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Girrbach vor grossem Test in St Andrews – wichtige Punkte im Kampf um Tourkarte

Joel Girrbach steht ab Donnerstag beim traditionsreichen Alfred Dunhill Links Championship in Schottland am Abschlag. Der Thurgauer trifft auf dem Old Course in St Andrews sowie in Carnoustie und Kingsbarns auf ein stark besetztes Feld mit zahlreichen Major-Siegern und Ryder-Cup-Stars. Für Girrbach geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um die volle Spielberechtigung für die Saison 2027. Girrbach reist als aktuelle Nummer 91 im Race to Dubai nach Schottland. Der 33-Jährige hat in dieser Saison 28 Turniere bestritten und 527 Punkte gesammelt. Zuletzt zeigte seine Formkurve mehrfach nach oben: Beim Omega European Masters in Crans-Montana wurde er geteilter Neunter und verbesserte damit seine Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich. Das Turnier in Schottland gehört zu den besonderen Wochen auf der DP World Tour. Gespielt wird über drei verschiedene Links-Plätze, ehe die Entscheidung am Sonntag auf dem Old Course in St Andrews fällt. Girrbach trifft dabei unter anderem auf Titelverteidiger Robert MacIntyre, Tyrrell Hatton, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Matt Fitzpatrick, Brooks Koepka, Bubba Watson und Cameron Smith. Bereits beim European Masters in Crans-Montana überzeugte Girrbach mit einem starken neunten Rang.

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NHL ist gestartet – erster Schweizer wartet noch auf Einsatz

Die NHL-Saison 2026/27 ist eröffnet. In der ersten Nacht standen fünf Partien auf dem Programm: Florida gewann beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina 1:0, Montreal siegte 3:2 in Toronto, Boston schlug die Rangers 3:0, Vancouver setzte sich in einem wilden Spiel 6:5 in Edmonton durch und Vegas bezwang Chicago 5:2. Aus Schweizer Sicht sass Akira Schmid beim Auftaktsieg der Florida Panthers als Ersatzgoalie auf der Bank. Damit ist der Startschuss für die erste NHL-Saison mit 84 Partien pro Team gefallen. Besonders spektakulär verlief das Duell Edmonton gegen Vancouver mit insgesamt elf Treffern. Gleichzeitig sorgte Florida für das erste Ausrufezeichen: Die Panthers verdarben Carolina die Feier nach der Präsentation des Meisterbanners und gewannen auswärts mit 1:0. Für die Schweizer NHL-Fraktion beginnt die Saison nun Schritt für Schritt. Schmid war als Nummer zwei hinter Jacob Markstrom bereits beim ersten Spiel dabei, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler starten mit New Jersey erst am Donnerstag gegen Philadelphia, Roman Josi empfängt mit Nashville Minnesota. Über Schmids Kampf um mehr Einsatzzeit im Panthers-Tor hatten wir bereits berichtet.

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NHL startet mit starkem Schweizer Aufgebot – Hischier, Josi und Co. im Fokus

Die NHL ist in die Saison 2026/27 gestartet – und erneut mischt eine starke Schweizer Fraktion in der besten Eishockeyliga der Welt mit. Neun Schweizer stehen auf den offiziellen Opening-Day-Kadern ihrer Klubs, Kevin Fiala befindet sich bei den Los Angeles Kings weiterhin auf der Verletztenliste. Besonders im Fokus stehen Nico Hischier, Roman Josi, Timo Meier und der aufstrebende Lian Bichsel. New Jersey bleibt dabei das Schweizer Zentrum der NHL. Captain Nico Hischier, Timo Meier und Verteidiger Jonas Siegenthaler gehören alle zum Startkader der Devils. Roman Josi führt derweil weiterhin die Nashville Predators an, während Nino Niederreiter bei den Winnipeg Jets in eine besonders wichtige Saison startet. Dazu kommen JJ Moser in Tampa Bay, Pius Suter bei St. Louis, Lian Bichsel in Dallas und Goalie Akira Schmid bei den Florida Panthers. Ein Schweizer fehlt zum Saisonstart allerdings schmerzlich: Kevin Fiala steht nach seiner schweren Beinverletzung weiterhin auf Injured Reserve. Der Stürmer der Los Angeles Kings musste sich im September nochmals einem medizinischen Eingriff unterziehen. Über die erneute Verzögerung bei Fialas Comeback hatten wir bereits berichtet. Ein konkretes Rückkehrdatum gibt es weiterhin nicht.

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Brasilien wendet nächste Enttäuschung ab – Seleção dreht 1:2 gegen Australien

Brasilien hat nach einem schwierigen Start in den neuen WM-Zyklus zumindest vorerst für etwas Ruhe gesorgt. Die Seleção gewinnt das zweite Testspiel gegen Australien in Brisbane mit 4:2, muss dabei aber einen 1:2-Rückstand drehen. Vanderson, Raphinha, Bruno Guimarães und Vinícius Júnior erzielen die brasilianischen Tore. Dabei beginnt die Partie für Brasilien optimal. Vanderson trifft bereits in der 3. Minute zum 1:0. Australien lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken: Alessandro Circati gleicht in der 28. Minute aus, nur fünf Minuten später dreht Connor Metcalfe die Begegnung. Erst ein von Raphinha verwandelter Penalty unmittelbar vor der Pause verhindert, dass Brasilien mit einem Rückstand in die Kabine muss. Der Erfolg war für die Mannschaft von Carlo Ancelotti wichtig. Nach dem enttäuschenden 1:1 im ersten Test gegen Australien und dem frühen Ausscheiden an der WM 2026 war der Druck auf die Seleção bereits wieder gestiegen. Ancelotti reagierte mit sieben Änderungen in der Startelf und stellte sein System um. Nach der Pause zeigte Brasilien eine deutlich bessere Leistung und verhinderte damit eine weitere Enttäuschung.

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Merzlikins verlässt Columbus – Wechsel zu den Toronto Maple Leafs

Elvis Merzlikins verlässt die Columbus Blue Jackets nach sieben NHL-Saisons und wechselt zu den Toronto Maple Leafs. Der 32-jährige lettische Nationalgoalie ist Teil eines grossen Trades zwischen beiden Klubs. Gemeinsam mit Kirill Marchenko und Miles Wood zieht Merzlikins nach Toronto weiter, während Columbus im Gegenzug Matthew Knies, Emil Andrae, Steven Lorentz sowie einen bedingten Zweitrundenpick 2027 erhält. Für Merzlikins endet damit ein langes Kapitel in Columbus. Der frühere Goalie des HC Lugano absolvierte 274 Regular-Season-Spiele für die Blue Jackets und steht in der Klubgeschichte sowohl bei den Einsätzen als auch bei den Siegen auf Rang zwei. Der Zeitpunkt des Trades ist auch wegen seiner gesundheitlichen Situation interessant. Merzlikins hatte sich im August einer Schulteroperation unterzogen und war zuletzt weiterhin nicht einsatzbereit. Toronto übernimmt damit einen erfahrenen NHL-Goalie, der zunächst vollständig gesund werden muss.

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Formenton schafft NHL-Comeback – Ex-Ambri-Stürmer bleibt bei Edmonton

Alex Formenton hat den entscheidenden Schritt geschafft: Der ehemalige Stürmer des HC Ambri-Piotta gehört zum NHL-Kader der Edmonton Oilers und wird nicht in die AHL zu den Bakersfield Condors geschickt. Der 26-jährige Kanadier steht damit unmittelbar vor seinem ersten NHL-Pflichtspiel seit 2022. Edmonton hat seinen Kader in den vergangenen Tagen massiv reduziert und zahlreiche Spieler nach Bakersfield geschickt. Formenton blieb bei sämtlichen Cuts im NHL-Team und wird weiterhin in der aktuellen Oilers-Stürmergruppe geführt. Damit ist klar: Aus dem Comeback-Versuch ist vorerst ein echtes NHL-Comeback geworden. Formenton hatte Anfang September einen Einjahresvertrag über 850'000 US-Dollar unterschrieben. In der Vorbereitung empfahl er sich mit seinem Tempo, seinem Einsatz im Boxplay und einem Treffer beim 5:2 gegen Winnipeg. Im letzten Test gegen Calgary wurde er in einer Linie mit Colton Dach und Mathieu Joseph eingesetzt.

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Suter ohne Skorerpunkt – Blues verlieren Generalprobe in Chicago 2:3

Pius Suter beendet die NHL-Vorbereitung mit einer knappen Niederlage. Die St. Louis Blues verlieren ihr letztes Testspiel bei den Chicago Blackhawks mit 2:3. Der Schweizer steht im Aufgebot der Blues, bleibt ohne Skorerpunkt und richtet den Fokus nun auf den Saisonstart am kommenden Freitag in Dallas. Chicago legt im United Center vor und führt nach Treffern von Anton Frondell, Ian Cole und Roman Kantserov zwischenzeitlich mit 3:0. St. Louis reagiert noch vor der zweiten Pause durch Jonatan Berggren. Colton Parayko bringt die Blues 76 Sekunden vor Schluss nochmals auf 2:3 heran, für den Ausgleich reicht es aber nicht mehr. Für Suter ist die Partie der letzte Ernstkampf vor seiner zweiten Saison bei St. Louis. Der 30-jährige Zürcher kassiert im Schlussdrittel eine Zweiminutenstrafe wegen Haltens, taucht aber nicht in der Skorerliste auf. Nach vier Vorbereitungsspielen beenden die Blues ihre Preseason mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

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Sinner sagt Peking ab – Zverev greift nach der Nummer 1

Jannik Sinner verschiebt sein Comeback erneut. Der Weltranglistenerste hat seine Teilnahme am ATP-500-Turnier in Peking abgesagt und wird damit seinen Titel in China nicht verteidigen. Für Alexander Zverev öffnet sich dadurch im Kampf um die Nummer 1 eine grosse Chance. Sinner fehlt seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli wegen Problemen am rechten Knie auf der Tour. Noch vor wenigen Tagen trainierte der 25-Jährige wieder intensiver in Monte Carlo und hatte Peking als Comeback-Ziel angepeilt. Nun zog er die Konsequenz und verzichtet auf einen Start. Das Turnier in Peking findet vom 30. September bis 6. Oktober statt. Für die Weltrangliste ist die Absage brisant. Sinner führt das ATP-Ranking aktuell mit 11'500 Punkten vor Zverev mit 9690 an. Gleichzeitig liegt der Deutsche in der Jahreswertung bereits vorne: Nach seinem US-Open-Titel steht Zverev im Race to Turin bei 8650 Punkten, Sinner bei 7950.

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Embolo akzeptiert Strafbefehl – Nati verzichtet auf Stürmer

Breel Embolo wird beim laufenden Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr zum Team stossen. Hintergrund ist ein Strafbefehl aus dem November 2025 wegen mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung im Zusammenhang mit gefälschten Covid-Testzertifikaten. Der 29-Jährige hat den Strafbefehl akzeptiert und räumt ein, dass sein damaliges Verhalten falsch gewesen sei. Nach Recherchen von «Schweiz heute» hatte Embolo im Jahr 2021 zwei gefälschte Covid-Reisezertifikate beschafft. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt erliess deshalb am 25. November 2025 einen Strafbefehl mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Ob Embolo eines der gefälschten Zertifikate tatsächlich verwendete, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht geklärt. Sportlich hätte Embolo das erste Nations-League-Spiel am Samstag gegen Nordmazedonien ohnehin wegen seiner Roten Karte im WM-Viertelfinal gegen Argentinien verpasst. Ursprünglich war vorgesehen, dass er anschliessend zur Mannschaft stösst und gegen Schottland sowie bei den beiden Heimspielen gegen Slowenien und Nordmazedonien zur Verfügung steht. Daraus wird nun nichts: Der SFV hat entschieden, den gesamten laufenden Zusammenzug ohne den Mittelstürmer zu bestreiten.

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Antonelli trotz Technikproblemen Zweiter – Mercedes dominiert in Baku

Kimi Antonelli hat einen schwierigen Auftakt in Baku eindrucksvoll abgefangen. Nach einem Hydraulikproblem im ersten Training und einem notwendigen Wechsel der Antriebseinheit verlor der WM-Leader wertvolle Streckenzeit, fuhr im zweiten Training aber trotzdem auf Rang zwei. Schneller war nur Mercedes-Teamkollege George Russell. Russell setzte in 1:43.347 Minuten die Tagesbestzeit und distanzierte Antonelli um 0,552 Sekunden. Max Verstappen folgte mit bereits 0,827 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Antonelli absolvierte im zweiten Training lediglich 16 Runden, nachdem Mercedes zunächst noch an seinem Auto arbeiten musste. Bereits im ersten Training war er wegen des Hydraulikdefekts nur auf neun Runden gekommen. Für den 20-jährigen Italiener geht es in Aserbaidschan um die Fortsetzung seiner beeindruckenden Serie. Nach seinen Siegen in Monza und Madrid reist Antonelli mit 81 Punkten Vorsprung in der Fahrer-WM nach Baku. Eine Rückversetzung in der Startaufstellung gibt es für ihn entgegen anderslautenden Meldungen nicht. Die von der FIA bestätigten Motorenstrafen betreffen Fernando Alonso und Lance Stroll.

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Klubs erhöhen Druck auf FIFA – Reformen sollen mehr Mitsprache bringen

Der Druck auf die FIFA wächst weiter. Die European Football Clubs, die mehr als 850 Vereine vertreten, verlangen transparentere Entscheidungsprozesse und eine echte Einbindung der Klubs bei weitreichenden FIFA-Projekten. Ausgelöst wurde die Debatte durch das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», das ohne vorgängige Konsultation zentraler Stakeholder vorbereitet worden war. Die EFC hatte bereits Ende Juli scharf kritisiert, von den FIFA-Plänen erst über die Medien erfahren zu haben. Inzwischen geht die Diskussion aber deutlich weiter. FIFPRO Europe fordert zusammen mit den Vertretern von Spielern und Ligen eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Entscheidungsstrukturen und eine formelle Einbindung von Klubs, Ligen und Spielern in wichtige strategische Beschlüsse. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf den wachsenden Druck reagiert und eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Darüber hatten wir bereits im Beitrag Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor berichtet. Beim FIFA-Council am 15. Oktober könnten nun erstmals konkrete Reformmodelle diskutiert werden.

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Ambri-Legende Trudel ist längst ein Rekordtrainer in Nordamerika

Jean-Guy Trudel ist vielen Ambri-Fans noch immer als einer der produktivsten Ausländer der Klubgeschichte in Erinnerung. Inzwischen hat der Kanadier längst eine zweite Karriere aufgebaut – und zwar äusserst erfolgreich: Trudel führt die Peoria Rivermen weiterhin als Head Coach und General Manager und geht 2026/27 in seine nächste Saison beim SPHL-Klub. Peoria verlängerte Trudels Vertrag bereits 2025 um zwei Jahre und sicherte sich zusätzlich eine Option auf eine weitere Saison. Der frühere Ambri-Stürmer steht damit mindestens bis 2027 hinter der Bande. Seine Bilanz ist eindrücklich: Mit über 400 Siegen in der Regular Season ist Trudel der erfolgreichste Trainer in der Geschichte der SPHL. Auch sportlich blieb Peoria zuletzt an der Spitze. Die Rivermen beendeten die Saison 2025/26 mit 38 Siegen, 17 Niederlagen und drei Niederlagen nach Verlängerung auf Rang eins der Liga. Im President’s-Cup-Final führte Peoria gegen Evansville zunächst mit 2:0 Siegen, verlor die Serie am Ende aber noch in fünf Spielen.

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Ovechkin zurück im Volltraining – Saisonstart rückt näher

Alex Ovechkin hat bei den Washington Capitals einen wichtigen Schritt Richtung Saisonstart gemacht. Der 41-jährige NHL-Rekordtorschütze absolvierte am Donnerstag erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining, nachdem ihn eine Unterkörperverletzung mehrere Tage ausgebremst hatte. Ob er vor dem Regular-Season-Auftakt noch ein Vorbereitungsspiel bestreitet, ist allerdings weiterhin offen. Ovechkin hatte zuvor drei Tage nicht auf dem Eis gestanden und seinen Comeback-Versuch am Mittwoch nach rund 15 Minuten wieder abbrechen müssen. Einen Tag später trainierte der Captain jedoch ohne Einschränkungen mit der Mannschaft. Trainer Spencer Carbery sprach danach von einem guten Schritt und bestätigte, dass Ovechkin keine Teile der Einheit auslassen musste. Washington stehen vor dem Saisonstart noch zwei Vorbereitungsspiele bevor. Am Freitag empfangen die Capitals die Boston Bruins, am Samstag folgt auswärts die Partie gegen die Philadelphia Flyers. Für Washington beginnt die Regular Season am 2. Oktober auswärts bei den Carolina Hurricanes.

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Siegenthaler soll Devils-Boxplay wieder zur Stärke machen

Jonas Siegenthaler erhält bei den New Jersey Devils vor dem NHL-Saisonstart wieder eine zentrale defensive Rolle. Der Schweizer gehört zu jener Gruppe, die das Boxplay nach einer schwächeren vergangenen Saison wieder auf Topniveau bringen soll. Gleichzeitig bestätigt sein Platz in der NHL-Gruppe, dass Siegenthaler nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder voll belastbar ist. Die Devils arbeiteten im Trainingscamp zuletzt intensiv an den Special Teams. Siegenthaler trainierte dabei zusammen mit den etablierten NHL-Verteidigern Luke Hughes, Brett Pesce, Dougie Hamilton, Brenden Dillon, Declan Chisholm, Anton Silaev und Vladislav Kolyachonok. Im Fünf-gegen-Fünf blieb der 29-jährige Zürcher weiterhin an der Seite von Hamilton. Für New Jersey ist das Boxplay ein wichtiger Schwerpunkt. In der Saison 2024/25 gehörten die Devils mit einer Erfolgsquote von 82,7 Prozent noch zu den besten Unterzahlteams der NHL und belegten ligaweit Rang zwei. 2025/26 sank die Konstanz in diesem Bereich, auch weil Verletzungen und wechselnde Besetzungen immer wieder für Unruhe sorgten.

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Suter vor letztem Blues-Test – jetzt zählt die Saisonformation

Pius Suter steht mit den St. Louis Blues vor dem letzten Test der NHL-Vorbereitung. Der Schweizer wurde beim 1:0 gegen die Chicago Blackhawks geschont, soll aber am Samstag im abschliessenden Preseason-Spiel erneut gegen Chicago Teil jener Mannschaft sein, mit der Trainer Jim Montgomery bereits stark in Richtung Saisonstart blickt. Für Suter beginnt danach sein zweites und zugleich letztes Vertragsjahr in St. Louis. Die Blues bestreiten in diesem Jahr lediglich vier Vorbereitungsspiele. Suter kam bereits beim Auftakt gegen Dallas zum Einsatz, beim dritten Test gegen Chicago gehörte er dagegen nicht zum Aufgebot. St. Louis gewann die Partie dank eines Treffers von Calle Rosen mit 1:0. Am Samstag folgt im United Center in Chicago die Generalprobe. Die Partie besitzt für Suter besondere Bedeutung, weil Montgomery für den letzten Test angekündigt hat, seine Mannschaft mit beiden Powerplay-Formationen antreten zu lassen. Der 30-jährige Zürcher will sich dabei für eine wichtige Rolle zum Saisonstart empfehlen. In seiner ersten Saison für die Blues absolvierte er 64 Partien und sammelte 29 Skorerpunkte mit 13 Toren und 16 Assists.

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Schmid vor letztem Panthers-Test – Chance im Goalie-Duell

Akira Schmid steht bei den Florida Panthers vor dem letzten Test vor dem NHL-Saisonstart. Der Schweizer überzeugte bei seiner Panthers-Premiere gegen Carolina mit 12 Paraden bei 13 Schüssen und einer Fangquote von 92,3 Prozent. Am Samstag empfängt Florida zum Abschluss der Vorbereitung Tampa Bay – danach fällt der Fokus endgültig auf das Goalie-Duell mit Jacob Markstrom. Schmid wurde beim 3:2 nach Penaltyschiessen verlorenen Test gegen Carolina zur Spielmitte für Markstrom eingewechselt. Nur Justin Robidas bezwang den 26-jährigen Berner während der regulären Spielzeit. Im Schlussdrittel und in der Verlängerung blieb Schmid ohne Gegentor. Beim 5:3-Sieg am Donnerstag gegen Tampa Bay wurde er danach geschont. Florida bestreitet am Samstag um 18.00 Uhr Ortszeit den letzten Vorbereitungstest erneut gegen die Lightning. Schon am Dienstag beginnt die Regular Season auswärts beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina. Für Schmid geht es darum, sich nach seinem Wechsel von Vegas möglichst früh viel Einsatzzeit hinter Markstrom zu verdienen.

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Josi wird geschont – Nashville vor letztem Test

Roman Josi hat beim spektakulären 5:6 der Nashville Predators gegen die Carolina Hurricanes nicht gespielt. Der Schweizer Captain wurde nach seinem starken ersten Preseason-Einsatz gegen Tampa Bay geschont. Für Nashville bleibt nun nur noch ein Vorbereitungsspiel, bevor am 1. Oktober gegen Minnesota die neue NHL-Saison beginnt. Die Predators sahen gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion lange wie der sichere Sieger aus. Nashville führte im zweiten Drittel bereits mit 5:1, nachdem Vitali Pinchuk, Cole O’Hara, Jonathan Marchessault, Adam Edstrom und Jack Drury getroffen hatten. Danach brach das Team von Andrew Brunette jedoch ein und musste noch fünf Gegentore hinnehmen. Josi gehörte diesmal nicht zum Aufgebot. Der 36-jährige Berner hatte zwei Tage zuvor beim 3:2 nach Verlängerung gegen Tampa Bay sein erstes Vorbereitungsspiel absolviert und dabei sofort einen Assist sowie 25:54 Minuten Eiszeit verbucht. Über Josis gelungenen ersten Preseason-Auftritt gegen die Lightning haben wir bereits berichtet.

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Grossmann verpasst WM-Bronze um sieben Hundertstel

Anja Grossmann hat an der Strassen-WM in Montréal eine Medaille im Zeitfahren der Juniorinnen hauchdünn verpasst. Die Schweizerin belegte über 10,7 Kilometer Rang 4 und verlor lediglich sieben Hundertstelsekunden auf Bronze. Weltmeisterin wurde die Polin Maria Okrucińska vor der Belgierin Yana Decruyenaere und der Britin Aalia Clay. Grossmann absolvierte die Strecke rund um den Parc Jeanne-Mance in 15:42,16 Minuten. Clay stoppte die Uhr bei 15:42,09 und sicherte sich damit Bronze mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,07 Sekunden. Auf Siegerin Okrucińska verlor die Schweizerin 24,65 Sekunden. Für Grossmann ist der vierte Platz dennoch ein weiteres starkes Resultat in einer herausragenden Saison. Ende August hatte sie im italienischen Val di Sole den Juniorinnen-Weltmeistertitel im Mountainbike-Cross-Country gewonnen. Nun bestätigt sie auch auf der Strasse, dass sie zu den vielseitigsten Schweizer Nachwuchsfahrerinnen gehört.

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