Stade Nyonnais überrascht Aarau mit 2:1-Heimsieg
von belmedia Redaktion Aargau Allgemein Challenge League Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Waadt Ⳇ Verbreitung
Stade Nyonnais sorgt in der Challenge League für eine Überraschung und bezwingt den FC Aarau mit 2:1. Der Tabellenletzte beendet damit seine Niederlagenserie und feiert einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Ligaerhalt. Ein Eigentor von Izer Aliu und ein Treffer von Shahin Edougué bringen die Waadtländer auf die Siegerstrasse. Mohamed Guindos Anschlusstreffer kommt für Aarau zu spät.
Vor 508 Zuschauern im Centre sportif de Colovray bestimmen die Aargauer über weite Strecken das Geschehen. Nyon-Torhüter Marwan Aubert verhindert mehrfach die Gästeführung. In der 57. Minute lenkt Aliu eine Flanke von Lucas Ribeiro ins eigene Tor. Edougué erhöht in der 75. Minute nach einem Konter auf 2:0, bevor Guindo in der Nachspielzeit verkürzt.
Für Nyon sind die drei Punkte besonders wertvoll. Trotz des Erfolgs bleibt die Mannschaft mit fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Aarau steht nach zehn Runden bei zwölf Punkten und verliert als Tabellensechster weiter Boden auf die Aufstiegsplätze. Die Niederlage erhöht den Druck auf das Team von Brunello Iacopetta.
Aarau beginnt mit mehreren Torchancen
Die Gäste übernehmen von Beginn an die Initiative. Bereits in der siebten Minute verfehlt Serge Müller mit einem Kopfball das Tor. Kurz darauf zwingt Daniel Afriyie Nyon-Torhüter Marwan Aubert zu einer Parade.
Auch Shkelqim Vladi kommt nach einem schnellen Angriff über Marcin Dickenmann und Kastrijot Ndau zum Abschluss, trifft jedoch nur das Aussennetz.
Die Gastgeber bleiben bei ihren Gegenstössen gefährlich. Luka Velickovic verhindert gegen Ruben Londja und Mardochée Miguel einen frühen Rückstand.
Marwan Aubert hält Nyon im Spiel
Auch vor der Pause bleibt Aarau die offensiv aktivere Mannschaft. Aubert pariert einen verdeckten Schuss von Dickenmann und einen Kopfball von Victor Petit-Viretti.
Nach dem Seitenwechsel erhöht der FCA nochmals den Druck. Vladi vergibt innerhalb weniger Minuten zwei Möglichkeiten. Anschliessend scheitert Dickenmann aus kürzester Distanz am Nyon-Torhüter.
Die verpassten Chancen rächen sich unmittelbar danach.
Alius Eigentor bringt die Wende
In der 57. Minute bringt Nyon-Captain Lucas Ribeiro eine Flanke in den Strafraum.
Aaraus Izer Aliu versucht zu klären, lenkt den Ball jedoch über seinen eigenen Torhüter hinweg ins Netz. Die unglückliche Aktion führt zum 1:0 für die Gastgeber.
Iacopetta reagiert und bringt unter anderem Mohamed Guindo. Aarau sucht sofort den Ausgleich, doch die Abschlüsse bleiben erfolglos.
In der 75. Minute nutzt Nyon einen Konter. Shahin Edougué schliesst nach Vorarbeit des eingewechselten Clément Betoubam zum 2:0 ab.
Guindo trifft erst in der Nachspielzeit
Aarau gibt sich nicht geschlagen. Serge Müller und Petit-Viretti kommen zu weiteren Gelegenheiten, doch die Waadtländer behaupten ihren Vorsprung.
Besonders Aubert steht weiterhin im Mittelpunkt. In der 87. und 89. Minute verhindert er mit starken Paraden gegen Guindo den Anschlusstreffer.
Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit gelingt Guindo nach einer Vorlage von Henri Koide das 2:1.
Für eine weitere Aufholjagd reicht die Zeit nicht mehr.
Aarau muss gegen den FC Zürich reagieren
Die Niederlage beim Tabellenletzten verschärft die sportliche Situation des FCA. Mit drei Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen fällt die Bilanz nach zehn Runden durchzogen aus.
Der Rückstand auf den zweitplatzierten Yverdon Sport beträgt inzwischen sieben Punkte.
Bereits am Sonntag, 18. Oktober, wartet im Schweizer Cup eine besondere Herausforderung. Aarau empfängt den FC Zürich im Brügglifeld. Das Cupduell zwischen Aarau und Zürich gehört zu den attraktiven Begegnungen der zweiten Hauptrunde.
Für Stade Nyonnais bedeutet der Heimsieg neue Hoffnung. Die Mannschaft beweist, dass sie auch gegen einen besser klassierten Gegner bestehen kann. Entscheidend wird sein, diese Leistung in den kommenden Meisterschaftsspielen zu bestätigen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert