Schweiz

Nach Herz-Kontrolle: Désirée Blanco beendet Schiri-Karriere sofort

Désirée Blanco beendet ihre Karriere als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Die 43-jährige Bernerin zieht sich aus gesundheitlichen Gründen per sofort zurück. Das Super-League-Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Lugano im St. Jakob-Park ist damit ihr letzter Einsatz auf diesem Niveau. Eigentlich hatte Blanco vorgesehen, erst am Ende der laufenden Saison aufzuhören. Eine kardiologische Kontrolle Anfang August führte nun jedoch zu einem früheren Entscheid. Bei der Untersuchung wurden Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher.

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St. Gallen gewinnt 2:0 bei Servette – Joker Scherrer trifft sofort

Der FC St. Gallen hat seine Negativserie beendet und beim Servette FC einen wichtigen 2:0-Auswärtssieg gefeiert. Aliou Baldé brachte die Ostschweizer bereits in der 6. Minute in Führung, der eingewechselte Nevio Scherrer erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0. Beide Treffer bereitete Chima Okoroji vor. Für St. Gallen ist es nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Serie ein wichtiger Befreiungsschlag. Servette kassiert dagegen nur drei Tage nach dem 0:1 in Lugano die nächste Niederlage und bleibt mit vier Punkten aus sechs Meisterschaftsspielen am Tabellenende.

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Nach Kabinen-Zoff: FC Zürich löst Vertrag mit Juan José Perea auf

Juan José Perea wird nicht mehr für den FC Zürich spielen. Der Stadtklub hat den Vertrag mit dem 26-jährigen Kolumbianer nach dessen Suspendierung per sofort aufgelöst. Vorausgegangen war eine verbale Auseinandersetzung mit Trainer Marcel Koller nach dem Auswärtssieg bei Lausanne-Sport. Damit endet Pereas Zeit beim FCZ deutlich früher als ursprünglich vorgesehen. Sein Vertrag in Zürich wäre noch bis 2028 gelaufen. Trainer Koller bestätigte die Trennung bereits vor dem Zürcher Derby gegen GC. Nun führt auch der FC Zürich die Vertragsauflösung offiziell in seinen Klubmeldungen.

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Audrey Werro krönt perfekte Diamond-League-Saison mit sechstem Sieg

Audrey Werro hat ihre aussergewöhnliche Diamond-League-Saison mit dem nächsten Triumph gekrönt. Die 22-jährige Freiburgerin gewann den 800-Meter-Final in Brüssel in 1:54,75 Minuten vor Femke Broeders-Bol und verteidigte damit ihre Diamond Trophy. Für Werro war es der sechste Sieg im sechsten Diamond-League-Rennen der Saison. Die Entscheidung im König-Baudouin-Stadion fiel erst auf den letzten Metern. Broeders-Bol kam auf der Zielgeraden nochmals gefährlich nahe, doch Werro rettete einen Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden ins Ziel. Mit ihrer Siegerzeit stellte die Schweizerin gleichzeitig einen neuen Meetingrekord beim traditionsreichen Memorial Van Damme auf.

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European Masters: Girrbach greift in Crans-Montana nach Spitzenplatz

Joel Girrbach geht beim Omega European Masters in Crans-Montana als bester Schweizer in die entscheidende Schlussrunde. Der 33-jährige Thurgauer liegt nach drei Runden bei zehn Schlägen unter Par auf dem geteilten 10. Rang. Auf Platz 2 fehlen ihm lediglich drei Schläge – die Führung von Paul Casey liegt sechs Schläge entfernt. Girrbach hat sich damit beim wichtigsten Golfturnier der Schweiz eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen. Besonders bemerkenswert: Nach der zweiten Runde war er der einzige Schweizer, der den Cut schaffte. Mit einer starken 63 am Freitag brachte er sich überhaupt erst in Position für ein Topresultat.

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Boteli jagt gegen Thun den nächsten Treffer – 12 Tore in 11 Spielen

Winsley Boteli steht beim FC Sion vor dem nächsten grossen Auftritt. Der 20-jährige Schweizer U21-Nationalspieler hat in dieser Saison bereits zwölf Tore in elf Pflichtspielen erzielt und ist damit einer der auffälligsten Stürmer der Super League. Am Sonntagnachmittag empfängt Sion um 16.30 Uhr den FC Thun – einen Gegner, gegen den Boteli bereits im Mai getroffen hat. Der Saisonstart des Genfers ist aussergewöhnlich. Fünf Tore gelangen Boteli bislang in der Super League, sieben weitere in der Conference-League-Qualifikation. Zuletzt entschied er das Auswärtsspiel beim FC Basel praktisch im Alleingang. Mit seinen Treffern in der 76. und 79. Minute drehte Boteli einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg für die Walliser.

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YB-Leihgabe Dalipi überragt bei Vaduz: 10 Skorerpunkte in 7 Spielen

Lutfi Dalipi entwickelt sich beim FC Vaduz zum Senkrechtstarter der neuen Super-League-Saison. Die 20-jährige YB-Leihgabe steht nach sieben Meisterschaftsspielen bereits bei drei Toren und sieben Assists. Beim 3:1 gegen Lausanne-Sport war der Schweizer U20-Nationalspieler an allen drei Vaduzer Treffern direkt beteiligt. Dalipi erzielte gegen die Waadtländer zunächst selbst das 1:0 und bereitete nach der Pause die Treffer von Milos Cocic und Juan Cabrera vor. Damit war der Offensivspieler erneut die prägende Figur beim Aufsteiger. Von den bislang 16 Vaduzer Toren in der Super League war Dalipi an zehn direkt beteiligt.

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Nach Penalty-Panne im Derby: GC-Coach Zeidler will Morandi intern zur Rede stellen

Giotto Morandis verschossener Penalty im Zürcher Derby hat beim Grasshopper Club ein Nachspiel. GC-Trainer Peter Zeidler zeigte sich nach dem 2:2 gegen den FC Zürich irritiert darüber, dass der Rückkehrer zum Strafstoss antrat. Der Coach kündigte an, die Situation intern mit Morandi klären zu wollen. Für den 27-jährigen Tessiner hätte das 295. Zürcher Derby zur grossen Bühne werden können. Stattdessen stand Morandi nach dem Schlusspfiff vor allem wegen einer Szene in der 65. Minute im Mittelpunkt. Beim Stand von 1:1 erhielt GC einen Penalty. Morandi schnappte sich den Ball, trat an – und setzte seinen Versuch an die Latte.

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Pllana rettet GC in der 96. Minute – 2:2 im Zürcher Derby

Das 295. Zürcher Derby endet nach einer dramatischen Schlussphase 2:2. Der FC Zürich geht gegen die Grasshoppers zweimal in Führung, doch GC schlägt beide Male zurück. Bujar Pllana köpft in der 96. Minute zum umjubelten Ausgleich ein und verhindert damit praktisch mit der letzten Aktion den FCZ-Sieg. Vor 17’142 Zuschauenden im Letzigrund gehörte die erste Halbzeit weitgehend den Grasshoppers. GC erspielte sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Nach der Pause wurde das Derby dann zu einem offenen Schlagabtausch mit vier Treffern, einem verschossenen Penalty und einem dramatischen Ende.

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Drei Tore in 67 Sekunden – Gottéron schlägt KAC 3:1

Fribourg-Gottéron setzt seinen perfekten Start in die Champions Hockey League fort. Der Schweizer Meister gewinnt auswärts beim KAC Klagenfurt mit 3:1. Die Entscheidung fällt auf spektakuläre Weise: Jonas Taibel trifft zweimal, Jacob De La Rose einmal – alle drei Freiburger Tore fallen innerhalb von nur 67 Sekunden während desselben Überzahlspiels. Zwei Tage nach dem 4:2-Erfolg bei den Graz99ers gelingt Gottéron damit der zweite Auswärtssieg in Österreich. Nach zwei CHL-Partien steht die Mannschaft von Trainer Roger Rönnberg bei der maximalen Ausbeute von sechs Punkten.

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Vaduz schlägt Lausanne 3:1 – Dalipi glänzt mit drei Skorerpunkten

Der FC Vaduz hat in der Super League den zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Der Aufsteiger setzte sich am Samstagabend im Rheinpark Stadion mit 3:1 gegen Lausanne-Sport durch. Besonders stark präsentierte sich Lutfi Dalipi: Die 20-jährige YB-Leihgabe erzielte das 1:0 und bereitete nach der Pause beide weiteren Vaduzer Treffer vor.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage in Luzern zeigte Vaduz die gewünschte Reaktion. Lausanne konnte zwar schnell auf den frühen Rückstand antworten, verlor nach der Pause aber zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Milos Cocic und Juan Cabrera entschieden das Spiel innerhalb weniger Minuten zugunsten der Liechtensteiner. Für Lausanne setzt sich damit eine schwierige Phase fort.

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Ambrì kassiert Dämpfer – Belfast gewinnt 6:3

Der HC Ambrì-Piotta hat im Warrior Cup in Kaufbeuren einen deutlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Leventiner verloren das Halbfinale gegen die Belfast Giants mit 3:6. Roby Järventie traf für Ambrì doppelt, Dario Wüthrich erzielte den dritten Treffer. Belfast zog dank einer effizienten Vorstellung ins Finale ein. Ambrì war nach dem klaren 5:1-Testspielsieg gegen Kloten mit viel Selbstvertrauen nach Deutschland gereist. Gegen den britischen Spitzenclub geriet die Mannschaft von Trainer Jussi Tapola jedoch früh unter Druck und musste bereits nach 90 Sekunden den ersten Gegentreffer hinnehmen. Trotz längerer Druckphasen gelang es den Tessinern nicht, die Partie zu kontrollieren. Belfast nutzte seine Möglichkeiten konsequent und setzte sich am Ende verdient durch.

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YB rettet spätes 3:3 – Luzern schockt Bern nach der Pause

Die Young Boys und der FC Luzern haben sich am Samstagabend im Wankdorf nach einem spektakulären Spiel 3:3 getrennt. YB führte zur Pause durch Samuel Essende, ehe Luzern unmittelbar nach dem Seitenwechsel innerhalb von zwei Minuten zweimal zuschlug. Die Berner kämpften sich zurück, gerieten durch einen Penalty erneut in Rückstand und retteten erst in der 88. Minute durch Kaly Sène einen Punkt. Für YB bleibt die neue Super-League-Saison damit weiterhin ohne Niederlage. Dennoch dürfte sich das Remis für die Berner wie ein Rückschlag anfühlen. Vor eigenem Publikum hatte der Favorit genügend Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, musste am Ende aber sogar froh sein, nicht erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz zu gehen. Luzern zeigte insbesondere nach der Pause einen starken Auftritt und war nur wenige Minuten von einem prestigeträchtigen Auswärtssieg entfernt.

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Samuel Giger gewinnt Kilchberger Schwinget 2026 und krönt sich zum grossen Festsieger

Samuel Giger gewinnt den Kilchberger Schwinget 2026. Der Thurgauer bezwingt Marcel Bieri im Schlussgang mit der Maximalnote 10,00 und triumphiert mit insgesamt 58,50 Punkten. Giger wiederholt damit seinen Erfolg von 2021, als er den Festsieg mit Damian Ott und Fabian Staudenmann geteilt hatte. Diesmal steht der 28-Jährige alleine an der Spitze der Schlussrangliste.

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YB empfängt Luzern – Berner wollen Ungeschlagen-Serie ausbauen

Die Young Boys stehen am Samstagabend vor der nächsten Bewährungsprobe in der Super League. Um 18.00 Uhr empfängt das noch ungeschlagene Team von Gerry Seoane den FC Luzern im Wankdorf. Nach dem spektakulären 4:2 beim FC Zürich wollen die Berner ihre starke Serie fortsetzen – doch auch Luzern reist mit Rückenwind nach Bern. Sechs Meisterschaftsspiele hat YB in dieser Saison absolviert, verloren haben die Berner noch keines. Vier Siege und zwei Unentschieden stehen bislang zu Buche. Besonders eindrücklich ist die offensive Ausbeute: Bereits 23 Treffer hat YB erzielt. Der FC Luzern kommt ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis ins Wankdorf. Die Innerschweizer bezwangen am Mittwoch den FC Vaduz mit 2:1. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit. Damit treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt mit viel Selbstvertrauen unterwegs waren.

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Kilchberger Schwinget: Giger führt vor Bieri – Schlussgang-Duell steht fest

Der Schlussgang am Kilchberger Schwinget 2026 steht fest: Samuel Giger trifft auf Marcel Bieri. Beide gewannen ihre Spitzenkämpfe im fünften Gang mit der Maximalnote 10,00. Giger bezwang Michael Moser und führt die Rangliste mit 48,50 Punkten an. Bieri setzte sich gegen Schwingerkönig Armon Orlik durch und folgt mit 48,25 Punkten auf dem zweiten Rang.

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Kilchberger Schwinget: Giger und Bieri stehen im Schlussgang

Der Schlussgang am Kilchberger Schwinget 2026 steht fest: Samuel Giger trifft auf Marcel Bieri. Beide entschieden ihre Spitzenkämpfe im fünften Gang mit der Maximalnote für sich. Giger bezwang Michael Moser, während Bieri Schwingerkönig Armon Orlik besiegte. Damit führen die beiden Schlussgangteilnehmer die Rangliste vor dem entscheidenden Duell an.

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Kilchberger Schwinget: Giger bezwingt Moser und greift nach dem Schlussgang

Samuel Giger gewinnt am Kilchberger Schwinget 2026 den Spitzenkampf des fünften Gangs gegen Michael Moser. Damit macht der Thurgauer einen grossen Schritt in Richtung Schlussgang. Giger bestätigt seine starke Reaktion auf die Niederlage im dritten Gang. Nach dem Sieg gegen Patrick Betschart setzt er sich nun auch gegen den Berner Michael Moser durch.

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