Lakers mit Rückenwind – Zug sucht in Rapperswil die Reaktion

Die Rapperswil-Jona Lakers empfangen am Dienstagabend um 19.45 Uhr den EV Zug. Die St. Galler kommen mit zwei Siegen hintereinander und neun Punkten aus sechs Spielen in die Partie, während Zug nach zwei Niederlagen in Serie wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren will. Für den EVZ ist es erst das fünfte Meisterschaftsspiel der Saison.

Rapperswil setzte sich am Freitag mit 3:2 gegen Davos durch und gewann tags darauf beim HC Ajoie mit 5:4 nach Verlängerung. Damit haben die Lakers ihre Bilanz nach einem schwierigen Start deutlich verbessert. Nach sechs Partien stehen sie bei neun Punkten und einem Torverhältnis von 19:22.

Zug ist mit zwei klaren Siegen in die Saison gestartet. Auf das 5:0 in Lausanne folgte ein 6:2 in Davos. Danach verlor der EVZ 2:3 nach Verlängerung in Lugano und am Freitag mit 3:5 bei den SCL Tigers. Nach vier Partien stehen damit sieben Punkte und ein starkes Torverhältnis von 16:10 zu Buche.

Rapperswil hat sich stabilisiert

Die Lakers mussten zum Auftakt gegen Kloten eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung hinnehmen und verloren danach 3:6 in Ambri. Seither hat sich die Mannschaft deutlich gefangen.

Auf den 3:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron folgte zwar ein 2:4 in Genf, danach aber zwei Siege innerhalb von 24 Stunden. Besonders das 5:4 nach Verlängerung in Ajoie zeigte die Widerstandskraft der St. Galler.

Rapperswil führte im Jura nach dem ersten Drittel 2:0, geriet später aber selbst 2:3 und 3:4 in Rückstand. Nicklas Jensen glich in der 52. Minute zum 4:4 aus, ehe Kevin Labanc die Partie nach 70 Sekunden der Verlängerung entschied.

Den ausführlichen Rückblick auf den 5:4-Sieg der Lakers in Ajoie gibt es hier.

Jensen führt die Lakers-Offensive an

Nicklas Jensen ist bislang der produktivste Spieler der Lakers. Der Däne steht nach sechs Meisterschaftsspielen bei drei Toren und drei Assists.

Tanner Fritz und Verteidiger Jacob Larsson folgen mit jeweils fünf Skorerpunkten. Gian-Marco Wetter kommt auf drei Tore und einen Assist, Victor Rask auf zwei Treffer und zwei Vorlagen.

Auch Tyler Moy hat zuletzt wichtige Akzente gesetzt. In Ajoie erzielte er im Powerplay das zwischenzeitliche 3:3. Kevin Labanc wiederum gelang mit dem Overtime-Siegtreffer sein erstes National-League-Tor.

Zug nach Traumstart zuletzt zweimal geschlagen

Der EVZ begann die Saison mit zwei äusserst überzeugenden Auftritten. Beim 5:0 in Lausanne blieb Zug ohne Gegentor, in Davos folgte ein klarer 6:2-Erfolg.

Danach wurde es schwieriger. In Lugano führte die Partie bis in die Verlängerung, ehe Zug 2:3 verlor. In Langnau verspielten die Zentralschweizer zuletzt eine zwischenzeitliche 3:2-Führung und mussten sich am Ende 3:5 geschlagen geben.

Auffällig ist dennoch die bisher starke Offensivproduktion. Mit 16 Toren aus vier Spielen kommt Zug auf durchschnittlich vier Treffer pro Partie. Gleichzeitig wurden lediglich zehn Gegentore kassiert.

Besonders stark startete Tomas Tatar. In seinen ersten beiden Meisterschaftsspielen erzielte der Slowake vier Tore und bereitete zwei weitere vor. Vinzenz Rohrer kam im gleichen Zeitraum ebenfalls auf sechs Punkte, Jan Kovar auf fünf. Damit verfügt Zug trotz der jüngsten Niederlagen über erhebliche offensive Qualität.

Form gegen Effizienz

Rapperswil geht mit dem besseren Momentum in die Partie. Die Lakers haben zwei Spiele hintereinander gewonnen und drei ihrer letzten vier Begegnungen für sich entschieden.

Zug wiederum besitzt nach wie vor die besseren Durchschnittswerte. Die Zentralschweizer erzielen bislang vier Tore pro Partie und kassieren 2,5. Bei Rapperswil sind es 3,17 erzielte und 3,67 kassierte Treffer.

Für die Lakers wird deshalb entscheidend sein, die zuletzt gute Effizienz auch gegen die spielstarke Zuger Offensive zu bestätigen. Der EVZ wiederum muss verhindern, dass sich die defensiven Probleme aus dem Langnau-Spiel wiederholen.

🏆 RAPPERSWIL – ZUG IM FORM-CHECK

  • Rapperswil: 6 Spiele, 9 Punkte und 19:22 Tore.
  • Die Lakers gewannen zuletzt gegen Davos und Ajoie und damit zweimal innerhalb von 24 Stunden.
  • Zug: 4 Spiele, 7 Punkte und 16:10 Tore.
  • Der EVZ startete mit zwei Siegen, verlor danach aber in Lugano nach Verlängerung und zuletzt 3:5 in Langnau.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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