Sinners Knie bereitet weiter Sorgen – nun wackelt auch Shanghai

Jannik Sinners Comeback verzögert sich möglicherweise noch weiter. Nach seiner Absage für das ATP-500-Turnier in Peking ist inzwischen auch ein Start beim Masters-1000-Turnier in Shanghai keineswegs sicher. Der Weltranglistenerste kämpft weiterhin mit Problemen am rechten Knie und hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten.

Sinner hatte Peking am 25. September abgesagt und dabei erklärt, sein Knie sei noch nicht auf dem gewünschten Stand und er sei nicht bereit für Wettkampfbelastung. Damit verpasst der Italiener die Titelverteidigung in China und verliert 500 Weltranglistenpunkte. Sein nächstes mögliches Turnier wäre Shanghai, das am 7. Oktober beginnt.

Die neue Entwicklung verschärft die Situation: Nach aktuellen Berichten könnte sich Sinners Pause bis Mitte Oktober hinziehen. Zudem wird eine Operation als mögliche Option erwähnt, falls die konservative Behandlung nicht ausreichend anschlägt. Eine Entscheidung über einen Eingriff gibt es allerdings nicht. Bereits bei der Absage für Peking war Shanghai als nächstes mögliches Comeback-Ziel genannt worden.

Shanghai wird zum nächsten Prüfstein

Das Masters-1000-Turnier in Shanghai beginnt am 7. Oktober. Für Sinner wird die Zeit damit knapp.

Seit seinem Wimbledon-Sieg am 12. Juli hat der 25-Jährige kein Pflichtmatch mehr bestritten. Die Beschwerden am rechten Knie zwangen ihn zunächst zum Verzicht auf Toronto und Cincinnati, später sagte er auch die US Open ab.

Nach einer mehrwöchigen Therapie in Turin hatte Sinner in Monte Carlo wieder mit dem Training begonnen und die Belastung zuletzt schrittweise gesteigert. Peking galt lange als realistisches Comeback-Ziel.

Diese Hoffnung erfüllte sich nicht.

Knie weiterhin nicht bereit für Matchbelastung

Sinner erklärte bei seiner Absage selbst, sein Knie sei noch nicht dort, wo er es haben wolle. Entscheidend ist vor allem die Belastung bei abrupten Richtungswechseln und längeren Ballwechseln.

Genau diese Bewegungen stellen auf Hartplatz besonders hohe Anforderungen an das Knie.

Das Team des Italieners will deshalb kein Risiko eingehen. Ein zu frühes Comeback könnte die Probleme verlängern und möglicherweise den gesamten Saisonendspurt gefährden.

Operation derzeit nur eine Möglichkeit

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die Situation durch Berichte aus Italien und Spanien, wonach bei anhaltenden Beschwerden auch ein operativer Eingriff nicht vollständig ausgeschlossen wird.

Bislang wird Sinner konservativ behandelt. Eine Operation ist weder bestätigt noch terminiert.

Die kommenden Belastungstests dürften entscheidend dafür sein, ob Sinner rechtzeitig für Shanghai fit wird oder ob eine längere Pause notwendig ist.

Damit bleibt die Lage wenige Tage vor Turnierbeginn offen.

Zverev kann im Ranking näherkommen

Sportlich hat die Pause erhebliche Auswirkungen auf die Weltrangliste.

Sinner führte vor Peking mit 11’500 Punkten vor Alexander Zverev mit 9690 Punkten. Durch die Nichtteilnahme kann der Italiener seine 500 Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Sollte er auch Shanghai verpassen, könnte der Vorsprung weiter schrumpfen. Bei einem Masters-1000-Turnier sind bis zu 1000 Punkte zu gewinnen.

Für Sinner steht die Rangliste derzeit allerdings nicht im Mittelpunkt. Entscheidend ist, das Knie vollständig belastbar zu bekommen.

Seit Wimbledon ohne offizielles Match

Trotz der Verletzung blickt Sinner auf eine herausragende Saison zurück.

Der Italiener gewann 2026 unter anderem Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid, Rom und Wimbledon. Seine Matchbilanz liegt bei 44 Siegen und nur drei Niederlagen.

Seit dem Triumph in London fehlt er jedoch im Wettkampfbetrieb.

Ob die Rückkehr tatsächlich in Shanghai erfolgt, wird sich erst in den kommenden Tagen entscheiden.

🎾 SINNERS COMEBACK BLEIBT OFFEN

  • Sinner hat seit dem Wimbledon-Final am 12. Juli kein offizielles Match mehr bestritten.
  • Nach Toronto, Cincinnati, den US Open und Peking ist nun auch Shanghai unsicher.
  • Das Masters-1000-Turnier in Shanghai beginnt am 7. Oktober.
  • Eine Operation wird als mögliche Option diskutiert, ist derzeit aber weder bestätigt noch beschlossen.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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