FC Sion überrollt Vaduz – Nivokazi mit Doppelpack

Der FC Sion setzt beim FC Vaduz ein eindrucksvolles Ausrufezeichen. Die Walliser führen am 13. Spieltag der Super League mit 4:0 und entscheiden die Begegnung bereits früh zu ihren Gunsten. Rilind Nivokazi erzielt innerhalb von vier Minuten zwei Treffer, ehe Ilyas Chouaref und Théo Berdayes nachlegen. Die Mannschaft von Didier Tholot präsentiert sich vor allem im Umschaltspiel äusserst effizient.

Die Partie im Rheinpark Stadion beginnt für Vaduz verhängnisvoll. Nach elf Minuten bringt Nivokazi die Gäste in Führung. Nur vier Minuten später schlägt der Stürmer nach einem schnellen Gegenangriff erneut zu. Chouaref erhöht in der 34. Minute auf 3:0. Bereits zur Pause ist die Begegnung damit weitgehend entschieden. In der 54. Minute sorgt Berdayes mit dem vierten Treffer für die nächste klare Antwort der Walliser.

Für Sion ist der Auftritt nach dem Unentschieden beim FC Luzern ein wichtiger Schritt nach vorne. Die Walliser bauen ihre Position in der Spitzengruppe aus. Vaduz erlebt dagegen nach dem überraschenden 3:0-Heimsieg gegen Basel den nächsten Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Spielstand: FC Vaduz – FC Sion 0:4 (0:3).
Doppeltorschütze: Rilind Nivokazi (11./15.).
Weitere Treffer: Ilyas Chouaref (34.) und Théo Berdayes (54.).
Vorlagen: Berdayes bereitet zwei Tore vor.
Wettbewerb: Super League, 13. Runde, 7. November 2026.
Was das bedeutet
Sion unterstreicht seine Ambitionen im oberen Tabellendrittel. Die Kombination aus schnellen Gegenangriffen und konsequenter Chancenverwertung macht den Unterschied. Vaduz muss nach dem deutlichen Rückstand vor allem seine defensive Organisation hinterfragen.

Nivokazi entscheidet die Anfangsphase

Der FC Vaduz versucht zunächst, mit kontrolliertem Ballbesitz ins Spiel zu finden. Die Gastgeber kommen durchaus zu offensiven Aktionen, werden jedoch von den schnellen Gegenstössen des FC Sion regelmässig überrascht.

In der elften Minute wird Rilind Nivokazi von Donat Rrudhani bedient und trifft zur Führung. Die Vaduzer Defensive reagiert zu spät, sodass der Angreifer seine Abschlussstärke ausspielen kann.

Nur vier Minuten später folgt die nächste kalte Dusche für die Liechtensteiner. Nach einem Vaduzer Eckball schaltet Sion blitzschnell um. Théo Berdayes schickt Nivokazi auf die Reise, der den Verteidigern davonläuft und Torhüter Leon Schaffran erneut bezwingt.

Vaduz reagiert mit drei frühen Wechseln

Trainer Marc Schneider versucht noch vor der Halbzeit, seine Mannschaft zu stabilisieren. Bereits in der 36. Minute nimmt er drei personelle Veränderungen vor.

Nicolas Hasler, Dominik Schwizer und Mattia Walker verlassen das Spielfeld. Mischa Beeli, Malik Sawadogo und Lado Akhalaia kommen neu ins Spiel.

Zu diesem Zeitpunkt steht es allerdings bereits 0:3. In der 34. Minute hat Ilyas Chouaref nach Vorarbeit von Berdayes den dritten Sittener Treffer erzielt.

Die Wechsel verdeutlichen die Schwierigkeiten der Gastgeber. Vaduz findet gegen die schnellen Positionswechsel und das direkte Angriffsspiel der Walliser kaum Lösungen.

Berdayes krönt seinen starken Auftritt

Nach der Pause bleibt Sion gefährlich. Die Gäste müssen nicht zwingend das Spiel dominieren, weil sie ihre Umschaltmomente konsequent nutzen.

In der 54. Minute trifft Berdayes selbst zum 4:0. Nachdem er bereits zwei Tore vorbereitet hat, belohnt sich der offensive Mittelfeldspieler mit einem eigenen Treffer.

Damit ist Berdayes an drei der vier Sittener Tore direkt beteiligt. Zusammen mit Nivokazi bildet er den entscheidenden Faktor in der Offensive.

Besonders bemerkenswert ist die Effizienz: Sion benötigt deutlich weniger längere Ballbesitzphasen als der Gegner, um immer wieder gefährlich vor dem Vaduzer Tor aufzutauchen.

Sion festigt seine Position in der Spitzengruppe

Die Walliser waren mit 23 Punkten aus zwölf Partien in den 13. Spieltag gestartet. Mit den drei Punkten aus Vaduz erreicht Sion die Marke von 26 Zählern und verbessert seine Tordifferenz deutlich.

Der Erfolg ist auch eine wichtige Reaktion auf zuletzt wechselhafte Auftritte. Unter Trainer Didier Tholot zeigt die Mannschaft, dass sie vor allem gegen hoch stehende Gegner mit ihrem Tempo gefährlich werden kann.

Für Vaduz bleibt die Lage im unteren Tabellenbereich angespannt. Die Mannschaft von Marc Schneider hatte sich mit dem überraschenden Sieg gegen Basel zwischenzeitlich Luft verschafft. Gegen Sion offenbaren sich jedoch erneut grosse Probleme in der Rückwärtsbewegung.

AKTUELLER STAND
Super League 2026/27 – Gesamttabelle
7. November 2026 | Vergleichsbasis nach Runde 12, Vaduz–Sion eingerechnet
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. FC Lugano 12 +26 34
2. BSC Young Boys 12 +15 25
3. FC Sion 13 +11 26
4. FC Zürich 12 −1 20
5. FC St. Gallen 12 −3 19
6. Servette FC 12 +1 16
7. FC Basel 12 −4 14
8. FC Luzern 12 −6 13
9. FC Thun 12 −10 13
10. FC Vaduz 13 −5 10
11. Grasshoppers 12 −13 10
12. Lausanne-Sport 12 −11 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

Gott.ch
gourmetnews.ch