HC Davos sucht gegen Gottéron die Reaktion nach zwei klaren Niederlagen

Der HC Davos steht bereits früh in der neuen National-League-Saison vor einem wichtigen Heimspiel. Nach zwei deutlichen Niederlagen in Serie empfangen die Bündner am Dienstagabend Fribourg-Gottéron in der VAT Arena. Vor allem defensiv muss sich der HCD steigern, nachdem er in den vergangenen beiden Partien insgesamt elf Gegentore kassiert hat.

Davos war mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers erfolgreich in die Meisterschaft gestartet. Danach folgte jedoch ein 2:5 beim SC Bern, ehe der EV Zug am Samstag in Davos gleich mit 6:2 gewann. Damit steht der HCD nach drei Partien bei drei Punkten.

Auch Gottéron reist nicht mit einer makellosen Bilanz nach Graubünden. Die Freiburger verloren zum Auftakt in Biel mit 2:4, schlugen danach Lausanne mit 4:2 und mussten sich am Samstag den Rapperswil-Jona Lakers mit 2:3 geschlagen geben. Beide Teams stehen damit vor dem direkten Duell unter Zugzwang.

Davos kassiert elf Gegentore in zwei Spielen

Die Zahlen der letzten beiden Partien zeigen, wo der HCD ansetzen muss. Beim 2:5 in Bern geriet Davos nach ausgeglichenem Start im Mitteldrittel entscheidend ins Hintertreffen. Einen Tag später folgte gegen Zug bereits die nächste deutliche Niederlage.

Besonders schmerzhaft war der Auftritt gegen die Zentralschweizer, weil Davos vor eigenem Publikum früh den Zugriff auf die Partie verlor. Tomáš Tatar erzielte beim 6:2-Erfolg der Zuger gleich vier Treffer.

Den ausführlichen Rückblick auf diese Partie gibt es im Beitrag Tatar-Gala in Davos – vier Tore beim 6:2-Sieg des EV Zug.

Gottéron ebenfalls mit wechselhaftem Saisonstart

Fribourg-Gottéron reist seinerseits mit drei Punkten aus den ersten drei Meisterschaftsspielen nach Davos.

Nach der 2:4-Niederlage beim EHC Biel reagierte der Meister mit einem 4:2-Heimsieg gegen Lausanne. Am Samstag folgte bei den Rapperswil-Jona Lakers jedoch bereits die zweite Niederlage der Saison.

Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nach drei Runden jeweils einmal gewonnen und zweimal verloren haben. Für beide bietet die Partie in Davos die Chance, den Saisonstart wieder in ruhigere Bahnen zu lenken.

HCD muss vor allem defensiv stabiler werden

Offensiv verfügt Davos weiterhin über genügend Qualität. Spieler wie Enzo Corvi, Simon Ryfors, Rasmus Asplund und Simon Knak können jederzeit Akzente setzen.

Entscheidend wird gegen Gottéron jedoch sein, das eigene Drittel besser zu kontrollieren. In Bern und gegen Zug geriet Davos mehrfach früh unter Druck und musste danach einem Rückstand hinterherlaufen.

Gerade gegen ein physisch starkes Freiburger Team dürfte deshalb ein konzentrierter Start entscheidend sein. Davos kann sich gegen den amtierenden Meister kaum erneut eine Phase leisten, in der mehrere Gegentreffer innert kurzer Zeit fallen.

Dichtes Programm wartet auf die Bündner

Nach dem Heimspiel gegen Gottéron bleibt dem HCD wenig Zeit zur Erholung. Bereits am Freitag folgt das Auswärtsspiel bei den Rapperswil-Jona Lakers.

Am Samstag steht dann erneut ein Heimspiel auf dem Programm. Davos empfängt den SC Bern und erhält damit bereits früh in der Saison die Gelegenheit zur Revanche für die 2:5-Niederlage vom vergangenen Freitag.

Die Partie gegen Fribourg-Gottéron beginnt am Dienstag um 19.45 Uhr in der VAT Arena.

🏆 DIE AUSGANGSLAGE VOR DAVOS – FRIBOURG

  • Davos steht nach drei Spielen bei einem Sieg und zwei Niederlagen.
  • Der HCD kassierte in den letzten beiden Partien insgesamt elf Gegentore.
  • Auch Fribourg-Gottéron hat nach drei Runden drei Punkte auf dem Konto.
  • Spielbeginn in der VAT Arena ist am Dienstag um 19.45 Uhr.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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