Schweiz

GC empfängt YB: Janssens Premiere gegen ungeschlagene Berner

Der Grasshopper Club Zürich empfängt am Sonntag die Young Boys zum Super-League-Duell im Letzigrund. Während YB nach neun Runden noch ungeschlagen ist und mit 19 Punkten zur Spitzengruppe gehört, beginnt für GC mit Olaf Janssen eine neue Phase. Der neue Trainer steht gegen die Berner vor seinem ersten Meisterschaftsspiel an der Seitenlinie. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. GC liegt mit acht Punkten auf Rang zehn und musste vor der Pause eine deutliche 1:5-Niederlage in Luzern hinnehmen. YB dagegen gewann zuletzt nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Servette und blieb damit auch im neunten Meisterschaftsspiel ohne Niederlage. Für GC steht entsprechend nicht nur das Resultat im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie schnell Janssen seiner neuen Mannschaft eine klarere Struktur geben kann. Der 59-jährige Deutsche übernahm die Grasshoppers Anfang Oktober und unterschrieb bis Sommer 2027.

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FC Zürich gegen Thun: Direktduell im engen Mittelfeld

Der FC Zürich empfängt am Samstagabend den FC Thun im Letzigrund. Vor der 10. Runde trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt: Der FCZ liegt mit elf Zählern auf Rang sieben, der amtierende Meister aus dem Berner Oberland folgt mit zehn Punkten auf Rang neun. Entsprechend gross ist die Bedeutung des direkten Duells. Zürich steht nach neun Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Thun weist mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen eine ähnlich wechselhafte Bilanz auf. Auch bei der Tordifferenz liegen beide Teams nahe beieinander: Der FCZ steht bei 14:20 Toren, Thun bei 15:23. Für den Meister aus Thun verliefen die vergangenen Wochen besonders schwierig. Nach mehreren Niederlagen gelang zuletzt immerhin wieder ein wichtiger 2:1-Auswärtssieg beim FC Vaduz. Furkan Dursun führte Thun dabei mit einem Tor und einer Vorlage aus der Negativserie.

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Servette gegen Sion: Rhone-Derby mit brisanter Ausgangslage

Im Stade de Genève steigt am Samstag das erste Rhone-Derby der Saison zwischen Servette und dem FC Sion. Die Walliser reisen als Tabellen-Dritter mit 19 Punkten nach Genf, während Servette mit zehn Zählern auf Rang acht steht. Um 18.00 Uhr geht es für beide Mannschaften nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte vor der nächsten Phase der Meisterschaft. Sion hat sich in den ersten neun Runden als eines der stärksten Teams der Super League etabliert. Die Mannschaft von Didier Tholot gewann sechs ihrer neun Spiele, erzielte 23 Tore und musste erst 14 Gegentreffer hinnehmen. Servette fand nach einem schwierigen Saisonstart zwischenzeitlich besser in die Spur, verlor vor der Pause aber trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3 bei den Young Boys. Die jüngsten Resultate sprechen für die Walliser. Sion gewann nacheinander in Basel, gegen Thun, in St. Gallen und bei GC, ehe zuhause gegen den FC Zürich ein 1:1 folgte. Besonders überzeugend war der 3:0-Auswärtssieg des FC Sion in St. Gallen, bei dem die Walliser ihre Effizienz im Umschaltspiel eindrücklich unter Beweis stellten.

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Lugano gegen Luzern: Leader vor nächstem Härtetest

Der FC Lugano empfängt am Samstagabend den FC Luzern zum 10. Spieltag der Super League. Die Tessiner führen die Tabelle mit 25 Punkten aus neun Spielen an und sind in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen. Luzern reist als Sechster ins Tessin und will den souveränen Leader erstmals zu Fall bringen. Die Partie in der AIL Arena wird bereits um 18.00 Uhr angepfiffen. Ursprünglich war der Anpfiff für 20.30 Uhr vorgesehen, die Swiss Football League zog das Spiel aus Sicherheits- und Rückreisegründen vor. Für Lugano geht es darum, die hervorragende Ausgangslage vor den Verfolgern Young Boys und Sion weiter zu festigen. Sportlich spricht die bisherige Bilanz klar für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti. Lugano holte aus neun Meisterschaftspartien acht Siege und ein Unentschieden und weist ein Torverhältnis von 27:7 auf. Luzern steht bei zwölf Punkten aus neun Spielen und hat bislang drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen verbucht. Warum Lugano derzeit nicht nur punktet, sondern strukturell wie ein echtes Spitzenteam wirkt, zeigt auch die bisherige Entwicklung der Tessiner.

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Tigers wollen gegen die Lakers ihre Siegesserie ausbauen

Die SCL Tigers empfangen am Freitagabend die SC Rapperswil-Jona Lakers in der emmental versicherung arena. Langnau geht mit drei Siegen in Serie und 15 Punkten aus neun Spielen als formstarkes Team in die Partie, während die Lakers zuletzt mit dem 4:3 nach Verlängerung gegen den SC Bern ebenfalls Selbstvertrauen tankten. Die Tigers stehen aktuell auf Rang drei der National League und gehören damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Beim jüngsten 6:2 gegen Kloten zeigte Langnau eine sehr geschlossene Leistung und entschied die Partie bereits früh. Rapperswil-Jona liegt mit elf Punkten aus neun Spielen auf Rang zehn und möchte mit einem Auswärtssieg den Anschluss an das Mittelfeld halten. Im Fokus stehen zwei auffällige Akteure. Emil Pettersson führt die Tigers mit elf Skorerpunkten an, Jacob Larsson ist bei den Lakers mit neun Punkten einer der produktivsten Verteidiger der Liga. Rapperswil reist zudem mit einem Erfolgserlebnis ins Emmental: Gegen den SC Bern setzten sich die Lakers zuletzt mit 4:3 nach Verlängerung durch.

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Lugano fordert den ungeschlagenen Leader ZSC

Der HC Lugano bekommt am Freitagabend den bisher härtesten Test der jungen Saison: Die ZSC Lions gastieren um 19.45 Uhr in der Cornèr Arena. Zürich reist nach acht Siegen aus acht Meisterschaftsspielen als ungeschlagener Tabellenführer ins Tessin, während Lugano nach dem überzeugenden 5:2 in Lausanne mit neuem Selbstvertrauen antreten kann. Die Ausgangslage ist klar. Der ZSC hat aus acht Spielen 23 von 24 möglichen Punkten geholt und führt die National League deutlich an. Lugano steht nach acht Partien bei elf Punkten und auf Rang neun. Allerdings haben sich die Bianconeri zuletzt offensiv gesteigert und in zwei ihrer letzten drei Meisterschaftsspiele jeweils fünf Tore erzielt. Besonders der Auftritt am Mittwoch in Lausanne machte Mut. Lugano gewann beim LHC mit 5:2, Jere Innala traf doppelt und die Tessiner lagen bereits nach gut 21 Minuten mit 3:0 vorne. Der überzeugende Auswärtssieg in Lausanne brachte Lugano auf Rang neun und sorgte vor dem Duell mit dem Leader für zusätzliches Selbstvertrauen.

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Davos gegen Kloten: HCD will zuhause reagieren

Der HC Davos empfängt am Freitagabend den EHC Kloten in der VAT Arena. Die Bündner wollen nach der knappen 3:4-Niederlage in Biel wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren, während Kloten nach einem schwierigen Saisonstart dringend Punkte benötigt. Die Ausgangslage spricht für Davos, doch der Tabellenletzte aus dem Zürcher Unterland steht entsprechend unter Zugzwang. Davos geht mit 13 Punkten aus neun Spielen als Tabellen-Siebter in die Partie. Die Mannschaft von Josh Holden weist mit 24:24 Toren eine ausgeglichene Bilanz auf und hat vier ihrer bisherigen neun Meisterschaftsspiele gewonnen. Zuletzt musste sich der HCD beim EHC Biel-Bienne mit 3:4 geschlagen geben. Kloten steht dagegen nach neun Spielen mit sechs Punkten auf dem 14. und letzten Tabellenplatz. Besonders die Defensive bereitet Sorgen: 36 Gegentore bedeuten derzeit den höchsten Wert der Liga. Zuletzt verloren die Zürcher Unterländer bei den SCL Tigers deutlich mit 2:6. Davos muss seinerseits weiterhin ohne Simon Ryfors auskommen, dessen schwere Knieverletzung das vorzeitige Saisonende bedeutet.

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SC Bern gegen Biel: Derby mit Druck auf beiden Seiten

Am Freitagabend steigt in der PostFinance Arena das Berner Derby zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel-Bienne. Beide Teams benötigen Punkte: Bern wartet seit vier Partien auf einen Sieg, während Biel zuletzt mit einem 4:3 gegen Davos auf seine Niederlagenserie reagierte. Zusätzliche Spannung bringt der sofortige Wechsel von Nic Balestra zum SCB. Der Tabellenstand unterstreicht die Bedeutung der Partie. Biel liegt nach acht Spielen mit zehn Punkten auf Rang zwölf, unmittelbar dahinter folgt Bern mit neun Punkten aus sieben Begegnungen. Der Abstand ist klein, doch beide Mannschaften wollen verhindern, schon früh in der Saison den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Die Formkurven unterscheiden sich leicht. Bern verlor zuletzt 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette und anschliessend 3:4 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Biel musste sich zuvor Genève, den ZSC Lions und Lausanne geschlagen geben, meldete sich aber mit dem 4:3-Heimsieg gegen den HC Davos zurück.

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Fan-Eingriff überschattet Yankees-Aus gegen Tampa Bay

Für die New York Yankees ist die Saison in den MLB-Playoffs beendet. Der Rekordmeister verlor Spiel 3 der American League Division Series gegen die Tampa Bay Rays mit 3:4 und damit die Best-of-5-Serie glatt mit 0:3. Für grosse Diskussionen sorgte ein vermeintlicher Ausgleichs-Homerun von Anthony Volpe, der nach Videoprüfung wegen eines Eingriffs eines Zuschauers aberkannt wurde. Die entscheidende Szene ereignete sich im sechsten Inning. Bei zwei Outs und George Lombard Jr. auf der ersten Base schlug Volpe den Ball tief ins linke Outfield. Zunächst wurde die Aktion als Two-Run-Homerun zum 4:4 gewertet. Nach dem Replay stellten die Schiedsrichter jedoch fest, dass ein Zuschauer über die Begrenzung ins Spielfeld gegriffen und den Ball berührt hatte. Die MLB kam gleichzeitig zum Schluss, dass Rays-Outfielder Victor Mesa Jr. den Ball ohne den Eingriff nicht gefangen hätte. Der Ball hätte nach Einschätzung der Replay-Zentrale aber auch nicht das Spielfeld verlassen. Deshalb wurde Volpe lediglich ein RBI-Double zugesprochen, Lombard durfte punkten und die Yankees verkürzten auf 3:4.

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Lausanne bestätigt Connor Carrick bis Weihnachten

Der Lausanne HC hat die Verpflichtung von Connor Carrick offiziell bestätigt. Der 32-jährige US-Verteidiger erhält bei den Waadtländern einen Vertrag bis Weihnachten und soll kurzfristig den verletzungsbedingten Engpass in der Defensive auffangen. Damit reagiert Lausanne unmittelbar auf den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström. Carrick kennt die National League bereits bestens. In der vergangenen Saison lief der Rechtsschütze für den HC Lugano auf und sammelte in 49 Qualifikationsspielen 23 Skorerpunkte. Nach der vorzeitigen Vertragsauflösung im Tessin war Carrick ohne Klub und damit sofort verfügbar. Für Lausanne kommt die Verpflichtung zur richtigen Zeit. Brännström fällt mit einer Schulterverletzung sechs bis acht Wochen aus und hinterliess eine empfindliche Lücke. Der schwedische Verteidiger war mit vier Toren und einem Assist stark in die Saison gestartet und hatte sich rasch zu einer wichtigen Stütze entwickelt.

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Connor Carrick steht vor Wechsel zum Lausanne HC

Der Lausanne HC steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Connor Carrick. Der 32-jährige US-Verteidiger soll die Lücke schliessen, die durch den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström entstanden ist. Nach aktuellen Informationen ist ein Vertrag über einige Monate vorgesehen. Carrick wäre für Lausanne eine naheliegende Sofortlösung. Der Rechtsschütze kennt die National League aus seiner Zeit beim HC Lugano und war dort in der vergangenen Saison einer der produktivsten Verteidiger. In 49 Qualifikationsspielen gelangen ihm zehn Tore und 13 Assists. Seit seinem Abschied aus Lugano ist Carrick ohne Klub und könnte deshalb kurzfristig verpflichtet werden. Lausanne benötigt dringend zusätzliche Stabilität in der Defensive. Brännström fällt wegen einer Schulterverletzung voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus und hatte sich mit vier Toren und einem Assist in den ersten sieben Meisterschaftsspielen sofort als wichtiger Faktor etabliert. Der längere Ausfall des schwedischen Verteidigers trifft Lausanne entsprechend empfindlich.

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Nic Balestra wechselt per sofort zum SC Bern

Der SC Bern zieht den Transfer von Nic Balestra vor: Der 21-jährige Verteidiger wechselt per sofort vom EV Zug in die Bundesstadt. Ursprünglich war der Wechsel erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Balestra absolviert bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Training mit dem SCB. Der SC Bern hatte die Verpflichtung des Rechtsschützen erst Mitte September bekannt gegeben. Damals war vorgesehen, dass Balestra die laufende Saison noch beim EV Zug beendet und anschliessend nach Bern wechselt. Nun haben sich die Klubs auf eine sofortige Lösung verständigt. Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. Damit erhält der SCB früher als geplant zusätzliche Tiefe in der Defensive. Balestra ist 182 Zentimeter gross, wiegt 80 Kilogramm und wurde im Nachwuchs des EV Zug ausgebildet. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale gehörte im Sommer zudem zum Prospect Camp der Nationalmannschaft. Noch im September war sein Transfer nach Bern erst für die kommende Saison vorgesehen.

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City unter Druck – warum droht PSG nicht dasselbe Schicksal?

Manchester City steht nach dem Entscheid einer unabhängigen Premier-League-Kommission massiv unter Druck. Doch weshalb befindet sich Paris Saint-Germain trotz jahrelanger Milliardeninvestitionen nicht in einer vergleichbaren Situation? Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Höhe der Ausgaben, sondern in den unterschiedlichen Verfahren und darin, welche konkreten Regelverstösse einem Klub nachgewiesen werden. Bei Manchester City geht es inzwischen um weit mehr als um einen besonders teuren Kader. Die Premier League teilte am 29. September mit, dass eine unabhängige Kommission den Klub wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten für schuldig befunden habe. Dabei geht es unter anderem um falsch dargestellte Finanzinformationen, künstlich erhöhte Einnahmen und sogenannte Scheinvereinbarungen mit kommerziellen Partnern. City weist ein Fehlverhalten weiterhin zurück und geht gegen den Entscheid vor. PSG hat ebenfalls eine lange Geschichte mit den Finanzkontrollen der UEFA. Der französische Spitzenklub befand sich zuletzt sogar unter einem sogenannten Settlement Agreement. Im Juni 2026 stellte die UEFA jedoch fest, dass Paris die vorgegebenen finanziellen Ziele für die Berichtsjahre 2023, 2024 und 2025 erfüllt hatte. PSG durfte deshalb das besondere Überwachungsregime verlassen.

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Tresoldi lässt Klopp und Mancini warten

Nicolò Tresoldi bleibt im Tauziehen zwischen Deutschland und Italien vorerst bei seiner Linie. Der 22-jährige Stürmer des FC Brügge bestätigte Gespräche mit Jürgen Klopp und Roberto Mancini, will sich aber erst nach der U21-EM 2027 endgültig für eine A-Nationalmannschaft entscheiden. Bis dahin konzentriert er sich vollständig auf Deutschlands U21. Tresoldi bezeichnet sein Verhältnis zu beiden Ländern als ausgeglichen. Er wurde in Cagliari geboren, wuchs bis zu seinem 13. Lebensjahr in Italien auf und wechselte danach nach Deutschland. Seit 2022 durchlief er mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen. Weil er noch kein Pflichtspiel für eine A-Nationalmannschaft bestritten hat, bleibt eine spätere Entscheidung zwischen Deutschland und Italien weiterhin möglich. Sowohl Klopp als auch Mancini haben bereits persönlich mit ihm gesprochen. Deutschland sieht in Tresoldi einen Kandidaten für die Zukunft des A-Teams, Italien möchte den Angreifer ebenfalls gewinnen. Mancini sucht im Rahmen seines Neuaufbaus der italienischen Nationalmannschaft gezielt nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial.

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Ronaldo würdigt Messi nach dessen Nati-Abschied

Cristiano Ronaldo hat nach Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft öffentlich Respekt gezollt. Unter Messis emotionalem Abschiedspost schrieb der Portugiese, dass dessen Geschichte mit Argentinien für immer bleiben werde. Nach fast zwei Jahrzehnten sportlicher Rivalität ist die Botschaft ein bemerkenswertes Zeichen gegenseitiger Anerkennung. Messi hatte einen Tag nach seinem letzten Länderspiel nochmals ausführlich auf seine Zeit mit der Albiceleste zurückgeblickt. Er erklärte, dass sich der Rücktritt für ihn richtig anfühle, und bedankte sich bei seiner Familie, seinen Mitspielern, Trainern, den Fans und auch bei Diego Maradona. Im letzten Spiel gegen Benin verabschiedete sich der 39-Jährige mit einem Tor und zwei Assists beim 3:0 im Monumental. Ronaldo reagierte darauf mit einer kurzen, aber klaren Botschaft. Er würdigte Messis lange Karriere für Argentinien und schrieb, dieser habe seinen ganzen Respekt für das, was er mit der Nationalmannschaft erreicht habe. Messis Abschied im Monumental war bereits am Vorabend zu einem der emotionalsten Momente des Fussballjahres geworden.

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Sneijder über Van Persie: Auf dem Platz Freunde, privat nicht

Wesley Sneijder hat überraschend offen über sein Verhältnis zu Robin van Persie während der gemeinsamen Zeit in der niederländischen Nationalmannschaft gesprochen. Auf dem Platz hätten beide hervorragend funktioniert, privat sei von Freundschaft dagegen keine Rede gewesen. Sneijder erklärte sogar, dass er ausserhalb des Fussballs praktisch nicht mit Van Persie gesprochen habe. Sportlich bildeten die beiden über viele Jahre eine der wichtigsten Achsen der niederländischen Nationalmannschaft. Sneijder agierte meist als offensiver Mittelfeldspieler hinter Mittelstürmer Van Persie. Der frühere Inter-Star beschreibt das Verhältnis deshalb als rein professionell: Beide hätten gewusst, dass sie sich auf dem Platz brauchten, um Spiele zu gewinnen. Persönliche Nähe sei dafür nicht nötig gewesen. Sneijder betont, dass beide ihre Distanz akzeptiert hätten und trotzdem gemeinsam für Oranje funktionierten. Der ehemalige niederländische Rekordnationalspieler steht sinnbildlich für eine Generation, die 2010 bis in den WM-Final vorstiess. Die heutige Nationalmannschaft befindet sich dagegen längst in einer neuen Ära und wird inzwischen von Xavi Hernández geführt.

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Arsenal bindet Arteta bis 2030

Mikel Arteta bleibt langfristig Trainer des FC Arsenal. Der 44-jährige Spanier hat beim englischen Meister einen neuen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Laut britischen Medien ist das neue Arbeitspapier mehr als 80 Millionen Pfund wert und macht Arteta zum bestbezahlten Trainer der Premier League. Die Verlängerung ist die Belohnung für Arsenals sportlichen Aufstieg unter Arteta. In der vergangenen Saison führte er die Gunners zur ersten englischen Meisterschaft seit 2004 und zudem bis in den Final der Champions League. Zuvor hatte Arsenal die Premier League dreimal in Folge auf Rang zwei beendet. Arteta ist seit Dezember 2019 im Amt und gehört damit längst zu den prägenden Trainern des englischen Fussballs. Seine Entwicklung mit Arsenal lässt sich auch an den jüngsten Resultaten ablesen: Im September gewann der Meister das London-Derby gegen Chelsea mit 2:1. Nun schafft der Klub auch auf der Trainerposition langfristige Klarheit.

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David Silva kehrt mit 40 Jahren zurück

David Silva schnürt mit 40 Jahren nochmals die Fussballschuhe. Der frühere spanische Welt- und Europameister hat beim Supreme Sha Tin in der Hong Kong Premier League unterschrieben und kehrt damit mehr als drei Jahre nach seinem Karriereende in den Profifussball zurück. Der Klub bestätigte den spektakulären Transfer offiziell. Silva hatte seine Karriere im Juli 2023 beendet, nachdem er sich in der Vorbereitung mit Real Sociedad einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Nun wagt der frühere Mittelfeldstar von Valencia und Manchester City ein überraschendes Comeback in Asien. Supreme Sha Tin kündigte an, dass Silva in Kürze in Hongkong eintreffen, sich einer Fitnessbeurteilung unterziehen und danach ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Für den Aufsteiger ist die Verpflichtung ein aussergewöhnlicher Coup. Supreme Sha Tin liegt nach vier Meisterschaftsspielen mit drei Punkten auf Rang acht. Silva soll dem Klub sportlich und international zusätzliche Strahlkraft verleihen. Seine erfolgreichste Klubzeit verbrachte er bei Manchester City, wo er zwischen 2010 und 2020 zu den prägenden Figuren gehörte. Der englische Spitzenklub steht aktuell vor ganz anderen Herausforderungen, doch Silvas sportliches Erbe bei City bleibt unbestritten.

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