Lugano überrollt Luzern und zieht an der Spitze davon
von belmedia Redaktion Allgemein Fussball Luzern Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Super League Tessin Themen Ⳇ Verbreitung
Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Siegeszug in der Super League fort. Die Tessiner bezwingen den FC Luzern am Samstagabend mit 4:0 und feiern ihren neunten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel. Daniel Dos Santos überragt mit zwei Treffern und einer entscheidenden Beteiligung am zweiten Tor. Lugano liegt damit bereits neun Punkte vor den ersten Verfolgern Young Boys und Sion.
Dos Santos bringt die Gastgeber in der zwölften Minute mit einem sehenswerten Heber in Führung. Nach der Pause provoziert ein Steilpass des 23-Jährigen das Eigentor von Luzerns Dantas Fernandes zum 2:0. In der 78. Minute trifft Dos Santos erneut, ehe Dereck Moncada neun Minuten später den Schlusspunkt setzt.
Die Mannschaft von Mattia Croci-Torti bleibt nach zehn Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 31:7 baut Lugano seine Tabellenführung weiter aus. Für den FC Luzern ist die klare Niederlage dagegen ein empfindlicher Rückschlag: Die Innerschweizer fallen auf Rang acht zurück.
Dos Santos eröffnet den Torreigen
Lugano übernimmt gegen Luzern früh die Initiative. Die Tessiner treten selbstbewusst auf, kombinieren schnell und suchen konsequent den Weg zum gegnerischen Strafraum.
Bereits in der zwölften Minute folgt die Belohnung. Daniel Dos Santos wird von Lars Lukas Mai angespielt und überwindet Luzerns Torhüter Pascal Loretz mit einem präzisen Heber.
Der Treffer gibt den Gastgebern zusätzliche Sicherheit. Lugano kontrolliert weite Teile der ersten Halbzeit, während Luzern nur selten gefährlich wird.
Trotz weiterer Möglichkeiten bleibt es bis zur Pause beim 1:0.
Eigentor nach einem starken Angriff
Nach dem Seitenwechsel versucht Luzern, offensiv aktiver zu werden. Trainer Mario Frick reagiert mit personellen Anpassungen.
Doch Lugano bleibt die gefährlichere Mannschaft.
In der 61. Minute sorgt erneut Dos Santos für eine entscheidende Szene. Der Offensivspieler schickt Beckham Castro mit einem präzisen Steilpass in Richtung Strafraum.
Luzerns Dantas Fernandes versucht, die Hereingabe zu klären, befördert den Ball dabei aber ins eigene Tor.
Das 2:0 bringt Lugano endgültig auf Kurs. Luzern findet kaum Mittel gegen die kompakte Tessiner Defensive.
Dos Santos krönt seine Leistung
In der Schlussphase spielt Lugano seine offensive Qualität nochmals aus.
In der 78. Minute erhält Dos Santos den Ball von Castro und zieht aus der Distanz ab. Sein Schuss wird abgefälscht und landet zum 3:0 im Netz.
Für den 23-Jährigen ist es der zweite persönliche Treffer an diesem Abend.
Croci-Torti kann sich dabei auf mehrere Offensivspieler verlassen. Mit Renato Steffen, Albian Ajeti, Castro und den eingewechselten Angreifern verfügt Lugano über unterschiedliche Möglichkeiten, das Spiel zu gestalten.
Dos Santos zeigt gegen Luzern besonders eindrucksvoll, weshalb er für die Tessiner zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Moncada setzt den Schlusspunkt
Luzern versucht auch in den letzten Minuten, wenigstens einen Treffer zu erzielen. Doch Lugano bleibt defensiv aufmerksam.
In der 87. Minute folgt das vierte Tor der Gastgeber.
Torhüter David von Ballmoos leitet den Angriff mit einem weiten Auskick ein. Dereck Moncada läuft in den freien Raum und verwertet die Gelegenheit mit einem satten Abschluss.
Der Honduraner war erst in der 57. Minute eingewechselt worden.
Damit endet die Begegnung mit einem deutlichen 4:0 für die Tessiner.
Croci-Tortis Lugano beeindruckt die Konkurrenz
Der Erfolg bestätigt eine Entwicklung, die bereits in den vergangenen Wochen deutlich geworden ist.
Vor der Partie hatte Lugano mit acht Siegen und einem Unentschieden die Tabelle angeführt. Beim 4:0-Erfolg in Lausanne stellte die Mannschaft zudem einen neuen Vereinsrekord für ungeschlagene Pflichtspiele auf.
Nun kommen drei weitere Meisterschaftspunkte hinzu.
Besonders eindrucksvoll ist die Kombination aus offensiver Produktivität und defensiver Stabilität. Lugano hat in zehn Ligaspielen 31 Tore erzielt und erst sieben Gegentreffer kassiert.
Für Croci-Torti ist das eine ausgezeichnete Ausgangslage. Seine Mannschaft hat sich nach dem ersten Viertel der regulären Saison einen deutlichen Vorsprung erarbeitet.
Luzern muss auf die Niederlage reagieren
Für den FC Luzern ist der Abend im Tessin dagegen enttäuschend.
Die Innerschweizer kommen nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Auch der junge Stürmer Daniel Mikolajewski kann sich gegen Luganos Defensive nicht entscheidend durchsetzen.
In der 67. Minute wird der Pole durch Lars Villiger ersetzt.
Mit zwölf Punkten aus zehn Begegnungen liegt Luzern nun auf Rang acht. Die Mannschaft muss vor allem defensiv stabiler werden, um im Kampf um die Championship Group nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten.
Lugano hingegen kann mit grossem Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert