Pius Suter bleibt glücklos – St. Louis scheitert trotz 46 Schüssen
von belmedia Redaktion Allgemein Amerika Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch News NHL Orte Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Pius Suter und die St. Louis Blues erleben in der NHL den nächsten enttäuschenden Abend. Trotz 46 Torschüssen verlieren die Blues am Dienstag, 27. Oktober 2026, zu Hause gegen die Montreal Canadiens mit 0:2. Canadiens-Torhüter Jacob Fowler hält sämtliche Abschlüsse und stellt damit einen Klubrekord für Rookie-Torhüter auf. Für St. Louis ist es bereits die zweite Niederlage ohne eigenen Treffer hintereinander.
Zachary Bolduc bringt Montreal in der 29. Minute gegen seinen ehemaligen Verein in Führung. Florian Xhekaj erhöht zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem ersten NHL-Tor auf 2:0. Anschliessend stürmt St. Louis beinahe ununterbrochen. Allein im letzten Drittel geben die Blues 24 Schüsse ab, doch Fowler verhindert mit mehreren starken Paraden einen Anschlusstreffer.
Für den Schweizer Pius Suter verläuft die Begegnung ebenfalls unbefriedigend. Der 30-jährige Zürcher erhält lediglich 10:23 Minuten Eiszeit, gibt zwei Torschüsse ab und beendet die Partie mit einer Minus-2-Bilanz. Nach seinem starken Saisonstart mit einem Doppelpack gegen Ottawa wartet Suter inzwischen seit mehreren Spielen auf einen weiteren Skorerpunkt. Die Blues rutschen mit elf Punkten aus zwölf Spielen auf Rang sechs der Central Division.
46 Schüsse – und kein einziges Tor
Die Blues bestimmen über weite Strecken die Begegnung in der heimischen Enterprise Center Arena. Besonders im Schlussdrittel entwickeln die Gastgeber enormen Druck.
Doch Montreal kann sich auf Jacob Fowler verlassen. Der 21-jährige Torhüter zeigt eine aussergewöhnliche Leistung und hält sämtliche 46 Schüsse.
Damit stellt er einen Rekord der Canadiens auf: Noch nie hatte ein Rookie-Torhüter des traditionsreichen NHL-Klubs bei einem Shutout so viele Paraden verzeichnet.
Für St. Louis ist die Niederlage besonders bitter. Seit 1986 hatte die Mannschaft bei einem Spiel ohne eigenen Treffer nicht mehr so viele Torschüsse abgegeben.
Bolduc trifft gegen seinen früheren Klub
Nach einem torlosen Startdrittel fällt die Führung in der 29. Minute.
Zachary Bolduc verwertet ein Zuspiel von Mike Matheson und trifft aus dem rechten Bullykreis zum 1:0 für Montreal.
Für den 23-jährigen Angreifer ist der Treffer besonders: St. Louis hatte ihn 2021 in der ersten Runde gedraftet und im Juli 2025 an Montreal abgegeben.
Zu Beginn des Schlussdrittels erhöht Florian Xhekaj auf 2:0. Er lenkt einen Abschluss von Matheson vor dem Tor zweimal ab. Nach einer Videoüberprüfung zählt der Treffer.
Es ist Xhekajs erstes Tor in der NHL.
Trainer riskiert alles – Fowler bleibt unbezwingbar
St. Louis versucht mit allen Mitteln, die Partie noch zu drehen.
Trainer Jim Montgomery nimmt Torhüter Jordan Binnington bereits rund sieben Minuten vor Schluss zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis.
Die Blues setzen sich wiederholt in der offensiven Zone fest und erzwingen zahlreiche Abschlüsse.
Fowler behält jedoch die Übersicht und verhindert auch bei Nachschüssen einen Gegentreffer. Montreal übersteht die Druckphase und feiert den dritten Sieg hintereinander.
Suter erhält nur gut zehn Minuten Eiszeit
Pius Suter kann die Niederlage ebenfalls nicht verhindern.
Der Schweizer kommt während seiner 16 Einsätze auf dem Eis auf insgesamt 10:23 Minuten. Neben zwei Torschüssen verbucht er einen Check.
Offensiv bleibt der vielseitige Center ohne entscheidende Aktion. Seine Minus-2-Bilanz unterstreicht den schwierigen Abend.
Dabei hatte Suter erst zwei Wochen zuvor mit seinem Doppelpack gegen die Ottawa Senators für Aufsehen gesorgt.
Damals erzielte er zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Inzwischen steht seine Saisonbilanz bei drei Toren und drei Assists.
Für Suter wird es wichtig, wieder regelmässiger offensive Akzente zu setzen. Die Konkurrenz innerhalb der Blues-Offensive ist nach den personellen Verstärkungen im Sommer gross.
St. Louis verliert den Anschluss
Die Blues stehen nach zwölf Begegnungen bei fünf Siegen, sechs regulären Niederlagen und einer Niederlage nach Verlängerung.
Mit elf Punkten belegt die Mannschaft Rang sechs der Central Division. Besonders die Offensive bereitet Sorgen: In den letzten beiden Heimspielen gelang kein einziger Treffer.
Für Suter und seine Teamkollegen geht es am Donnerstag, 29. Oktober, gegen die Boston Bruins weiter.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert