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Tottenham schickt Späher wegen Boteli zum Nati-Spiel nach Skopje

Das internationale Interesse an Winsley Boteli wächst weiter. Wie soccer.ch weiss, werden beim Nations-League-Spiel der Schweiz gegen Nordmazedonien auch Beobachter von Tottenham Hotspur im Stadion in Skopje sitzen, um den 20-jährigen Stürmer des FC Sion aus nächster Nähe zu verfolgen. Damit kommt nach Borussia Dortmund, Como und Atalanta ein weiterer prominenter Klub zum Kreis der Interessenten hinzu. Für Boteli ist die Reise mit der Schweizer Nationalmannschaft ohnehin ein besonderer Schritt. Nationaltrainer Murat Yakin hat den Genfer nach seinem starken Saisonstart erstmals für das A-Team aufgeboten. In seinen ersten 14 Pflichtspielen für Sion erzielte Boteli zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Das Spiel gegen Nordmazedonien bietet dem jungen Angreifer nun eine internationale Bühne. Die Beobachtung durch Tottenham bedeutet noch nicht, dass konkrete Verhandlungen laufen oder bereits ein Angebot vorbereitet wird. Nach Informationen von soccer.ch wollen sich die Spurs vielmehr vor Ort ein aktuelles Bild von Boteli machen. Dass der Angreifer inzwischen von mehreren Klubs aus europäischen Topligen verfolgt wird, passt allerdings zu seiner rasanten Entwicklung der vergangenen Monate.

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Dembélé mit Traumstart in Europa – nun wartet Frankreichs Auftakt

Ousmane Dembélé reist mit bemerkenswerten Zahlen zum Nations-League-Auftakt der französischen Nationalmannschaft. Der Ballon-d’Or-Sieger von 2025 steht in der laufenden Champions League nach nur 64 Einsatzminuten bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Am Freitagabend wartet mit dem Auswärtsspiel gegen die Türkei nun die nächste Bühne. Seinen bislang stärksten Auftritt der jungen Saison hatte Dembélé beim 6:1 von Paris Saint-Germain gegen Slovan Bratislava. Der 29-Jährige traf in der 17. und 23. Minute selbst und bereitete später einen Treffer von Ferran Torres vor. Die UEFA weist für ihn nach dem ersten Champions-League-Spiel zwei Tore, zwei Assists, zehn Abschlüsse und eine Passquote von 85 Prozent aus. Für Frankreich beginnt gleichzeitig eine neue Phase. Dembélé gehört zum ersten Nations-League-Aufgebot unter Nationaltrainer Zinédine Zidane. Neben ihm wurden von PSG auch Désiré Doué und nach der Verletzung von Warren Zaïre-Emery Maghnes Akliouche aufgeboten. Frankreich startet am Freitag um 20.45 Uhr auswärts gegen die Türkei in die Gruppe A1.

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Neuer Haarschnitt, alte Torlust: Haalands Zahlen bleiben aussergewöhnlich

Erling Haaland hat sich optisch verändert, sportlich aber kaum. Der Norweger trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare – und trifft weiterhin in einem Tempo, das selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert ist. Für Manchester City steht er 2026/27 bereits bei sieben Toren in sieben Pflichtspielen, für Norwegen traf er zuletzt beim 3:2 gegen Dänemark doppelt. In der Premier League führt Haaland nach fünf Spieltagen mit fünf Toren die Torschützenliste an. Dazu kommen zwei Treffer in einem Champions-League-Spiel gegen Porto. Insgesamt sind es damit sieben Tore in 593 Pflichtspielminuten für Manchester City – im Schnitt also ein Treffer alle 84,7 Minuten. Noch auffälliger ist seine internationale Bilanz: In der Champions League steht er inzwischen bei 59 Toren in 59 Einsätzen. Die Frage, ob Haaland derzeit der beste Goalgetter der Welt ist, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Aber seine aktuelle Quote, seine langfristigen Werte in der Champions League und vor allem 64 Treffer in 56 Länderspielen für Norwegen liefern starke Argumente. Erst am Donnerstag erzielte er beim 3:2-Sieg gegen Dänemark erneut zwei Tore.

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Serbien verspielt Führung gegen Griechenland – jetzt wartet die Niederlande

Serbien ist mit einer bitteren Heimniederlage in die Nations League gestartet. Trotz einer frühen Führung durch Andrija Živković verloren die Serben in Belgrad mit 1:2 gegen Griechenland. Anastasios Douvikas entschied die Partie erst in der 94. Minute – nun steht Serbien bereits vor dem zweiten Heimspiel gegen die Niederlande unter Zugzwang. Dabei hätte der Abend für die Mannschaft von Veljko Paunović kaum besser beginnen können. Bereits in der 4. Minute verwertete Živković eine Hereingabe von Captain Dušan Tadić zum 1:0. Danach übernahm Griechenland allerdings zunehmend die Kontrolle und kam insgesamt auf 26 Abschlüsse, während Serbien nur neun verzeichnete. Lange hielt die serbische Defensive dem Druck stand. Erst in der 74. Minute gelang Christos Tzolis der verdiente Ausgleich. Als vieles bereits auf ein 1:1 hindeutete, schlug Griechenland nochmals zu: Kostas Tsimikas flankte in der Nachspielzeit präzise in den Strafraum, wo der eingewechselte Douvikas zum 2:1 einköpfte.

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Kosovo jubelt gegen Irland – Schweizer Fussball prägt Fodas Mannschaft

Kosovo ist mit einem 1:0-Heimsieg gegen die Republik Irland in die neue Nations-League-Saison gestartet. Captain Vedat Muriqi erzielte in Pristina kurz vor Schluss per Kopf den entscheidenden Treffer. Besonders aus Schweizer Sicht auffällig: Mit Albian Hajdari und Leon Avdullahu standen gleich zwei in der Schweiz ausgebildete Spieler in der Startelf. Kosovo kontrollierte die Partie über weite Strecken und kam auf 53 Prozent Ballbesitz sowie 84 Prozent Passgenauigkeit. Irland verteidigte lange erfolgreich, ehe Ermal Krasniqi in der 82. Minute die Latte traf und Muriqi den Abpraller aus kurzer Distanz einköpfte. Es blieb beim 1:0, obwohl Kosovo in der Schlussphase noch weitere Möglichkeiten hatte. Der Schweizer Bezug im Team von Franco Foda ist inzwischen deutlich. Hajdari, in Binningen geboren und beim FC Basel ausgebildet, verteidigte von Beginn an. Neben ihm spielte Leon Avdullahu im Mittelfeld, der in Solothurn geboren wurde und ebenfalls durch den Nachwuchs des FC Basel ging. Im Aufgebot stehen zudem Amir Saipi und Dion Kacuri, die beide ebenfalls eng mit dem Schweizer Fussball verbunden sind.

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Ungeschlagenes Sierre vor erstem Auswärtstest in Arosa

Der HC Sierre ist stark in die neue Swiss-League-Saison gestartet und steht nach zwei Spielen weiterhin ungeschlagen da. Nach dem 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds und dem 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions wartet am Sonntag nun der erste Auswärtstest beim EHC Arosa. Die Walliser reisen mit fünf Punkten im Gepäck ins Schanfigg. Sierre hat in den ersten beiden Meisterschaftsspielen bereits elf Tore erzielt. Zum Auftakt setzte sich der amtierende Meister im Graben mit 8:4 gegen Finalgegner La Chaux-de-Fonds durch. Vier Tage später folgte gegen die GCK Lions ein deutlich engeres Spiel, das Sierre nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 nach Verlängerung gewann. Damit liegt Sierre vor dem Wochenende mit fünf Punkten auf Rang zwei der Swiss League. Tabellenführer Basel hat bei einem Spiel mehr sieben Zähler gesammelt. Für die Walliser geht es am Sonntag nun erstmals in dieser Meisterschaft auswärts aufs Eis – und mit Arosa wartet ein Gegner, der zuletzt mit einem 5:2-Sieg bei La Chaux-de-Fonds aufhorchen liess.

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Ambri bangt erneut um Järventie vor dem Spitzenkampf gegen den ZSC

Der HC Ambri-Piotta muss vor dem Heimspiel gegen die ZSC Lions erneut um Roby Järventie bangen. Der finnische Stürmer fehlte am Donnerstag im Training und gilt für den Spitzenkampf am Freitagabend als fraglich. Besonders bitter: Järventie hatte Ambri erst am Dienstag in Biel mit seinem Treffer in der 59. Minute zum 4:3-Sieg geschossen. Järventie nahm am Donnerstagmorgen nicht am Mannschaftstraining teil. Bereits am Montag hatte der 24-Jährige gefehlt, bevor er in Biel dennoch eingesetzt wurde und dort zum Matchwinner avancierte. Ebenfalls nicht voll trainieren konnten Daniele Grassi und Inti Pestoni, wobei Pestoni zumindest beim Aufwärmen der Torhüter auf dem Eis stand. Trainer Jussi Tapola hat vorsorglich bereits eine mögliche Variante ohne Järventie getestet. Diego Kostner rückte im Training an die Seite von Nate Schnarr und Tommaso De Luca. Für Ambri wäre ein Ausfall des Finnen sportlich durchaus relevant: Järventie steht nach vier Meisterschaftsspielen bei sechs Skorerpunkten und gehört damit zu den offensiv auffälligsten Spielern der Leventiner.

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Sinner steigert Belastung vor Peking-Comeback deutlich

Jannik Sinner nähert sich seinem Comeback auf der ATP-Tour. Der Weltranglistenerste trainiert in Monte Carlo inzwischen wieder mit Spielern aus der Weltspitze und hat damit die Belastung wenige Tage vor dem geplanten Start in Peking nochmals deutlich erhöht. Sein erstes offizielles Match seit dem Wimbledon-Final könnte damit unmittelbar bevorstehen. Nach der mehrwöchigen Behandlung seines rechten Knies hat Sinner seinen Trainingsaufbau zuletzt weiter intensiviert. Der 25-Jährige absolvierte in Monte Carlo unter anderem Einheiten mit Flavio Cobolli und Hubert Hurkacz. Gerade diese Trainings mit etablierten ATP-Profis sind für Sinner ein wichtiger Belastungstest, weil dabei Tempo, Richtungswechsel und längere Ballwechsel wieder deutlich näher an Wettkampfbedingungen heranreichen. Eine endgültige Garantie für seinen Start in Peking gibt es weiterhin nicht. Sinner steht jedoch offiziell auf der Entry List der China Open, die vom 30. September bis 6. Oktober stattfinden. Erst vor wenigen Tagen hatten wir über Sinners Rückkehr ins reguläre Training und das Comeback-Ziel Peking berichtet. Nun folgt mit den intensiveren Einheiten gegen Topspieler der nächste konkrete Schritt.

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Haaland-Doppelpack führt Norwegen zum 3:2 gegen Dänemark

Erling Haaland hat Norwegen einen perfekten Start in die neue Nations-League-Saison beschert. Der Torjäger traf beim 3:2-Heimsieg gegen Dänemark doppelt und erzielte in der 74. Minute den entscheidenden Treffer. Für Haaland war es bereits das 64. Tor im norwegischen Nationalteam. Norwegen erwischte im ausverkauften Ullevaal Stadion einen starken Start. Oscar Bobb brachte die Gastgeber in der 14. Minute nach Vorarbeit von Martin Ødegaard in Führung. Nur vier Minuten später schickte Antonio Nusa Haaland in die Tiefe, der den Ball zum 2:0 durch die Beine des dänischen Torhüters Filip Jørgensen schob. Dänemark kämpfte sich jedoch zurück. Mikkel Damsgaard verkürzte in der 25. Minute, ehe Rasmus Højlund nach einer Stunde zum 2:2 traf. Am Ende machte erneut Haaland den Unterschied und setzte damit seine aussergewöhnliche Torserie fort. Erst Anfang September hatte der 26-Jährige auch auf Klubebene einen Meilenstein erreicht und sein 300. Tor im Klubfussball erzielt.

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Klopp verpasst Debütsieg in letzter Minute

Jürgen Klopp hat bei seinem Debüt als deutscher Bundestrainer einen Sieg nur knapp verpasst. Deutschland führte in Amsterdam dank eines Treffers von Felix Nmecha lange mit 1:0, ehe Cody Gakpo in der 92. Minute zum 1:1 für die Niederlande traf. Damit beginnt Klopps neue Aufgabe beim DFB mit einem Punkt. Deutschland ging in der Johan Cruijff ArenA in der 32. Minute in Führung. Nach einem abgeblockten Abschluss von Karim Adeyemi reagierte Nmecha im Strafraum am schnellsten und brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Mannschaft von Klopp verteidigte den Vorsprung bis tief in die Nachspielzeit, ehe Gakpo mit einer Direktabnahme den späten Ausgleich erzielte. Der Auftakt in die Nations League brachte damit keinen Sieger zwischen den beiden neuen Nationaltrainern. Während Klopp erstmals Deutschland betreute, stand bei den Niederlanden Xavi Hernández zum ersten Mal an der Seitenlinie. Bereits vor dem Klassiker hatten wir die Ausgangslage rund um Klopps Debüt und den gleichzeitigen Neustart der Niederlande beleuchtet.

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Biel zerlegt Kloten – vier Tore im Startdrittel

Der EHC Biel hat eindrücklich auf seine beiden Niederlagen gegen Langnau und Ambrì reagiert. Die Seeländer gewinnen auswärts beim EHC Kloten gleich mit 6:0 und entscheiden die Partie mit vier Toren bereits im ersten Drittel. Harri Säteri hält sämtliche 24 Klotener Abschlüsse und feiert einen Shutout. Victor Söderström eröffnete das Skore bereits nach 29 Sekunden. Gaëtan Haas und Toni Rajala trafen später innerhalb von nur 22 Sekunden, ehe Aleksandr Iakovenko in der 17. Minute auf 4:0 erhöhte. Kloten reagierte zur ersten Pause mit einem Torhüterwechsel: Santo Simmchen ersetzte Reto Berra. Für Biel ist der klare Erfolg eine wichtige Reaktion nach dem 3:4 nach Penaltyschiessen gegen Langnau und dem 3:4 gegen Ambrì. Kloten kassiert dagegen nach dem 3:4 nach Verlängerung in Ajoie und dem 1:4 gegen Bern bereits die dritte Niederlage in Serie. Bereits gegen den SC Bern hatte Kloten zuhause einen schwierigen Abend erlebt.

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Tabea Schmid verpasst die EM – Comeback braucht noch Zeit

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss bei der Europameisterschaft im Dezember aller Voraussicht nach ohne Tabea Schmid auskommen. Die 23-jährige Kreisläuferin arbeitet nach ihrem schweren Kreuzbandriss weiter am Comeback, sieht die EM aber selbst als zu frühen Zeitpunkt für eine Rückkehr auf höchstem Wettkampfniveau. Statt auf dem Feld könnte eine der wichtigsten Schweizer Spielerinnen ihr Team in Rumänien zumindest zeitweise von der Tribüne aus unterstützen. Schmid verletzte sich am 7. Dezember 2025 im letzten WM-Spiel gegen Rumänien schwer am rechten Knie. Neben dem Kreuzband wurden auch das Innenband und die Menisken beschädigt. Am 5. Januar wurde sie operiert, seither läuft eine lange Rehabilitation. Inzwischen kann Schmid nach eigenen Angaben fast wieder alles trainieren, der volle Körperkontakt wird aber erst kontrolliert aufgebaut. Für die Schweiz ist ihr wahrscheinlicher Ausfall sportlich bedeutend. Schmid gehört zu den produktivsten Spielerinnen des Nationalteams und erzielte in ihren bisherigen Länderspielen im Schnitt fast sechs Tore pro Partie. Trotzdem hat sich die Equipe von Knut Ove Joa ohne ihre Führungsspielerin souverän für die EM qualifiziert. Der Schweizer Frauenhandball verfolgt mit der «Roadmap 2032» gleichzeitig einen langfristigen Entwicklungsplan bis hin zu einer möglichen Olympia-Teilnahme in Brisbane.

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Strassen-WM 2032 erstmals in Indien

Die Strassen-Weltmeisterschaften 2032 finden erstmals in Indien statt. Der Radsport-Weltverband UCI hat Pune als Austragungsort bestätigt. Damit wird eine der wichtigsten Veranstaltungen des internationalen Radsports erstmals in der Geschichte auf dem indischen Subkontinent ausgetragen. Der Entscheid fiel im Rahmen des 195. UCI-Kongresses in Montréal, wo derzeit die Strassen-WM 2026 stattfindet. Insgesamt vergab die UCI 19 Weltmeisterschaften für den Zeitraum von 2027 bis 2034 an elf verschiedene Länder. Neben Pune erhielt unter anderem auch die niederländische Region Groningen/Drenthe den Zuschlag für die Strassen- und Para-Strassen-WM 2034. Für den Weltradsport ist die Vergabe nach Indien von strategischer Bedeutung. UCI-Präsident David Lappartient bezeichnete die WM als grosse Chance für die weitere Entwicklung des Radsports in einem Land mit nahezu einem Fünftel der Weltbevölkerung. Aktuell werden die Regenbogentrikots noch in Montréal vergeben, wo Marlen Reusser ihren WM-Titel im Zeitfahren erfolgreich verteidigt hat.

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Grossmann verpasst WM-Bronze um sieben Hundertstel

Anja Grossmann hat an der Strassen-WM in Montréal eine Medaille im Zeitfahren der Juniorinnen hauchdünn verpasst. Die Schweizerin belegte über 10,7 Kilometer Rang 4 und verlor lediglich sieben Hundertstelsekunden auf Bronze. Weltmeisterin wurde die Polin Maria Okrucińska vor der Belgierin Yana Decruyenaere und der Britin Aalia Clay. Grossmann absolvierte die Strecke rund um den Parc Jeanne-Mance in 15:42,16 Minuten. Clay stoppte die Uhr bei 15:42,09 und sicherte sich damit Bronze mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,07 Sekunden. Auf Siegerin Okrucińska verlor die Schweizerin 24,65 Sekunden. Für Grossmann ist der vierte Platz dennoch ein weiteres starkes Resultat in einer herausragenden Saison. Ende August hatte sie im italienischen Val di Sole den Juniorinnen-Weltmeistertitel im Mountainbike-Cross-Country gewonnen. Nun bestätigt sie auch auf der Strasse, dass sie zu den vielseitigsten Schweizer Nachwuchsfahrerinnen gehört.

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Alaba wechselt zu Udinese – Superstar wagt neues Abenteuer in Italien

David Alaba setzt seine aussergewöhnliche Karriere in der Serie A fort. Udinese Calcio hat am Donnerstag die Verpflichtung des 34-jährigen Österreichers offiziell bekanntgegeben. Der langjährige Bayern- und Real-Madrid-Verteidiger unterschreibt in Udine einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und erhält die Rückennummer 5. Alaba kommt nach dem Ende seiner fünfjährigen Zeit bei Real Madrid nach Italien. Der österreichische Nationalspieler gewann mit Bayern München und Real Madrid insgesamt viermal die Champions League und bringt enorme internationale Erfahrung mit. Udinese bezeichnet den Transfer als deutliches Zeichen für die eigenen sportlichen Ambitionen. Für Alaba beginnt damit erstmals ein Kapitel in der Serie A. Unsere Vorschau auf die neue Serie-A-Saison und die Ausgangslage der italienischen Klubs gibt es hier. Der 34-Jährige soll bei Udinese nicht nur mit seiner Erfahrung helfen, sondern weiterhin eine wichtige sportliche Rolle übernehmen.

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Schertenleib wird bei Barça zur Verteidigerin

Sydney Schertenleib hat beim Champions-League-Auftakt des FC Barcelona gegen Paris FC erneut eine ungewohnte Rolle übernommen. Die 19-jährige Schweizer Nationalspielerin stand beim 5:2-Heimsieg über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz – als rechte Aussenverteidigerin. Damit bestätigt sich, dass Trainer Pere Romeu die offensiv ausgebildete Schweizerin in dieser Saison deutlich defensiver einplant. Paris FC ging bereits in der 5. Minute in Führung, doch Barcelona reagierte mit grosser Wucht. Kerolin glich aus, Clara Serrajordi drehte die Partie, danach trafen Ewa Pajor und Caroline Graham Hansen noch vor der Pause zum 4:1. Pajor erhöhte in der zweiten Halbzeit auf 5:1, ehe Clara Mateo für Paris FC noch verkürzte. Schertenleib spielte die komplette Partie durch und kam laut UEFA auf eine Passquote von 90 Prozent. Besonders interessant ist ihre neue Rolle: Beim FC Barcelona wird sie zunehmend rechts in der Viererkette eingesetzt, während sie in der Schweizer Nationalmannschaft weiterhin deutlich offensiver interpretiert wird. Der Klub selbst führt sie offiziell weiterhin als Mittelfeldspielerin beziehungsweise offensive Spielerin.

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Boteli und Manzambi – Jugendfreunde vor besonderem Nati-Moment

Winsley Boteli und Johan Manzambi stehen erstmals gemeinsam im Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft. Die beiden 20-jährigen Genfer kennen sich seit ihrer Kindheit, gingen gemeinsam zur Schule und wurden beide bei Servette ausgebildet. Am Samstag gegen Nordmazedonien könnte sich nun erstmals die Möglichkeit ergeben, dass die beiden Freunde gemeinsam für die Schweiz auf dem Platz stehen. Für Boteli ist der aktuelle Zusammenzug eine Premiere. Der Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für das erste A-Nati-Aufgebot empfohlen. Manzambi gehört dagegen trotz seines jungen Alters bereits zum etablierten Kreis und kehrte nach seiner an der WM erlittenen Knieverletzung zuletzt auch bei Aston Villa eindrücklich zurück. Zusätzliche Spannung bringt die Personalsituation im Schweizer Angriff. Breel Embolo ist für den Nations-League-Auftakt in Skopje gesperrt und stösst erst für das zweite Spiel gegen Schottland zum Team. Damit erhält Boteli bereits bei seinem ersten Zusammenzug eine realistische Chance auf Einsatzminuten. Sein erstes Aufgebot und die weiteren personellen Veränderungen im Nati-Kader haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Romano vor Azzurri-Debüt – Mancini plant mit ihm von Beginn an

Alessandro Romano steht unmittelbar vor seinem Debüt für die italienische A-Nationalmannschaft. Der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari gehört erstmals zum Aufgebot der Azzurri und soll nach Informationen von soccer.ch am Freitagabend gegen Belgien sogar von Beginn an spielen. Für den in Winterthur geborenen früheren Schweizer Nachwuchsinternationalen wäre es der nächste grosse Schritt innerhalb weniger Wochen. Italien startet am Freitag um 20.45 Uhr im Stadio Olimpico in Rom gegen Belgien in die neue Nations-League-Kampagne. Romano gehört zu gleich neun Spielern, die von Roberto Mancini erstmals für die A-Nationalmannschaft aufgeboten wurden. Der Nationaltrainer hat insgesamt 34 Spieler nominiert und will den intensiven Block mit vier Partien innerhalb von elf Tagen ausdrücklich nutzen, um eine neue Generation aufzubauen. Parallel entwickelt sich Romanos Klubzukunft immer stärker zum Thema. Nach Informationen von soccer.ch will Juventus Turin den zentralen Mittelfeldspieler spätestens im kommenden Sommer verpflichten. Bereits für Januar wird ein Vorstoss nicht ausgeschlossen. Romano hat sich mit seinen Leistungen bei Cagliari in kurzer Zeit in den Fokus mehrerer Beobachter gespielt.

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