Djokovic siegt bei Peking-Comeback – unglaubliche Serie hält
von belmedia Redaktion Allgemein Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch tennis.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Novak Djokovic ist nach elf Jahren mit einem Sieg zu den China Open in Peking zurückgekehrt. Der 39-jährige Serbe setzte sich zum Auftakt gegen Nuno Borges mit 6:3 und 7:6 (7:2) durch und baute damit seine makellose Bilanz in der chinesischen Hauptstadt auf 30:0 aus. In der nächsten Runde wartet nun der Chinese Bu Yunchaokete.
Djokovic brauchte gegen den Portugiesen keine Anlaufzeit. Der sechsfache Peking-Champion gewann den ersten Satz mit 6:3 und blieb auch im deutlich engeren zweiten Durchgang ruhig. Borges zwang den Favoriten in den Tiebreak, dort übernahm Djokovic jedoch sofort die Kontrolle und entschied die Kurzentscheidung mit 7:2 für sich.
Damit geht eine der aussergewöhnlichsten Serien auf der ATP-Tour weiter. Djokovic war vor diesem Jahr sechsmal bei den China Open angetreten und hatte das Turnier jedes Mal gewonnen. Sein bislang letzter Auftritt datierte aus dem Jahr 2015, als er Rafael Nadal im Final mit 6:2 und 6:2 bezwang.
30 Spiele – 30 Siege in Peking
Mit dem Erfolg über Borges steht Djokovic in Peking nun bei 30 Siegen aus 30 Matches. Seine sechs Titel gewann er 2009, 2010 sowie von 2012 bis 2015.
Schon vor dem Turnier war deshalb klar, dass seine Rückkehr besondere Aufmerksamkeit erhalten würde. Kein anderer Spieler verbindet mit dem ATP-500-Turnier eine vergleichbare Erfolgsserie.
Djokovic ist in diesem Jahr als Nummer sechs gesetzt. Sein aktuelles ATP-Ranking liegt ausserhalb der Top 10, was seinen Weg durch das Tableau anspruchsvoller macht als bei früheren Auftritten in China.
Bereits vor der Rückkehr hatten wir über Djokovics perfekte 29:0-Bilanz bei den China Open berichtet. Nach seinem Auftaktsieg ist daraus nun 30:0 geworden.
Erster Sieg nach schwierigen Wochen
Für Djokovic ist der Erfolg auch unabhängig von seiner Peking-Serie wichtig. Seine vergangenen Monate waren von wechselhaften Ergebnissen und körperlichen Problemen geprägt.
In Wimbledon erreichte der Serbe noch den Halbfinal, unterlag dort jedoch Jannik Sinner in drei Sätzen. In Cincinnati scheiterte er anschliessend früh an Thiago Agustin Tirante.
Noch bitterer verliefen die US Open. Djokovic verlor dort bereits in der ersten Runde nach fünf Sätzen gegen Mariano Navone. Während der mehr als viereinhalbstündigen Partie kämpfte der 39-Jährige zunehmend mit körperlichen Beschwerden.
Peking ist damit sein erstes Turnier seit dem frühen Aus in New York. Gegen Borges gelang ihm zumindest resultatmässig ein überzeugender Neustart.
Nun wartet ein Chinese
In der zweiten Runde trifft Djokovic am Freitag auf Bu Yunchaokete. Der Chinese besitzt den Heimvorteil und dürfte auf dem Diamond Court auf grosse Unterstützung zählen.
Sollte Djokovic auch diese Hürde nehmen, könnten im weiteren Turnierverlauf deutlich prominentere Gegner warten. In seinem Abschnitt des Tableaus befindet sich unter anderem Alexander Zverev.
Auch Daniil Medvedev gehört zu jener Turnierhälfte, aus der Djokovics möglicher Halbfinalgegner kommen könnte. Der Weg zu einem siebten Titel ist damit trotz seiner bemerkenswerten Peking-Bilanz anspruchsvoll.
Die China Open laufen noch bis zum 6. Oktober. Gespielt wird auf Hartplatz im Olympic Green Tennis Center.
- 30 Spiele bei den China Open – 30 Siege.
- Sechs Titel bei sechs bisherigen Teilnahmen: 2009, 2010 sowie 2012 bis 2015.
- Auftakt 2026: 6:3, 7:6 (7:2) gegen Nuno Borges.
- Nächster Gegner: Bu Yunchaokete am 2. Oktober.
| Runde | Gegner | Resultat / Status |
|---|---|---|
| 1. Runde | Nuno Borges | 6:3, 7:6 (7:2) |
| Achtelfinal | Bu Yunchaokete | 2. Oktober |
| Viertelfinal | offen | bei Weiterkommen |
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert