Fussball

Boehly geht – Schweizer Wyss bleibt Chelsea-Eigentümer

Beim FC Chelsea werden die Machtverhältnisse neu geordnet. Todd Boehly und Mark Walter verkaufen ihre Beteiligungen an Clearlake Capital, das damit die volle Kontrolle über den Premier-League-Klub übernimmt. Der Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss bleibt dagegen als Minderheitseigentümer an Chelsea beteiligt. Clearlake übernimmt die Anteile von Boehly und Walter und erhöht seine Beteiligung damit nach Angaben von Sky Sports auf 86,5 Prozent. Wyss hält weiterhin 13,5 Prozent. Die Transaktion bewertet Chelsea mit rund fünf Milliarden Pfund. Boehly gibt gleichzeitig seinen Posten als Chairman des Londoner Klubs ab. Damit bleibt aus Schweizer Sicht ausgerechnet Hansjörg Wyss als einziger der bisherigen drei Minderheitsinvestoren an Bord. Der Berner Unternehmer gehörte bereits 2022 zu jener Investorengruppe, die Chelsea gemeinsam mit Clearlake nach dem Ende der Ära von Roman Abramovich übernommen hatte.

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Yakin über Romano: «Kein Entscheid gegen uns»

Murat Yakin hat sich erstmals ausführlicher zum Verbandswechsel von Alessandro Romano geäussert. Der Schweizer Nationaltrainer nimmt dem 20-jährigen Mittelfeldspieler dessen Entscheidung für Italien nicht übel. «Es war kein Entscheid gegen uns», stellte Yakin bei der Bekanntgabe des neuen Nati-Kaders klar. Der Schweizerische Fussballverband hatte bis zuletzt versucht, Romano von einer Zukunft mit der Schweizer A-Nationalmannschaft zu überzeugen. Yakin machte deutlich, dass die Verantwortlichen aus seiner Sicht alles unternommen hätten, was möglich gewesen sei. Romano habe letztlich mit dem Herzen entschieden. Nun wolle man verfolgen, wie sich dessen Weg mit Italien entwickle, und wünsche ihm dafür alles Gute. Damit schlägt Yakin versöhnliche Töne an. Romano wurde in Winterthur geboren und durchlief mehrere Schweizer Nachwuchsauswahlen, entschied sich nach seinem Durchbruch in der Serie A aber für die italienische Nationalmannschaft. Über Romanos Entscheidung für Italien hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den beantragten Verbandswechsel genehmigt.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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Nur eine Minute: Garcia hofft bei Marseille auf die Wende

Für Ulisses Garcia hat die neue Saison bei Olympique Marseille denkbar schwierig begonnen. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kam in den ersten vier Pflichtspielen zusammen auf lediglich eine Einsatzminute. Der heutige Europa-League-Auftakt bei Beşiktaş Istanbul könnte für Garcia deshalb zur wichtigen Gelegenheit werden. Nicht nur persönlich läuft es für den früheren YB-Spieler bislang schlecht. Marseille verlor seine letzten drei Partien in der Ligue 1 und steht nach vier Spieltagen lediglich auf Rang 13. Garcia hofft nun darauf, dass der Start der Europa League und die zunehmende Mehrfachbelastung Trainer Bruno Génésio zu mehr Rotation bewegen. Für den Schweizer geht es dabei auch um seine Perspektive in der Nationalmannschaft. Bei der WM gehörte Garcia lediglich zum Abrufkader, regelmässige Spielpraxis in Marseille würde seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen. Einfacher wird das Programm allerdings nicht: Nach Beşiktaş wartet bereits am Sonntag Paris Saint-Germain, das zuletzt seinen ersten Ligue-1-Sieg der Saison feierte.

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JJ Gabriel will weg – United kämpft um 15-jähriges Supertalent

Manchester United droht eines seiner grössten Nachwuchstalente zu verlieren. Der erst 15-jährige JJ Gabriel hat den Klub formell aufgefordert, seine Registrierung aufzuheben und möchte Old Trafford verlassen. United wurde von diesem Schritt überrascht und versucht weiterhin, den hoch gehandelten Offensivspieler zum Bleiben zu bewegen. Gabriel hätte am Mittwoch beim League-Cup-Spiel gegen Brighton erstmals zum erweiterten Profikader gehören sollen. Nach seinem Abgangswunsch wurde er jedoch nicht berücksichtigt. Laut Sky Sports soll unter anderem die bisherige Einsatzzeit eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen. Manchester United hält die Situation dennoch für lösbar und kann die Registrierung des Teenagers nicht einfach einseitig aufheben. Dass um einen 15-Jährigen ein derartiges Tauziehen entsteht, hat sportliche Gründe. Gabriel erzielte in der vergangenen Saison 20 Tore in 21 Partien der U18 Premier League und wurde als erster Spieler überhaupt zum U18-Spieler der Saison gewählt. Vor wenigen Tagen gelang ihm zudem beim 5:0 gegen Sabah ein Hattrick in der UEFA Youth League. Während die Profis von Manchester United gegen Sabah in die Champions League zurückkehrten, sorgte Gabriel parallel bei den Junioren für Aufsehen.

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Nadine Riesen erobert Stammplatz bei West Ham

Nadine Riesen ist bei West Ham United in kürzester Zeit zur Stammspielerin geworden. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin stand in den ersten beiden Partien der neuen Women's-Super-League-Saison jeweils in der Startelf und spielte beide Male über die volle Distanz. Nach ihrem Sommerwechsel von Eintracht Frankfurt ist die Ostschweizerin damit sportlich sofort in England angekommen. Riesen wird von Trainerin Rita Guarino auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage bei Tottenham Hotspur gelang West Ham im zweiten Ligaspiel mit einem 2:1 gegen die London City Lionesses der erste Saisonsieg. Riesen absolvierte erneut die kompletten 90 Minuten und festigte damit früh ihre Position im Team. Für Schweizer Fussballfans ist West Ham in dieser Saison besonders interessant. Neben Riesen stehen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler zwei weitere Schweizer Nationalspielerinnen im Kader der Hammers. Das Trio dürfte auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben der Schweizer Frauen-Nati in den WM-Playoffs verstärkt im Fokus stehen.

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Yakin reagiert auf Okafor: «Gang an die Öffentlichkeit passt mir nicht»

Murat Yakin hat erstmals ausführlich auf Noah Okafors Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft reagiert. Der Nati-Trainer verteidigt seine sportlichen Entscheide und macht deutlich, dass ihm vor allem Okafors öffentliches Vorgehen missfällt. «Der Gang an die Öffentlichkeit, das passt mir nicht», sagte Yakin bei der Kaderbekanntgabe für die Nations League. Yakin erklärte, er habe Okafor ausschliesslich nach dessen Leistungen beurteilt. Besonders mit der Defensivarbeit des Offensivspielers sei er nicht zufrieden gewesen. Diskussionen mit Spielern seien für ihn grundsätzlich kein Problem, betonte der 52-Jährige. Die öffentliche Austragung der Differenzen sieht er dagegen kritisch. Okafor hatte am 10. September bekanntgegeben, bis auf Weiteres nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu wollen. Der 26-Jährige sprach von verletztem Vertrauen, fehlendem gegenseitigem Respekt und nicht eingehaltenen Zusagen. Unter dem aktuellen Nationaltrainer sehe er keine Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.

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FC Zürich legt sich vor Sion-Spiel mit der SBB an

Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie». Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden. Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.

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Messi erreicht 100 Tore – Miami gewinnt Campeones Cup

Lionel Messi hat Inter Miami zum nächsten Titel geführt und dabei einen persönlichen Meilenstein erreicht. Der 39-Jährige erzielt beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Pflichtspieltor für den MLS-Klub und bereitet auch den zweiten Treffer vor. Mit dem Gewinn des Campeones Cup holt Messi bereits die 48. Trophäe seiner aussergewöhnlichen Karriere. Inter Miami geht in der 24. Minute in Führung. Luis Suárez bringt den Ball in den Strafraum, Messi läuft im richtigen Moment ein und setzt sich gegen Willer Ditta durch. Ungewöhnlich für den Argentinier fällt sein Jubiläumstreffer per Kopf. In der 81. Minute ist Messi erneut entscheidend beteiligt: Nach seinem Corner steigt Casemiro hoch und köpft zum 2:0-Endstand ein. Für Messi schliesst sich damit ein besonderer Kreis. Sein erstes Tor für Inter Miami erzielte er im Juli 2023 ebenfalls gegen Cruz Azul, damals mit einem direkt verwandelten Freistoss tief in der Nachspielzeit. Vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:2 gegen Nashville bereits sein 99. Tor für Miami erzielt. Nun ist die historische Marke von 100 Treffern erreicht.

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Die 10 erfolgreichsten Fussballklubs Europas aller Zeiten

Real Madrid ist gemessen an den gewonnenen offiziellen UEFA-Klubwettbewerben mit grossem Abstand der erfolgreichste Fussballklub Europas. Die Königlichen haben 23 UEFA-Titel gesammelt und liegen damit neun Trophäen vor dem AC Milan und dem FC Barcelona. Grundlage dieser Rangliste sind ausschliesslich die fünf grossen von der UEFA geführten europäischen Klubwettbewerbe. Gezählt werden der Europapokal der Landesmeister beziehungsweise die Champions League, UEFA-Cup beziehungsweise Europa League, Conference League, Europapokal der Pokalsieger und UEFA Super Cup. Diese Methode ermöglicht einen deutlich saubereren historischen Vergleich als die blosse Addition aller nationalen Meisterschaften, Pokale, Ligapokale und Supercups, deren Bedeutung sich zwischen den einzelnen Ländern stark unterscheidet. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie unterschiedlich Europas grosse Klubs ihre internationale Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Real Madrid dominiert vor allem die Champions League, Sevilla verdankt seinen Platz in den Top 10 hauptsächlich sieben Triumphen im UEFA-Cup beziehungsweise der Europa League. Chelsea wiederum ist der einzige Klub dieser Spitzengruppe, der Champions League, Europa League, Conference League und Pokalsieger-Cup gewinnen konnte.

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Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

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Boteli soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Winsley Boteli steht unmittelbar vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion soll heute erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten werden. Die offizielle Bestätigung durch Nationaltrainer Murat Yakin erfolgt bei der Kaderbekanntgabe am Vormittag. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart für die Nomination empfohlen. In den ersten acht Super-League-Partien erzielte der Angreifer fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Hinzu kommen sieben Tore und ein Assist aus sechs Qualifikationsspielen zur Conference League. Damit gehört der Genfer zu den produktivsten Schweizer Offensivspielern der bisherigen Saison. Die Nationalmannschaftsfrage hatte Boteli zuletzt selbst eindeutig beantwortet. Der Sohn einer kongolesischen Mutter ist in der Schweiz geboren und spielt seit der U15 für die Nachwuchsauswahlen des SFV. Anfang September erklärte er, dass die Schweiz für ihn stets die erste Wahl gewesen sei. Über Botelis klares Bekenntnis zur Schweizer Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Nun dürfte Murat Yakin den formstarken Sion-Stürmer erstmals ins A-Kader holen.

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Xhaka führt Sunderland zum historischen Europacup-Sieg

Granit Xhaka hat Sunderland bei der Rückkehr auf die europäische Bühne zu einem historischen Sieg geführt. Die «Black Cats» bezwingen AZ Alkmaar zum Auftakt der Europa-League-Ligaphase im Stadium of Light mit 1:0. Enzo Le Fée erzielt in der 66. Minute per Penalty den einzigen Treffer des Abends. Sunderland übernimmt vor heimischem Publikum früh die Initiative und erarbeitet sich mehrere Möglichkeiten. Le Fée scheitert vor der Pause unter anderem am Pfosten, während AZ nach dem Seitenwechsel zunächst besser ins Spiel findet. Die Entscheidung fällt schliesslich nach 64 Minuten: Weslley Patati bringt Le Fée im Strafraum zu Fall. Der Franzose übernimmt selbst die Verantwortung und verwandelt zwei Minuten später sicher zum 1:0. Für Xhaka ist der Erfolg ein besonderer Abend. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland auch im Europacup als Captain an und übernimmt im zentralen Mittelfeld viel Verantwortung. Erst am Mittwoch hatten wir über Sunderlands Europacup-Rückkehr nach 53 Jahren berichtet. Nun endet das lange Warten gleich mit einem Sieg.

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Croci-Tortis Name kursiert in Mailand – Amorim unter Druck

Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt. Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer. Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.

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Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

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Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin. Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit. Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

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Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus. Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden. Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.

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Como und Atalanta sollen Boteli beobachten

Winsley Boteli sorgt mit seinem starken Saisonstart weiterhin für internationales Interesse. Nach früheren Vorstössen mehrerer europäischer Klubs werden nun auch die beiden Serie-A-Vereine Como und Atalanta mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion in Verbindung gebracht. Bestätigte Verhandlungen oder ein konkretes Angebot der beiden italienischen Klubs gibt es bislang allerdings nicht. Boteli hat sich mit zwölf Toren in 13 Pflichtspielen in den Fokus gespielt. Besonders sein Hattrick auswärts gegen Ajax und sein Doppelpack beim 2:1-Sieg in Basel sorgten international für Aufmerksamkeit. Auch als Vorbereiter ist der Schweizer U21-Nationalspieler wertvoll und gehört zu den entscheidenden Figuren des starken Sittener Saisonstarts. Für Sion besteht derzeit kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Der Klub verpflichtete Boteli erst im Mai definitiv von Borussia Mönchengladbach und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Bereits im Sommer gab es deutlich konkreteres Interesse: Wie wir im Beitrag über das Interesse von Galatasaray und weitere Millionen-Offerten für Boteli berichteten, wollte Präsident Christian Constantin sein Sturmjuwel selbst bei sehr hohen Summen nicht ziehen lassen.

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