Fussball

GC zerlegt den FCZ im Derby – 4:1 nach Traumstart

GC Frauenfussball hat das Zürcher Derby eindrücklich für sich entschieden. Die Grasshoppers schlagen den zuvor in der Meisterschaft noch ungeschlagenen FC Zürich im Letzigrund mit 4:1 und übernehmen damit zumindest vorläufig die Tabellenführung der AXA Women’s Super League. Bereits nach elf Minuten führte GC nach Treffern von Kayla McKenna, Ella Ljustina und Marta Cazalla Garcia mit 3:0. McKenna eröffnete das Derby bereits in der 3. Minute, vier Minuten später erhöhte Ljustina auf 2:0. Als Cazalla Garcia in der 11. Minute einen Penalty zum 3:0 verwandelte, war der FCZ früh schwer angeschlagen. Noch vor der Pause setzte McKenna mit ihrem zweiten persönlichen Treffer zum 4:0 nach. Der FC Zürich fand nach dem Seitenwechsel zwar besser ins Spiel, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Janina Egli erzielte in der 79. Minute den Ehrentreffer zum 1:4. Für den FCZ endet damit nach sieben Meisterschaftsspielen ohne Niederlage die Serie, während GC mit 17 Punkten aus acht Partien vorerst an die Tabellenspitze springt.

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Grasshopper Club Zürich verpflichtet Olaf Janssen als Cheftrainer bis Sommer 2027

Der Grasshopper Club Zürich freut sich, die Verpflichtung von Olaf Janssen als neuen Cheftrainer bekannt zu geben. Der 59-jährige Deutsche übernimmt die erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung. Er unterzeichnet einen Vertrag bis Sommer 2027. Olaf Janssen bringt umfangreiche Trainererfahrung aus dem deutschen Fussball mit. Zuletzt stand er beim SV Sandhausen an der Seitenlinie. Davor war er viereinhalb Jahre lang bei Viktoria Köln tätig, wo er zum dienstältesten Cheftrainer der dritten deutschen Profi-Liga wurde, viermal den Mittelrheinpokal gewann und zahlreichen Nachwuchsspielern ihr Debüt in der ersten Mannschaft ermöglichte.

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Italien besteht Härtetest in Paris – 1:1 gegen Frankreich

Italien setzt seinen Aufwärtstrend unter Roberto Mancini fort. Die Azzurri holen im Stade de France ein 1:1 gegen Frankreich und bestehen damit den bislang schwierigsten Test der neuen Nations-League-Kampagne. Michael Olise brachte die Franzosen in der 55. Minute in Führung, Alessandro Bastoni glich in der 68. Minute aus. Frankreich bestimmte über weite Strecken den Ballbesitz, doch Italien hatte bereits vor der Pause die klareren Möglichkeiten. Moise Kean scheiterte an Mike Maignan, Davide Frattesi kam ebenfalls gefährlich zum Abschluss. Nach dem Seitenwechsel wurde Frankreich stärker, Gianluigi Donnarumma rückte mit mehreren Paraden in den Mittelpunkt und musste sich erst bei einem präzisen Freistoss von Olise geschlagen geben. Italien reagierte jedoch stark. Bastoni eroberte weit vorne den Ball gegen Lucas Da Cunha und traf zum 1:1. In der Schlussphase sah Dayot Upamecano nach einem Foul an Kean die zweite Gelbe Karte. Italien drückte in Überzahl sogar noch auf den Sieg, musste sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen. Nach dem 4:1 in der Türkei ist das Remis in Paris dennoch der nächste wichtige Schritt.

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Achillessehnenriss – Csillag fällt lange aus

Schwerer Rückschlag für Aurélie Csillag und das Schweizer Frauen-Nationalteam: Die 23-jährige Angreiferin hat sich im Cupspiel des Liverpool FC gegen Birmingham City die Achillessehne gerissen. Untersuchungen bestätigten die schwere Verletzung, nachdem Csillag kurz vor der Pause auf einer Trage vom Feld gebracht worden war. Sie wird sowohl Liverpool als auch der Schweizer Nati lange fehlen. Liverpool bestätigte die Diagnose am Donnerstag offiziell. Wie der englische Klub mitteilte, soll Csillag nun von Spezialisten untersucht werden, bevor die weiteren Behandlungsschritte festgelegt werden. Eine konkrete Ausfalldauer wurde deshalb noch nicht kommuniziert. Bei einer derart schweren Verletzung steht für die Schweizerin zunächst die medizinische Behandlung und anschliessend ein längerfristiger Wiederaufbau im Vordergrund. Für die Schweiz kommt der Ausfall zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 9. Oktober beginnt gegen Israel die erste Runde der Playoffs zur Weltmeisterschaft 2027. Das Hinspiel findet im ungarischen Mezőkövesd statt, am 13. Oktober folgt das Rückspiel in Sion. Nationaltrainer Rafel Navarro muss dabei ohne Csillag planen und hat Lydia Andrade vom 1. FC Köln als Ersatz aufgeboten.

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Woltemade unter Druck – Deutschland sucht weiter die Nummer 9

Deutschland feiert beim 2:0 gegen Serbien den ersten Sieg unter Jürgen Klopp, doch bei Nick Woltemade bleibt ein bitterer Moment hängen. Der Mittelstürmer vergab in der 59. Minute aus wenigen Metern eine riesige Chance und geriet danach in der deutschen Presse deutlich in die Kritik. Damit flammt gleichzeitig eine alte Diskussion wieder auf: Wer ist Deutschlands verlässliche Nummer 9? Philipp Treu brachte den Ball von rechts präzise vor das serbische Tor, Woltemade stand nur wenige Meter vor dem praktisch leeren Gehäuse – und setzte den Abschluss über die Latte. Selbst der 24-Jährige konnte die Szene kaum fassen. Zwei Minuten später erzielte Florian Wirtz das 2:0 und nahm Woltemades Fehlschuss damit zumindest sportlich die unmittelbare Bedeutung. Doch die Szene beschäftigt die deutschen Medien. Der "Kicker" sprach von einer kolossalen Gelegenheit, auch andere deutsche Medien kritisierten Woltemades fehlende Konsequenz im Abschluss. Dabei war sein Auftritt keineswegs komplett schwach: Der Stürmer beteiligte sich am Kombinationsspiel und bereitete unter anderem eine gute Möglichkeit für Serge Gnabry vor. Vor dem Tor fehlte ihm jedoch erneut die Effizienz, die von einer deutschen Nummer 9 erwartet wird.

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Sions neues Stadion nimmt Form an – 450-Millionen-Projekt geht voran

Das geplante neue Stadion des FC Sion ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Klub hat das Projekt "Sion 2030" offiziell zur Vorprüfung beim Kanton Wallis und bei der Stadt Sitten eingereicht. Das sogenannte Cervin Coliseum soll das alte Tourbillon langfristig ersetzen und mit Kosten von rund 450 Millionen Franken weit mehr als ein gewöhnliches Fussballstadion werden. Nach den nun veröffentlichten Projektunterlagen sind bei Fussballspielen bis zu 21'000 Plätze vorgesehen, bei Konzerten soll die Kapazität auf rund 33'000 Personen steigen können. Geplant sind unter anderem ein schliessbares Dach, eine fest integrierte Konzertbühne, ein Hotel mit rund 80 Zimmern und weitere kommerzielle Nutzungen. Selbst eine rund um den Gebäudekomplex führende Achterbahn ist Teil der präsentierten Visualisierungen. Christian Constantin treibt das Projekt seit Jahren voran. Nach Angaben von "Le Nouvelliste" soll der Sion-Präsident die Finanzierung des rund 450 Millionen Franken schweren Vorhabens tragen. Der bestehende Tourbillon bleibt zunächst in Betrieb und soll erst ersetzt werden, wenn die neue Arena bereitsteht. Sportlich befindet sich der FC Sion gleichzeitig in einer starken Phase: Zuletzt sorgte auch das Heimspiel gegen den FC Zürich im bestehenden Tourbillon für Schlagzeilen.

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Ronaldo-Streit eskaliert – Polizei greift bei Portugals Ankunft ein

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus sorgt nun auch ausserhalb des Platzes für heftige Szenen. Bei der Ankunft der portugiesischen Nationalmannschaft am Flughafen Francisco Sá Carneiro in Porto wurde Jesus von einem Anhänger massiv beschimpft. Als anschliessend auch unter den wartenden Fans ein Streit ausbrach, musste die Polizei eingreifen und die Beteiligten voneinander trennen. Portugal war nach dem 4:2-Sieg gegen Dänemark nach Porto gereist, wo sich die Mannschaft auf das Nations-League-Heimspiel gegen Norwegen vorbereitet. Beim Verlassen des Terminals richtete ein Ronaldo-Anhänger eine ganze Serie von Beschimpfungen gegen Jesus. Er warf dem Nationaltrainer unter anderem ein übergrosses Ego vor und erklärte lautstark, Jesus sei im Vergleich mit Cristiano Ronaldo "nichts wert". Zu einem bestätigten körperlichen Angriff auf den Trainer kam es jedoch nicht. Die Stimmung verschärfte sich zusätzlich, als sich andere Anhänger in die Diskussion einmischten und unterschiedliche Positionen zum Konflikt zwischen Ronaldo und Jesus vertraten. Beamte der PSP trennten die Beteiligten und sorgten dafür, dass die portugiesische Delegation sicher zum Mannschaftsbus gelangte. Die neue Eskalation folgt nur einen Tag nach Cristiano Ronaldos spektakulärer Abreise aus dem Nationalteam.

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Jesus blockt Ronaldo-Fragen ab – Portugal antwortet auf dem Platz

Portugal hat nach dem Wirbel um Cristiano Ronaldo die sportlich deutlichste Antwort gegeben: Die Seleção gewann in Kopenhagen 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. Nationaltrainer Jorge Jesus wollte nach der Partie kaum noch über den abgereisten Captain sprechen. Für ihn stand die Leistung seiner Mannschaft klar im Vordergrund. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix erzielten die portugiesischen Treffer. Dänemark kam durch Mikkel Damsgaard und Rasmus Højlund zweimal zum Ausgleich, doch Portugal blieb ruhig und setzte sich in der zweiten Halbzeit entscheidend ab. Jesus bezeichnete die Vorstellung als die beste unter seiner Leitung und hob vor allem hervor, wie konsequent seine Mannschaft die zuvor trainierten Abläufe umgesetzt habe. Die Fragen zu Ronaldo verschwanden damit trotzdem nicht. Der Superstar hatte die portugiesische Auswahl nach dem Konflikt um seine sportliche Rolle vorzeitig verlassen. Seine Abreise hatte bereits am Flughafen für weitere Aufregung gesorgt. Jesus vermied nach dem 4:2 jedoch jede neue Eskalation und wiederholte lediglich seinen Grundsatz: Spieler könnten unterschiedliche Rollen und unterschiedlichen Status besitzen, die Regeln seien aber für alle gleich.

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Yakin warnt vor Slowenien – Nati will dritten Sieg

Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit zwei Siegen und 6:0 Toren in das Nations-League-Heimspiel gegen Slowenien. Murat Yakin verlangt am Samstagabend in Luzern dennoch volle Konzentration und einen starken Auftritt. Von einer möglichen frühen Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg will der Nationaltrainer noch nichts wissen. Die Schweiz führt die Gruppe B1 nach dem 3:0 in Nordmazedonien und dem 3:0 in Schottland mit sechs Punkten an. Slowenien folgt mit vier Zählern unmittelbar dahinter und hat ebenfalls noch kein Gegentor kassiert. Yakin kündigte an, "ein, zwei Bewegungen" speziell auf den Gegner auszurichten. Gleichzeitig betonte er, dass seine Mannschaft ihren eigenen Rhythmus finden und das Spiel kontrollieren wolle. Für die Nati ist es das erste Heimspiel dieser Nations-League-Kampagne. Anpfiff ist am Samstag um 20.45 Uhr in der thermoplan arena in Luzern. Die Ausgangslage ist ausgezeichnet, trotzdem bleibt Yakin bei seiner Linie von Spiel zu Spiel. Der aktuelle Länderspielblock mit den Partien gegen Slowenien und Nordmazedonien ist Teil eines kompakten Nations-League-Programms mit insgesamt sechs Gruppenspielen.

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Italien muss bei Inacio aufpassen – Brasilien bleibt im Hintergrund

Samuele Inacio steht bei Italien plötzlich im Mittelpunkt einer heiklen Personalfrage. Der 18-jährige Offensivspieler von Borussia Dortmund gehört zwar zum erweiterten Kreis von Roberto Mancini, hat in der laufenden Nations League aber noch keine Pflichtspielminute erhalten. Sollte sich daran auch gegen die Türkei am Montag nichts ändern, bleibt die Tür für Brasilien weiter offen. Inacio wurde für die Partien gegen Belgien, die Türkei und Frankreich nominiert, schaffte es bislang aber nicht in ein Pflichtspiel. Beim 0:2 gegen Belgien und beim 4:1 in der Türkei kam er nicht zum Einsatz, für das heutige Spiel gegen Frankreich reiste er gar nicht mit nach Paris. Stattdessen blieb er mit acht weiteren Spielern in Coverciano und absolvierte dort ein eigenes Trainingsprogramm. Der Fall ist deshalb brisant, weil Inacio international noch nicht endgültig an Italien gebunden ist. Zwar debütierte er am 3. Juni beim Testspielsieg in Luxemburg für die Azzurri, doch es blieb bei einer Minute in einem Freundschaftsspiel. Mancini hält grosse Stücke auf den Dortmunder und will ihn behutsam heranführen. Beim 4:1 gegen die Türkei erhielten bereits mehrere junge Italiener ihre Chance – Inacio wartet dagegen weiter.

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Manchester City legt Rekurs ein – Finanzverfahren geht weiter

Manchester City hat offiziell Rekurs gegen den Schuldspruch der unabhängigen Premier-League-Kommission eingelegt. Der englische Meister reichte die Berufung beim Vorsitzenden des Judicial Panel ein und will damit die Feststellungen zu den schweren Verstössen gegen die Finanzregeln anfechten. Das Verfahren geht nun vor ein unabhängiges Appeal Board und bleibt bis zur zulässigen Veröffentlichung des Entscheids vertraulich. Die unabhängige Kommission hatte City am 29. September wegen sämtlicher schwerwiegender Finanzvorwürfe über den Zeitraum von 2009/10 bis 2017/18 schuldig gesprochen. Nach ihren Feststellungen wurden unter anderem Scheinverträge verwendet, Einnahmen künstlich erhöht und Kosten reduziert. Der finanzielle Effekt dieser Konstruktionen belief sich laut Kommission auf mehr als 900 Millionen Pfund. Zudem wurden drei von vier Vorwürfen wegen mangelnder Kooperation mit der Premier League bestätigt. Manchester City bestreitet die Vorwürfe weiterhin und nutzt nun die im Regelwerk vorgesehene Berufungsmöglichkeit. Der Schritt war bereits angekündigt worden und erfolgte fristgerecht. Bereits nach dem Schuldspruch hatte sich die Diskussion um mögliche Sanktionen verschärft. Auch frühere Premier-League-Spieler hatten sich öffentlich zum City-Urteil und seinen möglichen Folgen geäussert.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Kreuzbandriss bei Koindredi – Saison für Lausanne-Star beendet

Schwerer Rückschlag für den FC Lausanne-Sport: Koba Koindredi fällt mit einem Kreuzbandriss für voraussichtlich neun Monate aus. Der 24-jährige Mittelfeldspieler hat sich die Verletzung während der Länderspielpause zugezogen und muss operiert werden. Damit ist seine Saison 2026/27 praktisch beendet. Der FC Lausanne-Sport bestätigte die Diagnose am Donnerstagvormittag. Nach Gesprächen zwischen Koindredi, der medizinischen Abteilung und dem Klub wurde entschieden, den Mittelfeldspieler operieren zu lassen. Der Eingriff soll die bestmöglichen Voraussetzungen für die anschliessende Rehabilitation schaffen. Lausanne rechnet mit einer Ausfallzeit von rund neun Monaten. Für den Tabellenletzten ist der Ausfall besonders bitter. Koindredi war erst Anfang September definitiv von Sporting CP zurückgekehrt und hatte einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben. Bei seiner Rückkehr nach Lausanne war der Mittelfeldspieler als wichtiger Baustein für das Zentrum eingeplant worden. Nun muss Trainer Luka Elsner praktisch die gesamte restliche Saison ohne ihn planen.

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Ungarn gegen Georgien – für beide zählt nur der erste Sieg

Ungarn und Georgien stehen heute Abend in der Nations League bereits unter erheblichem Druck. Beide Mannschaften haben nach zwei Spielen erst einen Punkt und noch kein eigenes Tor erzielt. Um 20.45 Uhr kommt es in der Puskás Aréna in Budapest zum direkten Duell der beiden Verfolger in Gruppe B2. Ungarn startete mit einer 0:1-Heimniederlage gegen die Ukraine und holte danach beim 0:0 in Nordirland den ersten Punkt. Georgien weist exakt dieselbe Bilanz auf: Auf das 0:1 zuhause gegen Nordirland folgte ein torloses Remis gegen die Ukraine. Damit haben beide Teams nach 180 Minuten ein Torverhältnis von 0:1. Die Ausgangslage erhöht den Druck zusätzlich, weil die Ukraine und Nordirland vor dem dritten Spieltag bereits bei vier Punkten stehen. Der Sieger in Budapest würde den Anschluss an die Spitze wiederherstellen, während der Verlierer früh um den Klassenerhalt beziehungsweise die Aufstiegschancen kämpfen müsste. Die Bedeutung der Platzierungen ist in dieser Saison besonders hoch, weil die Nations League vor einer grundlegenden Reform steht und die laufende Ausgabe bereits Teil der Übergangsphase ist.

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Ukraine gegen Nordirland – Duell zweier ungeschlagener Teams

In der Nations-League-Gruppe B2 kommt es heute Abend zum direkten Duell um die Spitze. Die Ukraine und Nordirland stehen nach zwei Spielen jeweils bei vier Punkten und haben noch kein Gegentor kassiert. Gespielt wird um 20.45 Uhr Schweizer Zeit im Štadión Antona Malatinského im slowakischen Trnava. Die Ausgangslage ist nahezu spiegelbildlich. Die Ukraine gewann zum Auftakt 1:0 in Ungarn und spielte anschliessend 0:0 in Georgien. Nordirland startete mit einem 1:0-Auswärtssieg in Georgien und trennte sich danach in Belfast ebenfalls 0:0 von Ungarn. Beide Teams kommen damit nach zwei Partien auf ein Torverhältnis von 1:0. Gerade deshalb könnte die Begegnung zu einem taktisch engen Spiel werden. Die Ukraine besitzt auf dem Papier mehr individuelle Qualität, kann ihr Heimspiel wegen des russischen Angriffskrieges aber weiterhin nicht im eigenen Land austragen. Für beide Nationen besitzt die Partie zusätzlichen Wert, weil die laufende Nations League gleichzeitig Teil der Übergangsphase zur künftigen Wettbewerbsstruktur ist und Rang eins den direkten Aufstieg in Liga A bedeutet.

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Polen gegen Rumänien – verlieren verboten in Warschau

Für Polen und Rumänien wird es bereits am dritten Spieltag der Nations League ernst. Polen steht nach dem 0:0 gegen Bosnien und der 1:3-Niederlage in Schweden bei nur einem Punkt, Rumänien wartet nach zwei Niederlagen sogar noch auf den ersten Zähler. Heute Abend um 20.45 Uhr treffen beide im PGE Narodowy in Warschau direkt aufeinander. Polens Nationaltrainer Jan Urban formulierte die Ausgangslage vor der Partie entsprechend deutlich: Nur ein Sieg halte die Chance offen, in Gruppe B4 noch ganz nach vorne zu kommen. Die Weiss-Roten müssen sich dabei vor allem defensiv steigern. Beim 1:3 in Schweden offenbarte die Mannschaft Schwächen bei Standards und in der Absicherung, offensiv gelang durch Sebastian Szymański immerhin der zwischenzeitliche Ausgleich. Noch grösser ist der Druck auf Rumänien. Das Team von Gheorghe Hagi verlor zunächst 1:2 in Schweden und danach zuhause 2:4 gegen Bosnien und Herzegowina. Sechs Gegentore aus zwei Spielen zeigen, wo derzeit das grösste Problem liegt. Parallel kommt es in derselben Gruppe zum emotionalen Abschiedsspiel von Edin Džeko gegen Schweden, wodurch auch die Ausgangslage an der Tabellenspitze heute neu geordnet werden kann.

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Džekos letzter Tanz – Bosnien fordert Schweden in Zenica

Bosnien und Herzegowina empfängt heute Abend in Zenica Schweden zu einem der emotionalsten Länderspiele der jüngeren Verbandsgeschichte. Edin Džeko läuft im Stadion Bilino Polje zum letzten Mal für die Nationalmannschaft auf und beendet nach fast 20 Jahren seine internationale Karriere. Gleichzeitig geht es sportlich um die Spitze der Nations-League-Gruppe B4. Die Ausgangslage ist reizvoll. Schweden reist mit zwei Siegen und sechs Punkten als Tabellenführer an, Bosnien folgt nach dem 0:0 in Polen und dem 4:2-Auswärtssieg in Rumänien mit vier Zählern auf Rang zwei. Für die Mannschaft von Sergej Barbarez ist die Partie damit nicht nur ein Abschied für Džeko, sondern auch ein echtes Spitzenspiel. Der 40-Jährige steht vor seinem 152. und letzten Länderspiel. Mit bislang 151 Einsätzen und 73 Toren ist Džeko sowohl Rekordnationalspieler als auch Rekordtorschütze seines Landes. Seinen Rücktritt und das Abschiedsspiel gegen Schweden hatte Džeko bereits Anfang September angekündigt. Nun folgt in Zenica der endgültige Schlusspunkt.

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Mancini warnt vor Frankreich – Italien vor dem grossen Gradmesser

Italien steht heute Abend im Stade de France vor dem bislang härtesten Test seit der Rückkehr von Roberto Mancini. Nach dem überzeugenden 4:1 in der Türkei treffen die Azzurri auf Tabellenführer Frankreich, das unter Zinédine Zidane beide bisherigen Nations-League-Spiele gewonnen und noch kein Gegentor kassiert hat. Mancini selbst warnt: Frankreich sei derzeit "viel weiter" als Italien. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Frankreich führt Gruppe A1 nach Siegen gegen die Türkei und Belgien mit sechs Punkten und 2:0 Toren an. Italien reagierte zwar stark auf das enttäuschende 0:2 gegen Belgien und gewann in Bursa 4:1, doch gerade deshalb wird das Duell in Saint-Denis zum echten Belastungstest. Die Azzurri haben nur zwei ihrer letzten 15 Begegnungen gegen Frankreich gewonnen. Für Mancini geht es heute deshalb um weit mehr als drei Punkte. Beim 4:1 gegen die Türkei zeigte Italien erstmals wieder Tempo, Mut und Konsequenz im Pressing. Nun muss sich zeigen, ob diese Fortschritte auch gegen einen Gegner Bestand haben, der individuell und strukturell deutlich stärker einzuschätzen ist.

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