Lausanne-Sport trennt sich von Luka Elsner – 4:5 gegen Thun besiegelt das Aus
von belmedia Redaktion Allgemein Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Super League Themen Transfermarkt Waadt Ⳇ Verbreitung
Lausanne-Sport trennt sich von Luka Elsner. Der Klub bestätigte am Dienstag, 3. November 2026, die einvernehmliche Auflösung der Zusammenarbeit mit dem 44-jährigen Slowenen. Elsner verlässt die Waadtländer nach nur fünf Monaten.
Lausanne ist nach zwölf Runden mit sechs Punkten Schlusslicht: ein Sieg, drei Remis und acht Niederlagen. Die 4:5-Heimniederlage gegen Thun am Sonntag nach einer 4:1-Führung gab den Ausschlag.
Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Am Samstag wartet gegen die Grasshoppers bereits ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf. GC liegt vier Punkte vor Lausanne.
Eine 4:1-Führung wird zum 4:5-Debakel
Nach Furkan Dursuns Führung für Thun drehte Omar Janneh die Partie mit zwei Toren. Enzo Molebe und ein Eigentor von Lucien Dähler erhöhten bis zur 62. Minute auf 4:1.
Dann brach Lausanne ein: Brighton Labeau verkürzte, Riccardo Braschi traf zum 4:3, ein Eigentor von Abdou Karim Sow brachte das 4:4. In der 96. Minute schoss Labeau Thun zum Sieg. Die dramatische Thuner Aufholjagd wurde zum Wendepunkt für Elsner.
Zwölf Spiele, nur ein Sieg
Lausanne steht bei elf Toren und 22 Gegentreffern. Rang zwölf und vier Punkte Rückstand auf GC und Vaduz sind die Folge. Auch zwei überstandene Cuprunden ändern daran nichts.
Der Klub begründete die einvernehmliche Trennung mit der sportlichen Entwicklung, würdigte aber Elsners Professionalität und seine Arbeit mit dem Trainerstab.
Der Neustart scheitert nach fünf Monaten
Elsner trat sein Amt am 1. Juni 2026 mit einem Vertrag bis Juni 2028 an. Er sollte die Mannschaft weiterentwickeln und in die oberen sechs Tabellenränge führen.
Noch in der Vorsaison hatte Lausanne in der Conference League die Ligaphase überstanden, in der Meisterschaft aber nur Platz neun belegt. Elsner sollte aus dem Kader wieder ein Team für die Top 6 formen.
Mit Le Havre schaffte der Slowene zuvor den Aufstieg in die Ligue 1. In Lausanne konnte er den Absturz nicht verhindern.
Offene Trainerfrage vor wichtigem Kellerduell
Wer nachfolgt, ist offen. Am Samstag, 7. November, spielt Lausanne um 20.30 Uhr im Letzigrund gegen GC. Am 22. November folgt Vaduz als Heimgegner.
Die zwei Gegner stehen direkt vor Lausanne. Das neue Trainerteam muss vor allem die Defensive stabilisieren, damit die Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt wieder Punkte sammelt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert