Schweiz

Bernd Wolf wechselt langfristig zum EV Zug

Der EV Zug verstärkt seine Defensive ab der Saison 2027/28 mit Bernd Wolf. Der 29-jährige österreichische Nationalverteidiger mit Schweizer Lizenz wechselt vom EHC Kloten in die Zentralschweiz und unterschreibt beim EVZ einen Dreijahresvertrag bis zum Ende der Saison 2029/30. Für Zug ist es ein weiterer Baustein im laufenden Umbau der Mannschaft. Wolf wird die aktuelle Saison noch beim EHC Kloten zu Ende spielen. Der Verteidiger kennt die National League bestens: Nach seiner Ausbildung beim SC Bern und dem Debüt in der höchsten Schweizer Liga im Jahr 2017 spielte er zwei Jahre für den Villacher SV in Österreich, ehe er 2020 in die Schweiz zurückkehrte. Vier Spielzeiten stand er beim HC Lugano unter Vertrag, seit Sommer 2024 läuft er für Kloten auf. Für den EVZ ist insbesondere Wolfs Schweizer Lizenz wertvoll, weil der österreichische Internationale keinen Ausländerplatz beansprucht. Wolf ist Assistenzcaptain der österreichischen Nationalmannschaft und hat bereits fünf Weltmeisterschaften bestritten. Sportchef Ted Suihkonen hebt vor allem seine Beweglichkeit, Spielintelligenz, Kampfstärke und seinen Charakter hervor.

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Russell muss in Singapur von ganz hinten starten

George Russell erhält beim Formel-1-Grand-Prix von Singapur den nächsten schweren Rückschlag. Nach seinem Ausfall in Sepang muss Mercedes Komponenten der Antriebseinheit wechseln, womit der Brite das erlaubte Saisonkontingent überschreitet. Teamchef Toto Wolff bestätigte, dass Russell den Grand Prix am Sonntag vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen muss. Der Defekt traf Russell beim Bahrain-GP in Malaysia besonders hart: Wenige Runden vor Schluss lag er auf Kurs zu Rang drei, musste seinen Mercedes während einer Safety-Car-Phase aber mit einem Problem an der Power Unit abstellen. Weil die beschädigte Einheit nicht weiterverwendet werden kann, zieht Mercedes den ursprünglich für einen späteren Zeitpunkt geplanten Motorwechsel vor. Die genaue Anzahl der ausgetauschten Komponenten entscheidet über das formelle Strafmass, Mercedes geht jedoch bereits von einem Start am Ende des Feldes aus. Auch im WM-Kampf sind die Folgen erheblich. Russell liegt nach seinem Nuller in Sepang mit 236 Punkten bereits 84 Zähler hinter Teamkollege Kimi Antonelli, der mit 320 Punkten führt. In Singapur wartet zudem ausgerechnet ein enger Stadtkurs, auf dem Überholmanöver schwieriger sind als auf vielen permanenten Rennstrecken. Die Strafe gilt allerdings nur für den Grand Prix am Sonntag – im Sprint am Samstag kann Russell normal um Punkte kämpfen.

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Reusser holt fünften EM-Titel im Zeitfahren

Marlen Reusser ist erneut Europameisterin im Einzelzeitfahren. Die Schweizerin setzte sich am Mittwoch in Šenčur über 22,1 Kilometer souverän durch und gewann in 31:30,84 Minuten vor Demi Vollering. Mit ihrem fünften EM-Titel im Kampf gegen die Uhr ist Reusser nun alleinige Rekordsiegerin dieser Disziplin. Reusser kontrollierte das Rennen von Beginn an und lag bereits an den Zwischenzeiten vorne. Im Ziel betrug ihr Vorsprung auf Vollering 23,33 Sekunden. Bronze ging an die Französin Juliette Berthet, die 1:10,13 Minuten auf die Schweizerin verlor. Reusser bewältigte die anspruchsvolle Strecke mit dem steilen Anstieg nach Možjanca mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,89 km/h. Für die Schweiz war es der nächste grosse Erfolg durch Reusser innerhalb weniger Wochen. Erst am 20. September hatte sie in Montréal ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. An der EM in Slowenien gewann sie zudem bereits Bronze im Strassenrennen. Steffi Häberlin, die zweite Schweizerin im Zeitfahren, klassierte sich auf Rang 15.

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Brignone und Goggia verpassen Sölden-Auftakt

Der alpine Ski-Weltcup startet in Sölden ohne zwei der grössten Namen Italiens. Federica Brignone und Sofia Goggia werden beim Riesenslalom der Frauen am 24. Oktober nicht antreten. Während Brignone ihre langwierige Rehabilitation fortsetzt, benötigt Goggia nach zwei Viruserkrankungen weiterhin Zeit, um wieder vollständig belastbar zu werden. Für Brignone kommt der Saisonauftakt deutlich zu früh. Die Italienerin befindet sich nach ihrer schweren Knieverletzung weiterhin im Aufbau und unterzog sich Ende August nochmals einem Eingriff, bei dem Schrauben und eine Platte entfernt wurden. Brignone bestätigte Anfang Oktober, dass sie in Sölden nicht starten und auch die Nordamerika-Rennen Ende November und Anfang Dezember auslassen wird. Bei Goggia liegt der Grund anders. Untersuchungen des italienischen Wintersportverbandes FISI ergaben zwei unterschiedliche Viruserkrankungen, deren Auswirkungen sich gegenseitig verstärkten und die 33-Jährige körperlich stark schwächten. Die akute Phase ist überwunden, für einen Weltcupstart reicht der aktuelle Trainingsstand jedoch noch nicht. Damit fehlt Italien beim ersten Riesenslalom der Saison gleich ein prominentes Duo.

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Slowenien dreht Partie in Glasgow und bleibt an der Schweiz dran

Slowenien hat das Nations-League-Spiel in Glasgow mit 2:1 gegen Schottland gewonnen und bleibt damit erster Verfolger der Schweiz in Gruppe B1. Ryan Christie brachte die Gastgeber in der 31. Minute in Führung, doch Aljoša Matko und Danijel Šturm drehten die Partie nach der Pause. Für Schottland ist die zweite Heimniederlage der Kampagne ein empfindlicher Rückschlag. Schottland führte zur Pause, nachdem Christie einen Angriff in der 31. Minute aus kurzer Distanz mit der Hacke abgeschlossen hatte. Slowenien war allerdings schon zuvor gefährlich geworden und erhöhte nach dem Seitenwechsel den Druck. In der 56. Minute gelang Matko der Ausgleich, ehe Šturm in der 71. Minute nach Vorarbeit von Matko das 2:1 erzielte. Das Resultat ist auch für die Schweiz wichtig. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien führt die Nati die Gruppe mit zwölf Punkten an, Slowenien folgt mit sieben Zählern. Schottland bleibt bei vier Punkten, Nordmazedonien ist weiterhin punktlos. Damit verhinderte Slowenien, dass die Schweiz den Wiederaufstieg in Liga A bereits am vierten Spieltag definitiv machen konnte.

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Kane führt England zum nächsten klaren Sieg

England hat in der Nations League den dritten Sieg in Serie gefeiert. Die Mannschaft von Thomas Tuchel setzte sich im Wembley mit 3:0 gegen Tschechien durch und festigte damit Rang zwei in der Gruppe A3. Harry Kane stand bei seinem 125. Länderspiel besonders im Mittelpunkt: Der Captain traf doppelt und zog bei den Einsätzen mit Rekordmann Peter Shilton gleich. England ging in der 27. Minute in Führung. Kane brachte den Ball scharf in den Strafraum, wo Vladimír Coufal ihn ins eigene Tor abfälschte. Noch vor der Pause erhöhte Kane selbst nach einer Hereingabe von Morgan Rogers auf 2:0. In der zweiten Halbzeit traf der Stürmer zunächst die Latte, ehe er nach einem Eckball von Lewis Hall per Kopf zum 3:0-Endstand traf. Mit nun neun Punkten bleibt England erster Verfolger des makellosen Tabellenführers Spanien, der bei zwölf Zählern steht. Kroatien folgt mit drei Punkten, Tschechien wartet nach vier Niederlagen weiterhin auf den ersten Zähler. Für England war es nach dem 2:0 in Prag und dem spektakulären 7:0 in Kroatien bereits der dritte Erfolg hintereinander.

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Estland bremst Island erneut

Estland bleibt in der Nations League weiter ungeschlagen und hat Tabellenführer Island erneut einen Punkt abgenommen. In Tallinn trennten sich beide Mannschaften 0:0. Island behauptet mit acht Punkten zwar Rang eins der Gruppe C4, Estland bleibt mit sechs Zählern aber unmittelbar dahinter. Island hatte mit 62 Prozent deutlich mehr Ballbesitz, doch die besseren Abschlusswerte gehörten überraschend den Gastgebern. Estland verzeichnete 13 Schüsse gegenüber zwölf der Isländer und brachte drei Versuche aufs Tor, Island lediglich einen. Trotz der territorialen Vorteile gelang es dem Tabellenführer damit kaum, Estlands Defensive ernsthaft zu überwinden. Für Estland setzt sich eine bemerkenswerte Serie fort. Nach dem 1:1 im Hinspiel auf Island folgten ein 0:0 in Bulgarien, ein 1:0 gegen Luxemburg und nun erneut ein torloses Remis gegen Island. In vier Nations-League-Partien hat Estland damit erst einen einzigen Gegentreffer kassiert und darf zwei Spieltage vor Schluss weiterhin vom Gruppensieg träumen.

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Asllani rettet Albanien in letzter Minute

Albanien hat in der Nations League einen äusserst knappen 2:1-Heimsieg gegen San Marino gefeiert und damit die Tabellenführung in Gruppe C1 zurückerobert. Kristjan Asllani erzielte beide Treffer der Gastgeber – das entscheidende Tor fiel erst in der 93. Minute per Penalty nach VAR-Eingriff. San Marino war zuvor nur wenige Minuten von einem überraschenden Punktgewinn entfernt. Asllani brachte Albanien bereits in der 11. Minute mit einem Distanzschuss in Führung. Trotz zahlreicher weiterer Möglichkeiten gelang es den Gastgebern lange nicht, nachzulegen. Stattdessen schlug San Marino in der 66. Minute zurück: Der kurz zuvor eingewechselte Lorenzo Lazzari traf nach Vorarbeit von Lorenzo Capicchioni zum 1:1 und brachte die Albaner damit erheblich unter Druck. In der Nachspielzeit kam es schliesslich zur entscheidenden Szene. Nach einem Handspiel im Strafraum und Überprüfung durch den VAR erhielt Albanien einen Penalty. Asllani übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 93. Minute zum 2:1. Mit nun neun Punkten führt Albanien die Gruppe vor Belarus und Finnland an, die jeweils sieben Zähler besitzen.

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Zehn-Sekunden-Tor schockt Finnland

Belarus hat Finnland in der Nations League mit 1:0 geschlagen und dabei für einen Rekord gesorgt. Artem Shumanski traf bereits nach zehn Sekunden und erzielte damit das schnellste Tor in der Geschichte der Nations League. Trotz deutlicher finnischer Überlegenheit beim Ballbesitz brachte Belarus den Vorsprung über die gesamte Spielzeit. Die Partie im Budapester Illovszky Rudolf Stadion begann für Finnland denkbar schlecht. Praktisch unmittelbar nach dem Anpfiff schlug Shumanski zu und brachte Belarus mit 1:0 in Führung. In der 15. Minute bot sich den Belarussen sogar die grosse Chance auf das zweite Tor, doch Zakhar Volkov vergab einen Penalty. Finnland übernahm danach zunehmend die Kontrolle, fand gegen die tief stehende Defensive aber keinen Weg zum Ausgleich. Der Sieg verschärft den Kampf um die Spitze in der Gruppe C1 erheblich. Albanien führt nach vier Spieltagen mit neun Punkten, dahinter folgen Belarus und Finnland mit jeweils sieben Zählern. Weil Belarus im direkten Vergleich gegen Finnland nach dem 0:0 im Hinspiel nun vier Punkte geholt hat, hat sich die Ausgangslage der Finnen deutlich verschlechtert.

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Bulgarien revanchiert sich in Luxemburg

Bulgarien hat in der Nations League den ersten Sieg der laufenden Kampagne gefeiert. Die Bulgaren gewannen am Dienstagabend im Stade de Luxembourg mit 2:0 und revanchierten sich damit für die 1:2-Heimniederlage im Hinspiel. Kristiyan Balov und Atanas Iliev entschieden die Partie bereits in der ersten Halbzeit. Balov brachte die Gäste in der 19. Minute nach Vorarbeit von Emil Tsenov mit 1:0 in Führung. Nur eine Viertelstunde später erhöhte Iliev nach Zuspiel von Georgi Rusev auf 2:0. Luxemburg fand trotz mehr Ballbesitz keine Antwort und blieb zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Mit dem Auswärtssieg verbessert sich Bulgarien nach vier Spieltagen auf vier Punkte und zieht in der Gruppe C4 an Luxemburg vorbei. Island führt nach dem 0:0 gegen Estland mit acht Punkten vor den weiterhin ungeschlagenen Esten mit sechs Zählern. Luxemburg fällt mit drei Punkten auf den letzten Tabellenplatz zurück.

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Schweiz braucht nur noch einen Punkt zum Aufstieg

Die Schweizer Nationalmannschaft steht unmittelbar vor der Rückkehr in die Liga A der Nations League. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien führt das Team von Murat Yakin die Gruppe B1 mit zwölf Punkten aus vier Spielen souverän an. Weil Slowenien gleichzeitig 2:1 in Schottland gewann, ist der Aufstieg zwar noch nicht offiziell perfekt – beim direkten Duell in Ljubljana reicht der Schweiz nun aber bereits ein Unentschieden. Fabian Rieder brachte die Schweiz in Luzern in der 43. Minute in Führung. Johan Manzambi erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe Dan Ndoye acht Minuten später den 3:0-Endstand erzielte. Yvon Mvogo, der anstelle von Gregor Kobel im Tor stand, musste keinen einzigen Schuss auf sein Gehäuse abwehren. Damit hat die Nati nach vier Spieltagen vier Siege, 11:1 Tore und zwölf Punkte auf dem Konto. Der einzige Verfolger ist Slowenien. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Glasgow steht das Team bei sieben Punkten und hat weiterhin eine theoretische Chance auf Rang eins. Schottland folgt mit vier Zählern, Nordmazedonien ist noch punktlos. Für die Schweiz fällt die Entscheidung am 13. November ausgerechnet im direkten Duell mit Slowenien.

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Slowakei fertigt Moldawien mit 4:0 ab

Die Slowakei setzt sich in der Nations League an der Spitze der Gruppe C3 ab. Das Team gewann am Dienstagabend in Chisinau klar mit 4:0 gegen Moldawien und steht nach vier Partien bei zehn Punkten. Dávid Strelec, Tomáš Suslov, Dávid Hancko und Lukáš Haraslín erzielten die Tore. Die Slowaken stellten die Weichen früh auf Sieg. Bereits in der 8. Minute brachte Strelec die Gäste in Führung, kurz vor der Pause erhöhte Suslov in der 44. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel traf Hancko in der 60. Minute zum dritten Tor, ehe Haraslín eine Viertelstunde vor Schluss den 4:0-Endstand herstellte. Für Moldawien war es nach dem überraschenden 2:1-Auswärtssieg gegen Kasachstan ein deutlicher Rückschlag. Die Slowakei bleibt dagegen nach vier Runden ungeschlagen und hat mit drei Siegen sowie einem Remis eine ausgezeichnete Ausgangslage im Kampf um Rang eins. Auf die Schweizer Nations-League-Gruppe hat das Resultat keine direkte Auswirkung, da die Schweiz in Liga B antritt.

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Merino schiesst Spanien ins Viertelfinal

Spanien steht vorzeitig im Viertelfinal der Nations League. Der Welt- und Europameister gewann am Dienstagabend in Split trotz Rückstand mit 2:1 gegen Kroatien. Matchwinner war Joker Mikel Merino, der nach seiner Einwechslung beide spanischen Treffer erzielte. Kroatien zeigte nach dem bitteren 0:7 gegen England eine deutlich stärkere Reaktion und ging bereits in der 17. Minute durch Ivan Perišić in Führung. Spanien fand zunächst nur schwer Lösungen gegen die kompakte kroatische Mannschaft. Nach der Pause änderte sich das Bild jedoch – auch weil Merino sofort nach seiner Einwechslung zum entscheidenden Faktor wurde. Der Mittelfeldspieler erzielte in der 61. Minute den Ausgleich und traf in der 88. Minute nach Vorarbeit von Martín Zubimendi auch zum 2:1. Kroatiens Situation hatte sich zuvor zusätzlich verschärft: Perišić sah in der 79. Minute nach seiner zweiten Verwarnung Gelb-Rot. Spanien holte damit den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel und sicherte sich bereits das Ticket für die K.-o.-Phase.

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Gleitschirmpilot stürzt zu Boden – 53-Jähriger stirbt noch an der Unfallstelle

(Unterseen BE). In Unterseen hat sich am Dienstagmorgen ein schwerer Gleitschirmunfall ereignet. Der Pilot verstarb noch auf der Unfallstelle. Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.

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Färöer trotzen Kasachstan erneut ein Remis ab

Kasachstan wartet in der Nations League weiterhin auf den ersten Sieg. Gegen die Färöer kam die Mannschaft in Astana trotz einer Aufholjagd nur zu einem 2:2. Die Gäste führten bereits 2:0, ehe Kasachstan nach einer Roten Karte gegen die Färöer zurückkam und noch den Ausgleich erzielte. Petur Knudsen brachte die Färöer in der 22. Minute nach einer Standardsituation in Führung. Nach der Pause erhöhte Géza Dávid Turi in der 63. Minute sogar auf 2:0. Nur zwei Minuten später sah Martin Agnarsson seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz – damit kippte das Spiel. Kasachstan nutzte die Überzahl zunächst konsequent. Sergei Malyy verkürzte in der 68. Minute auf 1:2, Nuraly Alip glich in der 76. Minute per Kopf aus. In der Schlussphase musste dann auch Malyy mit Rot vom Feld. Am Ende blieb es beim 2:2.

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Bellinzona will starken Saisonstart gegen Thurgau bestätigen

Die GDT Bellinzona Snakes empfangen heute um 20.15 Uhr den HC Thurgau im Centro Sportivo. Die Tessiner gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei den GCK Lions stehen sie mit elf Punkten aus sechs Spielen auf Rang drei der Swiss League. Thurgau dagegen steckt nach dem 2:7 gegen Sierre im unteren Tabellenbereich fest. Bellinzona hat in Küsnacht einen reifen Auftritt gezeigt. Gioele Pedrazzini brachte die Snakes im Powerplay in Führung, Ian Marchetti erhöhte ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Lions brachten die Tessiner den Vorsprung kontrolliert über die Zeit und entschieden die Partie schliesslich mit 3:1 für sich. Thurgau zeigte gegen Sierre während 40 Minuten eine ordentliche Leistung und kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand sogar auf 2:2 zurück. Im Schlussdrittel brach der HCT jedoch ein und kassierte noch fünf Gegentreffer. Damit steht Thurgau nach fünf Spielen erst bei drei Punkten.

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Sierre fordert Leader Basel im Spitzenspiel

In der Swiss League kommt es heute Abend zum Spitzenspiel zwischen dem HC Sierre und dem EHC Basel. Die Walliser sind nach fünf Meisterschaftsspielen noch ungeschlagen und treffen auf den aktuellen Tabellenführer aus Basel. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr in Sierre. Sierre kommt mit enormem offensivem Rückenwind in die Partie. Nach dem 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds, dem 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions, dem 8:2 in Arosa und dem 6:3 gegen Bellinzona gewann der amtierende Meister zuletzt auch in Thurgau deutlich mit 7:2. Damit haben die Walliser in ihren ersten fünf Saisonspielen bereits 32 Tore erzielt. Basel überzeugt dagegen vor allem durch Konstanz. Der EHCB gewann nach dem Saisonauftakt fünf Meisterschaftsspiele in Folge und setzte sich zuletzt zuhause mit 1:0 nach Verlängerung gegen Visp durch. Nun wartet auswärts beim offensivstarken Meister der bislang wohl härteste Test dieser jungen Saison.

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La Chaux-de-Fonds empfängt Chur mit Rückenwind

Der HC La Chaux-de-Fonds empfängt heute um 19.45 Uhr den EHC Chur in der Patinoire des Mélèzes. Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken in das direkte Duell: Der HCC gewann am Samstag auswärts beim EHC Olten deutlich mit 6:2, Chur setzte sich im Bündner Derby gegen Arosa mit 5:1 durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die nach schwierigen Phasen wieder Selbstvertrauen gesammelt haben. La Chaux-de-Fonds zeigte in Olten vor allem offensiv eine starke Reaktion und erzielte sechs Treffer. Chur beendete seinerseits gegen Arosa eine Serie enttäuschender Resultate und feierte nach dem 6:3 zum Saisonauftakt gegen die GCK Lions endlich wieder einen Sieg. Für beide Teams geht es nun darum, diesen Aufwärtstrend zu bestätigen. Die Ausgangslage verspricht eine offene Partie. La Chaux-de-Fonds besitzt den Heimvorteil und hat zuletzt seine offensive Qualität unter Beweis gestellt. Chur reist dagegen mit dem Rückenwind des klaren Derbysiegs in den Jura und dürfte versuchen, den Schwung aus dem 5:1 gegen Arosa mitzunehmen.

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