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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Bichsel vor wichtiger Saison – Dallas plant mit grösserer Rolle

Lian Bichsel steht bei den Dallas Stars vor einer richtungsweisenden NHL-Saison. Der 22-jährige Schweizer Verteidiger ist gesund ins Trainingscamp gestartet, trug beim 2:0-Testspielsieg gegen die Minnesota Wild die Nummer 6 und wird in Dallas weiterhin als fester Bestandteil der Defensive eingeplant. Gleichzeitig geht Bichsel ins letzte Jahr seines Entry-Level-Vertrags. Beim 2:0 gegen Minnesota stand Bichsel am Mittwoch im Aufgebot der Stars. Dallas testet während der Vorbereitung verschiedene Verteidiger-Paarungen, wobei auch die Zusammenarbeit mit Tyler Myers eine Rolle spielt. Myers sprach vor der Partie ausdrücklich über die Kommunikation mit dem Schweizer und die gemeinsame Abstimmung auf dem Eis. Für Bichsel geht es damit um mehr als nur einen Platz im NHL-Kader. Nach 50 Regular-Season-Spielen in der vergangenen Saison und einer durchschnittlichen Eiszeit von 15:40 Minuten soll der nächste Entwicklungsschritt folgen. Dazu kommt der wieder geöffnete Weg in die Schweizer Nationalmannschaft, nachdem die frühere interne Sperre inzwischen aufgehoben worden ist.

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Reusser greift im WM-Strassenrennen nach der dritten Medaille

Marlen Reusser erhält am Samstag in Montréal die nächste Chance auf eine WM-Medaille. Nach Gold im Einzelzeitfahren und Bronze mit der Schweizer Mixed-Staffel startet die 35-Jährige im Strassenrennen der Elite-Frauen erneut mit grossen Ambitionen. Auf 180,4 Kilometern und 2570 Höhenmetern wartet allerdings ein deutlich anderes Rennen als gegen die Uhr. Der Start erfolgt um 9.00 Uhr Ortszeit in Brossard, also um 15.00 Uhr Schweizer Zeit. Nach einem längeren Anlauf in der Montérégie geht es auf den anspruchsvollen Schlusskurs rund um den Mont Royal. Dort stehen acht Runden mit mehreren kurzen, steilen Anstiegen an – unter anderem Passagen mit mehr als elf Prozent Steigung. Für die Schweiz ist Reusser die zentrale Hoffnung, sie erhält aber Unterstützung von Noemi Rüegg, Linda Zanetti, Jasmin Liechti, Ginia Caluori und Steffi Häberlin. Reusser hatte am vergangenen Sonntag ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt und zwei Tage später mit dem Schweizer Mixed-Team Bronze gewonnen.

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Schweizer Mixed-Team holt WM-Bronze – Italien triumphiert in Montréal

Die Schweiz gewinnt an der Strassen-WM in Montréal die Bronzemedaille im Mixed-Teamzeitfahren. Stefan Bissegger, Stefan Küng, Mauro Schmid, Jasmin Liechti, Marlen Reusser und Noemi Rüegg benötigen für die beiden Abschnitte 51:52,18 Minuten. Weltmeister wird Italien vor Frankreich. Italien setzt sich mit Mattia Cattaneo, Filippo Ganna, Matteo Sobrero, Vittoria Guazzini, Elisa Longo Borghini und Monica Trinca Colonel in 51:32,28 Minuten durch. Frankreich erreicht das Ziel nach 51:40,91 Minuten und sichert sich damit Silber. Die Schweiz verliert 19,90 Sekunden auf die neuen Weltmeister und 11,27 Sekunden auf Frankreich. Für Swiss Cycling ist es die nächste Medaille dieser Titelkämpfe. Erst am Sonntag hatte Marlen Reusser ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. Zwei Tage später steht die 35-jährige Bernerin erneut auf dem Podest.

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Kurashev verpasst NHL-Camps – Schweizer wartet weiter auf neuen Vertrag

Philipp Kurashev steht wenige Tage vor dem Start der neuen NHL-Saison weiterhin ohne Vertrag da. Der 26-jährige Schweizer erhielt von den San Jose Sharks im Sommer kein Qualifying Offer und wurde dadurch zum Unrestricted Free Agent. Während die NHL-Klubs inzwischen ihre Vorbereitungsspiele bestreiten, besitzt Kurashev weiterhin keine feste Adresse in Nordamerika. Die Situation ist brisant: San Jose hat sein Trainingscamp längst eröffnet und bereits zwei Preseason-Spiele absolviert. Kurashev gehört nicht mehr zum Sharks-Kader und kam entsprechend auch beim 1:2 nach Penaltyschiessen gegen die Vegas Golden Knights in der Nacht auf Mittwoch nicht zum Einsatz. Der offizielle NHL-Free-Agent-Tracker führte ihn bei seiner letzten Aktualisierung weiterhin als verfügbaren Spieler. Kurashev hatte 2025/26 für San Jose in 43 NHL-Partien sieben Tore und 13 Assists erzielt. Seine 20 Skorerpunkte reichten jedoch nicht für eine Vertragsverlängerung. Sein Einjahresvertrag über 1,2 Millionen Dollar ist ausgelaufen, die Sharks verzichteten auf ein Qualifying Offer und gaben damit ihre exklusiven Rechte am Schweizer ab.

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Niederreiter liefert Assist – Jets verlieren Overtime-Krimi gegen Edmonton

Nino Niederreiter hat bei seinem ersten Vorbereitungseinsatz für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt gesammelt. Der Schweizer Stürmer bereitete beim 1:2 nach Verlängerung der Winnipeg Jets gegen die Edmonton Oilers den einzigen Treffer seiner Mannschaft vor. Erst nach 1:26 Minuten in der Overtime entschied Viljami Marjala die Partie für Edmonton. Winnipeg geht nach 13:04 Minuten in Führung. Niederreiter bringt die Scheibe in Richtung Oilers-Tor, sein Versuch geht vorbei und prallt von der Bande direkt zu Alex Iafallo. Der Amerikaner reagiert schnell und bezwingt Devon Levi zum 1:0. Niederreiter erhält für die Aktion den Assist. Edmonton antwortet noch vor der ersten Pause. Verteidiger Atro Leppänen trifft nach 15:50 Minuten zum 1:1. Danach bleiben beide Mannschaften trotz mehrerer Möglichkeiten ohne weiteren Treffer, ehe Marjala in der Verlängerung einen Zwei-gegen-eins-Konter zum 2:1 verwertet.

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Josi liefert beim Comeback – Nashville dreht 0:2 gegen Tampa

Roman Josi hat bei seinem ersten Vorbereitungsspiel für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt verbucht. Der Schweizer Captain der Nashville Predators bereitete beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning den Anschlusstreffer vor und stand 25:54 Minuten auf dem Eis. Nashville drehte dabei einen 0:2-Rückstand mit drei Toren in Serie. Lange deutete in der Bridgestone Arena wenig auf einen erfolgreichen Abend für Nashville hin. Jeffrey Viel brachte Tampa Bay im zweiten Drittel in Führung und erhöhte zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:0. Erst in der 54. Minute gelang Matthew Wood nach einem Schuss von Ryan Ufko der Anschlusstreffer – Josi erhielt für die Entstehung des Tores den zweiten Assist. Danach kippte die Partie vollständig. Wood traf gut vier Minuten später erneut und erzwang die Verlängerung. Dort benötigte Nashville nur 2:33 Minuten, ehe Felix Nilsson den Puck zum 3:2 über die Linie brachte. Für Josi war es nach seiner Pause beim ersten Vorbereitungsspiel der erste Ernstkampf der neuen Saison.

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Schmid überzeugt bei Panthers-Premiere – 12 Paraden gegen Carolin

Akira Schmid hat bei seinem ersten Vorbereitungseinsatz für die Florida Panthers einen soliden Eindruck hinterlassen. Der Schweizer Goalie übernimmt beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen die Carolina Hurricanes zur Spielmitte und pariert 12 Schüsse. Nur Justin Robidas kann ihn während der regulären Spielzeit bezwingen. Schmid ersetzt Jacob Markstrom, der in der ersten Hälfte der Partie ebenfalls 12 Paraden zeigt. Beim Stand von 2:1 für Florida kommt der 26-jährige Berner ins Tor. In der 32. Minute gleicht Robidas mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 2:2 aus. Danach bleibt Schmid in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung ohne weiteres Gegentor. Erst im Shootout treffen Bradly Nadeau und Felix Unger Sorum für Carolina. Florida verliert damit zwar die Partie, Schmid sammelt in seinem ersten Einsatz für die Panthers aber wichtige Minuten im internen Konkurrenzkampf mit Markstrom.

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Rochette punktet doppelt – starker Auftritt im Red-Wings-Trikot

Théo Rochette hat im Kampf um seine NHL-Chance ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Schweizer Center steuert beim 7:4-Testspielsieg der Detroit Red Wings gegen die Pittsburgh Penguins zwei Assists bei. In 12:04 Minuten Eiszeit sammelt der frühere Lausanne-Stürmer damit gleich bei seinem ersten Preseason-Einsatz zwei Skorerpunkte. Rochette läuft bei Detroit mit der Nummer 48 auf und wird im dritten Sturm eingesetzt. Seinen ersten Punkt holt er beim 4:2 im Schlussdrittel: Der 24-Jährige gewinnt das Bully in der offensiven Zone, anschliessend trifft Michael Brandsegg-Nygård im Powerplay. Später ist Rochette auch am 7:3 durch Jesse Kiiskinen beteiligt. Detroit setzt sich in Pittsburgh letztlich mit 7:4 durch. Neben Rochette fallen vor allem Brandsegg-Nygård mit zwei Toren und Verteidiger Anton Johansson mit vier Assists auf. Für den Schweizer ist der Abend besonders wertvoll, weil im Trainingscamp jeder Einsatz im Kampf um einen Platz innerhalb der Red-Wings-Organisation zählt.

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Ex-ZSC-Star Auston Matthews ist wieder fit – Toronto-Captain meldet sich zurück

Auston Matthews ist nach seiner schweren Knieverletzung vollständig zurück. Der Captain der Toronto Maple Leafs hat das Trainingscamp ohne Einschränkungen aufgenommen und bereits wieder ein Vorbereitungsspiel bestritten. Für Schweizer Hockeyfans bleibt der 28-Jährige besonders interessant: Vor seinem NHL-Durchbruch spielte Matthews eine aussergewöhnliche Saison bei den ZSC Lions. Matthews hatte sich am 12. März bei einem Knie-an-Knie-Zusammenstoss mit Radko Gudas schwer am linken Bein verletzt. Die Diagnose lautete auf einen MCL-Riss dritten Grades sowie eine Quadrizeps-Prellung. Am 19. März wurde der Amerikaner operiert, seine Saison war damit vorzeitig beendet. Inzwischen ist Matthews nach Angaben der Maple Leafs wieder bei 100 Prozent. Er trainiert seit mehreren Wochen in Toronto und stand am vergangenen Wochenende beim Vorbereitungsspiel gegen die Montreal Canadiens wieder auf dem Eis. Damit ist einer der wichtigsten NHL-Stars rechtzeitig vor dem Start der neuen Saison zurück.

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Meier trifft und legt auf – Schweizer Linie prägt Devils-Sieg gegen Rangers

Timo Meier ist mit einem starken Auftritt in die NHL-Vorbereitung gestartet. Der Schweizer Stürmer erzielte beim 3:2-Heimsieg der New Jersey Devils gegen die New York Rangers ein Tor und steuerte zudem einen Assist bei. Auch Nico Hischier traf, während Luke Evangelista bei seinem Devils-Debüt einen Assist verbuchte. New Jersey setzte beim ersten gemeinsamen Preseason-Auftritt auf die zuletzt im Training getestete Formation mit Meier, Hischier und Evangelista. Genau diese Linie hinterliess sofort Spuren: Hischier brachte die Devils im zweiten Drittel in Führung, später traf Meier selbst zum zwischenzeitlichen 2:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Jack Hughes 2:12 Minuten vor Schluss. Damit gewannen die Devils auch ihr zweites Vorbereitungsspiel, nachdem sie am Vortag bereits die New York Islanders mit 2:1 bezwungen hatten.

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Reusser und Küng führen die Schweiz im WM-Mixed gegen die Uhr

Die Schweiz greift an der Strassen-WM in Montréal am Dienstag nach der nächsten Medaille. Im Mixed-Teamzeitfahren setzt Swiss Cycling auf eine hochkarätige Formation um die frischgebackene Weltmeisterin Marlen Reusser und Stefan Küng. Nach Bronze im Vorjahr gehört die Schweizer Equipe erneut zu den aussichtsreichen Mannschaften. Bei den Männern treten Stefan Küng, Stefan Bissegger und Mauro Schmid an. Das Frauen-Trio bilden Marlen Reusser, Noemi Rüegg und Jasmin Liechti. Damit schickt die Schweiz sechs Fahrerinnen und Fahrer ins Rennen, die sowohl Erfahrung im Kampf gegen die Uhr als auch internationale Klasse mitbringen. Besonders viel Aufmerksamkeit gilt Reusser. Die Bernerin verteidigte am Sonntag in Montréal ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren und gewann über 39,2 Kilometer mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung. Nur zwei Tage später wartet bereits die nächste Chance auf ein Regenbogentrikot.

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Rémy Bertola holt Schweizer Ehrenpunkt nach Davis-Cup-Aus in Brasilien

Rémy Bertola hat der Schweiz zum Abschluss des Davis-Cup-Duells mit Brasilien doch noch einen Sieg beschert. Der Tessiner bezwang Matheus Pucinelli de Almeida nach verlorenem Startsatz mit 3:6, 6:4 und 10:8 im Champions-Tiebreak. Am bereits feststehenden Schweizer Ausscheiden änderte der Erfolg allerdings nichts mehr. Brasilien hatte die Begegnung in Rio de Janeiro bereits nach den ersten drei Partien entschieden. Dominic Stricker und Stan Wawrinka verloren am Freitag ihre Einzel, am Samstag unterlagen Jakub Paul und Stricker im Doppel Orlando Luz und Rafael Matos mit 6:7 (1:7) und 2:6. Damit stand Brasilien uneinholbar mit 3:0 in Führung. Anstelle des ursprünglich möglichen Duells zwischen João Fonseca und Wawrinka wurde danach noch die Partie zwischen Pucinelli de Almeida und Bertola ausgetragen. Der Schweizer drehte das Match nach dem 3:6 im ersten Satz und sorgte mit dem 10:8 im entscheidenden Champions-Tiebreak für den 1:3-Endstand.

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Formenton trifft bei Oilers-Debüt – starker Start nach langer NHL-Pause

Alex Formenton ist die Rückkehr auf die nordamerikanische Eishockey-Bühne geglückt. Der frühere Stürmer des HC Ambri-Piotta erzielte beim 5:2-Testspielsieg der Edmonton Oilers gegen die Winnipeg Jets gleich seinen ersten Treffer für den neuen Klub. Für den 27-Jährigen war es zugleich sein erstes NHL-Vorbereitungsspiel seit mehr als vier Jahren. Formenton traf im zweiten Drittel zum zwischenzeitlichen 4:1. Evan Bouchard lancierte den schnellen Flügel mit einem langen Pass durch die neutrale Zone, worauf Formenton alleine auf Winnipeg-Torhüter Thomas Milic zulief und die Chance verwertete. Der Treffer fiel bei 13:51 im Mitteldrittel. Der ehemalige Ambri-Angreifer erhielt insgesamt 16:47 Minuten Eiszeit, gab vier Torschüsse ab und wurde auch im Boxplay eingesetzt. Oilers-Trainer Mike Babcock zeigte sich nach der Partie insbesondere mit Formentons Tempo und dessen Arbeit ohne Scheibe zufrieden.

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Frei erneut auf dem Podest – Weltmeisterin wird Dritte in Soldier Hollow

Sina Frei setzt ihre starke Serie im Cross-Country-Weltcup fort. Die Schweizer Weltmeisterin fährt in Soldier Hollow auf Rang 3 und steht damit im dritten XCO-Rennen in Folge auf dem Podest. Den Sieg holt sich die Italienerin Martina Berta vor der Amerikanerin Gwendalyn Gibson. Berta entscheidet das Rennen in Utah mit einer starken zweiten Rennhälfte für sich und erreicht das Ziel nach 1:15:51 Stunden. Gibson folgt 13 Sekunden später, Frei verliert als Dritte 48 Sekunden. Die Schweizerin setzt sich im Kampf um den letzten Podestplatz im Schlusssprint hauchdünn gegen die zeitgleiche Amerikanerin Savilia Blunk durch. Für Frei endet damit ein erfolgreiches Wochenende in Soldier Hollow. Bereits im Short Track war sie Dritte geworden, unmittelbar hinter ihrer Landsfrau Alessandra Keller. Über den Schweizer Doppel-Podestplatz im Short Track hatten wir bereits berichtet. Im olympischen Cross Country bestätigt Frei nun erneut ihre starke Form als amtierende Weltmeisterin.

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Suter mit 19 Minuten beim Blues-Auftakt – Dallas gewinnt 2:1

Pius Suter ist mit einer knappen Niederlage in die NHL-Vorbereitung gestartet. Die St. Louis Blues unterliegen den Dallas Stars zuhause mit 1:2. Der Schweizer Center erhält 19:01 Minuten Eiszeit, gibt einen Torschuss ab und gewinnt 60 Prozent seiner Bullys. Die Partie beginnt für St. Louis denkbar schlecht. Suter steht beim ersten Bully des Abends Arttu Hyry gegenüber, Dallas gewinnt das Anspiel und nur 16 Sekunden später liegt der Puck bereits im Tor der Blues. Hyry trifft nach Vorarbeit von Justin Anderson und Cameron Hughes zum 1:0. Aleksanteri Kaskimäki gleicht im zweiten Drittel für St. Louis aus, doch Jack Becker erzielt noch vor der zweiten Pause den entscheidenden Treffer zum 2:1 für Dallas. Für Suter ist der Auftakt besonders interessant, weil der 30-jährige Zürcher in St. Louis um seine Rolle in einer deutlich stärker besetzten Offensive kämpft. Wie vor dem Beginn des Trainingscamps bereits eingeordnet, geht der Schweizer zudem ins letzte Jahr seines aktuellen Vertrags. Entsprechend wichtig sind die wenigen Vorbereitungsspiele, um sich früh für eine feste Position zu empfehlen.

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Moser startet in Tampas Top-Paar – Lightning schlagen Nashville 2:1

JJ Moser ist erfolgreich in die NHL-Vorbereitung gestartet. Der Schweizer Verteidiger gewinnt mit den Tampa Bay Lightning das erste Preseason-Spiel gegen die Nashville Predators mit 2:1 und läuft dabei im ersten Verteidigerpaar neben Neuzugang John Carlson auf. Moser erhält 18:26 Minuten Eiszeit. Tampa erwischt vor heimischem Publikum einen ausgezeichneten Start. Bereits nach 93 Sekunden lenkt Ilya Mikheyev einen Schuss von Carlson zum 1:0 ab. Nashville antwortet durch Brady Martin, ehe Conor Geekie noch im ersten Drittel die erneute Führung für die Lightning erzielt. Danach fallen keine weiteren Tore mehr. Für Moser ist vor allem seine Rolle bemerkenswert. Der 26-jährige Bieler war bereits vor dem Trainingslager als Kandidat für noch mehr Verantwortung gehandelt worden. Tampa plant langfristig mit dem Schweizer Verteidiger – nun beginnt er die Vorbereitung ausgerechnet an der Seite des hochkarätigen Neuzugangs Carlson.

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Seewer bestätigt Aufwärtstrend in Darwin – 31 Punkte zum Saisonabschluss

Jeremy Seewer beendet die MXGP-Weltmeisterschaft 2026 mit einem starken Wochenende in Australien. Der Zürcher fährt beim Grand Prix in Darwin in beiden Hauptrennen auf Rang acht und sammelt insgesamt 31 WM-Punkte – so viele wie an keinem anderen Rennwochenende in dieser Saison. In der abschliessenden WM-Wertung belegt der Schweizer Rang 17. Bereits im Qualifikationsrennen am Samstag zeigt Seewer mit Platz sechs, dass er auf dem Hidden Valley Motorsports Complex konkurrenzfähig ist. Dafür erhält er fünf WM-Punkte. Am Sonntag bestätigt der 32-Jährige seine Leistung mit zwei konstanten achten Plätzen in den Hauptrennen und fügt seinem Konto jeweils 13 weitere Zähler hinzu. Damit schliesst Seewer eine schwierige und von einem Teamwechsel geprägte Saison versöhnlich ab. Ende Mai hatte er die Zusammenarbeit mit Ducati vorzeitig beendet und anschliessend fünf WM-Wochenenden verpasst. Seit seiner Rückkehr fährt der dreifache MXGP-Vizeweltmeister für Van Venrooy KTM und arbeitet gleichzeitig als Testfahrer für den österreichischen Hersteller.

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