11. Oktober, folgt der Nationenpreis über 1,50 Meter in zwei Umläufen. Dann rückt die Mannschaftswertung in den Mittelpunkt.
Rabat ist die zweite Station der marokkanischen Turnierserie. Nach Tétouan und Rabat führt der Morocco Royal Tour weiter nach El Jadida, wo die Veranstaltung im Umfeld des Salon du Cheval stattfindet.
Quellen: PferdeWoche; Morocco Royal Tour; Chronicle of the Horse.
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert