Max Studer triumphiert in Peking – Schweizer gewinnt erneut in China
von belmedia Redaktion Allgemein Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Solothurn Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Übersee Ⳇ Verbreitung
Max Studer setzt seine beeindruckende Erfolgsserie in China fort. Der 30-jährige Solothurner gewinnt am Samstag, 17. Oktober 2026, den Triathlon-Weltcup in Peking über die olympische Distanz. Bei starkem Regen setzt sich der Schweizer mit einer Gesamtzeit von 1:48:22 Stunden durch. Die Entscheidung fällt auf den abschliessenden zehn Laufkilometern, die Studer in exakt 30 Minuten absolviert.
Studer gewinnt vor dem Chinesen Xirui Zhang, der neun Sekunden zurückliegt. Der Spanier Alberto González García belegt mit 17 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen und 42 Kilometern Radfahren setzt der Schweizer im abschliessenden Lauf die entscheidenden Akzente und erzielt die schnellste Laufzeit des gesamten Teilnehmerfeldes.
Für Studer ist es bereits der nächste grosse Erfolg auf chinesischem Boden. Ende August gewann er zum zweiten Mal hintereinander das Rennen der World Triathlon Championship Series in Weihai. Schon 2025 triumphierte er beim Ironman 70.3 in Shanghai. Mit dem neuerlichen Weltcupsieg bestätigt der Solothurner seine internationale Klasse und seine ausgezeichnete Form.
Schwierige Bedingungen beim Weltcup in Peking
Starker Regen prägt den Triathlon-Weltcup am Yanqi-See nördlich von Peking. Die Athleten müssen sich auf nasse Strassen, anspruchsvolle Kurven und kühle Temperaturen einstellen.
Die Wassertemperatur beträgt 18,5 Grad, die Lufttemperatur 15,1 Grad. Besonders auf dem Rad ist deshalb eine kontrollierte Fahrweise gefragt.
Studer bewältigt die 1500 Meter lange Schwimmstrecke in 17:11 Minuten. Damit gehört er bereits nach der ersten Disziplin zu den schnelleren Teilnehmern.
Auf dem anschliessenden Radabschnitt über 42 Kilometer bleibt das Rennen offen. Mehrere Athleten können sich in aussichtsreicher Position halten.
Studer entscheidet das Rennen beim Laufen
Der entscheidende Angriff gelingt dem Schweizer in der letzten Disziplin.
Studer beginnt den abschliessenden Zehn-Kilometer-Lauf als Achter mit neun Sekunden Rückstand auf die Spitze. Anschliessend erhöht er kontinuierlich das Tempo.
Mit einer Laufzeit von genau 30:00 Minuten erzielt der Solothurner die beste Leistung des Tages.
Keiner seiner Konkurrenten kann dieses Tempo über die gesamte Distanz mitgehen.
Der Chinese Xirui Zhang läuft die zehn Kilometer in 30:11 Minuten. Der Spanier Alberto González García benötigt 30:23 Minuten.
Studer gewinnt nach insgesamt 1:48:22 Stunden. Zhang erreicht das Ziel neun Sekunden später, González sichert sich mit 17 Sekunden Rückstand den dritten Rang.
Historischer Podestplatz für Gastgeber China
Für Zhang besitzt das Ergebnis eine besondere Bedeutung.
Der Chinese erreicht erstmals in seiner Karriere ein Weltcup-Podest. Gleichzeitig ist es das erste Podestergebnis eines chinesischen Mannes in einem Wettbewerb des World Triathlon Cups.
Vor heimischem Publikum gelingt ihm damit ein wichtiger Erfolg für den chinesischen Triathlonsport.
Hinter den drei Medaillengewinnern klassiert sich der Ungar Márton Kropkó auf Rang vier. Der Australier Brandon Copeland komplettiert die ersten fünf Plätze.
Schon der nächste Triumph in China
Max Studer entwickelt sich zunehmend zu einem Spezialisten für internationale Rennen in Asien.
Bereits Ende August gewann der 30-Jährige zum zweiten Mal hintereinander den Wettkampf der World Triathlon Championship Series in Weihai.
Damals setzte er sich bei ebenfalls regnerischen Bedingungen gegen den Spanier David Cantero und den Kanadier Tyler Mislawchuk durch.
Mit seinem neuerlichen Erfolg knüpft Studer unmittelbar an den Triumph bei der WM-Serie in Weihai an.
Auch 2025 war er in Asien erfolgreich. Damals gewann er den Ironman 70.3 in Shanghai sowie den Weltcup im japanischen Miyazaki.
Schweizer bestätigt seine internationale Klasse
Der Erfolg in Peking zeigt besonders Studers Stärke im abschliessenden Lauf.
Während andere Athleten nach dem Schwimmen und Radfahren Tempo verlieren, kann der Schweizer auf den letzten Kilometern nochmals beschleunigen.
Dabei kommt ihm zugute, dass er auch bei schwierigen Wetterbedingungen konzentriert bleibt und sein Rennen gut einteilt.
Mit dem Sieg sammelt Studer weiteres Selbstvertrauen für die kommenden internationalen Aufgaben.
Der nächste Weltcup findet am 24. Oktober im südkoreanischen Tongyeong statt. Im November folgt ein weiterer Weltcup in Hongkong.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert